E-Plus

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E-Plus Mobilfunk GmbH[1]
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1992
Sitz Düsseldorf, Deutschland
Leitung Thorsten Dirks
Mitarbeiter 4.650 (2011)[2]
Umsatz 3,236 Mrd. EUR (2011)[3]
Branche Telekommunikation
Website www.eplus-gruppe.de
ehemalige BASE-Filiale
Logo der Telefónica-Marke BASE
Logo der ehemaligen Marke simyo

Die E-Plus-Gruppe gehörte vom Jahr 2000 bis zum 1. Oktober 2014 zum niederländischen KPN-Konzern, bevor sie Teil der Telefónica Deutschland Holding wurde. E-Plus war bis dato mit rund 25,5 Millionen Kunden[4] (Stand: März 2014) der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber Deutschlands. Die Royal KPN N.V. hält seitdem, als bisheriger Eigentümer der E-Plus-Gruppe, 20,5 Prozent an der fusionierten Telefónica Deutschland Holding.

Die E-Plus-Gruppe ist in die Teilbereiche E-Plus Mobilfunk in Düsseldorf und E-Plus Service in Potsdam gegliedert. Viele Teile der E-Plus-Gruppe sind seit Juli 2015 auf die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG verschmolzen. Dies betrifft die simyo GmbH als auch die Blau Mobilfunk GmbH. Auch einzelne Marken der Gruppe wurden von der Telefónica übernommen wie auch viele eingestellt. Die yourfone GmbH wurde bereits zum 1. Februar 2015 an den Mobilfunk Service Provider Drillisch verkauft. Als 100%ige Tochtergesellschaften der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG verbleiben noch die E-Plus Mobilfunk GmbH, welche die technische Netzinfrastruktur für das E1-Netz betreibt, sowie die AY YILDIZ Communications GmbH für türkischstämmige Kunden und die Ortel Mobile Holding. Großkunden wurden von O2 Business übernommen.

Geschichte sowie Chronologie des Unternehmens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1992 als E-Plus Mobilfunk GmbH gegründet und erhielt 1993 eine Mobilfunklizenz für DCS 1800 (E1-Netz) durch den damaligen Bundespostminister Wolfgang Bötsch (CSU). Lizenzinhaber wurde ein Konsortium um E-Plus, dessen Hauptgesellschafter die VEBA Telecom, RWE Telliance, Thyssen Telecom und BellSouth waren.

