EV Zug

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EV Zug
EV Zug
Grösste Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte Baarer SC (1953–1967)
EV Zug (seit 1967)
Spitzname EVZ
Vereinsfarben blau, weiss
Liga National League
Spielstätte Bossard Arena
Kapazität 7'200 Plätze (davon 4'465 Sitzplätze)
Geschäftsführer Hans-Peter Strebel
Cheftrainer Harold Kreis
Kapitän Raphael Diaz
Saison 2016/17 3. Platz (Hauptrunde), Verlierer im Playoff-Finale

Der Eissportverein Zug ist ein Schweizer Eishockeyklub aus Zug. In der Saison 1997/98 gewann der EVZ seinen bisher einzigen Schweizer Meistertitel und feierte damit den grössten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1967 entstand der EV Zug aus dem 1953 gegründeten Baarer Schlittschuhclub (BSC). Der Zweitligist aus Baar zog damals auf die neue Kunsteisbahn im Stadtzuger Hertiquartier um. Am 26. November 1967 wurde die Herti-Eisbahn mit einem Turnier eröffnet. Der EV Zug gewann gegen den EHC Arosa mit 5:4 und besiegte am nächsten Tag, verstärkt durch den Neuenburger Orville Martini, den SC Bern vor 3.500 Zuschauern mit 6:5.

Die 1970er Jahre – Aufstiegskandidat in die NLA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EV Zug startete 1967/68 in der 2. Liga und schaffte bereits zwei Jahre später den Aufstieg in die 1. Liga. 1969/70 startete der Verein in die erste 1. Liga-Saison ohne grosse Ambitionen. Doch das Potential dieses Teams war enorm und nach einer Siegesserie von neun Spielen war der EVZ bereits ein Aufstiegskandidat. Mannschaftsintern beschloss man mit dem Aufstieg noch zu warten, da noch kein eigener Nachwuchs vorhanden und die Eisbahn erst drei Jahre offen war. Die folgenden Jahre wurden wenig ambitioniert in der 1. Liga absolviert. 1973/74 startete der EV Zug mit einer Star-Truppe Richtung NLB, unter anderem mit Torhüterlegende Gérald Rigolet, Paul Probst, Heinz Jenni, Oskar Huber und Spielertrainer Reto Stuppan. Die legendären «Stuppan-Boys» schafften am 9. März 1974 den Aufstieg in die NLB mit einem 4:3-Heimsieg gegen den EHC Uzwil vor 6'795 Zuschauern. Bereits in der ersten NLB-Saison 1974/75 gewannen die Zuger die NLB-Ostgruppe überlegen. Doch der verletzungsbedingte Ausfall Rigolets stoppte den Aufwärtstrend und man scheiterte am EHC Biel in den Aufstiegsspielen. Auf die Saison 1975/76 gelang den Zugern mit der Verpflichtung von Jorma Peltonen, dem besten finnischen Scorer aller Zeiten, ein Transfercoup. Wiederum gewann der EVZ die Gruppenphase und schaffte mit einem atemberaubenden 7:6-Sieg gegen den Zürcher SC im Hallenstadion den Aufstieg in die NLA. Bis fünf Minuten vor Ende der Partie lagen die Zuger 5:6 im Rückstand, konnten aber durch Peltonen zwei Minuten vor Schluss ausgleichen und 22 Sekunden vor Ende der Partie durch Jenni sogar den vielumjubelten 7:6-Siegtreffer erzielen. Nur zehn Jahre nach der Gründung war der EV Zug damit Schweizer Erstligist.

Mit grossen Erwartungen wurde auch die erste Saison in der NLA in Angriff genommen. Jorma Peltonen war neuer Spielertrainer und ersetzte Reto Stuppan, der die Zuger von der 1. Liga bis in die NLA geführt hatte. Zum Auftakt gegen Bern kamen 8'357 Zuschauer, womit das Stadion ausverkauft war. Der EVZ verlor das Spiel jedoch mit 0:3 und bis zum ersten Sieg sollten noch vier weitere Spiele folgen. Die Euphorie und Erwartungen an den EVZ waren riesig. Die Mannschaft konnte diese jedoch nicht erfüllen. Aufgrund mangelnder Qualität in der Offensive verlor der EVZ viele Spiele knapp mit einem oder zwei Toren Unterschied. Mit dem achten Tabellenplatz am Saisonende musste sich der EVZ nach nur einem Jahr im Oberhaus wieder in die NLB verabschieden. Die folgenden zwei Spielzeiten 1977/78 und 1978/79 spielte der EVZ wieder in der NLB recht erfolgreich und wurde zweimal NLB-Vizemeister, jedoch ohne wirkliche Aufstiegschancen.

