Eberhard Friedrich von Georgii

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Eberhard Friedrich von Georgii (* 18. Januar 1757 in Stuttgart; † 13. April 1830 ebenda) war ein deutscher Jurist und württembergischer Staatsmann.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eberhard Friedrich war ein Sohn von Christian Eberhard von Georgii und dessen Ehefrau Heinrike Dorothea (1726–1773), Tochter des Mediziners Burkhard David Mauchart. Er studierte in Tübingen und Göttingen Jura. 1780 wurde er für kurze Zeit Professor der Rechte an der Karlsschule. Dann wurde er zum Regierungs- und Konsistorialrat ernannt. Als landständischer Deputierter nahm er am Rastatter Kongress teil. Als König Friedrich 1805 die altwürttembergische Verfassung außer Kraft setzte, verweigerte Georgii den Diensteid und zog sich ins Privatleben zurück. Nach einiger Zeit kehrte er jedoch wieder in den Justizdienst zurück und wurde einige Jahre später noch Präsident des württembergischen Obertribunals.

Er war seit 1782 mit Louise Friederike (1762–1811), Tochter des Mediziners Johann Gottlieb Mörike (1732–1785) und Tante von Eduard Mörike, verheiratet. 1812 heiratete er Charlotte (1784–1871), Tochter des Oberamtmanns Ludwig Heinrich von Abel (1752–1818) und dessen Ehefrau Johanna Amalia Mörike (1764–1794).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]