  • 1994 erfolgte ab Mai der Netzstart in Berlin und sieben Ballungsgebieten nach dem Mobilfunk-Standard DCS 1800.
  • 1997 bot E-Plus als erster deutscher Netzbetreiber Prepaid-Tarife (Free&Easy) an.
  • 1999 führte das Unternehmen als erster deutscher Netzbetreiber Minutenpakete unter dem Namen Time&More ein. Im selben Jahr wurden die Dienste WAP und HSCSD eingeführt. Neben E-Plus bot Vodafone HSCSD an. Im selben Jahr scheiterte ein Versuch der France Télécom, bei E-Plus einzusteigen. Der französische Telekommunikationskonzern wollte den 17,24-prozentigen Anteil von Vodafone erwerben, von dem sich Vodafone nach der Fusion mit Air Touch trennen wollte. BellSouth nahm einen Kredit in Höhe von 9,18 Mrd. Euro bei dem niederländischen Unternehmen KPN auf und sicherte sich damit das Vorkaufsrecht. Zudem erwarb BellSouth den 60,25-prozentigen Anteil von o.tel.o (VEBA/RWE), da sich die Anteilseigner wieder auf das Kerngeschäft (Energie) konzentrieren wollten. Dieser Kredit von KPN wurde anschließend in einen 77,49-prozentigen Anteil an E-Plus umgewandelt.[5]
  • 2000 wurde KPN Hauptgesellschafter von E-Plus. Es erfolgte eine kurzzeitige Beteiligung von Hutchison Whampoa zur Ersteigerung einer UMTS-Lizenz.
  • 2001 wurde GPRS zur Übertragung von Paketdaten eingeführt.
  • 2002 erfolgte die Einführung des Datendienstes i-Mode. Ebenso wurde KPN in diesem Jahr alleiniger Gesellschafter. Überdies wurde die Kundenbetreuung an die SNT Deutschland, ein Tochterunternehmen der KPN, ausgegliedert. Im Januar 2002 wurde auch bekannt, dass KPN auch die restlichen Anteile von E-Plus im Rahmen eines Aktientausches von BellSouth zu erwerben beabsichtigte. Die komplette Übernahme wurde daraufhin im März 2002 vollzogen.[6]
  • 2004 erfolgte der kommerzielle UMTS-Netzstart. E-Plus lagerte die IT-Infrastruktur und Applikationsmanagement aus (Outsourcing an Atos Origin).[7]
  • 2005 erfolgte der Start der Mobilfunk-Discounter Marken simyo und Base (Flatrate) sowie eine Kooperation mit dem Lebensmittel-Discounter Aldi. Es wurde die erste Flatrate für Datennutzung (UMTS und GPRS) eingeführt. Zudem wurde ein Mobilfunkangebot speziell für Türkischstämmige unter der Marke AyYıldız eingeführt.
  • Von Mai 2006 bis Januar 2007 war Michael Krammer Geschäftsführer von E-Plus, er folgte damit auf Uwe Bergheim.
  • 2006 bekam E-Plus E-GSM-900-Frequenzen zugeteilt. Zudem wurde die Phone-and-Music-Marke Vybemobile eingeführt, für die E-Plus eine Kooperation mit Universal Music Deutschland einging.[8]
  • 2007 lagerte E-Plus den Betrieb und Bau seines Mobilfunknetzes aus (Outsourcing an Alcatel-Lucent).[9] Neuer Geschäftsführer wurde Thorsten Dirks.
  • 2007 gingen alle alten E-Plus-Shops (160 Stück) in die neue E-Plus Shop GmbH über (Betriebsübergang).
  • 2008 übernahm die E-Plus-Muttergesellschaft KPN den Discounter Blau Mobilfunk[10] sowie die Shopkette SMS-Michel. Damit erhielt die E-Plus-Gruppe 400 neue Ladengeschäfte in guter Lage von Einkaufszonen.
  • Am 1. Februar 2010 hat E-Plus die Vermarktung von Laufzeitverträgen und Prepaid-Tarifen unter der Tarifmarke E-Plus eingestellt. Interessenten werden stattdessen auf die Flatrate-Marke BASE sowie die Prepaid-Marken blau und simyo verwiesen. E-Plus begründet dies mit einer größeren Einfachheit bei der Kaufentscheidung. Bestehende Kunden können unbefristet weiter ihre Tarife nutzen und bekommen einen erhöhten Kundenservice versprochen.
  • Am 1. September 2011 führt E-Plus eine deutschlandweit gültige Festnetznummer als zubuchbare Option ein. Das ist insofern neu, als Kunden der anderen Mobilfunkanbieter lediglich eine Festnetznummer in einem Radius von 2 km nutzen können. Diese Option ist auch für diverse Submarken der E-Plus-Gruppe nutzbar, allerdings nicht für die sogenannten Discountmarken.
  • Am 22. Dezember 2011 wurde bekannt, dass E-Plus die Marke vybemobile auflöst, weil der Vertrag mit dem Partner Universal Music zum 31. Dezember 2011 aufgelöst sei. Dies habe zur Folge, dass vybemobile-Kunden keine kostenlosen Musikdownloads mehr durchführen könnten und bedeute somit eine Verschlechterung der Vertragsbedingungen. Für vybemobile-Bestandskunden besteht zum Jahresende ein außerordentliches Kündigungsrecht. Seit 1. Januar 2012 nimmt vybemobile keine neuen Kunden mehr auf.[11]
  • Am 17. April 2012 startete die E-Plus-Gruppe einen neuen Mobilfunkdiscounter namens yourfone.de, der einen Alle-Netze-Pauschaltarif nebst Internetpauschale für weniger als 20 Euro anbietet und läutet damit eine neue Preisrunde im Mobilfunkmarkt ein.
  • Seit dem 1. Januar 2013 gehört blau Mobilfunk aufgrund von Änderungen in der Konzernstruktur zu E-Plus und ist nun eine direkte Tochtergesellschaft.[12] Am 23. Juli 2013 gab KPN bekannt, dass Telefónica den Netzbetreiber E-Plus für 5 Milliarden Euro plus 17,6 % an Aktien von KPN übernehmen soll.[13] Die EU-Kommission genehmigte die Übernahme im Juli 2014.[14]
  • Am 1. Oktober 2014 wurde die Übernahme von E-Plus durch Telefónica Deutschland abgeschlossen.[15]
  • Am 26. Januar 2015 wurde das Vermögen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG auf die neugegründete E-Plus Mobilfunk GmbH übertragen.[1]
  • Seit dem 4. Februar 2015 besteht mit der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.[16] E-Plus wird dabei langfristig als Marke aufgelöst werden.[15]

Marktstrategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätestens seit dem Jahr 2005 verfolgte E-Plus eine Schwerpunktstrategie am Mobilfunkmarkt, also eine Konzentration des Angebots auf besonders häufig nachgefragte Dienste, die zu vergleichsweise niedrigen Preisen verkauft wurden. Innovative Produkte wurden erst mit Verzögerung angeboten, wenn durch die Erfolge von Konkurrenzunternehmen absehbar war, dass sich Investitionen in diese rentieren würden. Bei E-Plus resultierte diese Strategie in eher günstigeren Tarifen für Telefonie, eine Preisführerschaft in diesem Gebiet wurde angestrebt. Das UMTS-Netz wurde schrittweise weiter ausgebaut, um neue Gebiete zu versorgen und die Kapazitäten zu erweitern. Des Weiteren wurde das GSM-Netz deutschlandweit auf E-GSM erweitert, so dass sich die Netzabdeckung stark verbessert hatte.

Mobilfunknetze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Mobilfunknetz der Telefónica Deutschland Holding

E-Plus betreibt bundesweite Mobilfunknetze im E-GSM-, DCS-1800-, UMTS- und LTE-Standard. Das GSM-Netz ist seit 1994 in Betrieb. Zum Ende des Jahres 2013 befanden sich 19.316 GSM-Basisstationen und 12.280 UMTS-Basisstationen inklusive Mobilfunkrepeater in Betrieb.[17] Nach eigenen Angaben erreicht E-Plus mit seinem GSM-Netz 99,9 %, mit EDGE 84 % und mit seinem UMTS-Netz 80 % der Bevölkerung.[18]

Der Aufbau des eigenen UMTS-Netzes erfolgt seit dem Jahr 2004. Zum Einsatz kommen hierbei neben gewöhnlichen Standorten mittlerer Höhe wie kleineren Masten und Hausdächern auch sogenannte Ultra High Sites (UHS). Dies bezeichnet Antennenstandorte mit einer Montagehöhe von mehr als 100 Meter, zum Beispiel Industrieschornsteine oder Fernsehtürme. UHS erlauben die Versorgung größerer Flächen mit weniger Investitionen, als dies gewöhnlich notwendig wäre. Allerdings verringert sich durch diese Bauweise auch die Kapazität, da trotz der größeren Fläche immer noch die gleiche Anzahl der gleichzeitig durchgestellten Gespräche bleibt. Das UMTS-Netz enthält teilweise Technik des ehemaligen Netzes von Mobilcom, dessen Ausbau noch vor der kommerziellen Inbetriebnahme gestoppt wurde. Mobilcom verkaufte einen Großteil seiner Technik im Jahr 2003 für 20 Mio. Euro an E-Plus.

Seit Anfang 2006 baut das Unternehmen auch E-GSM-Basisstationen auf oder vorhandene DCS-1800-Stationen zu E-GSM/DCS-1800-Dualband-Stationen um. Die E-GSM-Frequenzen wurden den beiden Netzbetreibern E-Plus und O2 von der Bundesnetzagentur zugewiesen, um auch ländliche Gebiete besser und effizienter versorgen zu können und den Empfang innerhalb von Gebäuden zu verbessern.[19] Damit sollen die bisher nur auf 1800 MHz sendenden Netzbetreiber eine technische Chancengleichheit erhalten. Nahezu alle seit etwa 1998 hergestellten Mobiltelefone können die GSM-Erweiterungsbänder E-GSM nutzen, einige ältere GSM-900-Mobiltelefone jedoch nicht.

Das GSM-Netz unterstützt den Dienst GPRS für den paketorientierten Datentransfer. In fast allen Regionen kann zudem der Datendienst EDGE zum Surfen genutzt werden, wodurch ein schnellerer Datendurchsatz erreicht wird als bei GPRS.

