Dynamische Zeit

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Beziehungen zwischen den Zeitskalen

Die Dynamische Zeit ist die unabhängige Variable in den Bewegungsgleichungen für Körper des Sonnensystems und kann durch eine Beobachtung dieser Körper bestimmt werden.[1]:131[2] Es gibt verschiedene Varianten, die sich durch das verwendete Referenzsystem und die Skalierung voneinander unterscheiden. Gewöhnlich[3]:14[4], aber nicht immer,[1]:138 gelten, neben der heute nicht mehr benutzten Ephemeridenzeit, als dynamische Zeit

  • die geozentrische Koordinatenzeit TCG (von frz. Temps Coordonné Geocentrique, engl. Geocentric Coordinate Time) mit der Einheit SI-Sekunde; sie wurde 1991 eingeführt.[5]
  • die baryzentrische Koordinatenzeit TCB (von frz. Temps Coordonné Barycentrique, engl. Barycentric Coordinate Time) mit derselben Zeiteinheit; sie wurde ebenfalls 1991 eingeführt.[5]
  • die terrestrische Zeit TT (von frz. Temps Terrestrique, engl. Terrestrial Time), die sich von TCG nur durch eine Skalierung unterscheidet und auf dem Geoid sehr genau mit TAI + 32,184 s übereinstimmt;[1]:138 sie wurde 1976 eingeführt, 1979 als terrestrische dynamische Zeit (TDT) bezeichnet,[6] 1991 in TT umbenannt[5] und 2000 letztmals neu definiert.[7] Sie löste, zusammen mit der TDB, 1984 die Ephemeridenzeit ab.[8]
  • die baryzentrische dynamische Zeit TDB (von frz. Temps Dynamique Barycentrique, engl. Barycentric Dynamical Time), die sich von TCB nur durch eine Skalierung unterscheidet und auf dem Geoid im Mittel mit TT übereinstimmt; sie wurde ebenfalls 1976 eingeführt, 1979 als TDB bezeichnet[6] und 2006 letztmals neu definiert.[9]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Astronomie benötigt für verlässliche Berechnungen astronomischer Ereignisse über mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende hinweg eine gleichförmige Zeitskala. Die bis 1967 auf der veränderlichen Erdrotation und Erdumlauf (tropisches Jahr) beruhenden Zeitmessungen erfüllten diese Anforderung nicht. Daher wurde 1960 eine gleichförmig verlaufende Ephemeridenzeit (ET) als Grundlage für astronomische Berechnungen eingeführt. Als Ephemeridensekunde diente noch der 31.556.925,9747ste Teil des Tropischen Jahres am 0. Januar 1900 (= 31. Dezember 1899) 12:00 UT.

Nachdem mit den Atomuhren hochpräzise Zeitmesser zur Verfügung standen, musste berücksichtigt werden, dass es nicht die eine Zeit gibt, weil relativistische Effekte die tatsächliche Zeitmessung auch mit Atomuhren beeinflussen: Bewegte Uhren gehen langsamer, ebenso Uhren im Einfluss eines Schwerefeldes, als vergleichbare Uhren, die sich in Ruhe befinden oder weit entfernt von der Schwerkraftwirkung einer großen Masse. Die IAU führte daher ab 1976 zunächst zwei, später vier Zeitskalen ein;[10] zuletzt änderte sie das Regelwerk 2006.[9]

Zwei der vier Zeitskalen sind mit dem Erdmittelpunkt, die anderen zwei mit dem Baryzentrum des Sonnensystems verknüpft. Die beiden geozentrischen Zeitskalen eignen sich für Untersuchungen im erdnahen Weltraum, die baryzentrischen für die Beschreibung der Dynamik des Sonnensystems und die Bahnberechnung interplanetarer Sonden.[11]:155f. Je eine Zeitskala aus diesen beiden Paaren ist eine Koordinatenzeit, also die zeitartige Koordinate im jeweiligen Raumzeit-Koordinatensystem, die nicht direkt messbar ist, weil jede Uhr im Sonnensystem wegen der gravitativen Zeitdilatation gegenüber der Koordinatenzeit, die auf der SI-Sekunde basiert, nachgeht. Die andere Zeitskala aus dem Paar unterscheidet sich von der Koordinatenzeit nur durch eine lineare Abbildung, die so gewählt ist, dass sie auf der Erde möglichst exakt oder nur mit Abweichungen von weniger als 2 ms mit TAI + 32,184 s übereinstimmt.[5][7][9]

