EUCAP SAHEL Mali

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EUCAP Sahel Mali
Einsatzgebiet Mali
Deutsche Bezeichnung EU Capacity Building Mission in Mali
Englische Bezeichnung EU Capacity Building Mission in Mali
Art der Mission Aufbaumission
Beginn April 2014
Ende andauernd
Lage des Einsatzgebietes Mali in its region.svg

Die EU Capacity Building Mission in Mali (EUCAP Sahel Mali) wurde am 15. April 2014 im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der Europäischen Union als zivile Aufbaumission gestartet, um die lokalen Sicherheitskräfte in Mali zu unterstützen und einen Beitrag zur Stärkung der Inneren Sicherheit zu leisten.[1]

Dies geschieht durch die Aus- und Fortbildung von Polizei, Nationalgarde und Gendarmerie. Missionsgebiet ist Mali, wobei sich das Hauptquartier in der Hauptstadt Bamako befindet.

Zuletzt wurde das Mandat der Mission am 11. Januar 2017 um zwei Jahre verlängert. Es umfasst im Konkreten: Verbesserung der operativen Fähigkeiten; Neuaufbau der Befehlsstrukturen; Verbesserung der Management- und Aufsichtsstrukturen, und die Stabilisierung der nördlichen Landesteile.[2]

2014 beteiligte sich die Bundesrepublik Deutschland mit 10 Polizeibeamten und weiteren zivilen Beratern an der Mission. Insgesamt besteht die Mission aus 20 Polizeibeamten und 63 Zivilisten.[3]

Neben EUCAP Sahel Mali bestehen in Mali derzeit noch die EU-Trainingsmission EUTM Mali, die Friedensmission der Vereinten Nationen MINUSMA, sowie MISAHEL der Afrikanischen Union.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. EU Capacity Building Mission in Mali (EUCAP Sahel Mali). Auswärtiges Amt, abgerufen am 16. Mai 2017.
  2. The Mandate. EUCAP Sahel Mali, archiviert vom Original am 12. April 2017; abgerufen am 16. Mai 2017 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/eucap-sahel-mali.eu
  3. Peace Operations. Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, 1. September 2016, abgerufen am 15. Januar 2017.
  4. Peace Operations. Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, 1. September 2016, abgerufen am 15. Januar 2017.