Eamon (Musiker)

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Eamon (* 19. September 1983 in New York City; eigentlich Eamon Doyle) ist ein US-amerikanischer Hip-Hop-Musiker und Contemporary-R&B-Sänger.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eamon wurde 1983 als Sohn von Walter Doyle, dem Mitglied einer Doo-Wop-Gruppe, auf Staten Island, New York, geboren. Er hat zwei ältere Geschwister Im Alter von neun Jahren trat er erstmals als Sänger auf einer Bühne auf. Mit 15 wurde Eamon von dem Produzenten Milk Dee entdeckt, der zuvor auch schon mit MC Lyte, Janet Jackson und Mary J. Blige gearbeitet hatte. Dee und sein Co-Produzent Mark Passy begannen, den Sound von Eamon zu verfeinern.

Ende 2003 erschien Eamons erste Single Fuck It (I Don’t Want You Back). Sie eroberte sofort die Radiostationen in den Städten der USA. Eamons Plattenfirma Jive Zomba schickte ein Video hinterher und gab die Produktion eines ganzen Albums in Auftrag, das Anfang 2004 erscheinen sollte. Die Single erreichte in den US-amerikanischen Billboard-Charts die Top-20 und im Kielwasser dieses Erfolgs kletterte auch das Album I Don’t Want You Back in die Top-10. Nach diesem Erfolg in den USA beschloss Jive Zomba die Veröffentlichung in anderen Ländern. Auch dort verkaufte sich die Single entsprechend. In Großbritannien, Neuseeland und Schweden erreichte sie Platz eins der Charts, in Australien Platz zwei. Im Mai 2004 erreichte er auch in Deutschland Platz eins der Singlecharts.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 I Don’t Want You Back 13
(8 Wo.)
21
(8 Wo.)
17
(17 Wo.)
6 Gold
(10 Wo.)
7 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Februar 2004
2006 Love & Pain Erstveröffentlichung: 5. Dezember 2006

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2003 Fuck It (I Don’t Want You Back)
I Don’t Want You Back
1 Platin
(20 Wo.)
1 Gold
(24 Wo.)
1 Gold
(32 Wo.)
1 Platin
(27 Wo.)
16 Gold
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. November 2003
2004 I Love Them Ho’s (Ho-Wop)
I Don’t Want You Back
55
(6 Wo.)
51
(6 Wo.)
22
(10 Wo.)
27
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Juli 2004
2006 (How Could You) Bring Him Home
Love & Pain
61
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 2006

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Solo (italienische Version von F**k It)
  • 2004: "My Baby's Lost (Like That)" (Promo EP)
  • If Everyone Believed (feat. David Phelps)
  • 2006: F**k It - EP (mit Jesse Saunders)
  • Eamon vs. Frankee (LP)[3]
  • 2017: Be my Girl (Single)
  • 2017: Golden Rail Motel (Album)

als Gastmusiker

  • 2013: Luv to Fuk und Still Get Through the Day auf dem Album Legends Never Die von R.A. The Rugged Man
  • 2015: Jedi Mind Tricks Fraudulent Cloth & And God Said to Cain von Vinnie Paz[4]

Coverversionen seiner Hits

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK 2 US
  2. Auszeichnungen: DE AT CH UK US
  3. https://www.discogs.com/de/Eamon-Vs-Frankee-Fuck-It/release/2568110
  4. https://www.discogs.com/de/Jedi-Mind-Tricks-The-Thief-And-The-Fallen/release/7075835

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]