Links (Browser)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von ELinks)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Links

Logo von Links
Wikipedia im Textmodus von Links
Wikipedia im Textmodus von Links
Basisdaten

Maintainer Mikuláš Patočka
Aktuelle Version 1.03
(19. November 2011)
Betriebssystem Unix, Linux, OS/2 und Windows
Programmiersprache C
Kategorie Webbrowser
Lizenz GPL
deutschsprachig ja
www.jikos.cz/~mikulas/links/

Links ist ein freier (unter der GPL stehender) textbasierter Webbrowser für verschiedene Unix Betriebssysteme, Linux, OS/2 und Windows.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der tschechische Programmierer Mikuláš Patočka veröffentlichte 1999 eine erste Version des Webbrowsers Links und ist seitdem für das Projekt verantwortlich. Ursprünglich war der Name als Anspielung auf den Textbrowser Lynx gedacht, der im Englischen gleich ausgesprochen wird. Links ist in der Lage, Tabellen und Frames darzustellen, was im Vergleich zu Lynx bereits eine Verbesserung war.

Textmodus-Browser, wie die der Links-Familie, Lynx und w3m, sind in der Regel auf zwei verschiedene Arten nutzbar:

  1. interaktiv: Wie bei grafischen Webbrowsern kann der Benutzer im World Wide Web surfen, aber in der Regel schneller und auch in technisch eingeschränkten Umgebungen, wie an Text-Terminals oder über entfernte Verbindungen, etwa per SSH ohne X-Weiterleitung.
  2. nicht-interaktiv: Im sogenannten Batch-Modus fungieren Textmodus-Browser als HTML-nach-Text-Konverter, wie sie z. B. für Zwecke des Information-Retrieval oder auch in Screenreadern oder Sprachsynthese-Systemen für Sehschwache und Blinde benötigt werden.

Laut Angaben des Entwicklers funktioniert der Browser zwar unter Windows, eine Garantie dafür oder Support bietet er jedoch nicht.[1]

Der originale Links (Version 1.x) wird nicht mehr weiterentwickelt. Als Nachfolger entstanden u. a. die Projekte Links2 und ELinks, die jeweils eigene Verbesserungen an Links vorgenommen haben. Links2 kann im Grafikmodus auch Bilder anzeigen und wird von selben Entwickler (mit Karel Kulhavý, Petr Kulhavý und Martin Pergel) wie Links entwickelt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Links-Webbrowser-Familie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Entwicklernotiz für Windows-Downloads, abgerufen am 27. August 2018.
  2. The history and evolution of the Links browsers, abgerufen am 27. August 2018.