Kaliumhydrogensulfit

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Strukturformel
Kaliumion Bisulfite-O-H-tautomer-2D-pyramidal.png
Allgemeines
Name Kaliumhydrogensulfit
Andere Namen

Kaliumbisulfit

Summenformel KHSO3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 7773-03-7
Wikidata Q412524
Eigenschaften
Molare Masse 120,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

190 °C (Zersetzung)[1]

Löslichkeit
  • löslich in Wasser (490 g·l−1 bei 20 °C)[1]
  • praktisch unlöslich in Ethanol[1]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Kaliumhydrogensulfit ist ein Kaliumsalz der Schwefligen Säure und besitzt die Summenformel KHSO3.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaliumhydrogensulfit kann durch Reaktion von Schwefeldioxid mit einer Kaliumcarbonatlösung gewonnen werden.[3]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaliumhydrogensulfit wird z. B. Wein als Antioxidans und Konservierungsmittel in einer zulässigen Maximalkonzentration von unter 1 g/l zugesetzt. Daneben gelangt Kaliumhydrogensulfit noch bei einer Vielzahl weiterer Lebensmittel, wie Stärke, Sago, Graupen, getrockneten Kartoffelerzeugnissen, Gemüse, Trockenfrüchten, Nüssen, Fleisch und Fisch zum Einsatz.

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 228 zugelassen.

Die Verbindung gibt Schwefeldioxid ab.[4]

Nebenwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei übermäßigem Genuss von Kaliumhydrogensulfit kann es zu Kopfschmerzen, Migräne und Übelkeit kommen. Außerdem werden B-Vitamine und Folsäure zerstört. Lebensmittel mit diesem Zusatz müssen die Nummer E228 in der Liste der Inhaltsstoffe führen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 97th Edition. CRC Press, 2016, ISBN 978-1-4987-5429-3, S. 99 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. Eintrag zu Kaliumhydrogensulfit in der Hazardous Substances Data Bank, abgerufen am 16. April 2018.
  4. George A. Burdock: Encyclopedia of Food and Color Additives. CRC Press, 1997, ISBN 978-0-8493-9412-6, S. 3000 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]