Links (Browser)

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Links

Logo von Links
Wikipedia im Textmodus von Links
Wikipedia im Textmodus von Links
Basisdaten

Maintainer Mikuláš Patočka
Entwickler Twibright Labs
Aktuelle Version 2.20.1
(1. September 2019[1])
Betriebssystem Unix, BSD, Linux, OS/2, BeOS und Windows (unter Cygwin)
Programmiersprache C
Kategorie Webbrowser
Lizenz GPL
deutschsprachig ja
www.jikos.cz/~mikulas/links/
Links

Links ist ein freier (unter der GPL stehender) textbasierter Webbrowser für verschiedene Unix Betriebssysteme, Linux, OS/2 und Windows.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der tschechische Programmierer Mikuláš Patočka veröffentlichte 1999 eine erste Version des Webbrowsers Links und ist seitdem für das Projekt verantwortlich. Ursprünglich war der Name als Anspielung auf den Textbrowser Lynx gedacht, der im Englischen gleich ausgesprochen wird. Links ist in der Lage, Tabellen und Frames darzustellen, was im Vergleich zu Lynx bereits eine Verbesserung war.

Textmodus-Browser, wie die der Links-Familie, Lynx und w3m, sind in der Regel auf zwei verschiedene Arten nutzbar:

  1. interaktiv: Wie bei grafischen Webbrowsern kann der Benutzer im World Wide Web surfen, aber in der Regel schneller und auch in technisch eingeschränkten Umgebungen, wie an Text-Terminals oder über entfernte Verbindungen, etwa per SSH ohne X-Weiterleitung.
  2. nicht-interaktiv: Im sogenannten Batch-Modus fungieren Textmodus-Browser als HTML-nach-Text-Konverter, wie sie z. B. für Zwecke des Information-Retrieval oder auch in Screenreadern oder Sprachsynthese-Systemen für Sehschwache und Blinde benötigt werden.

Laut Angaben des Entwicklers funktioniert der Browser zwar unter Windows, eine Garantie dafür oder Support bietet er jedoch nicht.[2]

Der originale Links (Version 1.x) wird nicht mehr weiterentwickelt. Als Nachfolger entstanden u. a. die Projekte Links 2.x und ELinks, die jeweils eigene Verbesserungen vorgenommen haben.

Links 2.x[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Version des Nachfolgers von Links wurde 2005 von der tschechischen Entwicklergruppe Twibright Labs veröffentlicht. Der Hauptprogrammierer von Links, Mikuláš Patočka, ist am Projekt beteiligt.[3]

Im Gegensatz zum originalen Links und auch zu dessen weiterer Abspaltung ELinks, besitzt Links 2.x einen optionalen grafischen Modus, in dem der Webbrowser auch Bilder rendern kann, wenn man die dafür benötigten Grafikbibliotheken installiert hat. Bis zur Version 2.1pre28 von 2007 gab es auch eine JavaScript-Unterstützung.[4]

Neben den offiziell unterstützten Betriebssystemen existieren Portierungen anderer Programmierer unter anderem für macOS, Haiku, Plan 9 und MorphOS.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Links-Webbrowser-Familie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Primäres Downloadarchiv
  2. Entwicklernotiz für Windows-Downloads, abgerufen am 27. August 2018.
  3. The history and evolution of the Links browsers, abgerufen am 27. August 2018.
  4. Links and JavaScript im Links User Manual, abgerufen am 28. April 2019.