Die Sprachübertragung wird im GSM-Netz mit dem Adaptive Multirate Codec (AMR) und bei älteren Mobiltelefonen mit dem Enhanced Full Rate Codec (EFR) realisiert.

UMTS-Netz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juli 2010 baute E-Plus sein Datennetz mit dem Datenbeschleuniger HSPA+ aus. Bis Ende 2012 soll der Netzausbau mit HSPA+ großflächig fortgeschritten sein.[20][21][22]

In einer Untersuchung der Datenübertragungsrate[23] in deutschen Mobilfunknetzen durch die Stiftung Warentest im Juni 2011 hat E-Plus am schlechtesten abgeschnitten. Auch beim Netztest der Zeitschrift Connect landete E-Plus im Jahr 2011 unter allen elf Netzbetreibern in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem letzten Platz.[24][25]

Nach eigenen Angaben versorgt das E-Plus-Datennetz Ende 2011 bereits 80 % der Bevölkerung über den Datennetzbeschleuniger HSDPA mit Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s.[26]

Mitte März 2014 schaltete E-Plus HD Voice für bessere Sprachqualität im UMTS-Netz frei.[27]

LTE-Netz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2013 gab E-Plus bekannt, noch bis Ende 2013, als letzter deutscher Mobilfunknetzbetreiber, seine LTE-Einführung zu vollziehen. Dabei sollten spezielle E-Plus-LTE-Testregionen wie Düsseldorf, Wachtendonk, Cloppenburg, Bonn oder Chemnitz mit LTE versorgt werden.[28]

Anfang März 2014 führte E-Plus als letzter deutscher Netzbetreiber LTE in Berlin, Leipzig und Nürnberg ein. Der Netzbetreiber griff dabei auf das 2010 von der Bundesnetzagentur erworbene 1800-MHz-Frequenzspektrum zurück.[29] Da E-Plus kein offizieller Partner von Apple in Deutschland war, konnten E-Plus-Kunden zunächst mit einem iPhone nicht auf das LTE-Netz zurückgreifen.[30] Erst bei der Veröffentlichung von iOS 8 konnten nun auch E-Plus-Kunden LTE mit dem iPhone nutzen.[31]

Ende Juni 2016 verzichtete Telefónica auf die Weiternutzung des LTE-Netzes von E-Plus, was eine Abschaltung zur Folge hatte.[32]

Netzanbieter für Mobilfunk-Discounter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-Plus war der Netzanbieter für mehrere Mobilfunk-Discounter wie Aldi Talk, Blau Mobilfunk, MTV Mobile, Ortel Mobile GmbH und simyo, sowie den MVNE Sipgate Wireless und ehemals auch Telogic. Nach der Übernahme von E-Plus übernahm Telefónica die Zusammenarbeit mit den Anbietern sowie die Betreuung des Kundenstamms.

Sponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die E-Plus-Gruppe unterstützte die Sozialkampagne „iCHANCE“ vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung. „iCHANCE“ ist eine multimedial ausgerichtete Kampagne mit dem Ziel, Vorurteile gegenüber (funktionalen) Analphabeten abzubauen und Menschen mit Grundbildungsbedarf dazu zu ermutigen, Lernangebote wie Lese- und Schreibkurse wahrzunehmen.[33][34]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sperrung bestimmter Festnetzrufnummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2008 wurde bekannt, dass E-Plus – ähnlich wie O₂[35] und Vodafone[36] – die Erreichbarkeit der Rufnummern bestimmter Sprach-Chat-Systeme erheblich einschränkte.[37] Bei diesen Rufnummern handelt es sich um normale Festnetzrufnummern, die im Rahmen von Festnetz-Flatrates gratis angerufen werden können und in der Praxis ein hohes Gesprächsaufkommen verursachen. Dabei nahm E-Plus im Unterschied zu O2 nicht nur eine Limitierung des Anrufvolumens vor, sondern sperrte die betroffenen Rufnummern komplett.