Die 1980er Jahre – Graue Maus und erneuter Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zug redete man von Neuaufbau und verpflichtete mit Jürg Schafroth einen jungen Sportlehrer als neuen Trainer. Doch statt Fortschritten folgte der Absturz in die Mittelmässigkeit. Schafroth entpuppte sich als Theoretiker, der von der Mannschaft nie akzeptiert wurde. Man schloss die Saison 1979/80 auf dem fünften Rang ab. Auf die Saison 1980/81 machten die Zuger einen weiteren Fehler. Sie verpflichteten anstelle Schafroth den schon einmal beim EVZ gescheiterten Jorma Peltonen. Ein achter Platz war die Folge, und in den Abstiegsspielen konnte man sich gerade vor einem Abstieg retten, woraufhin Trainer und Präsident zurücktraten. Die Turbulenzen beim EVZ gingen weiter und die Zuger stürzten im freien Fall in die 1. Liga. Der neue Präsident und Chefarzt Georg Keiser hatte nicht nur einen sportlich schwer kranken Patienten übernommen, sondern auch noch einen Schuldenberg von 430'000 Schweizer Franken.

Mit einem Budget von etwas mehr als einer halben Million Schweizer Franken nahm der Absteiger einen neuen Anlauf. Nachdem Ruhe im Verein eingekehrt war, wurde František Dum, ein tschechoslowakischer Spitzentrainer, verpflichtet, der den EV Zug wieder nach oben führte. Am 4. März 1983 war der EVZ wieder in die NLB aufgestiegen. Nach 22 Siegen in ebenso vielen Spielen beendete der EVZ die Meisterschaft am 12. Februar auf dem souveränen ersten Platz ohne Verlustpunkt.

Zur NLB-Saison 1983/84 gelang den Zugern mit dem Transfer von Ivan Hlinka, einem der besten Eishockeyspieler aller Zeiten und tschechoslowakischer Nationalheld, ein erneuter Coup. Trotzdem konnte man sich nicht in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Erst als 1986/87 Andy Murray das Traineramt übernahm, den nötigen Kampfgeist mitbrachte und mit Colin Muller, Red Laurence und John Fritsche eine spielstarke Sturmreihe bildete, gelang in der Aufstiegsserie gegen den Zürcher SC, die mit 2:1-Spielen gewonnen wurde, der sensationelle und eher überraschende Aufstieg in die NLA.

Im Gegensatz zum ersten Aufenthalt in der NLA stieg die Mannschaft nicht gleich wieder ab, sondern sicherte sich den angestrebten Ligaerhalt schon lange vor Schluss. Die zweite NLA-Saison in der EVZ-Geschichte 1987/88 hatte man also problemlos gemeistert und auch die Saison 1988/89 bereitete keine allzu grossen Sorgen. Das Resultat war ein fünfter Platz in der Qualifikation und das Viertelfinal-Aus in den Playoffs gegen den HC Ambrì-Piotta. Jedoch hatten die Zuger vor Saisonbeginn den Abgang von Trainer Andy Murray zu verdauen, der dem Ruf der National Hockey League gefolgt war und als Assistenztrainer bei den Philadelphia Flyers angeheuert hatte.

