E. T. A. Hoffmann

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Dieser Artikel beschreibt den Schriftsteller. Zur gleichnamigen Biographie von Werner Bergengruen siehe E. T. A. Hoffmann (Bergengruen).
E. T. A. Hoffmann

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vorname eigentlich Ernst Theodor Wilhelm[1], 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffmann und Hippel als „Castor e Pollux“, Federzeichnung Hoffmanns 1803

Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg als jüngster Sohn des Hofgerichtsadvokaten Christoph Ludwig Hoffmann (1736-1797) und dessen Cousine Luise Albertine Doerffer (1748-1796, Heirat 1767) geboren und wie seine beiden älteren Brüder evangelisch-lutherisch getauft. Als sich bereits 1778 die Eltern trennten, blieb sein Bruder Johann Ludwig (1768 bis nach 1822) beim Vater, der nach Insterburg zog, und Ernst Theodor zog mit seiner Mutter zurück in ihr Elternhaus. Ernst Hoffmann, wie er genannt wurde, kannte deshalb seinen Vater kaum und hatte auch zu seinem älteren Bruder kaum Kontakt.[2] Der dritte Bruder Carl Wilhelm Philipp (* 1773) starb noch als Kind. Im Elternhaus der Mutter lebte Hoffmann unter anderem mit seiner Großmutter mütterlicherseits Lovisa Sophia Doerffer, einer Witwe, zwei Tanten (Johanna Sophia und Charlotte Wilhelmine Doerffer) und einem Onkel (Otto Wilhelm Doerffer), welche jeweils unverheiratet waren. Die dominierende Persönlichkeit im Haushalt war die Großmutter. Der Onkel, der wegen Unfähigkeit im Justizdienst frühpensioniert worden war, war ein pedantischer Müßiggänger und für Hoffmann Gegenstand des Spotts (O-weh-Onkel). Die Erziehung ihres Sohnes konnte Luise Albertine nicht ausreichend erfüllen, wodurch ihre Schwester Johanna Sophia sich verstärkt um das Kind zu kümmern hatte. Zu seiner psychisch anfälligen Mutter hatte er anscheinend keine engere Bindung.[3] Im selben Haus lebte eine Zeitlang auch der spätere Dichter und Priester Zacharias Werner mit seiner Mutter, sodass sich Hoffmann und Werner hier kennenlernten. 1796 verstarb Hoffmanns Mutter, ein Jahr später auch sein Vater.[4]

Ab 1782 besuchte Hoffmann die Burgschule in Königsberg, wo er sich 1786 mit seinem Klassenkameraden Theodor Gottlieb Hippel (1775–1843) anfreundete.

Studium und Verlobung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sechzehnjährige Hoffmann begann 1792 aus familiärer Tradition das Studium der Rechte an der Albertus-Universität Königsberg, ebenso wie sein Freund Hippel. Der zur gleichen Zeit an der Universität lehrende Philosoph Immanuel Kant übte auf Hoffmann selbst keinen größeren Einfluss aus.[5] Sein wichtigster Lehrer ist der Kant-Schüler Daniel Christoph Reidenitz. 1795 legte er das erste juristische Staatsexamen ab und wurde Referendar (Auskultator) am Obergericht in Königsberg. Nebenbei widmete er sich dem Schreiben, dem Musizieren und dem Zeichnen. Weder von seinen musikalischen noch von seinen literarischen Arbeiten aus dieser Zeit ist etwas erhalten. Er hat eine Vorliebe für Mozart, musiziert und erhält eine Ausbildung beim Organisten und Bach-Anhänger Christian Podbielski. Aus dieser Zeit sind eine Reihe von Briefen an seinen Freund Hippel erhalten, die Einblick in sein damaliges persönliches Leben erlauben. Hoffmann gab Musikunterricht, unter anderem einer Schülerin namens Dora Hatt. Sie war neun Jahre älter als er, verheiratet, hatte bereits fünf Kinder und war in ihrer Ehe unglücklich. Nach dem allerdings literarisch stilisierten[6] Briefwechsel mit Hippel verliebte sich Hoffmann „unsterblich“, wagte es aber erst 1794, sich damit seinem Freund Hippel anzuvertrauen. Dieser riet von einer Beziehung ab. 1796 – Dora hatte mittlerweile ihr sechstes Kind geboren – geriet Hoffmann mit dem Ehemann in einen öffentlichen Streit und ließ sich infolgedessen an die Oberamtsregierung in Glogau versetzen, wo er bei seinem Patenonkel Johann Ludwig Doerffer wohnte. 1798 verlobte er sich dort mit seiner Cousine Wilhelmine „Minna“ Doerffer.

Am 20. Juni 1798 bestand Hoffmann sein zweites Staatsexamen mit der Note „vorzüglich“. Diese Leistung öffnete ihm den Zugang zu einem Referendariat am Ort seiner Wahl. So ging er an das Kammergericht nach Berlin, zumal sein Onkel Doerffer zusammen mit seiner Tochter, Hofmanns Verlobter Minna, von Berufs wegen (er wurde Geheimer Obertribunalsrat) dorthin zog und ihn mitnahm.[7] August 1798 unternahm er eine erste größere Ferienreise ins Riesengebirge, nach Böhmen und Sachsen, wo ihn in Dresden die Gemäldegalerie stark beeindruckte. Theaterbesuche sowie Versuche an der Komposition von Singspielen (er nahm Unterricht bei dem Komponisten Johann Friedrich Reichardt und komponierte das Singspiel Die Maske, die erste größere Komposition von ihm, das erhalten ist) nahmen Hoffmann in Berlin gefangen, sodass er seine dritte Staatsprüfung, das Assessorexamen, erst am 27. März 1800 ablegte, auch dieses Mal mit der Note „vorzüglich“. Bei seinem ersten Berliner Aufenthalt lernte er auch Jean Paul kennen. Über Beziehungen zu den Kreisen der Frühromantik in Berlin ist nichts bekannt.[8]

Hoffmann und die Romantik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstporträt

Der Geist der vorromantischen „Sturm und Drang“-Zeit mit dem Aufkeimen einer ungezähmten Literaturbegeisterung in Deutschland wirkte auf die gesamte Romantik und damit auch auf den jungen Hoffmann. Hoffmann gehörte zwar nicht direkt zum Kreis der Frühromantiker in Jena, der sich um die Brüder Friedrich und August Wilhelm Schlegel und deren Zeitschrift Athenäum scharte, zu der auch Novalis entscheidende Beiträge lieferte. Ohne die poetologischen Vorgaben von Friedrich Schlegel und Novalis, aber auch von Gotthilf Heinrich Schubert und dessen naturphilosophisch-medizinische Publikationen wie Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaften oder Symbolik des Traumes, wäre Hoffmanns spezielle Ästhetik, seine Ambivalenz, das Hin- und Herpendeln zwischen einer vermeintlich „realen“ und einer anderen, wunderbaren Welt, jedoch kaum denkbar. Hoffmann ist der erste Romantiker, der die „Nachtseite“ der menschlichen Existenz in all ihrer Radikalität ausleuchtet und erzählerisch poetisiert. Entscheidend sind dabei auch die medizinischen und psychiatrischen Kenntnisse, die Hoffmann durch seine Freundschaft zu den Bamberger Ärzten Adalbert Friedrich Marcus und Friedrich Speyer erwarb sowie durch die Lektüre einschlägiger psychiatrischer Werke von Johann Christian Reil, Joseph Mason Cox (1763–1818) und Philippe Pinel.[9]

Prägend für Hoffmanns literarisches Schaffen war auch die Gründung der Geheimbünde im 18. Jahrhundert. Zu den bekanntesten zählen der wiedererstandene Bund der Rosenkreuzer und der Illuminatenorden neben zahlreichen weiteren. Allen gemeinsam war, dass sie im Verborgenen agierten und ihre Kenntnisse nur innerhalb der Geheimgesellschaft weitergegeben werden durften. Auch dies gab ausreichend Stoff für eine literarische Verarbeitung. Die Existenz von Geheimgesellschaften wurde in „Geheimbundromanen“ aufgegriffen, und ihr „heimliches unheimliches“ Treiben wurde fantasievoll ausgeschmückt. Das literarische „Strickmuster“ war oft ähnlich: Ein junger Held gerät unversehens in die Hände einer geheimen Macht, die Einfluss auf sein weiteres Werden oder Verderben nimmt. Ein Werk, das sowohl Hoffmann wie auch seinen Zeitgenossen Ludwig Tieck aufgewühlt hatte, trug den Titel Der Genius und stammte von Carl Friedrich August Grosse. Hoffmann selbst soll als Zwanzigjähriger zwei Geheimbundromane verfasst haben; da sich aber kein Verleger fand, blieben sie in der Schublade und gingen später verloren. Seine Serapionsbrüder greifen dieses Genre wieder auf. Das Motiv, ohne eigene Steuerungsmöglichkeit einer fremden, im Gegensatz zur Turmgesellschaft in Goethes Wilhelm Meister zumeist bösen Kraft ausgeliefert zu sein, machte Hoffmann in vielen seiner Texte immer wieder zum Hauptthema. Ein wesentliches Vorbild waren für Hoffmann auch die Werke der so genannten gothic novel wie The monk von Matthew Gregory Lewis.