Im Februar 2009 wurden diese Sperren erweitert und umfassten seitdem auch einige Anbieter von geschäftlichen Telefonkonferenzen.[38] Ebenso betroffen waren bestimmte Anbieter von Calling-Cards, über deren Rufnummern Gespräche ins Ausland und zu Sonderrufnummern kostengünstiger geführt werden konnten. Durch die Sperrung war es den Kunden unmöglich, diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, was jedoch durch die AGB abgedeckt war. Die Festnetz-Flatrates der meisten Mobilfunkanbieter schließen „Dienstenutzung“ über Festnetznummern in der Regel aus. Ebenfalls ist es seitens der Bundesnetzagentur nicht vorgesehen, auf Endteilnehmeranschlüssen Massendienste anzubieten.

Unternehmensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EBITDA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewinn vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis, Steuern und Firmenwertabschreibungen

Geschäftsjahr Mio. Euro
2004 700
2005 673
2006 905
2007 1.113
2008 1.245[39]
2009 1.333[40]
2010 1.374[41]
2014 1.353[3]

Kundenzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

31.12. Kunden (in Mio.) Marktanteil
1994 0,030 1,7 %
1995 0,196 6,3 %
1996 0,520 10,4 %
1997 1,005 12,9 %
1998 2,044 17,1 %
1999 3,800 16,3 %
2000 6,600 13,7 %
2001 7,500 13,3 %
2002 7,350 12,4 %
2003 8,206 12,7 %
2004 9,505 13,3 %
2005 10,742 13,6 %
2006 12,654 14,8 %
2007 14,807 15,3 %
2008 17,777[39] 16,81 %
2009 18,987[40] 17,54 %
2010 20,427[41] 18,77 %
2011 22,717[3] 19,91 %
2011 25[3] 23,91 %[42]

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-Plus unterhielt Betriebsniederlassungen in Hamburg, Essen, Berlin, Hannover, Kassel, Ratingen, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Nürnberg, Stuttgart und München, der Hauptsitz des Unternehmens lag dabei in Düsseldorf.

