EC Peiting

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EC Peiting
EC Peiting
Erfolge
  • Oberliga-Meister 1974
  • Oberliga-Süd-Meister 2012, 2013
  • Süddeutscher Meister 1982
Vereinsinformationen
Geschichte TSV Peiting (Gründung 1952),
EC Peiting (Auslagerung 1973)
Standort Peiting
Stammverein TSV Peiting
Vereinsfarben blau, weiß, rot
Liga Eishockey-Oberliga
Spielstätte Eissporthalle Peiting
Kapazität 2.500 Plätze
Geschäftsführer Peter Gast
Cheftrainer John Sicinski
Kapitän Anton Saal
2013/14 Platz 6 - Oberliga Süd

Der EC Peiting ist ein Eishockeyverein aus dem oberbayerischen Markt Peiting. Der offizielle Vereinsname lautet Eissportclub Peiting im Turn- und Sportverein e.V..

Geschichte[Bearbeiten]

Lange vor der Gründung des TSV Peiting wurde in Peiting Eishockey gespielt. Am 4. Februar 1934 fand das erste Spiel einer Eishockeymannschaft gegen eine Auswahl aus dem benachbarten Lechbruck statt. Dennoch dauerte es bis zum Jahr 1952, bis sich der EC im Turn- und Sportverein Peiting gründete. Die Spielstätte war zunächst ein örtliches Freibad, welches im Winter in eine Eisbahn umgewandelt wurde, sowie später eine Eiswiese, beziehungsweise ein öffentlicher Platz. Vergleiche mit anderen Mannschaften waren durchgehend freundschaftlicher Natur und nach einer vierjährigen Pause – 1960 kam der Eissport in Peiting kurzzeitig zum Erliegen – stellte die Gemeinde dem Verein eine neue Sportstätte zur Verfügung.[1]

Am 22. Oktober 1966 wurden schließlich die Strukturen für einen regelmäßigen Spielbetrieb geschaffen, indem sich innerhalb des TSV ein organisierter Eissportclub organisierte. Am 11. Januar 1967 erfolgte das erste Freundschaftsspiel gegen den TSV Hohenpeißenberg und die darauf folgende Saison erfolgte die erstmalige Teilnahme am Spielbetrieb der Kreisklasse 6. Bereits eine Spielzeit später erfolgte der Aufstieg in die Landesliga und nach der Einführung einer eingleisigen Oberliga rückte der TSV 1970 in die Bayernliga auf. Diese Spielzeit war gleichzeitig auch die letzte im Natureisstadion, da seit Dezember 1967 ein Kunsteisstadion gebaut wurde und dieses am 25. November 1972 eingeweiht wurde. Durch die neue Spielstätte trat die Mannschaft erstmals in der Regionalliga an. Erster Gegner im Kunsteisstadion war der EV Landsberg, der mit 3:2 gegen die Peitinger die Oberhand behielt.[1]

Durch erhebliche Neustrukturierungen im deutschen Eishockey und einem reformierten Ligenbetrieb wurde im Sommer 1973 die Eishockeyabteilung in den EC im TSV Peiting ausgelagert und der Spielbetrieb 1974/75 in der Oberliga Süd fortgesetzt.[1] Von 1974/75 mit 1977/78 nahm der EC Peiting an der 2. Eishockey-Bundesliga teil, bevor eine Saison der Spielbetrieb ausgesetzt wurde. Danach spielte der EC ab 1979/80 in der Oberliga Süd – bis auf die Saison 1983/84, wo erneut an der 2. Eishockey-Bundesliga teilgenommen wurde – bis zur Einführung der Deutschen Eishockey-Liga 1994. Bei der Ligenneueinteilung ging der EC Peiting in die 1. Liga Süd, in der die Mannschaft bis 1997/98 verblieb. Als die 2. Eishockey-Bundesliga zur Saison 1998/99 wieder eingeführt wurde, ließ sich der Verein in die 2. Liga Süd zurückstufen. Aus dieser Liga rückten die Oberbayern trotz finanzieller Bedenken in die Oberliga Süd 2000/01 nach und wurde dort als Aufsteiger auf Anhieb Fünfter, welches mit den Einzug in das Playoff-Viertelfinale gegen die Crocodiles Hamburg resultierte. Dieser Erfolg konnte 2002/03 gesteigert werden, indem die Mannschaft in den Meisterschafts-Playoffs erst im Halbfinale gegen den späteren Meister 1. EV Weiden mit 2:1 Spielen verlor. In den Folgejahren etablierte sich der EC Peiting in der Oberliga und konnte mit dem Finaleinzug und den Vizemeisterschaften in den Spielzeiten 2008/09 und 2009/10 die bis dato größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte feiern. Der EC Peiting feierte in der Saison 2011/2012 und 2012/13 die Meisterschaft der Oberliga-Süd.