Die 1990er Jahre – Der erste Meistertitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989/90 übernahm Fredy Egli das Amt als neuer EVZ-Präsident und er sollte den Verein zu einem der erfolgreichsten im Land formen. In den folgenden vier NLA-Spielzeiten qualifizierten sich die Zuger zwar immer für die Playoffs, scheiterten jedoch stets im Viertelfinal. Erst in der Saison 1993/94 führte Björn Kindig den EVZ nach einem hervorragenden vierten Platz in der Qualifikation in den Playoff-Halbfinal. Im Duell gegen Fribourg-Gottéron mit den Olympiasiegern Wjatscheslaw Bykow und Andrei Chomutow schied der EVZ allerdings aus. In der folgenden Saison setzten die Akteure auf dem Eis zu neuen Höhenflügen an. Unter dem neuen Trainerduo Jim Koleff und Sean Simpson und spielerischer Regie von Ken Yaremchuk, Tom Fergus und Misko Antisin erreichte man den ersten Platz in der Qualifikation. Im Playoff-Final wurde der EVZ erst von Serienmeister EHC Kloten gestoppt. Trotz der 1:3-Niederlage wurde der erste Vizemeistertitel euphorisch gefeiert. In der Saison 1995/96 konnte sich der EVZ auf den vorderen Positionen festsetzen, als der Club Vierter der Qualifikation wurde und im Halbfinal gegen den SC Bern ausschied. Ein Jahr später spielten die «Koleff-Jungs» mit dem zweiten Platz in der Qualifikation wieder eine gute Saison und war offensiv mit Wes Walz und Bill McDougall stark bestückt. Aber auch sie konnten dem EVZ nicht zum ersten Meistertitel verhelfen. Wieder verlor man im Playoff-Final, diesmal mit 1:3 gegen Bern.

Logo bis zur Saison 2009/10

1997/98 spielten die Zuger eine starke Qualifikation, die man auf dem verdienten ersten Rang abschloss. Man startete als grosser Favorit in die Playoffs, scheiterte aber fast schon im Viertelfinal gegen den SC Rapperswil-Jona und den HC Ambrì-Piotta im Halbfinal. Die Zuger retteten sich aber zweimal mit 4:3-Siegen in den Serien gegen diese Klubs. Im Final konnte man dann den HC Davos mit 4:2-Siegen bezwingen und wurde zum ersten Mal in der Klubgeschichte Schweizer Meister. Eckpfeiler des Meisterteams waren unter der Leitung von Trainer Simpson ein überragender Torhüter Ronnie Rüeger, in der Verteidigung Patrick Sutter und André Künzi, im Sturm Bill McDougall, Wes Walz, Misko Antisin, André Rötheli und Jörg Eberle. Der Zenit des Teams war jedoch überschritten und man konnte das Meisterteam nicht zusammenhalten.

Im Juli 1998 wurde die EVZ Sport AG als Betreibergesellschaft gegründet, Fredy Egli wurde Verwaltungsratspräsident. In den folgenden Spielzeiten 1998/99 und 1999/2000 konnte der EVZ sich zwar noch zweimal für den Playoff-Halbfinal qualifizieren, schied aber ohne grosse Chancen auf den Titel aus.

Zum 21. Juli 1999 trat Egli als Präsident des EVZ sowie als VR-Präsident der EVZ Sport AG zurück. Sein Nachfolger als Vorsitzender des Verwaltungsrates wurde August «Gusti» von Wartburg,[1] der das Amt des Präsidenten bis 2001 bekleidete.

Die 2000er Jahre – Auf Fast-Abstieg folgt Simpson-Rückkehr / Beginn der Shedden-Amtszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 1999/2000 wurde der Playoff-Halbfinal erreicht. 2001 (in diesem Jahr ging es nicht über den Viertelfinal hinaus) gab es beim EVZ mehrere Personalwechsel: Präsident von Wartburg (schon im März 2001) und weitere Vorstandsmitglieder traten zurück, Philipp Neuenschwander wurde als Nachfolger von Kurt Halm neuer Sportchef, auch Cheftrainer André Peloffy musste seinen Posten räumen. Aufgrund der Negativentwicklung im Anschluss an den Gewinn der Meisterschaft 1998 war eine externe Arbeitsgruppe unter der Leitung von Hanspeter Brändli eingesetzt worden, die in ihrem Bericht unter anderem die Arbeit von Präsident von Wartburg kritisierte und die Spieler André Rötheli, Patrick Sutter, Dino Kessler sowie André Künzi innerhalb des Kaders als «Unruhestifter» einordnete.[2] Brändli wurde als Nachfolger von Wartburgs im August 2001 zum neuen VR-Präsidenten gewählt.[3]

Im Spieljahr 2001/02 war abermals im Viertelfinal Schluss. In der Saison 2002/03 sprang der EVZ erst dank eines nachträglich zugesprochenen Forfait-Sieges über Fribourg-Gottéron in der Qualifikationstabelle vom letzten auf den zehnten Tabellenrang. Fribourg hatte bei einem Sieg über Zug einen Spieler mitwirken lassen, der über keine gültige Spielberechtigung verfügte.