Preußischer Regierungsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstkarikatur von E. T. A. Hoffmann
Johannes Kreisler,
Zeichnung von E. T. A. Hoffmann

Justizdienst und Heirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 1800 legte Hoffmann sein drittes Examen ab und wurde als Gerichtsassessor nach Posen versetzt, das seit der zweiten polnischen Teilung zu Preußen gehörte. Hier war er erstmals nicht mehr unter der Aufsicht seiner Verwandten. In Posen begann Hoffmann dem Alkohol zuzusprechen, eine Angewohnheit, die er bis an sein Lebensende beibehalten sollte.[10] Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau Marianne Thekla Michaelina Rorer, auch Rorer-Trzcińska, (1778–1859) kennen, eine Polin aus einfachen Verhältnissen.[11] Um seine „Mischa“ zu ehelichen, löste er März 1802 das Verlöbnis mit der in Berlin gebliebenen Minna Doerffer. Am 26. Juli heiratete das Paar. Silvester 1800 wurde in Posen erstmals ein musikalisches Werk Hoffmanns aufgeführt (Kantate zur Feier des neuen Jahrhunderts). 1801/02 wurde seine Musik zu Goethes Singspiel Scherz, Liste und Rache mehrfach aufgeführt.

Karnevalsscherz und Versetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Karnevals im Jahre 1802 tauchten bei der großen Fastnachtsredoute der preußischen Kolonie plötzlich maskierte Personen auf, die Karikaturen von hochrangigen Vertretern der Stadt an die Gäste verteilten. Die bekannten Gesichter von Generalmajoren, Offizieren und Angehörigen des Adelsstandes waren eindeutig zu identifizieren und in lächerliche Posen gesetzt. Der Spaß währte so lange, bis die Verhöhnten sich selbst als Karikatur in der Hand hielten. Die „Übeltäter“ wurden zwar nie gefasst, aber die Obrigkeit war sich schnell einig, dass dahinter eine Gruppe von jungen Regierungsbeamten stecke, darunter auch der junge Hoffmann, der sein zeichnerisches Talent für diese unerhörte Aktion zur Verfügung gestellt hatte. Hoffmann, der in diesem Jahr zum Regierungsrat befördert werden sollte (und sich erhoffte, vielleicht nach Berlin oder zumindest in eine weiter westlich gelegene Stadt geholt zu werden), erhielt zwar die Beförderung, zugleich aber auch die als Sanktion gedachte Versetzung in das noch kleinere, noch östlicher gelegene 3000-Einwohner-Städtchen Płock. Aus dieser Zeit sind erstmals Tagebucheintragungen von ihm erhalten, die seine Langeweile und Unzufriedenheit wiedergeben.

Die Jahre in Płock (1802–1804) sowie die in Warschau, wohin er sich im März 1804 versetzen ließ, standen ganz im Zeichen der Kompositionsversuche. Trotzdem litt Hoffmanns juristische Arbeit nie unter seinen Nebenbeschäftigungen, er hatte immer lobende Dienstzeugnisse.

Insbesondere in Warschau, das nach der dritten polnischen Teilung 1795 Preußen zugesprochen worden war, erlangte Hoffmann den Ruf eines kunstfertigen Musikers, wenngleich nur auf lokaler Ebene. Eines seiner Singspiele (Die Lustigen Musikanten, 1804, erstmals mit den Initialen E. T. A. Hoffmann[12]) und seine Sinfonie in Es-Dur wurden öffentlich aufgeführt. Als Organisator des Musiklebens war Hoffmann Mitbegründer der „Musikalischen Gesellschaft“, die ihren Sitz im Mniszech-Palast hatte und sich das Veranstalten von Liebhaberkonzerten und die Ausbildung von Laienmusikern zur Aufgabe machte. In Warschau lernte er den Juristen Eduard Hitzig kennen, der fortan zu seinem engsten Freundeskreis zählen und einer seiner wichtigsten Berater werden sollte.

Während des Kriegs gegen Frankreich marschierten am 28. November 1806 die Franzosen in Warschau ein. Die preußischen Regierungsbeamten waren mit einem Schlag stellungslos. Als die französischen Behörden alle in Warschau verbliebenen Beamten vor die Alternative stellten, entweder auf Napoleon den Huldigungseid abzulegen oder aber binnen einer Woche die Stadt zu verlassen, entschied Hoffmann sich für die Abreise.

1807 bis 1818[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Wege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffmann hatte sich entschieden, sich nicht um eine Dienststellung zu bemühen, sondern Künstler zu werden. Während seine Frau und seine zweijährige Tochter Cäcilia 1807 nach Posen zogen, versuchte Hoffmann vergeblich in Berlin Fuß zu fassen. Von seinen Kompositionen wollte keiner Notiz nehmen. Zwar hatte er nach zahlreichen Bewerbungen endlich die Zusage, ab Herbst 1808 am Bamberger Theater Kapellmeister zu werden, doch war Hoffmann bereits im Frühjahr desselben Jahres finanziell am Ende. Er schrieb voller Verzweiflung an Hippel:

„Ich arbeite mich müde und matt, setze der Gesundheit zu und erwerbe nichts! Ich mag dir meine Not nicht schildern. Seit fünf Tagen habe ich nichts gegessen als Brot, so war es noch nie. Ist es dir möglich, mir zu helfen, so schicke mir etwa 20 Friedrichsdor, sonst weiß ich bei Gott nicht, was aus mir werden soll![13]

Hippel schickte Geld, zur gleichen Zeit wurde auf Initiative des Freiherrn vom Stein allen durch den Krieg mit Frankreich notleidend gewordenen Beamten eine einmalige Geldzahlung gewährt.

Der Kapellmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffmann-Plastik vor dem E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg

Hoffmann zog im September 1808 gemeinsam mit seiner Frau – das Töchterchen Cäcilia war bereits gestorben – nach Bamberg, wo er im Oktober mit seinem Debüt als Musikdirektor scheiterte wegen unzureichender Leistungen des Orchesters und der Sänger bei der von ihm dirigierten Oper. Intrigen gegen ihn bewirkten, dass Hoffmann die Stelle schon nach zwei Monaten wieder verlor. Seine Theaterkompositionen waren nicht einträglich genug, aber dafür erhielt Hoffmann das Angebot des Verlegers der Leipziger Allgemeinen musikalischen Zeitung, Musikkritiken für das Blatt zu schreiben, nachdem er dort 1809 seine Erzählung Ritter Gluck hatte veröffentlichen können.

In dieser Zeit entwickelte er auch die fiktive Figur des Kapellmeisters Johannes Kreisler, sein literarisches Alter Ego, das in der Zeitschrift seine Sicht der zu besprechenden musikalischen Werke darstellte. Sie fand später in Robert Schumanns Klavierwerk Kreisleriana bedeutenden musikalischen Niederschlag. Der Kapellmeister Kreisler ist es auch, der dem Leser in den Erzählungen Kreisleriana und im Roman Lebensansichten des Katers Murr und Der goldne Topf wiederbegegnet.

Von 1810 an war Hoffmann beim Bamberger Theater als Direktionsgehilfe, Dramaturg und Dekorationsmaler beschäftigt. Nebenbei gab er privat Musikunterricht. In die junge Gesangsschülerin Julia Mark verliebte Hoffmann sich so heftig, dass es in seiner Umgebung auf das Peinlichste auffiel und Julias Mutter eilends zusah, das Mädchen anderweitig zu verheiraten. Hoffmann hielt nun nichts mehr in Bamberg. Als er die Stelle des Musikdirektors bei Joseph Secondas in Dresden und Leipzig auftretender Operngesellschaft angeboten bekam, sagte er zu.

Rückkehr in den Staatsdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstausgabe

Der Bruch mit Joseph Seconda erfolgte schon 1814, aber nach dem Sieg Preußens über Napoleon bestand für Hoffmann die Möglichkeit, in den preußischen Staatsdienst in Berlin zurückzukehren. Allerdings erhielt er für seine Tätigkeit am Kammergericht noch keine feste Besoldung, sondern nur ein einmaliges Honorar.

