Eberhard Göschel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Eberhard Göschel (* 28. März 1943 in Bubenreuth) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Plastiker.

Eberhard Göschel, 2005

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eberhard Göschel wurde 1943 in Bubenreuth geboren, im gleichen Jahr zog die Familie nach Königstein (Sächsische Schweiz). Von 1949 bis 1961 besuchte er die Schule, machte Abitur und begann eine Gebrauchswerberlehre in Pirna. Den Mauerbau erlebte er von Westberlin aus. Er studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden von 1964 bis 1969, Herbert Kunze war ein wichtiger Lehrer. Seit dem Studium arbeitet er freischaffend. Er ist befreundet mit den Malern Peter Herrmann, Peter Graf und Ralf Winkler (A. R. Penck). Von 1974 bis 1978 leitete er die Arbeitsgruppe Leonhardi-Museum Dresden und graduierte 1980 als Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR bei Theo Balden. Danach bezog er ein Atelier am Pariser Platz.

Eberhard Göschel war Mitglied im Deutschen Künstlerbund[1]. Er lebt und arbeitet in Dresden und Fürstenau.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 gründete er die Obergrabenpresse in Dresden mit Peter Herrmann, Jochen Lorenz, Bernhard Theilmann und Ralf Winkler. Anfang der 1980er begann er mit plastischer Arbeit und bereiste Italien. Zusammen mit dem Percussionisten Günter „Baby“ Sommer machte er Kunstperformances. Nach plastischen Arbeiten in der Ziegelei Muckwar mit dem Keramiker André von Martens 1990 arbeitete er erstmals 1991 mit dem Werkstoff Porzellan. Im Jahr darauf reiste er nach Indien mit Max Uhlig, Michael Freudenberg und der Tänzerin Sonja Zimmermann. Die Performance „Alles Jute“ wurde bei Arts-Acre ausgeführt.

Seit den 1990er Jahren ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. 2006 begann er erste Arbeiten in der Porzellan-Manufaktur Meissen.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kuenstlerbund.de: Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Göschel, Eberhard (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerbund.de (abgerufen am 6. August 2015)

Kataloge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhard Göschel 1978/79 Galerie Arkade, Berlin, 1979.
  • Ölbilder und Terrakotten Leonhardi Museum, Dresden, 1981.
  • Eberhard Göschel Galerie Oben, Karl-Marx-Stadt, 1982.
  • Gemälde Skulpturen. Neue Dresdner Galerie, Dresden, 1988.
  • Bilder aus den Jahren 1986–1990 Neuer Berliner Kunstverein, Berlin und Galerie Beethovenstraße, Düsseldorf, 1990.
  • Eberhard Göschel Horizont, teilweise gespiegelte Malerei 1990–1992 Galerie Beethovenstraße, Düsseldorf u. a. Chemnitz, 1992.
  • E. Göschel Gemalde Gouachen Terrakotten Staatliche Kunstsammlungen Dresden Albertinum und Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen und Galerie am Fischmarkt Haus zum Roten Ochsen, Erfurt, 1994,
  • E. Göschel Gouachen Galerie Stefan Röpke, Köln u. a. 1996,
  • Souveräne Wege 1949–1989 Sechs Künstler in der DDR Stadtmuseum Göhre und Jenaer Kunstverein und Galerie der Jenoptik AG und Galerie Gunar Barthel, Berlin und Galerie Oben, Chemnitz, 1996.
  • „unter Druck“. 20 Jahre Obergrabenpresse Kupferstich-Kabinett Dresden, 1999.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]