e-Moll

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e-Moll
Akkordsymbol(e): e, Em
Paralleltonart: G
Dominante: H-Dur / h-Moll
Subdominante: a-Moll
Natürliche Molltonleiter: e - fis ^ g - a - h ^ c - d - e
Harmonische Molltonleiter: e - fis ^ g - a - h ^ c -- dis ^ e
Melodische Molltonleiter: e - fis ^ g - a - h - cis - dis ^ e

e - d - c ^ h - a - g ^ fis - e

e-Moll ist eine Tonart des Tongeschlechts Moll, die auf dem Grundton e aufbaut. Die Tonart e-Moll wird in der Notenschrift mit einem Kreuz geschrieben (fis). Auch die entsprechende Tonleiter und der Grundakkord dieser Tonart (die Tonika e-g-h) werden mit dem Begriff e-Moll bezeichnet.

Vorzeichen e-Moll CDEFGAHCDEFGAHKey4border.png

Links das Vorzeichen von e-Moll, rechts der Grundakkord auf einem Klavier.

Häufig wird dieser Tonart ein klagend-trauriger, mystischer Charakter nachgesagt, vergleiche hierzu aber den Artikel Tonartencharakter.

In der klassischen Musik stehen unter anderem Haydns „Trauersinfonie“, das „Crucifixus“ aus Bachs Messe Messe BWV 232 und Beethovens Sonate op. 90 in e-Moll.

In der gitarrenlastigen Rockmusik (etwa Blues, Punk-Musik oder Heavy Metal) ist e-Moll aus rein praktischen Gründen die am häufigsten vertretene Tonart: Die Grundstimmung der Gitarre liegt auf E, und es bedarf nur minimaler Fingertechnik, um einen rund klingenden Grundakkord e-Moll zu spielen.


Einordnung der Tonart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tonarten und ihre Vorzeichen
Vorzeichen: 7
C-flat-major a-flat-minor.svg
+fes
6
G-flat-major e-flat-minor.svg
+ces
5
D-flat-major b-flat-minor.svg
+ges
4
A-flat-major f-minor.svg
+des
3
E-flat-major c-minor.svg
+as
2
B-flat-major g-minor.svg
+es
1
F-major d-minor.svg
b
0 /
C-major a-minor.svg
 
1
G-major e-minor.svg
fis
2
D-major h-minor.svg
+cis
3
A-major f-sharp-minor.svg
+gis
4
E-major c-sharp-minor.svg
+dis
5
B-major g-sharp-minor.svg
+ais
6
F-sharp-major d-sharp-minor.svg
+eis
7
C-sharp-major a-sharp-minor.svg
+his
Dur-Tonarten: Ces Ges Des As Es B F C G D A E H Fis Cis
Moll-Tonarten: as es b f c g d a e h fis cis gis dis ais

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Simon Sechter:Die Grundsätze der musikalischen Komposition. Breitkopf und Händel, Leipzig 1853.
  • Siegfried Wilhelm Dehn:Theoretisch-praktische Harmonielehre. Verlag von Wilhelm Thome, Berlin 1980.
  • M. Dessoir:Zeitschrift Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft. Zwölfter Band, Verlag von Ferdinand Enke, Stuttgart 1917.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]