Deshalb freute es ihn umso mehr, dass er sich mittlerweile einen Ruf als Schriftsteller erworben hatte. Die Veröffentlichung der Fantasiestücke in Callot´s Manier (1814/1815), vor allem die des in dieser Sammlung enthaltenen Märchens Der goldne Topf war ein Erfolg, an den Hoffmann mit der Arbeit an dem Roman Die Elixiere des Teufels und den Nachtstücken anknüpfen wollte, was ihm aber nicht gelang. Hoffmann wurde jedoch ein gefragter Autor für Taschenbuch- und Almanach-Nacherzählungen, ein Nebenerwerb, der ihn finanziell über Wasser hielt. Mit besonderem Stolz erfüllte ihn, dass seine Oper Undine 1816 im Nationaltheater in Berlin uraufgeführt wurde. In diesen Jahren unterhielt Hoffmann freundschaftliche Beziehungen zu den Schriftstellern Karl Wilhelm Contessa, Friedrich de la Motte Fouqué, Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso und zum Schauspieler Ludwig Devrient.

1816 wurde Hoffmann zum Kammergerichtsrat ernannt, womit ein festes Gehalt verbunden war. Gleichwohl zog es ihn immer wieder zur Kunst, insbesondere zur Musik. Seine Bewerbungen um verschiedene Kapellmeisterstellen wurden jedoch alle abschlägig beschieden.

1819 bis 1822[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffmann, auf dem Kater Murr reitend, kämpft gegen die preußische Bürokratie

Mit „Die Serapionsbrüder“, „Lebensansichten des Katers Murr“ und „Klein Zaches, genannt Zinnober“ hielten Hoffmanns literarische Erfolge in den nächsten Jahren an. Inzwischen herrschte nach der Niederlage Napoleons in Deutschland das Metternichsche System mit der politischen Restauration.

Die Immediatkommission[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin wurde die „Immediat-Untersuchungskommission zur Ermittlung hochverräterischer Verbindungen und anderer gefährlicher Umtriebe“ eingerichtet, deren Aufgabe in der „Ausermittlung von Gefahren, die Preußen und Deutschland bedrohen“, bestand. Hoffmann wurde als Kammergerichtsrat Mitglied in der Immediatkommission. Er konnte sich mit den Ansichten und Aktivitäten der Burschenschafter und Turnerbünde nicht anfreunden, aber er kam – wie die anderen Richter der Kommission auch – seiner Aufgabe, die Sachverhalte gerecht und rechtsförmig zu ermitteln, pflichtbewusst nach. Daneben oblag der Kommission die Prüfung der Haftgründe, die für die Festnahme von Personen vorgebracht wurden. Zahlreiche Personen wurden allein wegen ihrer Identifizierung mit den Ideen der Burschenschaften und Turnverbände festgenommen. In der Folgezeit wurden zahlreiche Gutachten von der Kommission zu einzelnen „Tätern“ entworfen, u. a. war Hoffmann auch für den Fall des „Turnvaters“ Jahn zuständig. In vielen Fällen urteilte die Kommission - nicht zuletzt aufgrund von Hoffmanns Gutachten - , dass die Gründe weder für eine Haft noch für eine Anklage ausreichten, weil keine rechtswidrige Tat festzustellen war. Die Kommission stellte in ihren Gutachten immer wieder klar, dass eine Gesinnung allein keine strafbare Handlung sei.

Meister Floh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ministerialdirektor im Polizeiministerium, Karl Albert von Kamptz, war mit den Entscheidungen der Immediatkommission höchst unzufrieden und plädierte für ein härteres Vorgehen gegen die Protestler. So sah es Kamptz im Fall des Studenten Gustav Asverus als äußerst belastend an, dass der junge Mann in seinem Tagebuch einmal das Wort „mordfaul“ notiert hatte. Für Kamptz war das ein eindeutiges Indiz dafür, dass Asverus Böses im Schilde führte, möglicherweise sogar schon derartige Taten begangen habe – denn wenn man sich an einem Tag als „mordfaul“ bezeichne, dann sei man das an anderen Tagen vielleicht nicht. Diese Geschichte um Gustav Asverus war in der Immediatkommission bekannt und führte vermutlich zu großem Amüsement, denn Hoffmann fühlte sich inspiriert, den Vorfall später in seinem „Meister Floh“ zu parodieren. Dass ihm dies viel Ärger einbringen würde, ahnte er wohl nicht.

Zensur und Disziplinarverfahren, Krankheit und Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner StammkneipeLutter & Wegner“ hatte Hoffmann seinen Freunden vom vierten und fünften Kapitel des Meister Floh erzählt. Es sprach sich herum und wurde schließlich an Kamptz weitergetragen. Hoffmann wurde zwar noch gewarnt, aber sein Versuch, die zwei Kapitel aus dem längst beim Verleger in Frankfurt am Main liegenden Manuskript herausnehmen zu lassen, schlug fehl. Das Manuskript war bereits beschlagnahmt.

Es ist nicht auszuschließen, dass das preußische Polizeiministerium Hoffmann gar nicht hätte nachweisen können, dass er in der Figur des Knarrpanti den Ministerialdirektor Kamptz veralbert und lächerlich gemacht hatte oder dass es zumindest Schwierigkeiten gehabt hätte, ihm aus dieser künstlerischen Verarbeitung „einen Strick zu drehen“. Aber Hoffmann hatte es nicht lassen können, seinem Peregrinus Tyß an anderer Stelle ein „mordfaul“ ins Tagebuch zu schreiben. Dessen nicht genug, ließ er Knarrpanti dieses ungewöhnliche Wort mehrfach dick mit Rotstift unterstreichen – wie in der Originalprozessakte durch Kamptz geschehen. Somit hatte Hoffmann einen Verstoß begangen, der keinem Richter gestattet ist: Er hatte die nicht öffentlichen Inhalte einer Prozessakte durch seine Erzählung öffentlich gemacht. An diese Pflichtverletzung knüpften seine Häscher problemlos an. Meister Floh erschien um mehrere Episoden im vierten und fünften Abenteuer zensiert; die unterdrückten Passagen wurden erst 1908 publiziert.[14]

E. T. A. Hoffmann, der auch sonst ab 1818 zunehmend an Gesundheitsproblemen litt, erkrankte an einer fortschreitenden Lähmung, deren Ursache unbekannt ist. Als mögliche Ursachen wurden Syphilis[15] und ALS genannt[16] : Sie begann an seinem Geburtstag im Januar 1822 an seinen Füßen und Beinen und schritt rasch voran. Sie breitete sich auf seine Arme aus, so dass er nicht mehr schreiben konnte, und führte schließlich zu Verlust der Sprache und einer Atemlähmung. Seine geistigen Fähigkeiten blieben dabei erhalten.

Am 4. Februar 1822 schrieb der königlich preußische Staatsminister des Innern Friedrich von Schuckmann an den preußischen Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg einen Brief, in dem er Hoffmann als „pflichtvergessenen, höchst unzuverlässigen und selbst gefährlichen Staatsbeamten“ bezeichnete und die Verhängung disziplinarischer Maßnahmen gegen ihn vorschlug.[17] Bei der Gelegenheit wärmte Schuckmann auch den Vorfall mit den Karikaturen in Posen wieder auf. Die Vernehmung Hoffmanns über sein Dienstvergehen verzögerte sich allerdings immer wieder, da Hippel für seinen Freund einen Aufschub erwirkte. Hoffmanns Erkrankung war zu dieser Zeit bereits weit fortgeschritten; durch die damit einhergehende fortschreitende Lähmung war der Patient ans Zimmer und an den Lehnstuhl gefesselt. Seine Verteidigungsschriften konnte er nur noch diktieren, da seine Hände bereits den Dienst versagten.

In der Folgezeit verfasste Hoffmann noch einige weitere Erzählungen, darunter Des Vetters Eckfenster, bevor er am Vormittag des 25. Juni 1822 aufgrund einer Atemlähmung starb.

