eBay Kleinanzeigen

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eBay Kleinanzeigen

Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2009
Sitz Kleinmachnow, DeutschlandDeutschland Deutschland
Branche Elektronischer Handel
Website ebay-kleinanzeigen.de

eBay Kleinanzeigen ist das größte Online-Kleinanzeigen-Portal in Deutschland. Es gehört nach dem Verkauf aller lokalen eBay classifieds zur norwegischen Adevinta, an der eBay 44 Prozent der Aktien hält. Das Portal finanziert sich überwiegend aus geschalteter Werbung und Einnahmen aus den Inseraten.

Laut Arbeitsgemeinschaft Online Forschung ist eBay Kleinanzeigen das reichweitenstärkste Online-Angebot in Deutschland.[1] 2021 verbuchte das Angebot laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) mehr als 900 Millionen Aufrufe.[2] Es sind über 50 Millionen Anzeigen geschaltet.[3] Jeden Tag werden rund eine Million neue Anzeigen aufgegeben.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

eBay Kleinanzeigen ist am 9. September 2009 aus dem vorherigen Angebot Kijiji hervorgegangen.[5]

Anfang 2021 verkaufte eBay seine Anzeigenportale eBay Kleinanzeigen und Mobile.de an den börsennotierten Internetkonzern Adevinta, dies wurde im Juli 2020 bekannt. Adevinta betrieb in seinem Herkunftsland Norwegen und 14 weiteren Ländern Anzeigenportale. Der Kaufpreis betrug 9,2 Milliarden US-Dollar, davon erhielt eBay in Bar 2,5 Milliarden und Adevinta-Aktien im Nennwert von 6,7 Milliarden. Damit wurde eBay der größte Anteilseigner von Adevinta mit 44 Prozent der Aktien und 33,3 Prozent der Stimmrechte. Mit der Übernahme wurde Adevinta zum weltgrößten Online-Kleinanzeigen-Unternehmen.[6] Da die britische Wettbewerbsaufsicht CMA kritisch gegenüber einem Kauf war, musste Adevinta die britischen Ableger von Shpock, Gumtree und Motors.co.uk verkaufen.[7] Drei Jahre lang nach dem Verkauf kann das Portal noch unter dem Namen eBay Kleinanzeigen geführt werden. Danach muss dieser geändert werden.[8]

Anfang 2021 gab das Unternehmen bekannt, ab Sommer eine Überprüfung der Nutzer per SMS für die Bereiche einzuführen, in denen Kinder und Jugendliche von Straftaten bedroht sind.[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Ergebnisse. In: Arbeitsgemeinschaft Online Forschung.
  2. Ebay Kleinanzeigen muss ab 2024 anders heißen
  3. eBay-Kleinanzeigen.de. Abgerufen am 14. April 2021.
  4. Ebay Kleinanzeigen muss ab 2024 anders heißen
  5. 10 Jahre: Jeder Zweite nutzt eBay Kleinanzeigen. In: eBay Kleinanzeigen Medien. 5. September 2019;.
  6. Spiegel Online: Adevinta: Norwegischer Konzern kauft Ebay Kleinanzeigen. 21. Juli 2020;.
  7. Ebay Classifieds: Ebay und Adevinta wollen Deal mit Spartenverkäufen retten. In: Handelsblatt. 2. März 2021;.
  8. Kaan Gürayer: Tschüss, eBay Kleinanzeigen: Verkaufsplattform heißt bald ganz anders. In: Golem.de. 28. August 2021, abgerufen am 28. August 2021.
  9. Aktiv gegen Cyber-Grooming: eBay Kleinanzeigen plant Verifizierung für Nutzer. In: heise online. 11. März 2021;.