Eberhard Zorn

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Eberhard Zorn

Eberhard Zorn (* 19. Februar 1960 in Saarbrücken) ist ein Generalleutnant des Heeres der Bundeswehr und Abteilungsleiter Personal im Bundesministerium der Verteidigung.[1]

Militärische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung und erste Verwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zorn trat 1978 bei der Artillerieschule in Idar-Oberstein in den Dienst der Bundeswehr und wurde zum Artillerieoffizier ausgebildet. Hiernach absolvierte er ein Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg, welches er als Diplom-Kaufmann abschloss. Von 1983 bis 1987 war Oberleutnant Zorn als Zugführer und Nachrichtenoffizier (S2) im Beobachtungsbataillon 103 in Pfullendorf eingesetzt. Unter Beförderung zum Hauptmann übernahm Zorn 1987 den Posten des Batteriechefs der 3. Batterie des Beobachtungsbataillons 123 in Tauberbischofsheim. Drei Jahre später, 1990, wurde Zorn in den Stab des übergeordneten Artillerieregiments 12 am selben Standort versetzt und diente dort ein Jahr lang als Feuerleit- und Operations- und Ausbildungsoffizier (S3).

Dienst als Stabsoffizier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1991 bis 1993 absolvierte Zorn den 34. Nationalen Generalstabslehrgang (LGAN) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Hiernach erhielt er die Beförderung zum Major und wurde nach Frankreich versetzt, wo er von 1993 bis 1995 in Paris den französischen Generalstabslehrgang (CSEM/CID) absolvierte.

Zurück in Deutschland wurde Zorn nach Regensburg versetzt, wo er von 1995 bis 1997 im Stab des erst ein Jahr zuvor aufgestellten Kommandos Luftbewegliche Kräfte/4. Division zuerst als Abteilungsleiter G4 Logistik und schließlich als Abteilungsleiter G3 Operationführung unter Bernd Albert diente. 1997 wurde Zorn nach Koblenz in das Heeresführungskommando versetzt, wo er bis 1999 als Personalstabsoffizier (G1) unter dem Chef des Stabes Axel Bürgener diente.

Unter Beförderung zum Oberstleutnant übernahm Zorn 1999 das Kommando über das Feld- und Panzerartilleriebataillons 295 in Immendingen, welches er bis 2001 führte. Im Anschluss erfolgte die Versetzung in das Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, wo er ein Jahr lang als Grundsatzreferent in der Abteilung für Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten (PSZ IV 4 Einzelpersonalangelegenheiten des militärischen Personals) diente. Er verblieb in dieser Abteilung und wechselte 2002 das Referat und diente bis 2004 als Personalreferent (PSZ I 4).

Im Jahre 2004 wurde Zorn erneut in das Heeresführungskommando versetzt, wo er ein Jahr lang als Operationsstabsoffizier (G3) und Gruppenleiter Planung/Einsatz/Organisation unter dem Chef des Stabes Bruno Kasdorf und dem Befehlshaber Axel Bürgener diente. Unter Beförderung zum Oberst übernahm Zorn 2005 den Posten des Abteilungsleiter G3. Diese Abteilung leitete bis 2007 er unter Kasdorf und Manfred Hofmann.

2007 wurde Zorn erneut nach Bonn versetzt, diesmal in den Führungsstab des Heeres, wo er zwei Jahre lang als Referatsleiter Personelle Grundsatzangelegenheiten, Personalstruktur und Innere Führung (FüH I 1) unter dem Chef des Stabes Werner Freers diente. Im Jahre 2009 übernahm Zorn dann die Leitung des Referats für zentrale Aufgaben im Führungsstab des Heeres (FüH/Z).

Dienst im Generalsrang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Januar 2010 übernahm Zorn von Volker Bescht das Kommando über die Luftlandebrigade 26 in Saarlouis und wurde in dieser Verwendung kurze Zeit später selbst zum Brigadegeneral ernannt. Dieses Kommando hatte er bis Ende Januar 2012 inne. Anschließend leistete er in Vorbereitung auf seine Aufgaben als Leiter der Stabsgruppe des Generalinspekteurs der Bundeswehr Dienst im Bundesministerium der Verteidigung. Am 12. Juni 2014 wurde Zorn als Nachfolger von Generalmajor Jörg Vollmer Kommandeur der Division Schnelle Kräfte und erhielt in dieser Verwendung die Beförderung zum Generalmajor. Zum 1. Oktober 2015 übernahm er das Amt des Abteilungsleiters Führung Streitkräfte als Nachfolger von Vizeadmiral Heinrich Lange.[2][3] Verbunden damit war die Beförderung zum Generalleutnant. Zum 1. August 2017 wurde Zorn als Nachfolger von Vizeadmiral Joachim Rühle Abteilungsleiter Personal.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Änderungen in militärischen und zivilen Spitzenstellen – August 2017. Bundeswehr, 28. Juli 2017, abgerufen am 27. Juli 2017.
  2. Vita Eberhard Zorn (Memento vom 31. August 2015 im Internet Archive)
  3. Vollmer hinterlässt eine neue Division. 4. Juni 2014, abgerufen am 14. Juni 2014.