2003 kam Engelbert Huber ins Präsidentenamt und stiess einen Neuanfang an: Sean Simpson kehrte als Cheftrainer zurück, der den EVZ 1998 erstmals zum Schweizer Meister gemacht hatte. Im Februar 2004 hatte man das Kader mit dem NHL-Star Claude Lemieux verstärkt.[4] Es gelang die Playoff-Qualifikation, dort gab es das Aus im Viertelfinal gegen den späteren Titelgewinner Bern. Im April 2004 verliess Sportchef Neuenschwander den EVZ, nachdem sein auslaufender Vertrag nicht verlängert worden war.[5] Als sein Nachfolger wurde Patrick Lengwiler eingestellt.[6]

Die Saison 2004/05 stand unter der Einwirkung des Arbeitskampfes in der NHL. Niko Kapanen von den Dallas Stars und Mike Fisher von den Ottawa Senators verstärkten die Zuger. Der EVZ kam als Qualifikationsvierter bis ins Halbfinal, musste sich dort aber den ZSC Lions beugen.

2006 schied man im Playoff-Viertelfinal gegen Rapperswil-Jona aus. Im selben Jahr schied Engelbert Huber, der in unterschiedlichen Funktionen die vorherigen 39 Jahre für den EVZ tätig gewesen war, als Präsident des Verwaltungsrates aus, Roland Staerkle übernahm das Amt. Der Baustoff- und Stahlhändler gehörte bereits von 1993 bis 2000 der EVZ-Führungsriege an.[7]

2007 stand man im Halbfinal Bern gegenüber und verlor, in der Saison 2007/08 (der letzten unter Sean Simpson) wurde der EVZ im Viertelfinal trotz eines 3:0-Vorteils vom HC Davos noch aufgehalten.

Doug Shedden übernahm 2008 das Cheftraineramt von seinem Landsmann Simpson und brachte den Finnen Waltteri Immonen als seinen Co mit.

Die 2010er Jahre – Immer wieder Halbfinal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shedden/Immonen führten den EVZ 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013 jeweils in den Playoff-Halbfinal, wo stets Endstation war. Im März 2013 kam Jakub Horak als neuer Sportchef ins Amt, sein Vorgänger Lengwiler wurde zum Geschäftsführer befördert.[8] Lengwiler entwickelte unter anderem das Konzept der Jugendakademie,[9] in dem fortan sportliche und berufliche Ausbildung verbunden wurden.[10] Die Akademie und das Hervorbringen von Nachwuchsspielern wurden zu Zuger Markenzeichen.[11] In der Saison 2013/14 verpasste der EVZ die Teilnahme an der Meisterrunde, woraufhin Shedden sowie Sportchef Horak im März 2014 entlassen wurden.[12]

Im April 2014 fand eine umfassende Änderung der Unternehmensstruktur statt: Der fortan als EVZ Holding AG betitelten Muttergesellschaft wurden mit der EVZ Nachwuchs AG (zuständig für Nachwuchsbewegung sowie zweite Mannschaft sowie Senioren- und Veteranenteams), The Hockey Academy AG (zuständig für den Betrieb der Jugendakademie), der EVZ Sport AG (zuständig für die sportlichen Aspekte der Profimannschaft) und der EVZ Management AG (unter anderem zuständig für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit) vier im Jahr 2014 gegründete AGs sowie die seit 2009 bestehende EVZ Gastro AG (zuständig für die Bewirtung unter anderem bei den Heimspielen) als Tochterunternehmen angegliedert.[13]

Der Deutsch-Kanadier Harold Kreis wurde 2014 neuer Cheftrainer,[14] Reto Kläy folgte Horak im Amt des Sportchefs nach. In den Playoffs 2014/15 wurde man im Viertelfinal vom späteren Meister Davos aus dem Rennen geworfen. 2015 übernahm Hauptanteilseigner Hans-Peter Strebel zusätzlich das Präsidentenamt im Verwaltungsrat und folgte damit Roland Staerkle auf diesem Posten nach.[15]

2015/16 schied der EVZ gegen Lugano im Viertelfinal der NLA-Meisterrunde aus. 2016/17 beendete Zug die Qualifikation als Tabellendritter und erreichte erstmals seit dem Gewinn des Meistertitels 1998 den Playoff-Final.[16] Dort unterlag die Kreis-Mannschaft dem SC Bern mit 2:4-Siegen.[17]

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 26. August 2017

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
29 SchweizSchweiz Sandro Aeschlimann G 26. Dezember 1994 2016 Zäziwil, Schweiz
30 SchweizSchweiz Noël Bader G 31. Januar 1996 2012 Langenbruck, Schweiz
51 SchweizSchweiz Tobias Stephan G 21. Januar 1984 2014 Zürich, Schweiz
22 FinnlandFinnland Santeri Alatalo D 09. Mai 1990 2013 Tampere, Finnland
16 SchweizSchweiz Raphael Diaz – C D 09. Januar 1986 2016 Baar ZG, Schweiz
90 SchweizSchweiz Tobias Fohrler D 09. Juni 1997 2016 Troisdorf, Deutschland
77 SchweizSchweiz Robin Grossmann D 17. August 1987 2014 Dintikon, Schweiz
56 SchweizSchweiz Timo Helbling D 21. Juli 1981 2016 Basel, Schweiz
SchweizSchweiz Cédric Maurer D 24. Februar 1986 2017 Rubigen, Schweiz
74 FrankreichFrankreich Johann Morant D 07. April 1986 2014 Belfort, Frankreich
18 SchweizSchweiz Dominik Schlumpf D 03. März 1991 2014 Mönchaltorf, Schweiz
SchweizSchweiz Marc Steiner D 27. März 1996 2017 Schüpfen, Schweiz
91 SchweizSchweiz Fabio Arnold LW 29. Dezember 1995 2016 Zürich, Schweiz
3 SchweizSchweiz Nolan Diem C 21. August 1993 2012 Lausanne, Schweiz
SchweizSchweiz Fabian Haberstich W 07. Januar 1997 2016 Schweiz
SchweizSchweiz Timo Haussener C 09. April 1997 2017 Männedorf, Schweiz
27 KanadaKanada Josh Holden C 18. Januar 1978 2008 Calgary, Kanada
19 SchweizSchweiz Timothy Kast C 19. August 1988 2017 Genève, Schweiz
48 SchwedenSchweden Carl Klingberg RW 28. Januar 1991 2016 Göteborg, Schweden
93 SchweizSchweiz Fabio Kläy F 21. Februar 1994 2017 Langnau im Emmental, Schweiz
10 SchweizSchweiz Dominic Lammer RW 03. Oktober 1992 2011 Chur, Schweiz
46 SchweizSchweiz Lino Martschini RW 21. Januar 1993 2007 Luzern, Schweiz
7 KanadaKanada David McIntyre – A C 04. Februar 1987 2016 Oakville, Ontario
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Garrett Roe C 22. Februar 1988 2017 Vienna (Virginia), USA
SchwedenSchweden Philip Rondahl RW 16. Dezember 1996 2017 Linköping, Schweden
57 SchweizSchweiz Fabian Schnyder – A LW 30. Dezember 1985 2003 Luzern, Schweiz
88 SchweizSchweiz Sven Senteler C 11. August 1992 2015 Zürich, Schweiz
25 SchwedenSchweden Viktor Stålberg LW 17. Januar 1986 2017 Göteborg, Schweden
26 SchweizSchweiz Reto Suri – A RW 25. März 1983 2012 Zürich, Schweiz

Trainerstab

  Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit
Flag of Canada and Germany.png Harold Kreis 19. Januar 1959 Winnipeg 2014
FinnlandFinnland Waltteri Immonen 3. April 1967 Helsinki 2008

