EXE

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Dateinamenserweiterung. Zu weiteren Bedeutungen siehe Exe.

EXE (für englisch executable‚ ausführbar‘) ist eine Dateinamenserweiterung für ausführbare Dateien unter den Betriebssystemen DOS, Windows, OS/2, OpenVMS und Symbian OS.

EXE-Dateien sind durch die Dateiendung „.exe“ gekennzeichnet. Es gibt jedoch verschiedene Datenformate, die diese Erweiterung nutzen. Die häufigsten EXE-Dateien sind Programme für MS-DOS oder Microsoft Windows.

Dateiformate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Dateiformate sind:

  • 16-Bit DOS MZ executable (MZ): Das ursprüngliche „EXE“-Dateiformat für ausführbare Dateien unter MS-DOS.
  • 16-Bit New Executable (NE): Nachfolger des DOS MZ executable-Formates für 16-Bit Windows-Betriebssysteme (Windows 1.0 und neuer), Multitasking-MS-DOS 4.0 und OS/2 1.x. Aus Kompatibilitätsgründen beginnt dieses Dateiformat mit dem Header einer MZ-Datei, welcher beim Aufrufen der Datei unter DOS ausgeführt wird. Bei den meisten Programmen enthält dies jedoch nichts weiter als die Ausgabe einer Fehlermeldung, dem so genannten „DOS-Stub“ („This program cannot be run in DOS mode“).
  • 32-Bit Linear Executable (LX): Ausführbares Dateiformat hauptsächlich für OS/2 2.0, aber auch für einige DOS-Erweiterungen.[1]
  • 16/32 Bit Linear Executable (LE): Ausführbares Dateiformat für OS/2 2.0, Windows VxD-Gerätetreiber und einige DOS-Erweiterungen.[1]

Des Weiteren wird die Dateierweiterung „.exe“ auch für ausführbare Dateien des Symbian-OS verwendet.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b DOS/4G and DOS/4GW FAQ: Executable File Format(s). Tenberry Software Inc., 6. Februar 2003, abgerufen am 19. November 2015 (englisch).
  2. Richard Harrison: Symbian OS C++ for Mobile Phones. Wiley, 2003, ISBN 978-0-470-85611-6, S. 269 (Vorschau auf Google Books).