EC Bad Tölz

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Tölzer Löwen
Tölzer Löwen
Größte Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte EC Bad Tölz (1928–2002)
Tölzer Löwen (seit 2002)
Spitzname Die Löwen
Stammverein EC Bad Tölz e.V.
Vereinsfarben schwarz, gelb
Liga Eishockey-Oberliga
Spielstätte Hacker-Pschorr Arena
Kapazität 4.115 Plätze (davon 756 Sitzplätze)
Geschäftsführer Christian Donbeck
Cheftrainer Axel Kammerer
Kapitän Florian Strobl
Saison 2016/17 Oberliga Süd 1. Platz

Der EC Bad Tölz ist ein deutscher Eishockeyverein, dessen erste Mannschaft als Tölzer Löwen in der Saison 2015/16 in der Eishockey-Oberliga spielt. Der Verein, der in den 1960er Jahren zweimal Deutscher Meister wurde, hat auch eine Abteilung für Eiskunstlauf.

Geschichte der Eishockeyabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EC Bad Tölz wurde 1928 gegründet und stieg 1951 in die damalige oberste Spielklasse, die Oberliga Süd, auf. Im Sommer 1958 war der Verein einer der Gründungsvereine der Eishockey-Bundesliga und gehörte dieser bis zur Saison 1975/76 an. 1962 und 1966 erreichte der EC Bad Tölz dabei die Deutsche Meisterschaft.

Die Hacker-Pschorr-Arena, Heimstadion des EC Bad Tölz

Nach dem Abstieg spielte die Eishockey-Mannschaft außer in den Spielzeiten 1992/93 und 1993/94 immer in der zweithöchsten Liga, jedoch stieg die Mannschaft nach der Saison 2005/06 in die Oberliga ab. Zur Saison 2002/03 wurde die Lizenz der Tölzer Löwen mit der Auslagerung des Ligenspielbetriebs in die Eishockeyspielbetriebsgesellschaft vom Verein offiziell in die Tölzer Eissport GmbH ausgelagert. In der Saison 2007/08 gelang der Wiederaufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga. Obwohl die Mannschaft in der folgenden Saison den 2. Tabellenplatz erreichte, wurde am 23. Februar 2009 (nach 2003 zum zweiten Mal) das Insolvenzverfahren für die GmbH beim Amtsgericht Wolfratshausen unter Aktenzeichen 2 IN 70/09 beantragt und am 1. April 2009 eröffnet. Die Tölzer Löwen waren damit automatisch aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Insolvenzverwalter war Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Josef Hingerl aus Wolfratshausen, der bereits in der Saison 2002/2003 die Tölzer Löwen innerhalb von drei Monaten sanierte. In der Saison 2010/11 schloss der Verein die Vorrunde der Oberliga Süd auf dem 1. Platz ab, scheiterte jedoch im Halbfinale der Play-Offs knapp am EHC Klostersee. Nach einem 2. Platz in der Vorrunde erreichte die Mannschaft in der Saison 2011/12 das Finale der Play-Offs und sicherte sich gegen die Füchse Duisburg den Meistertitel. Das Team konnte die Auflagen für die 2. Liga jedoch nicht erfüllen (eine Million Euro Etat), sodass die Fischtown Pinguins als letztplatzierte Mannschaft der Abstiegsrunde der 2. Liga in der Liga verbleiben durften. Auch wenn der EC Bad Tölz seit 1976 nicht mehr in der obersten Eishockeyspielklasse spielt, besitzt er doch eine sehr gute Nachwuchsabteilung. So spielen die Jugend in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) und die Junioren bis 2007/08 und die Schüler in der jeweiligen Bundesliga. Außerdem spielen mehrere Nachwuchsspieler in den Nachwuchsauswahlmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes.