Grab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E. T. A. Hoffmanns Grab

E. T. A. Hoffmanns Grab befindet sich auf dem Friedhof III der Gemeinde der Jerusalem- und Neuen Kirche vor dem Halleschen Tor an der U-Bahn-Station Mehringdamm in Berlin. Der Grabstein wurde von seinen Freunden gestiftet. Der ursprüngliche Grabstein wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erneuert. Die Grabinschrift enthält die Vornamensabkürzung E. T. W. nach Hoffmanns tatsächlichem Namen, was von seinen Freunden bewusst so gewählt wurde. Sie stellten auch seine offizielle Stellung Kammergerichtsrat auf dem Grabstein an erste Stelle, um den staatlichen Verunglimpfungen zu begegnen.[18]

Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Nachlass wurde noch in seinem Todesjahr versteigert. Sein Freund Julius Eduard Hitzig erwarb einen Teil.[19] Vieles ist heute nicht mehr auffindbar. Ein Teil seines kompositorischen Nachlasses befindet sich in der Staatsbibliothek zu Berlin.[20] Im Märkischen Museum liegt aus dem von Hitzig erworbenen Konvolut die Handschrift zum Nachtstück Der Sandmann.[21] Hoffmann-Sammlungen gibt es bei den Staatsbibliotheken Berlin und Bamberg[22] und bei der Universitätsbibliothek München (Bibliothek Carl Georg von Maassen).[23]

Gedenktafeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berliner Gedenktafel in der Charlottenstraße 56

Die Inschrift der Gedenktafel in der Charlottenstraße 56 in Berlin-Mitte lautet:

DER SCHRIFTSTELLER
KAMMER-GERICHTS-RATH
ERNST THEODOR AMADEUS
HOFFMANN
WOHNTE HIERSELBST VOM JULI 1815 BIS
ZU SEINEM AM 25. JUNI 1822 ERFOLGTEN TODE.
SEINEM ANDENKEN
DIE STADT BERLIN 1890
Bamberger Gedenktafel am E.T.A. Hoffmann-Haus, Schillerplatz 26

Die Inschrift der 1908 angebrachten Gedenktafel am E.T.A. Hoffmann-Haus, Schillerplatz 26 in Bamberg (Hoffmanns zweiter Bamberger Wohnung) lautet:

Der Dichter
Componist und Maler
E. T. W. Amadäus Hoffmann
wohnte in diesem Hause
1809-1813.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffmanns literarische Zeitgenossen reagierten zwiespältig auf sein Werk und seine Person. Johann Wolfgang von Goethe konnte mit Hoffmanns Schriften nichts anfangen, und auch Joseph von Eichendorff verhielt sich ablehnend. Jean Paul schätzte Hoffmann wenig, nahm aber die Widmung der Fantasiestücke in Callots Manier an. Wilhelm Grimm fand an der Erzählung Nußknacker und Mausekönig zwar Gefallen, urteilte aber:

„Dieser Hoffmann ist mir widerwärtig mit all seinem Geist und Witz von Anfang bis zu Ende.“

Wilhelm Grimm[24]
60-Pfennig Sonderbriefmarke der Bundespost Berlin (1972)

Heinrich Heine hingegen und Adelbert von Chamisso schätzten Hoffmanns Werke ebenso wie Honoré de Balzac, George Sand und Théophile Gautier. Nach Hoffmanns Tod fielen die Reaktionen in seinem Heimatland abwertender aus als im Ausland. Insbesondere in Frankreich avancierte Hoffmann früh zum Klassiker. Literarische Einflüsse werden bei Victor Hugo, Charles Baudelaire, Guy de Maupassant, Alexander Puschkin und Fjodor Dostojewski, aber auch bei Edgar Allan Poe gesehen. Hoffmanns Erfolg im nichtdeutschsprachigen Raum war größer als in seiner Heimat.

Mit seinem Vorgriff auf die Literatur der Phantastik wurde Hoffmann zur großen Leitfigur der zweiten Generation der französischen Romantik, den so genannten Jeunes-France. Es waren der mit Hoffmann befreundete Berliner Arzt und Dichter David Ferdinand Koreff sowie der Übersetzer François-Adolphe Loève-Veimars, die Hoffmanns Werke kurz nach dessen Tod in Frankreich bekannt machten, die insbesondere Théophile Gautier beeinflussten. In Deutschland geriet Hoffmanns Werk, das von vielen Zeitgenossen, darunter Goethe und Walter Scott, als „krank“ abgelehnt wurde, nach seinem Tod mehr und mehr in Vergessenheit. Goethe übersetzte allerdings aus dem umfangreichen zwischen „Bewunderung und Kritik“ schwankenden Essay Scotts zu den Nachtstücken Hoffmanns „nur die kurze negative Schlussbemerkung und spitzte die Wendungen Scotts durch seine Übersetzung zu, so dass sie sich als vernichtendes Urteil lesen. In Goethes Übersetzung von 1827 heißt es u. a.: ‚Es ist unmöglich, Märchen dieser Art irgendeiner Kritik zu unterwerfen; [...] es sind fieberhafte Träume eines leichtbeweglichen kranken Gehirns‘“.[25]

Richard Wagner empfing lebhafte Anregung für eigene Werke durch Texte Hoffmanns. So beeinflussten vor allem Episoden aus den Serapionsbrüdern unter anderem Wagners Pariser Novellen, die Meistersinger und Tannhäuser. Auch Wagners Der Fliegende Holländer verdankt Hoffmann seinen mystisch-nachtschwarzen Charakter.

E. T. A. Hoffmann wurde circa 30 Jahre nach seinem Tod und dem Erfolg seiner Werke in Frankreich von den französischen Autoren Michel Carré und Jules Paul Barbier zum Protagonisten des Schauspiels Les Contes d’Hoffmann gemacht. Sie wandelten drei seiner Geschichten so ab, dass er in jeder zur Hauptperson wurde, und fügten einige Details aus seiner Biographie und anderen Erzählungen hinzu. Dieses Schauspiel sah der deutsch-französische Komponist Jacques Offenbach und schlug vor, daraus ein Libretto für eine Oper zu gestalten. Das tat Jules Barbier nach dem Tod von Michel Carré. Jacques Offenbach konnte den größten Teil seiner kompositorischen Arbeit vor seinem Tod im Oktober 1880 noch erledigen, hinterließ aber die Oper unvollendet. Die Contes d’Hoffmann gehören heute zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

Um 1900 fand durch die Vermittlung von Franz Blei und Julius Rodenberg eine Neubewertung statt, an die sodann der deutsche Expressionismus anknüpfte.

Von den deutschsprachigen Autoren der Gegenwart haben sich insbesondere Ingo Schulze und Uwe Tellkamp dazu bekannt, dass E. T. A. Hoffmann ihr Vorbild sei. In dem 2008 veröffentlichten Roman Der Turm beschreibt Tellkamp die Aufführung einer dramatisierten Fassung von Hoffmanns Der goldne Topf im Dresden der 1980er Jahre.

Die Rezeption der Werke E. T. A. Hoffmanns im gesamteuropäischen Kontext stellt eines der interessantesten Kapitel der Rezeptionsgeschichte der deutschen Romantik dar. Besonders zu erwähnen sind hier neben der französischen vor allem die russische Literatur, z.B. die Erzählungen von Nikolai Gogol, sowie der noch immer kaum erforschte Bezug Hoffmanns zu Polen.

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoffmanns heute bekanntes Werk entstand in einer Zeitspanne von dreizehn Jahren. Dass er erst so spät das Bekenntnis zur Schriftstellerei wagte, ist seiner ursprünglichen Präferenz für die Musik zuzuschreiben, Hoffmann fühlte sich eher zum Komponisten berufen. Was vor 1809 an Novellen von ihm verfasst wurde, hatte er entweder nicht freigegeben, oder sie gingen verloren. In vielen seiner Werke blieb er dem Geschmack seiner lesenden Zeitgenossen treu: Erzählungen über unheimliche Begebenheiten, Begegnungen mit dem Teufel, schicksalhafte Wendungen im Leben eines Protagonisten, denen dieser sich nicht entgegenstemmen kann. Allerdings – und das unterscheidet Hoffmanns Werk sowohl von den rationalistischen Schauergeschichten der Aufklärung wie auch Autoren der ausklingenden „Sturm und Drang“-Zeit – verdichtete er seine Erzählungen virtuos zur oft unbeantwortet bleibenden Frage, ob der geschilderte Spuk real stattgefunden oder sich vielleicht nur im Kopf der betroffenen Figur abgespielt hat.

Hoffmann integrierte viel Zeitnahes in seine Werke, zum Beispiel auch Ängste seiner Zeitgenossen vor technischen Neuerungen. Fasziniert waren sie und misstrauisch zugleich angesichts der Entwicklung von Automaten (die damals nicht mit dem maskulinen Artikel belegt worden waren, sondern entweder „die Automate“ oder „das Automat“ hießen). Folgerichtig ist das Schicksal einiger seiner Figuren in fataler Weise mit dieser neuen Errungenschaft verbunden (Der Sandmann, Die Automate), wobei Hoffmann hier in charakteristischer Weise Technik und Okkultismus (insbesondere die Theorien des Mesmerismus) miteinander verbindet.

Hoffmanns Vielseitigkeit, sein zeichnerisches Talent und auch seine Berufsausübung als Jurist ließen ihn zu einem scharfen Beobachter werden. Philistertum und Borniertheit karikierte er zeichnerisch und schließlich auch in Form der Gesellschaftssatire (z. B. Klein-Zaches, genannt Zinnober) – und wie Recht er mit seiner Einschätzung einiger Zeitgenossen behalten sollte, zeigen die hektischen Überreaktionen des preußischen Polizeiministeriums im Anschluss an die Beschlagnahmung des Manuskripts vom Meister Floh.

Allerdings flossen auch antijüdische Klischees in Hoffmanns Werk ein. Nach Gunnar Och[26] sind diese besonders in der Erzählung Die Brautwahl augenfällig. Hier werden Juden mit negativen bzw. ins Lächerliche ziehenden Konnotationen sowohl hinsichtlich ihrer Physiognomie als auch ihres Charakters belegt (z. B. die Nase einer der Figuren, „Geldsucht“, aus opportunistischen Gründen konversionsbereit, „böse Künste“, „schmutzige Kleinlichkeit“, „dummdreist, vorlaut, zudringlich“, „im ganzen Wesen den ausgesprochensten Charakter des Volks aus dem Orient“). Zudem werden immer wieder Parallelen zu bzw. Anspielungen auf Shakespeares Stück Der Kaufmann von Venedig eingebaut.

Hoffmanns Talente waren in ihren vielfältigen Ausdrücken nie scharf voneinander zu trennen, Musik und Schriftstellerei, beide oft verbunden mit Zeichnungen von Hoffmann, aber auch die Juristerei und das Schreiben bzw. das Zeichnen gingen häufig ineinander über. Zahlreiche seiner Erzählungen illustrierte Hoffmann selbst. Und sogar auf dem Aktendeckel einer von Hoffmann bearbeiteten Justizakte befindet sich eine Karikatur, die zwei Amtsträger, auf Katze bzw. Hund reitend, aufeinander losgehen lässt.

Nachwirken heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e. V., eine am 14. Juni 1938 gegründete literarische Gesellschaft mit Sitz in Bamberg, widmet sich Hoffmanns Person und Werk. Sie betreut auch das Bamberger E.T.A. Hoffmann-Haus.

Der nach ihm benannte Literaturpreis der Stadt Bamberg, der E.-T.-A.-Hoffmann-Preis, wird seit 1989 alle zwei Jahre vergeben. Seit 1970 nennt sich das Theater in Bamberg E.T.A.-Hoffmann-Theater.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal ETA Hoffmann, Berlin
Büste unter der Liebknechtbrücke, Berlin

Literarische Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seltsame Leiden eines Theater-Direktors (1818)
  • Die Irrungen (1820)
  • Die Geheimnisse (1821)
  • Die Doppeltgänger (1821)
  • Der Feind (Fragment) (1822)

Der anonym erschienene erotische Roman Schwester Monika (1815) wird Hoffmann zugeschrieben. Erstmals mutmaßte die Verfasserschaft Gustav Gugitz[27], aber auch der Hoffmann-Herausgeber Rudolf Frank lieferte Gründe[28].

Musikalische Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vokalmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Messa d-Moll. (1805)
  • Trois Canzonettes à 2 et à 3 voix (1807)
  • 6 Canzoni per 4 voci a cappella (1808): Ave Maris Stella, De Profundis, Gloria, Salve Redemptor, O Sanctissima, Salve Regina
  • Miserere b-Moll (1809), vermutlich identisch mit Requiem
  • In des Irtisch weiße Fluten (Kotzebue), Lied (1811)
  • Recitativo ed Aria „Prendi l’acciar ti rendo“ (1812)
  • Tre Canzonette italiane (1812); 6 Duettini italiani (1812)
  • Nachtgesang, Türkische Musik, Jägerlied, Katzburschenlied für Männerchor (1819–1821)

Bühnenwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Instrumentalmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rondo für Klavier (1794/1795)
  • Ouvertura. Musica per la chiesa d-moll (1801)
  • 5 Klaviersonaten: A-Dur, f-moll, F-Dur, f-moll, cis-moll (1805–1808)
  • Große Fantasie für Klavier (1806) (nicht erhalten)
  • Sinfonie Es-Dur (1806)
  • Harfenquintett c-moll (1807)
  • Grand Trio E-Dur (1809) für Violine, Violoncello und Klavier
  • Walzer zum Karolinentag (1812) (nicht erhalten)
  • Serapions-Walzer (1818–1821) (nicht erhalten)
  • Fantasie Teutschlands Triumph in der Schlacht bei Leipzig (1814 in Leipzig unter dem Pseudonym Arnulph Vollweiler erschienen) (verschollen)

Bearbeitungen (Musik, Film)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der russische Komponist Pjotr Tschaikowski verwendete Hoffmanns Märchen Nußknacker und Mausekönig als literarische Vorlage für sein Ballett Der Nussknacker.
  • Léo Delibes komponierte nach der Erzählung Der Sandmann das Ballett Coppélia, das 1870 in Paris uraufgeführt wurde.
  • Der Komponist Jacques Offenbach komponierte über den Schriftsteller Hoffmann die Oper Hoffmanns Erzählungen, die 1881 in Paris uraufgeführt wurde.
  • Mit seinem 1838 veröffentlichten Klavierstück Kreisleriana nahm der Komponist Robert Schumann Bezug auf die Erzählungen Kreisleriana sowie die von Hoffmann in diesem Zusammenhang kreierte Figur des Kapellmeisters Johannes Kreisler.
  • Ferruccio Busonis Oper Die Brautwahl aus dem Jahre 1905 basiert auf der gleichnamigen Erzählung aus den Serapionsbrüdern.
  • Paul Hindemiths Oper Cardillac aus dem Jahre 1926 basiert auf der Erzählung Das Fräulein von Scuderi.
  • Manfred Knaaks Musical Das Collier des Todes aus dem Jahre 2007 beruht ebenfalls auf der Erzählung Das Fräulein von Scuderi.
  • Andrei Tarkowskij schrieb 1974 ein Filmbuch unter dem Titel Hoffmanniana (bearbeitet 1984), ohne den Film zu realisieren.

Hörspielbearbeitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E. T. A. Hoffmann’s gesammelte Schriften. 12 Teile in 6 Bänden. Reimer, Berlin 1871–1873
  • E. T. A. Hoffmann’s Werke. In: National-Bibliothek sämmtlicher deutschen Classiker: Sammlung 2. Hempel, Berlin 1879–83.
  • Carl Georg von Maassen (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe mit Einleitungen, Anmerkungen und Lesarten. 9 Bände (15 Bände geplant, erschienen sind nur die Bände 1–4, 6–8 und 9/10). Georg Müller, München 1908–1928
  • Georg Ellinger (Hrsg.): E. T. A. Hoffmanns Werke. Auf Grund der Hempelschen Ausgabe neu herausgegeben. 15 Bände. Bong, Berlin 1912
  • Eduard Grisebach (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Sämtliche Werke in 15 Bänden. Hessescher Verlag, Leipzig 1900 (2., um musikalische Schriften vermehrte Auflage 1909)
  • Hans von Müller (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann im persönlichen und brieflichen Verkehr. Sein Briefwechsel und die Erinnerungen seiner Bekannten. 2 Bände. Paetel, Berlin 1912.
  • Leopold Hirschberg (Hrsg.): E. T. A. Hoffmanns sämmtliche Werke. Serapions-Ausgabe in 14 Bänden, Berlin 1922, W. de Gruyter. [authentische Orthographie, alle erhaltenen Werke in chronologischer Ordnung]
  • Adolf Spemann (Hrsg.) Musikalische Dichtungen und Aufsätze von E. T. A. Hoffmann. Musikalische Volksbücher. J. Engelhorns Nachfahren, Stuttgart 1922
  • Walther Harich (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Dichtungen und Schriften sowie Briefe und Tagebücher. Gesamtausgabe in 15 Bänden. Lichtenstein, Weimar 1924
  • Klaus Kanzog (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Poetische Werke. Mit Federzeichnungen von Walter Wellenstein. 12 Bände. de Gruyter, Berlin 1957–1962
  • E. T. A. Hoffmann, Poetische Werke, 6 Bände, Aufbau-Verlag, Berlin, 1958, mit einem Essay Hans Mayers „Die Wirklichkeit E. T. A. Hoffmanns – Ein Versuch“.
  • Friedrich Schnapp (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Sämtliche Werke (= Winkler-Ausgabe), 6 Bände; Einführungen: Walter Müller-Seidel; Winkler Verlag, München 1960–1965. [authentische Interpunktion, modernisierte Orthographie]
    • Band 1, 1960 Fantasie- und Nachtstücke. Anmerkungen: Wolfgang Kron.
    • Band 2, 1961 Elixiere des Teufels, Kater Murr. Anmerkungen: Wolfgang Kron.
    • Band 3, 1963 Serapions-Brüder. Anmerkungen: Wulf Segebrecht.
    • Band 4, 1965 Späte Werke. Anmerkungen: Wulf Segebrecht.
    • Band 5, 1963 Schriften zur Musik. Anmerkungen: Friedrich Schnapp.
    • Band 6, 1963 Nachlese. Anmerkungen: Friedrich Schnapp.
Ergänzend:
  • Briefwechsel. Gesammelt und erläutert von Hans von Müller und Friedrich Schnapp. 3 Bände. Winkler Verlag, München 1968.
  • Tagebücher. Nach der Ausgabe Hans von Müllers mit Erklärungen herausgegeben von Friedrich Schnapp. Winkler Verlag, München 1971.
  • Juristische Arbeiten. Winkler Verlag, München 1973.
  • E. T. A. Hoffmann in Aufzeichnungen seiner Freunde. Winkler Verlag, München 1974.
  • Der Musiker E. T. A. Hoffmann – Ein Dokumentenband. Hildesheim 1981.
  • Hans Joachim Kruse, Rolf Mingau (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Aufbau-Verlag, Berlin 1976–1988
  • E. T. A. Hoffmann: Sämtliche Werke in sechs Bänden. Hrsg. von Hartmut Steinecke und Wulf Segebrecht, Frankfurt am Main 1985–2004. (= Bibliothek deutscher Klassiker)
    • Band 1: Frühe Prosa, Briefe, Tagebücher, Libretti, Juristische Schriften. Werke 1794–1813. Hrsg. von Gerhard Allroggen u. a., Frankfurt am Main 2003.
    • Band 2,1: Fantasiestücke in Callot’s Manier. Werke 1814. Hrsg. v. Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen und Wulf Segebrecht, Frankfurt am Main 1993.
    • Band 2,2: Die Elixiere des Teufels. Werke 1814–1816. Hrsg. von Hartmut Steinecke und Gerhard Allroggen, Frankfurt am Main 1988.
    • Band 3: Nachtstücke, Klein Zaches, Prinzessin Brambilla. Werke 1816–1820. Hrsg. von Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen, Frankfurt am Main 1985.
    • Band 4: Die Serapions-Brüder. Hrsg. von Wulf Segebrecht und Ursula Segebrecht, Frankfurt am Main 2001.
    • Band 5: Lebens-Ansichten des Katers Murr. Werke 1820–1821. Hrsg. von Hartmut Steinecke und Gerhard Allroggen, Frankfurt am Main 1992.
    • Band 6: Späte Prosa, Briefe, Tagebücher und Aufzeichnungen, Juristische Schriften. Werke 1814–1822. Hrsg. von Gerhard Allroggen, Friedhelm Auhuber, Hartmut Mangold, Jörg Petzel, Hartmut Steinecke, Frankfurt am Main 2004.

