Calciumhexacyanidoferrat(II)

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Strukturformel
2 Calcium-Ion Struktur von Calciumhexacyanoferrat
Allgemeines
Name Calciumhexacyanidoferrat(II)
Andere Namen
  • Calciumhexacyanoferrat(II)
  • Calciumferrocyanid
  • E 538
Summenformel Ca2[Fe(CN)6][1]
CAS-Nummer 13821-08-4
Kurzbeschreibung

Feststoff[2]

Eigenschaften
Molare Masse 292,11 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

löslich in Wasser[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][2]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36​‐​37​‐​38
S: 20​‐​25​‐​26​‐​37/39
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Calciumhexacyanidoferrat(II) (Calciumferrocyanid, veraltet Calciumhexacyanoferrat(II)) ist ein Salz mit der Konstitutionsformel Ca2[Fe(CN)6].

Es wird in der Lebensmitteltechnik als Trennmittel eingesetzt. Bei der Einwirkung starker Säuren kann die in der Verbindung stark an das Eisen gebundene Blausäure frei werden. Für die zusammengenommene Menge aller Ferrocyanide wurde eine erlaubte Tagesdosis von 0,025 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 538 mit einer Höchstmengenbeschränkung von bis zu 20 Milligramm pro Kilogramm für Kochsalz und Kochsalzersatz zugelassen.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Hexacyanidoferrate. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 6. Juni 2014.
  2. a b c Eintrag zu Calciumhexacyanoferrat(II) in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 13. Februar 2012 (JavaScript erforderlich).
  3. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  5. Begrenzt zugelassene Zusatzstoffe, Anlage 4 (zu § 5 Absatz 1 und § 7) der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung