Eaubonne

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu Personen mit dem Namen Eaubonne siehe d’Eaubonne.
Eaubonne
Wappen von Eaubonne
Eaubonne (Frankreich)
Eaubonne
Region Île-de-France
Département Val-d’Oise
Arrondissement Argenteuil
Kanton Ermont
Gemeindeverband Communauté d’agglomération Val Parisis
Koordinaten 49° 0′ N, 2° 17′ OKoordinaten: 49° 0′ N, 2° 17′ O
Höhe 41–83 m
Fläche 4,42 km2
Einwohner 24.393 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 5.519 Einw./km2
Postleitzahl 95600
INSEE-Code
Website www.eaubonne.fr

Die Avenue de l' Europe

Eaubonne ist eine französische Gemeinde mit 24.393 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France. Die Einwohner werden Eaubonnais genannt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im sehr dicht besiedelten Vorortbereich von Paris, etwa 15 Kilometer nördlich der Pariser Innenstadt.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeindename Eaubonne (dt. gutes Wasser) ist die französische Übersetzung des lateinischen Namens des Ortes, Aqua Bona. Den Namen erhielt die Stadt von römischen Legionären wegen der guten Wasserqualität.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In römischer Zeit lag der Ort an einer Heerstraße, die von Paris nach Le Havre führte.[1] Erstmals urkundlich erwähnt wurde Eaubonne in einem Dekret von König Dagobert I. im Jahre 635. Die Gemeinde war lange Zeit im Besitz der Abtei Saint-Denis, bevor es die Herren von Montmorency im 11. Jahrhundert erhielten. Im 17. Jahrhundert erhielten die Herren von Condés die Besitzrechte. Im 18. Jahrhundert erhielt Joseph-Florent Le Normand de Mézières den Ort und baute ihn aus. Im 19. Jahrhundert zählte der Ort 15 Burgen und Schlösser. Mit dem Bau der Eisenbahn setzte Mitte des 19. Jahrhunderts eine rasche Urbanisierung ein.

Stadtbezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in fünf Stadtbezirke: Flammarion im Nordwesten, J-J. Rousseau im Nordosten, Mont-d’Eaubonne im Zentrum, Paul Bert im Süden und Cerisaie - Jean Macé im Westen. Eaubonne bildet den gleichnamigen Kanton.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften bestehen zu Matlock (England) und Budenheim in Deutschland.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss La Chesnaie liegt in einem schönen Park

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Ermont-Eaubonne ist Haltepunkt für die Transilien nach Paris Gare du Nord und Paris-Saint-Lazare sowie die RER-Linie C.

Eaubonne liegt nur etwa drei Kilometer entfernt von der A15 und der A115. Über den Boulevard intercommunal du Parisis ist Paris in 15 Minuten mit dem Auto erreichbar.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise. Flohic Éditions, Bd. 1, Paris 1999, S. 193ff., ISBN 2-84234-056-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eaubonne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte der Stadt
  2. Hervé Collet: Les belles heures du Château de la Chesnaie à Eaubonne. Sur les pas de Jean-Jacques Rousseau. Cercle historique et archéologique dʼEaubonne et de la Vallée de Montmorency, Eaubonne 2014, Klappentext.