Baryzentrische und Geozentrische Koordinatenzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baryzentrische Koordinatenzeit TCB und die Geozentrische Koordinatenzeit TCG sind die zeitartigen Koordinaten des Barycentric Celestial Reference System (BCRS) bzw. des Geocentric Celestial Reference System (GCRS). Das BCRS stimmt mit dem International Celestial Reference System (ICRS) in Ursprung (= Baryzentrum des Sonnensystems) und Richtung der raumartigen Achsen überein und ergänzt es um eine Metrik.[12][13][14] Die Achsen des GCRS sind zu denen des BCRS parallel, es ist aber im Erdmittelpunkt zentriert und hat eine an den anderen Ursprung angepasste Metrik.[13][14]

Beim BCRS ist mit t = TCB und unter Vernachlässigung höherer Potenzen von das Linienelement

,

wobei das Potential aus zwei Summanden besteht: dem Newtonschen Gravitationspotential aller Körper des Sonnensystems und einem Gezeitenpotential, das von den Körpern außerhalb davon erzeugt wird. Der erste Beitrag verschwindet für , der zweite im Ursprung.[5] Beim GCRS mit t = TCG gilt eine analoge Beziehung. Hier setzt sich zusammen aus dem Gravitationspotentiel der Erde und einem von allen anderen Körpern erzeugten Gezeitenpotential.[5]

Bei beiden Zeitskalen ist die Einheit die SI-Sekunde; der Nullpunkt beider Skalen wird so festgelegt, dass dem Ereignis 1. Januar 1977, 00:00:00,000 TAI im Geozentrum sowohl für TCB als auch für TCG die Zeit 1. Januar 1977, 00:00:32,184 entspricht.[5] Durch die Differenz von 32,184 s schließen sich die beiden Zeiten nahtlos an die Ephemeridenzeit an.

Eigenzeit und Koordinatenzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Uhr zeigt nicht die (bary- oder geozentrische) Koordinatenzeit , sondern ihre Eigenzeit an, die mit der Koordinatenzeit über die Beziehung zusammenhängt. Mit dem oben genannten Linienelement ist dann

.

Nach Wurzelziehen und Taylorentwicklung in wird daraus

.

Der -Term beschreibt die Zeitdilatation durch Gravitation, der -Term die schon aus der speziellen Relativitätstheorie bekannte Zeitdilatation durch Bewegung („bewegte Uhren gehen langsamer“).[15]

Eigenzeit auf der rotierenden Erde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der rotierenden Erde sind beide Beiträge zur Zeitdilatation wichtig. Eine ortsfeste Uhr hat eine feste Position in einem erdfesten Koordinatensystem, das mit der Winkelgeschwindigkeit (der Erdrotation) im GCRS rotiert. Die Geschwindigkeit der Uhr im nichtrotierenden GCRS ist dann

.

Für die Eigenzeit dieser Uhr im GCRS, also mit t = TCG, gilt dann[15]

,

wobei

das Potential der Erdschwere, das sogenannte Geopotential, ist. Es enthält neben dem Gravitations- und Gezeitenanteil als zweiten Summanden das Zentrifugalpotential, das die Zentrifugalkraft auf der rotierenden Erde bewirkt. Für die Eigenzeit einer mit der Erde rotierenden Uhr kommt es also nicht auf den Wert von , sondern auf den des Geopotentials an, das heißt, Uhren mit gleicher geopotentieller Kote (gleicher dynamischer Höhe) gehen im Verhältnis zu TCG gleich schnell. Insbesondere gehen ortsfeste Uhren auf dem rotierenden Geoid gleich schnell. Das gilt aber nur, solange die zeitliche Variation des Geopotentials durch die Gezeiten nicht berücksichtigt wird, die aber sehr klein ist: Der Hauptterm (98 %) des Gezeitenpotentials schwankt nur um maximal ±3,8 m²/s², was einer Höhenänderung von ±0,39 m entspricht, wobei ein Teil dieser Schwankungen (etwa 31 %) durch die Verformung des Erdkörpers auf Grund der Gezeiten wieder kompensiert wird.[16] Damit schwankt die Gangrate der Eigenzeit einer Uhr auf der Erdoberfläche um höchstens ±3·10−17. Wegen der beschränkten Einwirkungsdauer bleiben die Abweichungen zwischen zwei Uhren auf dem Geoid unter 1 ps.[1]:138