E. T. A. Hoffmann als literarische Figur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erich Schönebeck: Der gefährliche Floh. Eine Novelle um E. T. A. Hoffmanns letzte Tage. Verlag der Nation, Berlin 1953, DNB 454447442.
  • Werner Bergengruen: E. T. A. Hoffmann. Peter Schifferli, Verlags AG „Die Arche“, Zürich 1960, DNB 450371492.
  • Gerhard Mensching: E. T. A. Hoffmanns Letzte Erzählung. Roman. Haffmans Verlag, Zürich, 1989, ISBN 3-251-00147-7.
  • Ralf Günther: Der Dieb von Dresden. Historischer Roman. List Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-471-79555-2. (E. T. A. Hoffmann ermittelt während seiner Dresdner Zeit in einem Mord- und Spionagefall)
  • Dieter Hirschberg: Die schwarze Muse. Ein Fall für E. T. A. Hoffmann. Berlin 2004, ISBN 3-89809-027-2. (Der in die preußische Provinz strafversetzte Beamte E. T. A. Hoffmann ermittelt in diesem historischen Krimi in drei Mordfällen)
  • Dieter Hirschberg: Tagebuch des Teufels. E. T. A. Hoffmann ermittelt weiter. Berlin 2005, ISBN 3-89809-500-2. (E. T. A. Hoffmann in einem historischen Krimi in Berlin)
  • Dieter Hirschberg: Tödliche Loge. E. T. A. Hoffmann unter Verdacht. Berlin 2006, ISBN 3-89809-503-7. (E. T. A. Hoffmann in einem historischen Krimi in Berlin)
  • Peter Härtling: Hoffmann oder Die vielfältige Liebe. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2001.
  • Kai Meyer: Die Geisterseher. 1995, ISBN 3-404-14842-8. (E. T. A. Hoffmann in einem historischen Krimi in Warschau)
  • Hoffmanniana: Hörspiel nach einem Szenario von Andrej Tarkowskij. Bearbeitung/Regie: Kai Grehn. Komposition: Kai-Uwe Kohlschmidt. Produktion: rbb/SWR 2004.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E.-T.-A.-Hoffmann-Gesellschaft (Hrsg.): E.-T.-A.-Hoffmann-Jahrbuch. Erich-Schmidt-Ver,lag 1992–2006, Band 1–14.
  • Detlef Kremer (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. Leben – Werk – Wirkung. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018382-5.

Biographien und Gesamtdarstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Braun: E. T. A. Hoffmann. Dichter, Zeichner, Musiker. Biographie. Artemis und Winkler, Düsseldorf u. a. 2004, ISBN 3-538-07175-6.
  • Peter Braun: E. T. A. Hoffmann in Bamberg. Erich Weiß Verlag, Bamberg 2014, ISBN 978-3-940821-38-6.
  • Wilhelm Ettelt: E. T. A. Hoffmann. Der Künstler und Mensch. Königshausen & Neumann, Würzburg 1981, ISBN 3-88479-031-5.
  • Brigitte Feldges, Ulrich Stadler: E. T. A. Hoffmann. Epoche – Werk – Wirkung. Beck, München 1986, ISBN 3-406-31241-1.
  • Susanne Gröble: E. T. A. Hoffmann. (= Universal-Bibliothek. 15222). Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15-015222-4.
  • Klaus Günzel: E. T. A. Hoffmann. Leben und Werk in Briefen, Selbstzeugnissen und Zeitdokumenten. Bibliographie. Verlag der Nation, Berlin 1976, DNB 760255245.
  • Gerhard R. Kaiser: E. T. A. Hoffmann. (= Sammlung Metzler. 243; Realien zur Literatur). Metzler, Stuttgart 1988, ISBN 3-476-10243-2.
  • Eckart Kleßmann: E. T. A. Hoffmann oder die Tiefe zwischen Stern und Erde. Eine Biographie. (= Insel-Taschenbuch. 1732). Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33432-7.
  • Detlef Kremer: E. T. A. Hoffmann zur Einführung. (= Zur Einführung. 166). Junius, Hamburg 1998, ISBN 3-88506-966-0.
  • Rüdiger Safranski: E. T. A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten. (= Fischer-Taschenbücher; 14301). Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-596-14301-2.
  • Wulf Segebrecht: Hoffmann, Ernst Theodor Wilhelm. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 9, Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 407–414 (Digitalisat).
  • Wulf Segebrecht: Heterogenität und Integration. Studien zu Leben, Werk und Wirkung E. T. A. Hoffmanns. (= Helicon. 20). Lang, Frankfurt u. a. 1996, ISBN 3-631-47202-1.
  • Hartmut Steinecke: E. T. A. Hoffmann. (= Universal-Bibliothek. 17605). Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-017605-0.
  • Hartmut Steinecke: Die Kunst der Fantasie. E. T. A. Hoffmanns Leben und Werk. Insel, Frankfurt am Main u. a. 2004, ISBN 3-458-17202-5.
  • Hartmut Steinecke (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann. (Reihe: Studium). Forschungsbericht. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006.
  • Gerhard Weinholz: E. T. A. Hoffmann. Dichter, Psychologe, Jurist. (Reihe Literaturwissenschaft in der Blauen Eule. 9). Die Blaue Eule, Essen 1991, ISBN 3-89206-431-8.
  • Gabrielle Wittkop-Ménardeau: E. T. A. Hoffmann. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. (= Rowohlts Monographien. 50113). Rowohlt, Reinbek 1966, ISBN 3-499-50113-9. (17. Auflage 2004)

Hoffmann als Musiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fausto Cercignani: E. T. A. Hoffmann, Italien und die romantische Auffassung der Musik. In: S. M. Moraldo (Hrsg.): Das Land der Sehnsucht. E. T. A. Hoffmann und Italien. Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1194-5, S. 191–201.
  • Hermann Dechant: E. T. A. Hoffmans Oper Aurora In: Regensburger Beiträge zur Musikgeschichte Band 2, Regensburg 1975
  • Werner Keil: E. T. A. Hoffmann als Komponist. Studien zur Kompositionstechnik an ausgewählten Werken. (= Neue musikgeschichtliche Forschungen. 14). Breitkopf und Härtel, Wiesbaden 1986, ISBN 3-7651-0229-6.