Platzierungen NL A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Rang Viertelfinal Halbfinal Final CH Meister
1986/87 NLA 8. SC Bern
1987/88 NLA 6. HC Lugano
1988/89 NLA 5. HC Ambri-Piotta SC Bern
1989/90 NLA 6. EHC Biel HC Lugano
1990/91 NLA 8. SC Bern SC Bern
1991/92 NLA 5. HC Ambri-Piotta SC Bern
1992/93 NLA 5. HC Lugano EHC Kloten
1993/94 NLA 4. SC Bern HC Fribourg-Gotteron EHC Kloten
1994/95 NLA 1. Zürcher SC HC Fribourg-Gotteron EHC Kloten EHC Kloten
1995/96 NLA 4. HC Davos SC Bern EHC Kloten
1996/97 NLA 2. SC Rapperswil-Jona HC Davos SC Bern SC Bern
1997/98 NLA 1. SC Rapperswil-Jona HC Ambri-Piotta HC Davos EV Zug
1998/99 NLA 5. SC Bern HC Lugano
1999/00 NLA 3. EHC Kloten ZSC Lions ZSC Lions
2000/01 NLA 4. EHC Kloten ZSC Lions
2001/02 NLA 7. HC Lugano HC Davos
2002/03 NLA 10. HC Lugano
2003/04 NLA 7. SC Bern SC Bern
2004/05 NLA 4. HC Genf/Servette ZSC Lions HC Davos
2005/06 NLA 5. SC Rapperswil-Jona HC Lugano
2006/07 NLA 3. SC Rapperswil-Jona SC Bern HC Davos
2007/08 NLA 4. HC Davos ZSC Lions
2008/09 NLA 8. SC Bern EHC Kloten Flyers HC Davos
2009/10 NLA 3. ZSC Lions HC Genf/Servette SC Bern
2010/11 NLA 4. HC Genf/Servette HC Davos HC Davos
2011/12 NLA 1. EHC Biel ZSC Lions ZSC Lions
2012/13 NLA 3. HC Lugano SC Bern SC Bern
2013/14* NLA 9. ZSC Lions
2014/15 NLA 4. HC Davos[18] HC Davos
2015/16 NLA 4. HC Lugano SC Bern
2016/17 NLA 3. HC Genf/Servette HC Davos SC Bern SC Bern

* Der EVZ musst in die Platzierungsrunde, früher Playouts genannt. Er wurde 2. womit er sich den Ligaerhalt sicherte.

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesperrte Trikotnummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EV Zug ist in der Bossard Arena beheimatet, welches seit 2017 7'200, davon 4'465 Sitzplätze, Zuschauern Platz bietet. Es wurde auf die Saison 2010/11 hin eingeweiht und ersetzte die langjährige Spielstätte Stadion Herti.

Das Stadion Herti, welches bis 2010 vom EV Zug genutzt wurde, wurde im Jahr 1967 erbaut und bot damals Platz für 8'200 Zuschauer. Der inoffizielle Zuschauerrekord stammt aus der Saison 1986/87 als angeblich 10'000 Zuschauer im Hertistadion das entscheidende Aufstiegsspiel gegen den Zürcher SC sahen, oder im Jahre 1975/76, als im Relegationsspiel zur Nationalliga A HC Arosa zu Gast war, und über 9'000 Besucher ins Stadion Herti strömten.

Offizielle Zuschauerrekorde (Herti-Stadion)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegner Zuschauerzahl Art Datum
HC Ambrì-Piotta 8'500 Ligaspiel NLA 06. Okt. 1987
HC Davos 8'500 Ligaspiel NLA 10. Nov. 1987
SC Bern 8'357 Ligaspiel NLA 02. Okt. 1976
EHC Kloten 8'300 Ligaspiel NLA 13. Okt. 1987
Zürcher SC 8'025 Relegationsspiel NLA 14. Mär. 1987

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frauen des EV Zug haben seit den 1990er Jahren mit unterschiedlichem Erfolg in den obersten beiden Leistungsklassen der Schweiz gespielt. In der Saison 1990/91 gelang der Aufstieg in die Leistungsklasse A, wo sich das Team in den folgenden Jahren festsetzen konnte. 2001, nur zwei Jahre nach dem zweiten Meistertitel, folgte jedoch der Abstieg in die Leistungsklasse B. Auch wenn der Klub eine Spielgemeinschaft mit dem EHC Seewen einging und bereits 2002 die Saison als B-Meister abschliessen konnte, reichte es erst im Folgejahr zum Aufstieg, denn in der Relegation 2001/02 war Lugano eine Klasse besser.