Umrechnung TCBTCG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die geozentrische Koordinatenzeit TCG zu einem Ereignis () im BCRS berechnen zu können, muss die komplette Trajektorie des Geozentrums im BCRS seit (im Januar 1977) bekannt sein. Deshalb ist die Berechnung bei hohen Anforderungen an die Genauigkeit sehr aufwendig. Ein geschlossener Ausdruck für TCG ist[11]

.

Hier ist das Newtonsche Gravitationspotential, das von allen Körpern des Sonnensystems außer der Erde erzeugt wird. Das Integral addiert die seit aufgelaufene Zeitdilatation durch Gravitation und Relativbewegung, der zweite Summand berücksichtigt, dass zwei Ereignisse, die im BCRS gleichzeitig sind, das im dazu bewegten GCRS im Allgemeinen nicht sind; siehe Lorentz-Transformation bei . Für ein Ereignis auf der Erdoberfläche hängt dieser zweite Summand von der geographischen Position auf der Erde und dem aktuellen Drehwinkel der Erde bezüglich der Sonne, also von UT1 ab, weil diese beiden Größen, zusammen mit der Stellung der Erde in ihrer Bahn, den Winkel zwischen und bestimmen. Er ist beschränkt durch

.

Terrestrische Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eigenzeit einer Uhr im Gravitationspotential der Erde vergeht wegen der gravitativen Zeitdilatation langsamer als die Geozentrische Koordinatenzeit TCG oder umgekehrt: Die TCG vergeht rascher als die von einer Uhr gemessene Eigenzeit. Die Terrestrischen Zeit TT ist definiert als Abwandlung der TCG, bei der diese höhere Gangrate kompensiert wird,[5][7]

,

oder umgeformt

.

Hier ist wieder der Zeitpunkt 1. Januar 1977, 00:00:32,184, wodurch TT wie TCG stetig an die früher benutzte Ephemeridenzeit anschließt. Die Abweichung der relativen Gangrate von 1 ist

.

Dieser Wert wurde gewählt, damit TT auf dem rotierenden Geoid in sehr hoher Genauigkeit mit TAI + 32,184 s übereinstimmt (und die TT-Sekunde die SI-Sekunde ist).[5][7] Seit 1977 ist TT damit um etwa 1 s gegenüber TCG zurückgeblieben.

Baryzentrische Dynamische Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baryzentrische Dynamische Zeit TDB unterscheidet sich von der Koordinatenzeit TCB in ähnlicher Weise wie TT von TCG,[9]

mit demselben wie in der Definition von TT und

.

Der Wert von wurde gewählt, damit TDB und TT im Geozentrum dieselbe durchschnittliche Gangrate haben, der Unterschied also beschränkt bleibt. Auf der Erdoberfläche ist für einige Jahrtausende vor und nach heute

.

Der konstante Offset von 65,5 µs, für den es keine Entsprechung in der Definition von TT gibt, wurde eingeführt, damit eine viel verwendete Reihenentwicklung von Fairhead und Bretagnon aus dem Jahre 1990[17] für die Umrechnung von TT in TDB weiter unverändert gültig bleibt.[9] Mit den 127 tabellierten Reihengliedern kann TDB mit einer Genauigkeit von 0,1 µs, wie sie für die Beobachtung von Millisekundenpulsaren wünschenswert ist, für einige Jahrtausende vor und nach heute berechnet werden. Wenn nur der bei weitem dominante Term berücksichtigt wird, ergibt sich

,

wobei J2000.0 die Standardepoche 1. Januar 2000, 12:00:00 TT ist. Der Beitrag der verbleibenden 126 Reihenglieder ist in den Jahren 1900 bis 2100 kleiner als 0,08 ms (0,18 ms für die Jahre 1000 bis 3000).[18]

Andere Zeitsysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Atomzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl die terrestrische Zeit TT und die Internationale Atomzeit TAI auf derselben Zeiteinheit SI-Sekunde beruhen, können sich die Gangraten der beiden Zeiten unterscheiden, weil TT eine ideal gleichförmig verlaufende Zeit ist, TAI hingegen auf einer tatsächlichen Zeitmessung beruht, bei der zufällige und systematische Fehler auftreten können. Sie entsteht durch iterative Mittelung und Skalierung der Ablesungen von mehr als 600 Atomuhren, die über die ganze Erde verteilt sind. Das Ergebnis veröffentlicht das BIPM monatlich im Circular T.[19][20][21][22] TAI steht also nicht in Realzeit, sondern immer nur im Nachhinein zur Verfügung. Sie ist die Grundlage für eine häufig benutzte Realisierung von TT,

TT(TAI) = TAI + 32,184 s.