Kader der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Geburtstag Letzte Saison
Tor
29 DeutscherDeutscher Markus Janka 21. März 1980 Tölzer Löwen
30 DeutscherDeutscher Anian Geratsdorfer 26. August 1992 TEV Miesbach
41 DeutscherDeutscher Michael Boehm 29. Januar 1997 Tölzer Junglöwen
Abwehr
8 DeutscherDeutscher Stefan Mechel 7. September 1995 Tölzer Löwen
17 DeutscherDeutscher Christian Kolacny 15. Dezember 1990 Tölzer Löwen
21 DeutscherDeutscher Thomas Schenkel 20. Mai 1985 Tölzer Löwen
24 DeutscherDeutscher Tom Horschel 21. Juni 1997 Tölzer Junglöwen
25 DeutscherDeutscher Johannes Huß 9. August 1998 EC Salzburg II
27 DeutscherDeutscher Josef Frank 2. August 1984 SB Rosenheim
60 FinneFinne Ilro Vehmanen 1. September 1989 Anglet Hormadi Élite
Sturm
61 DeutscherDeutscher Maximilian Hörmann 13. September 1992 Tölzer Löwen
7 DeutscherDeutscher Florian Stobl 21. Februar 1990 Tölzer Löwen
10 DeutscherDeutscher Franz Mangold 18. März 1988 Tölzer Löwen
11 DeutscherDeutscher Johannes Sedlmayr 12. September 1990 Tölzer Löwen
22 KanadierKanadier Jordan Baker 29. März 1988 ERC Sonthofen
23 DeutscherDeutscher Daniel Merl 21. Dezember 1996 Tölzer Löwen
39 DeutscherDeutscher Michael Endraß 18. September 1988 Dresdner Eislöwen
47 DeutscherDeutscher Josef Reiter 15. Oktober 1997 Tölzer Junglöwen
49 DeutscherDeutscher Klaus Kathan 7. Januar 1977 Tölzer Löwen
89 DeutscherDeutscher Stefan Reiter 1. August 1996 EHC Bayreuth
91 DeutscherDeutscher Dominik Walleitner 14. April 1991 Tölzer Löwen
95 DeutscherDeutscher Niko Fissekis 15. April 1995 TEV Miesbach
97 DeutscherDeutscher Julian Kornelli 5. August 1997 Tölzer Löwen

Stand: 5. September 2016 [1]

Meisterteams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Meister 1961/62[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tor: Wilhelm Edelmann, Klaus Hafensteiner
  • Verteidigung: Hans Rampf, Otto Schneitberger, Walter Riedl, Heinz Bader, Franz Deisenrieder, Hans Wechsel
  • Sturm: Sepp Reif, Peter Lax, Alois Mayr, Sepp Wörschhauser, Siegfried Mayr, Georg Eberl, Peter Schmidt, Klaus Retzer, Adi Floßmann
  • Trainer: Hans Rampf (Spielertrainer)

Deutscher Meister 1965/66[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tor: Toni Klett, Fritz Hafensteiner
  • Verteidigung: Hans Schichtl, Walter Riedl, Heinz Bader, Georg Lechner, Erwin Riedmeier
  • Sturm: Peter Lax, Alois Mayr, Albert Loibl, Rudi Pittrich, Georg Eberl, Willi Leitner, Hans Eimannsberger, Willi Gerg, Lorenz Funk senior, Reinhold Meister, Karl Bär, Hans Brandner
  • Trainer: Mike Daski

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis September 2004 war Hans Rotkirch als Trainer für den ECT tätig. Nach ihm übernahm Josef Schlickenrieder, und ab Oktober 2004 bis Ende der Saison 2004/05 übernahm Peter Obresa die Aufgaben des Trainers.

In der Saison 2008/09 trainierte Axel Kammerer die Tölzer Löwen. Zuvor war er als Co-Trainer für die Kölner Haie und als Cheftrainer für die Kassel Huskies tätig. In der Saison 2009/10 war Dave Rich Trainer.

Von 2010 bis 2015 war als Cheftrainer Florian Funk zusammen mit seinem Vater Lorenz Funk senior und Randy Neal (bis 2014) als Co-Trainer für die Tölzer Löwen tätig.

Seit der Saison 2015/16 trainiert erneut Axel Kammerer zusammen mit Benedikt Huß als Co-Trainer die Tölzer Löwen.

Inlinehockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein spielte in der Deutschen Inline-Hockey-Liga (DIHL) des Deutschen Eishockey-Bundes. Außerdem war Bad Tölz Gastgeber der Inlinehockey-Weltmeisterschaft 2004.

Curling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herrenmannschaft des EC Bad Tölz gewann 1968, 1969, 1971, 1973 und 1975–1977 die deutsche Meisterschaft im Curling.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tölzer Buam - Eishockeygeschichten, Menschen - Emotionen, Autor: Patrick Staar, Kurt Stern/pro literatur Verlag, R 2006 ISBN 3-86611-241-6

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Busch. Abgerufen am 24. Februar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]