Trainer[Bearbeiten]

Saison Trainer
1965–68 Manfred Fliegauf
1968–70 Detlev Bark
1970–72 Josef Wörschhauser
1972/73 Fred Nieder
1973–76 Hans Schmausser sen.
1976/77 Gustav Hanig
1977/78 Helmut Lackner
1977/78 Gustav Hanig
1978/79 Jan Eggermaier
1979/80 Hans Schmausser sen.
1980/81 Ernst Trautwein
1981–83 Gerd Wittmann
1983/84 Gustav Hanig
1983/84 Rudolf Gröger
1984/85 Berthold Hartelt
1984/85 Herbert Schmid
Saison Trainer
1985–88 Gert Landshut
1988 Herbert Schmid
1988–91 Doug Irwin
1991–93 Gert Landshut
1993–94 Peter Freissl
1994–96 Alexej Sulak
1996–97 Ken Latta
1997–99 Alexej Sulak
1999–03 Georg Kink
2003–04 Christian Winkler
2004–06 Hans Schmausser jun.
2006–07 Ron Chyzowski
2007-12 Alexej Sulak
2012-14 Joseph Heiß
Seit 2014 John Sicinski

Spieler[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 5. September 2014[2]

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letzte Saison
33 DeutschlandDeutschland Florian Hechenrieder 4. August 1986 Weilheim in Oberbayern 2010 EC Peiting
93 DeutschlandDeutschland Marc-Michael Henne 11. Februar 1993 Füssen 2013 EC Peiting
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letzte Saison
3 DeutschlandDeutschland Robert Altenhofen 12. März 1995 Garmisch-Partenkirchen 2013 EC Peiting
7 KanadaKanada Cody Carlson 18. Mai 1991 Victoria 2014 Étoile Noire de Strasbourg
9 DeutschlandDeutschland Daniel Holzmann 13. Juli 1995 Varel 2014 EC Peiting
20 DeutschlandDeutschland Tim Rohrbach 23. Mai 1991 Schongau 2010 EC Peiting
25 DeutschlandDeutschland Leonhard Zink 8. Januar 1993 Schongau 2012 EC Peiting
27 DeutschlandDeutschland Andreas Feuerecker 28. Dezember 1991 Garmisch-Partenkirchen 2014 EV Regensburg
28 DeutschlandDeutschland Fabian Weyrich 12. September 1989 Peißenberg 2006 EC Peiting
44 DeutschlandDeutschland Thomas Zeck 21. September 1980 Landsberg am Lech 2011 EC Peiting
Angreifer
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letzte Saison
8 DeutschlandDeutschland Florian Höfler 14. September 1995 Schongau 2014 EC Peiting
10 DeutschlandDeutschland Peter Disl 24. Mai 1994 Penzberg 2013 EC Peiting
15 DeutschlandDeutschland Martin Guth 11. September 1991 Peißenberg 2010 EC Peiting
17 DeutschlandDeutschland Manfred Eichberger 24. Mai 1983 Garmisch-Partenkirchen 2008 EC Peiting
19 DeutschlandDeutschland Michael Baindl 19. August 1986 Wolfratshausen 2013 EC Peiting
21 DeutschlandDeutschland Anton Saal 25. Januar 1986 Schongau 2011 EC Peiting
23 DeutschlandDeutschland Thomas Fischer 9. Januar 1994 Landsberg am Lech 2013 EC Peiting
65 DeutschlandDeutschland Florian Stauder 16. Dezember 1991 Garmisch-Partenkirchen 2010 EC Peiting
81 DeutschlandDeutschland Simon Maucher 9. Juni 1995 Schongau 2014 EC Peiting
87 DeutschlandDeutschland Dominic Krabbat 3. April 1987 Peiting 2013 EC Peiting
95 DeutschlandDeutschland Anton Radu 10. Juni 1995 Garmisch-Partenkirchen 2014 EC Peiting
97 KanadaKanada Jon-Thomas MacDonald 15. Juni 1988 Niagara Falls 2014 Hannover Scorpions

Spielstätte[Bearbeiten]

Der EC Peiting trägt seine Heimspiele in der Eissporthalle Peiting an der Alfons-Peter-Straße aus. Sie besitzt ein Fassungsvermögen von insgesamt 2.500 Zuschauern.[3]

Nachwuchs[Bearbeiten]

Neben der Seniorenmannschaft hat der EC Peiting eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit, wobei die Juniorenmannschaft an der Bundesliga Süd teilnimmt.

Erfolge
  • Saison 2009/10: Deutscher Vizemeister
  • Saison 2010/11: Deutscher Meister

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c ecpeiting.de: EC Peiting History, Zugriff am 17. Januar 2013
  2. [1] Kader des EC Peiting in der Saison 2014/15
  3. hockeyarenas.net, Eissporthalle Peiting

Weblinks[Bearbeiten]