Nach dem Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse setzte sich das Team jedoch an der Tabellenspitze fest und konnte 2004 und 2005 den Meistertitel erwerben und war somit auch Teilnehmer am ersten IIHF European Women Champions Cup 2005, dem Europapokal im Fraueneishockey, wo das Team die Bronzemedaille holen konnte. Am 13. März 2007 gab der Verein bekannt, dass die Damenmannschaft nach der Saison 2006/07 aufgelöst würde. Der fehlende Nachwuchs für die Damenmannschaft und die diversen Umstrukturierungen im schweizerischen Fraueneishockey in den vergangenen Jahren hatten den EVZ zu diesem Schritt bewogen.[19] In der Folge fand das Team eine neue Heimat beim Küssnachter SC, wo es 2009 endgültig aufgelöst wurde.

Saison Liga Abschlussplatzierung
1990/91 LK B Aufsteiger
1991/92 LK A 4. Platz
1992/93 LK A 3. Platz
1993/94 LK A Vizemeister
1994/95 LK A 3. Platz
1995/96 NL A 4. Platz
1996/97 NL A 4. Platz
1997/98 NL A Schweizer Meister
1998/99 NL A Schweizer Meister
1999/2000 NL A 3. Platz
2000/01 NL A 6. Platz (Absteiger)
2001/02 LK B 1. Platz (Niederlage in der Relegation gegen Lugano)
2002/03 LK B 1. Platz (Aufsteiger)
2003/04 LK A Schweizer Meister
2004/05 LK A Schweizer Meister
2005/06 LK A Vizemeister
2006/07 LK A Vizemeister

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. martin merk und samuel hufschmid // switzerland: Rücktritt von EVZ-Präsident Fredy Egli. Abgerufen am 1. April 2017 (englisch).
  2. EV Zug räumt auf. In: SWI swissinfo.ch. (swissinfo.ch [abgerufen am 1. April 2017]).
  3. martin merk und samuel hufschmid // switzerland: Hanspeter Brändli EVZ-Präsident. Abgerufen am 1. April 2017 (englisch).
  4. VADIAN.NET AG: Eishockey: NHL-Legende Claude Lemieux zu Zug. In: www.eishockey.ch. (eishockey.ch [abgerufen am 1. Februar 2017]).
  5. VADIAN.NET AG: Eishockey: Neuenschwander muss Zug verlassen. In: www.eishockey.ch. (eishockey.ch [abgerufen am 1. April 2017]).
  6. martin merk und samuel hufschmid // switzerland: Lengwiler wird CEO beim EV Zug. Abgerufen am 1. April 2017 (englisch).
  7. Regiewechsel bei den Zentralschweizern: Rosarote Zahlen im EV Zug. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. August 2006, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 1. April 2017]).
  8. Jakub Horak wird Sportchef beim EV Zug. In: Tages-Anzeiger, Tages-Anzeiger. 29. März 2012, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 1. April 2017]).
  9. Initianten | EVZ. Abgerufen am 6. April 2017.
  10. Ausbildungskonzept | EVZ. Abgerufen am 6. April 2017.
  11. Nicola Berger: Vor dem Final gegen Bern: Die Evolution des EV Zug. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. April 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 6. April 2017]).
  12. Blick: Nach Flop-Quali: EVZ feuert Doug Shedden und Sportchef Horak! - Blick. (blick.ch [abgerufen am 1. Februar 2017]).
  13. EVZ mit neuer Unternehmensstruktur | EVZ. Abgerufen am 1. April 2017.
  14. Harold Kreis neuer Headcoach beim EVZ | EVZ. Abgerufen am 1. April 2017.
  15. Roland Staerkle übergibt Ämter an Hans-Peter Strebel | EVZ. Abgerufen am 2. April 2017.
  16. Luzerner Zeitung AG 6006 Luzern: Magische Nacht in Davos: Zug steht im Playoff-Final. (luzernerzeitung.ch [abgerufen am 2. April 2017]).
  17. Blick: Liveticker: EV Zug - SC Bern. (blick.ch [abgerufen am 7. Mai 2017]).
  18. EVZ scheitert im Playoff-Viertelfinal, EV Zug 13. März 2015
  19. „Aargauer Zeitung“ (erschienen am 15. März 2007), «Frauen kommen nicht zu(m) Zug» (PDF-Datei)