Gesellschafter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG gehörte von 2000 bis September 2014 zur niederländischen KPN N.V. und wurde nach der kartellrechtlichen Freigabe durch die EU-Kommission am 1. Oktober 2014 von der Telefónica Deutschland Holding übernommen.[15] Durch die Fusion mit E-Plus ist Telefónica Deutschland zum nach Kundenzahlen größten deutschen Mobilfunkanbieter aufgestiegen. Seitdem arbeitet der Konzern kontinuierlich an einer schrittweisen Zusammenführung seiner beiden Tochtergesellschaften E-Plus und O₂. Am 26. Januar 2015 wurde die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG in E-Plus Mobilfunk GmbH umfirmiert und seit dem 4. Februar 2015 besteht zwischen der E-Plus Mobilfunk GmbH und der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG als „herrschendem Unternehmen“ ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Seit Mitte Januar 2015 wird auch das Netzroaming zwischen O₂ und E-Plus getestet.[43] Im Februar 2015 kündigte Telefonica an, Mitte April 2015 das National Roaming für alle Kunden freizuschalten.[44] Ziel war es, weiße Flecken in der Netzabdeckung zu schließen und Datendienste in nicht mit LTE versorgten Gebieten zu verbessern. Langfristig wird das E-Plus-Netz dabei abgeschaltet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Neugründung der Firma E-Plus Mobilfunk GmbH. Handelsregister-online.net, 26. Januar 2015, abgerufen am 27. Februar 2015.
  2. Unternehmensprofil der E-Plus-Gruppe auf eplus-gruppe.de, aufgerufen am 27. Oktober 2012
  3. a b c d E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG: E-Plus Gruppe bleibt 2011 auf Wachstumskurs und schafft mit Datennetzausbau Basis für weiteres Wachstum 2012. 24. Januar 2012, S. 5, abgerufen am 25. Januar 2012 (PDF).
  4. E-Plus-Gruppe startet mit Plus bei Umsatz und EBITDA ins neue Jahr, E-Plus-Gruppe, abgerufen am 26. April 2014
  5. BellSouth und KPN übernehmen E-Plus, heise online vom 10. Dezember 1999
  6. KPN übernimmt E-Plus komplett, teltarif.de vom 14. März 2002
  7. E-Plus und Atos Origin unterzeichnen IT-Outsourcing-Vertrag
  8. http://www.crn.de/produkte/artikel-71150.html
  9. Outsourcing an Alcatel-Lucent, portel.de vom 27. Februar 2007
  10. Nachricht Golem.de vom 26. März 2008: E-Plus übernimmt Mobilfunk-Discounter Blau
  11. http://www.teltarif.de/vybemobile-ende-jahresende/news/45050.html
  12. http://www.teltarif.de/blau-kpn-e-plus-tochter-hofman-linnemann-weggang-lambert/news/49723.html
  13. Milliardendeal im Mobilfunk: Telefónica kauft E-Plus, Spiegel online vom 23. Juli 2013
  14. Dimitri Ries: Telefónica-E-Plus-Fusion. Die Telefónica GmbH fusioniert mit E-Plus. In: teltarif.de. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  15. a b c Telefónica Deutschland schließt den Erwerb der E-Plus Gruppe ab. Abgerufen am 1. Oktober 2014.
  16. Handelsregisterveröffentlichung E-Plus Mobilfunk GmbH und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG. Peoplecheck.de, 17. Februar 2015, abgerufen am 27. Februar 2015.
  17. E-Plus Mobilfunk GmbH Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013, abrufbar über den Bundesanzeiger Verlag
  18. KPN Annual Report 2010 und http://eplus-gruppe.de/mobilfunk/ (Unsere Netzausbauaktivitäten in Zahlen)
  19. RegTP: E-Netzbetreiber sollen auf E-GSM-Bänder umziehen, heise online vom 10. Mai 2005
  20. Offensive Netzausbau
  21. Flash-Animation zum HSPA+ Netzausbau
  22. Fortschritte im E-Plus Datennetz
  23. Stiftung Warentest: Schlusslicht E-Plus test, 08/2011
  24. connect. Nr. 11, 2011, S. 13–26.
  25. connect. Nr. 12, 2011, S. 55–66.
  26. 18 Jahre E-PLus Netz, Datennetzausbau
  27. Jetzt auch im E-Plus-Netz: HD Voice sorgt für besseren Sprachklang. teltarif, 12. März 2014, abgerufen am 2. Mai 2014.
  28. Auch E-Plus startet 2013 mit LTE, SmartChecker.de, 21. Januar 2013
  29. E-Plus: Ab sofort LTE für alle Kunden ohne Aufpreis nutzbar. teltarif, 3. Mai 2014, abgerufen am 2. Mai 2014.
  30. LTE bei E-Plus: iPhone-Kunden bleiben vorerst außen vor. 20. Februar 2014, abgerufen am 2. Mai 2014.
  31. Offiziell: LTE von E-Plus mit Apple iPhone unter iOS8 nutzbar, Teltarif.de
  32. LTE von E-Plus: Telefónica schaltet Netz sukzessive ab
  33. iCHANCE Profi Portal. Abgerufen am 2. August 2011.
  34. iCHANCE. Abgerufen am 2. August 2011.
  35. Nachricht teltarif.de vom 4. März 2008: O2 limitiert Chat-Hotlines und Calling-Card-Einwahlnummern
  36. Einschränkungen für Sprach-Chats offenbar auch bei Vodafone, teltarif.de vom 20. Oktober 2008
  37. Nach o2: Auch E-Plus sperrt Sprach-Chat-Lines, teltarif.de vom 23. Juni 2008
  38. E-Plus sperrt weitere Festnetz-Einwahlnummern, teltarif.de vom 5. Februar 2009
  39. a b E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG: E-Plus Gruppe erzielt 2008 Rekordergebnis. 27. Januar 2009, S. 3, abgerufen am 3. März 2009 (PDF).
  40. a b E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG: E-Plus Gruppe steigert Profitabilität und plant weitere Investitionen in Markt und Netzausbau. 26. Januar 2010, S. 3, abgerufen am 27. Mai 2010 (PDF).
  41. a b E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG: E-Plus Gruppe schließt 2010 mit Rekordergebnis ab und investiert in weiteres Wachstum. 26. Januar 2011, S. 3, abgerufen am 27. Januar 2011 (PDF).
  42. [http4//www.bundesnetzagentur.de/cln_1931/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Marktbeobachtung/Mobilfunkteilnehmer/Mobilfunkteilnehmer_Basepage.html Bundesnetzagentur: Teilnehmerentwicklung im Mobilfunk nach Netzen pro Quartal]
  43. http://www.teltarif.de/o2-e-plus-national-roaming-netzroaming-test/news/58777.html
  44. http://eplus-gruppe.de/telefonica-deutschland-schliesst-umts-netze-von-o2-und-e-plus-zusammen