Für sehr anspruchsvolle Anwendungen wie die Beobachtung von Millisekundenpulsaren veröffentlicht das BIPM jährlich eine genauere Realisierung;[20] die neueste (Stand Mai 2019) ist[23]

TT(BIPM18) = TAI + 32,184 s + δ,

wobei δ im Abstand von je 10 Tagen, beginnend mit dem 26. Juni 1975, in Tabellenform aufgeführt wird. Ergänzt wird die Tabelle um eine Extrapolationsformel. Derzeit (Mai 2019) ist das

δ = 27,6720 µs + 0,03 ns · (MJD − 58479).

Hier ist MJD − 58479 die Zahl der seit dem 27. Dezember 2018, 00:00 UTC vergangenen Tage (MJD: Modifiziertes Julianisches Datum).

Universal Time und Koordinierte Weltzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universal Time UT1 ist keine streng gleichförmige Zeit, da sie sich an der Erdrotation orientiert und diese sich verlangsamt und zudem unregelmäßig ist; UT1 geht gegenüber TT nach. Die Differenz TT − UT1 wird als ΔT (Delta T) bezeichnet. Sie nahm von −2,7 s zu Beginn des Jahres 1900 (mit der in die Vergangenheit extrapolierten TT) über 63,8 s Anfang 2000 auf aktuell (Anfang April 2019) 69,3 s zu.[24][25]

Die Koordinierte Weltzeit UTC verwendet zwar seit 1972 im Gegensatz zur Universal Time wie die Terrestrische Zeit die SI-Sekunde, aber sie wird durch Einfügen von Schaltsekunden von Zeit zu Zeit an die Universal Time angeglichen. Damit wird gewährleistet, dass (a) die Abweichung |UTC − UT1| < 0,9 s bleibt und (b) sich UTC von TAI durch eine ganzzahlige Zahl von SI-Sekunden unterscheidet.[26]

Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachstehende Tabelle gibt einen Eindruck von der Größe der Unterschiede zwischen den hier behandelten Zeitmaßen. Alle Zeitangaben gelten für das Ereignis 15. Jan. 2006, 21:24:37,500000 UTC am Strand von Hawaii (19° 28′ 52,5″ N, 155° 55′ 59,6″ W); die Ortsangabe ist wichtig für die Umrechnung von TCG in TCB und TDB.[3]:16,25[27]

Skala Zeit
UTC 15. Jan. 2006, 21:24:37,500000
UT1 15. Jan. 2006, 21:24:37,834055
TAI 15. Jan. 2006, 21:25:10.500000
TT 15. Jan. 2006, 21:25:42.684000
TCG 15. Jan. 2006, 21:25:43.322690
TDB 15. Jan. 2006, 21:25:42.684373
TCB 15. Jan. 2006, 21:25:56.893952

