EFAF Cup

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Der EFAF Cup war ein Europapokal-Wettbewerb im American Football. Organisiert wurde er von der European Federation of American Football (EFAF) als zusätzlicher europäischer Wettbewerb unterhalb der European Football League. Von 2002 bis 2013 wurde der Wettbewerb insgesamt zwölf Mal ausgetragen. Rekordsieger sind die Graz Giants, die dreimal den Titel erringen konnten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EFAF Cup wurde im Jahr 2002 erstmals ausgetragen. Das Teilnehmerfeld bestand aus sechs Teams von Nationalverbänden, deren Landesmeister jeweils in der European Football League (EFL) antraten. Eine Sonderrolle nahm Österreich ein, dessen nationaler Meister von 2001, die Vienna Vikings, sowohl in der EFL als auch im EFAF Cup antrat. Im Folgejahr nahmen mit den Avedøre Monarchs aus Dänemark und den Zurich Renegades aus der Schweiz zwei nationale Meister am EFAF Cup teil, deren Nationalverbänden in der EFL nicht vertreten waren.

Ab der Saison 2009 nahmen aus terminlichen Gründen keine österreichischen Teams mehr am EFAF Cup teil, da eine strukturelle Änderung in der Austrian Football League zu mehr Spielen für die in Frage kommenden Teams zur Folge hatte.[2] 2014 wurde der EFAF Cup durch die European Football League ersetzt, deren Rolle als höchster internationaler Wettbewerb im europäischen American Football durch die Big6 European Football League übernommen wurde.[3]

Spielmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gruppenphase spielten je drei Mannschaften in verschiedenen Gruppen den jeweiligen Gruppensieger bzw. Gruppenzweiten aus. Hierbei spielte jedes Team jeweils einmal gegen jedes Team der Gruppe. Je nach Anzahl der Gruppen fand im Anschluss an die Gruppenphase Halbfinalspiele bzw. Viertelfinalspiele statt.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 31. März des entsprechenden Jahres mussten die teilnehmenden Vereine der EFAF eine Liste (Roster) von maximal 60 Spielern einreichen, die im Turnier eingesetzt werden durften. Nachmeldungen waren nicht möglich.

Für jeden Spieltag meldeten die Teams ein Roster mit bis zu 45 teilnahmeberechtigten Spielern. Hiervon durften maximal drei Spieler sogenannte „Amerikaner“ sein, die zeitgleich eingesetzt werden dürfen. Als „Amerikaner“ gelten laut EFAF Spieler mit US-amerikanischer, kanadischer, mexikanischer oder japanischer Staatsbürgerschaft.

Endspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Teams standen bislang im Finale des EFAF Cups:

Jahr Sieger Verlierer Ergebnis
2002 OsterreichÖsterreich Graz Giants SpanienSpanien Badalona Drags 51:12
2003 SchwedenSchweden Carlstad Crusaders OsterreichÖsterreich Papa Joe’s Tyrolean Raiders 28:7
2004 OsterreichÖsterreich Papa Joe’s Tyrolean Raiders Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich P.A. Farnham Knights 45:0
2005 DeutschlandDeutschland Marburg Mercenaries FrankreichFrankreich Elancourt Templiers 49:14
2006 OsterreichÖsterreich Turek Graz Giants NorwegenNorwegen Eidsvoll 1814s 37:20
2007 OsterreichÖsterreich Turek Graz Giants OsterreichÖsterreich Cineplexx Blue Devils 28:26
2008 DeutschlandDeutschland Berlin Adler ItalienItalien Parma Panthers 29:0
2009 TschechienTschechien Prague Panthers FrankreichFrankreich Thonon Black Panthers 35:12
2010 SchweizSchweiz Calanda Broncos SchwedenSchweden Carlstad Crusaders 17:3
2011 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Blitz SerbienSerbien Kragujevac Wild Boars 29:7
2012 DanemarkDänemark Søllerød Gold Diggers DanemarkDänemark Triangle Razorbacks 31:21
2013 FrankreichFrankreich Thonon Black Panthers SpanienSpanien L’Hospitalet Pioners 66:6

Für eine vollständige Liste aller Teilnehmer und deren Platzierungen siehe: Liste der EFAF-Cup-Teilnehmer.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schedule / Results 2003. In: eurobowl.efaf.info. Abgerufen am 15. April 2019.
  2. "AFL 2009 – Neuer Modus" (Memento vom 2. März 2009 im Internet Archive) online bei AFL-Crush, am 6. September 2008; Stand: 27. August 2009.
  3. Big changes in European American Football. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. August 2016; abgerufen am 2. August 2016 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.americanfootball.ie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]