Earl of Clarendon

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Edward Hyde, 1. Earl of Clarendon
Thomas Villiers, 1. Earl of Clarendon
Wappen der Earls of Clarendon (zweiter Verleihung)

Earl of Clarendon ist ein erblicher britischer Adelstitel in der Peerage of Great Britain. Er war zuvor bereits einmal in der Peerage of England verliehen worden.

Familiensitz der Earls ist Holywell House bei Bishop's Waltham in Hampshire.

Verleihungen und nachgeordnete Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Verleihung erfolgte am 20. April 1661 in der Peerage of England an den englischen Staatsmann und Historiker Edward Hyde, 1. Baron Hyde. Zusammen mit der Earlswürde wurde ihm der nachgeordnete Titel Viscount Cornbury verliehen. Bereits am 3. November 1660 war ihm, ebenfalls in der Peerage of England, der Titel Baron Hyde, of Hindon, verliehen worden. Mit dem Tod des vierten Earls erloschen diese Titel 1753 jedoch wieder, da dieser keinen männlichen Erben hatte.

In zweiter Verleihung wurde der Earlstitel am 14. Juni 1776 in der Peerage of Great Britain für Thomas Villiers, 1. Baron Hyde, neu geschaffen. Er war der Ehemann der Enkelin des vierten Earls erster Verleihung, stammte aus der Adelsfamilie Villiers und war bereits am 3. Juni 1756 zum Baron Hyde, of Hindon in the County of Wiltshire erhoben worden. Letzterer Titel, der zur Peerage of Great Britain gehört, wird als Höflichkeitstitel vom ältesten Sohn des Earls geführt.

Weitere Titel der Verwandtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Villiers, 1. Earl of Clarendon war der zweite Sohn von William Villiers, 2. Earl of Jersey. Die Earls of Clarendon stehen daher auch in der Erbfolge für den Titel Earl of Jersey.

Liste der Earls of Clarendon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Earl of Clarendon, erste Verleihung (1661)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Earl of Clarendon, zweite Verleihung (1776)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voraussichtlicher Titelerbe (Heir apparent) ist der Sohn des derzeitigen Earls, Edward George James Villiers, Lord Hyde (* 2008).

Literatur und Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]