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Dennis D. McCarthy, P. Kenneth Seidelmann: Time – From Earth Rotation to Atomic Physics. 2. Auflage. Cambridge University Press, 2018, ISBN 978-1-107-19728-2, ch. 9 “Dynamical and Coordinate Timescales” (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Time/Dynamical Time. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 10. Mai 2019 (englisch).
  3. a b SOFA Time Scale and Calendar Tools. (PDF) Standards Of Fundamental Astronomy, abgerufen am 10. Mai 2019 (englisch).
  4. Dynamical Time. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 10. Mai 2019 (englisch).
  5. a b c d e f g h i Resolution A4: Recommendations from the Working Group on Reference Systems. (PDF) In: XXIst General Assembly, Buenos Aires, 1991. IAU, S. 12–22, abgerufen am 10. Mai 2019 (englisch, französisch, u. a. mit Recommendations I (ds²), III (TCB, TCG), IV (TT)).
  6. a b Resolution 5 of Commissions 4, 19 and 31 on the designation of dynamical times. (PDF) In: XVIIth General Assembly, Montreal, 1979. IAU, S. 16, abgerufen am 10. Mai 2019 (englisch).
  7. a b c d Resolution B1.9: Re-definition of terrestrial time TT. (PDF) In: XXIVth General Assembly, Manchester, 2000. IAU, S. 25–26, abgerufen am 11. April 2019 (englisch, französisch).
  8. P. Kenneth Seidelmann (Hrsg.): Explanatory Supplement to the Astronomical Almanac. University Science Books, 2006, ISBN 1-891389-45-9, S. 691 f. (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche): “[The Supplement to the Astronomical Almanac 1984] gives the various resolutions … and the resulting equations that introduce the IAU (1976) System of Constants, the FK5 reference frame on J2000.0, and the TDT and TDB time systems.”
  9. a b c d e Resolution 3: Re-definition of Barycentric Dynamical Time, TDB. (PDF) In: XXVIth General Assembly, Prague, 2006. IAU, S. 5–6, abgerufen am 11. April 2019 (englisch).
  10. B. Guinot, P. K. Seidelmann: Time scales: their history, definition and interpretation. In: Astronomy & Astrophysics. Band 194, 1988, S. 304–308, bibcode:1988A&A...194..304G (englisch).
  11. a b Gérard Petit, Brian Luzum (Hrsg.): IERS Conventions (2010) (= IERS Technical Note. Nr. 36). Verlag des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie, 2010, ch. 10 (“General relativistic models for space-time coordinates and equations of motion”) – (englisch, Volltext (gesamt und kapitelweise)).
  12. International Celestial Reference System (ICRS). USNO, 2017, abgerufen am 10. April 2019 (englisch, Abschnitt “Standard Algorithms”).
  13. a b Resolution B1.3: Definition of barycentric celestial reference system and geocentric celestial reference system. (PDF) In: XXIVth General Assembly, Manchester, 2000. IAU, S. 5–11, abgerufen am 10. April 2019 (englisch, französisch).
  14. a b Resolution 2.2: Default orientation of the Barycentric Celestial Reference System (BCRS) and Geocentric Celestial Reference System (GCRS). (PDF) In: XXVIth General Assembly, Prague, 2006. IAU, S. 4, abgerufen am 10. April 2019 (englisch).
  15. a b Michael Soffel: Astronomisch-geodätische Referenzsysteme. (PDF) 2016, S. 38–41, abgerufen am 12. April 2019.
  16. Wolfgang Torge: Geodäsie. 2. Auflage. de Gruyter, 2003, ISBN 3-11-017545-2, S. 76 f., 332–334 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  17. L. Fairhead, P. Bretagnon: An analytical formula for the time transformation TB–TT. In: Astronomy and Astrophysics. Band 229, 1990, S. 240–247, bibcode:1990A&A...229..240F (englisch, das 'TB' im Titel steht für TDB).
  18. Diese Werte ergeben sich durch Summation der Amplituden.
  19. Die Zeitskalen TAI und EAL. PTB, abgerufen am 17. Mai 2019.
  20. a b BIPM (Hrsg.): BIPM Annual Report on Time Activities 2017. 2018, ISBN 978-92-822-2268-3, S. 10–14 (englisch, Volltext [PDF]).
  21. Atomic clocks participating in TAI statistics. In: BIPM Time Department Data Base. BIPM, abgerufen am 17. Mai 2019.
  22. Circular T. BIPM, abgerufen am 17. Mai 2019.
  23. TT(BIPM18). BIPM, abgerufen am 17. Mai 2019.
  24. Historic Delta T and LOD. USNO, abgerufen am 14. Mai 2019.
  25. Monthly determinations of Delta T. USNO, abgerufen am 14. Mai 2019.
  26. Cumulative number of leap seconds. USNO, abgerufen am 14. Mai 2019.
  27. Time scales. IERS, abgerufen am 19. April 2019 (englisch, Abfrage von UT1−UTC).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dennis D. McCarthy, P. Kenneth Seidelmann: Time – From Earth Rotation to Atomic Physics. 2. Auflage. Cambridge University Press, 2018, ISBN 978-1-107-19728-2, ch. 9 “Dynamical and Coordinate Timescales” (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).