Hoffmann als Literat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Deterding: Die Poetik der inneren und äußeren Welt bei E. T. A. Hoffmann. Zur Konstitution des Poetischen in den Werken und Selbstzeugnissen. Dissertation, FU Berlin. (= Berliner Beiträge zur neueren deutschen Literaturgeschichte. 15). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1991, ISBN 3-631-44062-6.
  • Klaus Deterding: Magie des Poetischen Raums. E. T. A. Hoffmanns Dichtung und Weltbild. Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0541-4. (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. Dritte Folge, Band 152)
  • Klaus Deterding: Das allerwunderbarste Märchen. E. T. A. Hoffmanns Dichtung und Weltbild. Band 3, Königshausen & Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2389-7.
  • Klaus Deterding: Hoffmanns Poetischer Kosmos. E. T. A. Hoffmanns Dichtung und Weltbild. Band 4, Königshausen & Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2615-2.
  • Manfred Engel: E. T. A. Hoffmann und die Poetik der Frühromantik – am Beispiel von „Der Goldne Topf“. In: Bernd Auerochs, Dirk von Petersdorff (Hrsg.): Einheit der Romantik? Zur Transformation frühromantischer Konzepte im 19. Jahrhundert. Paderborn u. a. 2009, ISBN 978-3-506-76665-6, S. 43–56.
  • Ronald Fricke: Hoffmanns letzte Erzählung. Roman. Rütten und Loening, Berlin 2000, ISBN 3-352-00561-3.
  • Franz Fühmann: Fräulein Veronika Paulmann aus der Pirnaer Vorstadt oder Etwas über das Schauerliche bei E. T. A. Hoffmann. Hamburg 1980, ISBN 3-455-02281-2.
  • Lutz Hagestedt: Das Genieproblem bei E. T. A. Hoffmann. Eine Interpretation seiner späten Erzählung „Des Vetters Eckfenster“. Friedl Brehm, München 1991 (erneut: belleville, München 1999, ISBN 3-923646-82-8).
  • Johannes Harnischfeger: Die Hieroglyphen der inneren Welt. Romantikkritik bei E. T. A. Hoffmann. Westdeutscher Verlag, Opladen 1988, ISBN 3-531-12019-0.
  • Christian Jürgens: Das Theater der Bilder. Ästhetische Modelle und literarische Konzepte in den Texten E. T. A. Hoffmanns. Manutius-Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-934877-29-X.
  • Sarah Kofman: Schreiben wie eine Katze. Zu E. T. A. Hoffmanns 'Lebens-Ansichten des Katers Murr'. Edition Passagen, Graz 1985, ISBN 3-205-01301-8.
  • Detlef Kremer: Romantische Metamorphosen. E. T. A. Hoffmanns Erzählungen. Metzler, Stuttgart u. a. 1993, ISBN 3-476-00906-8.
  • Detlef Kremer: E. T. A. Hoffmann. Erzählungen und Romane. Erich Schmidt, Berlin 1999, ISBN 3-503-04939-8.
  • Alexander Kupfer: Porträt des Künstlers als Spalanzanische Fledermaus. Rausch und Vision bei ETAH. In: dsb: Die künstlichen Paradiese. Rausch und Realität seit der Romantik. Ein Handbuch. Metzler, Stuttgart 2006, ISBN 3-476-02178-5, S. 479–502. (Düsseldorf, Univ., Diss., 1994) (zuerst 1996: ISBN 3-476-01449-5)
  • Peter von Matt: Die Augen der Automaten. E. T. A. Hoffmanns Imaginationslehre als Prinzip seiner Erzählkunst. Tübingen 1971. (Habilitationsschrift).
  • Ingo Müller: "Den Zauber der Worte vernichtet der fremde Geist": E. T. A. Hoffmanns Ästhetik des Strophenliedes im Kontext von zeitgenössischer Liedästhetik und romantischer Universalität. In: E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch, Band 22, hg. von Hartmut Steinecke und Claudia Liebrand, Berlin 2014, S. 78–97.
  • Magdolna Orosz: Identität, Differenz, Ambivalenz. Erzählstrukturen und Erzählstrategien bei E. T. A. Hoffmann. (= Budapester Studien zur Literaturwissenschaft. 1). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2001, ISBN 3-631-38248-0.
  • Jean-Marie Paul (Hrsg.): Dimensionen des Phantastischen. Studien zu E. T. A. Hoffmann. Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 1998, ISBN 978-3-86110-173-4.
  • Stefan Ringel: Realität und Einbildungskraft im Werk E. T. A. Hoffmanns. Böhlau, Köln u. a. 1997, ISBN 3-412-04697-3.
  • Günter Saße (Hrsg.): Interpretationen. E. T. A. Hoffmann: Romane und Erzählungen. Reclam, Stuttgart 2004.
  • Olaf Schmidt: „Callots fantastisch karikierte Blätter“. Intermediale Inszenierungen und romantische Kunsttheorie im Werk E. T. A. Hoffmanns. (= Philologische Studien und Quellen. 181). Schmidt, Berlin 2003, ISBN 3-503-06182-7.
  • Jörn Steigerwald: Die fantastische Bildlichkeit der Stadt. Zur Begründung der literarischen Fantastik im Werk E. T. A. Hoffmanns. (= Stiftung für Romantikforschung. 14). Würzburg 2001.
  • Hartmut Steinecke: Kommentar. In: E. T. A. Hoffmann: Sämtliche Werke in sechs Bänden. Hrsg. von Hartmut Steinecke und Wulf Segebrecht, Frankfurt am Main 1985–2004. (= Bibliothek deutscher Klassiker), Band 3: Nachtstücke. Klein Zaches. Prinzessin Brambilla. Werke 1816–1820. Hrsg. von Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen, Frankfurt am Main (Neuauflage) 2009, ISBN 978-3-618-68036-9, S. 921–1178.
  • Peter Tepe, Jürgen Rauter, Tanja Semlow: Interpretationskonflikte am Beispiel von E. T. A. Hoffmanns „Der Sandmann“. Kognitive Hermeneutik in der praktischen Anwendung. Studienbuch Literaturwissenschaft. Königshausen & Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-4094-8.

Hoffmann als Jurist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arwed Blomeyer: E. T. A. Hoffmann als Jurist. Eine Würdigung zu seinem 200. Geburtstag. Vortrag gehalten am 23. Januar 1976. De Gruyter, Berlin 1978, ISBN 3-11-007735-3.
  • Alfred Hoffmann: E. T. A. Hoffmann. Leben und Arbeit eines preußischen Richters. Nomos-Verlag, Baden-Baden 1990, ISBN 3-7890-2125-3.
  • Rolf Meier: Dialog zwischen Jurisprudenz und Literatur: Richterliche Unabhängigkeit und Rechtsabbildung in E. T. A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“. Nomos Verlags Gesellschaft, Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3428-2.
  • Hartmut Mangold: Gerechtigkeit durch Poesie. Rechtliche Konfliktsituationen und ihre literarische Gestaltung bei E. T. A. Hoffmann. Dt. Univ.-Verlag, Wiesbaden 1989, ISBN 3-8244-4030-X.

Spezialliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedhelm Auhuber: In einem fernen dunklen Spiegel. E. T. A. Hoffmanns Poetisierung der Medizin. Westdeutscher Verlag, Opladen 1986, ISBN 3-531-11763-7.
  • Jürgen Glauner: Ein wiederentdecktes Hoffmann-Porträt von der Hand Johann Friedrich Wilhelm Müllers (1782–1816). online.
  • Peter Lachmann: Durchflug. E. T. A. Hoffmann in Schlesien. Ein Lesebuch. Deutsches Kulturforum östliches Europa. Potsdam 2011, ISBN 978-3-936168-49-5.
  • Dennis Lemmler: Verdrängte Künstler – Blut-Brüder – Serapiontische Erzieher. Die Familie im Werk E. T. A. Hoffmanns. Dissertation (Bonn). Aisthesis, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-89528-827-2.
  • Hermann Leupold: E. T. A. Hoffmann ... als Student in Königsberg 1792 bis 1795. Einst und Jetzt, Band 36 (1991), S. 9–79.
  • Rainer Lewandowski: E. T. A. Hoffmann und Bamberg. Fiktion und Realität. Über eine Beziehung zwischen Leben und Literatur. Fränkischer Tag, Bamberg 1995, ISBN 3-928648-20-9.
  • Jörg Petzel: Teufelspuppen, brennende Perücken, Magnetiseure, Hüpf- und Schwungmeister - E. T. A. Hoffmann in Berlin. Verlag für Berlin-Brandenburg 2015, ISBN 978-3-945256-36-7.
  • Michael Rohrwasser: Coppelius, Cagliostro und Napoleon. Der verborgene politische Blick E. T. A. Hoffmanns. Ein Essay. Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-87877-379-X.
  • Odila Triebel: Staatsgespenster. Fiktionen des Politischen bei E. T. A. Hoffmann. (= Literatur und Leben. N.F., 60). Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-07802-6.
  • Kenneth B. Woodgate: Das Phantastische bei E. T. A. Hoffmann. (= Helicon. 25). Lang, Frankfurt u. a. 1999, ISBN 3-631-34453-8.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theophile Gautier: Les contes de Hoffmann, Chronique de Paris, 14. August 1836, wikisource
  • Ronald Götting: E. T. A. Hoffmann und Italien. (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur. 1347). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1992, ISBN 3-631-45371-X.
  • Andrea Hübener: Kreisler in Frankreich : E. T. A. Hoffmann und die französischen Romantiker (Gautier, Nerval, Balzac, Delacroix, Berlioz). Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-1606-8.
  • Ute Klein: Die produktive Rezeption E. T. A. Hoffmanns in Frankreich. (= Kölner Studien zur Literaturwissenschaft. 12). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2000, ISBN 3-631-36535-7.
  • Sigrid Kohlhof: Franz Fühmann und E. T. A. Hoffmann. Romantikrezeption und Kulturkritik in der DDR. (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 1; Deutsche Sprache und Literatur. 1044). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1988, ISBN 3-8204-0286-1.
  • Volker Pietsch: Persönlichkeitsspaltung in Literatur und Film. Zur Konstruktion dissoziierter Identitäten in den Werken E. T. A. Hoffmanns und David Lynchs. Peter Lang, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-631-58268-8.
  • Dirk Schmidt: Der Einfluß E. T. A. Hoffmanns auf das Schaffen Edgar Allan Poes. (= Edition Wissenschaft; Reihe vergleichende Literaturwissenschaft. 2). Tectum, Marburg 1996, ISBN 3-89608-592-1.
  • Walter Scott: On the Supernatural in Fictitious Composition; and particularly on the works of Ernest Theodore William Hoffmann. The Foreign Quarterly Review 1. In: Ioan Williams (Hrsg.): Walter Scott: On Novelists and Fiction. London 1968, S. 312–352 (zuerst in 1827, S. 60–98).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: E. T. A. Hoffmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: E. T. A. Hoffmann – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deshalb steht auf seinem Grabstein E. T. W. Hoffmann
  2. Detlef Kremer, E. T. A. Hoffmann in seiner Zeit, in Kremer (Hrsg.), E. T. A. Hoffmann, De Gruyter 2010, S. 1
  3. Detlef Kremer, E. T. A. Hoffmann in seiner Zeit, in Kremer (Hrsg.), E. T. A. Hoffmann, De Gruyter 2010, S. 2
  4. Peter Bekes: Lektürenschlüssel E. T. A. Hoffmann. Der Sandmann. Reclam Verlag, Stuttgart 2005, S. 50.
  5. Vgl. E. T. A. Hoffmann Leben - Werk - Wirkung. In: De Gruyter Lexikon. (Hrsg.) Detlef Kremer, Göttingen 2010, S. 2.
  6. Kremer, Hoffmann, de Gruyter, 2010, S. 3
  7. Porträt von Otto Wilhelm Doerffer 1770 Artikel bei der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e.V. mit weiterführenden Informationen über die Familie Doerffer
  8. Kremer, Hoffmann, de Gruyter 2010, S. 4
  9. Zum Einfluss der romantischen Psychiatrie und dem Einfluss der Bamberger Ärzte Marcus und Speyer siehe Hartmut Steinicke (Hrsg.), E. T. A. Hoffmann, Sämtliche Werke in 6 Bänden, Band II.2 (Elixiere des Teufels), Frankfurt 1988, S. 545ff
  10. Marko Milovanovic: »Die Muse entsteigt einem Fass« - Säufer-Poet oder Poet und Säufer? Was E. T. A. Hoffmann tatsächlich in Berliner Kneipen trieb. In: Kritische Ausgabe. Nr. 1, 2005, S. 17–19 (online [PDF; abgerufen am 29. Januar 2015]).
  11. Kremer, Hoffmann, de Gruyter 2010, S. 4.
  12. Kremer, Hoffmann, de Gruyter 2010, S. 5
  13. Brief vom 7. Mai 1808 an Hippel, zitiert in E. T. A. Hoffmann, Der Sandmann, Reclam XL, 2015, Anhang 3.2
  14. Siehe Georg Ellinger: Das Disziplinarverfahren gegen E. T. A. Hoffmann. Nach den Akten des Geheimen Staatsarchivs. [Mit Erstdruck der zensierten Passagen aus Meister Floh.] In: Deutsche Rundschau. 1906, 3. Quartal, Band 128, S. 79–103. Textarchiv – Internet Archive
  15. Ernst Bäumler, Amors vergifteter Pfeil: Kulturgeschichte einer verschwiegenen Krankheit, 1997, S. 259, zitiert nach Anja Schonlau Syphilis in der Literatur: über Ästhetik, Moral, Genie und Medizin (1880-2000), Würzburg, Königshausen und Neumann 2005, S. 80
  16. Ricarda Schmidt, Litt E. T. A. Hoffmann an Amyotropher Lateralsklerose?, Mitteilungen E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft
  17. Deterding, E. T. A. Hoffmann: die großen Erzahlungen und Romane, Band 2, Königshausen und Neumann 2008, S. 87
  18. Hartmut Steinecke, E. T. A. Hoffmann in seiner Zeit, Detlef Kremer (Hrsg.), E. T. A. Hoffmann, De Gruyter 2010, S. 13.
  19. Hans von Müller: E. T. A. Hoffmann im persönlichen und brieflichen Verkehr. Sein Briefwechsel und die Erinnerungen seiner Bekannten. Gesammelt und erläutert von Hans von Müller. Zweiter Band: Der Briefwechsel (mit Ausnahme der Briefe an Hippel). Drittes Heft: Anhänge betreffend Hoffmanns Tod und Begräbniß, den Nachlaß und die Hinterbliebenen. Dazu Berichtigungen und kleinere Ergänzungen. Mit der Abbildung des echten, 1822 von Hoffmanns Freunden errichteten Grabsteins. Verlag von Gebrüder Paetel (Dr. Georg Paetel), Berlin 1912, S. 543–552.
  20. E.-T.-A.-Hoffmann-Archiv. Willkommen im E.-T.-A.-Hoffmann-Archiv. In: staatsbibliothek-berlin.de. Abgerufen am 4. Juli 2015.
  21. Sammlung zur Literaturgeschichte. In: stadtmuseum.de. Februar 2015, abgerufen am 4. Juli 2015 (Manuskripttitelblatt in Bildergalerie am Fuß der Seite).
  22. E. T. A. Hoffmann. In: staatsbibliothek-bamberg.de. 13. April 2015, abgerufen am 4. Juli 2015.
  23. Jochen Hörisch: Die bibliophile Sammlung von Carl Georg von Maassen (1880–1940) in der Universitätsbibliothek München. In: deutschlandfunk.de. 13. April 1998, abgerufen am 4. Juli 2015.
  24. Brief von Grimm an den Hofrat Suabedissen, 19. Oktober 1823, zum Beispiel zitiert in Johannes Harnischfeger, Die Hieroglyphen der inneren Welt: Romantikkritik bei E. T. A. Hoffmann, Westdeutscher Verlag 1988, S. 123
  25. Hartmut Steinecke: Kommentar. In: E. T. A. Hoffmann: Sämtliche Werke in sieben Bänden, Band 3: Nachtstücke. Klein Zaches. Prinzessin Brambilla. Werke 1816–1820. Hrsg. von Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen, Frankfurt am Main 2009, S. 949.
  26. Gunnar Och: Literarischer Antisemitismus am Beispiel von E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Die Brautwahl“. In: Mark H. Gelber (Hrsg.): Studien zur deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Festschrift für Hans-Otto Horch zum 65. Geburtstag. Niemeyer, Tübingen 2009, ISBN 978-3-484-62006-3, S. 57–72
  27. Aderlaß in Posen. In: Der Spiegel 42/1965.
  28. Rudolf Frank: Der verheimlichte Hoffmann. In: Frankfurter Zeitung. Nr. 502, 8. Juli 1924.
  29. Ein irres, wirres Kreisen. In: FAZ. 6. November 2010, S. 40.
  30. BR Hörspiel Pool - Hoffmann, Die Serapions-Brüder