Eckardroth

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Eckardroth
Koordinaten: 50° 19′ 14″ N, 9° 22′ 22″ O
Höhe: 203 m ü. NHN
Fläche: 1,68 km²[1]
Einwohner: 532 (1970)[1]
Bevölkerungsdichte: 317 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Eingemeindet nach: Bad Soden
Postleitzahl: 63628
Vorwahl: 06056
Romsthal (mittig unten), Eckardroth (oben rechts) und Wahlert (oben links)
Romsthal (mittig unten), Eckardroth (oben rechts) und Wahlert (oben links)

Eckardroth ist ein Stadtteil von Bad Soden-Salmünster im osthessischen Main-Kinzig-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckardroth liegt zwischen den südlichen Ausläufern des Vogelsbergs im Huttengrund, einem rechten nördlichen Seitental des Kinzigtals, am rechten westlichen Ufer der Salz und ist nach Süden mit dem Nachbarort Wahlert zusammengewachsen. Jenseits der Salz nimmt Romsthal die östliche Talseite ein. Weitere Nachbarorte sind Kerbersdorf im Norden sowie Katholisch-Willenroth im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung als Ekharterode weist in das Jahr 1356.

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Eckardroth im Landkreis Schlüchtern am 1. April 1972 in die Stadt Bad Soden eingegliedert. Am 1. Juli 1974 wurde Bad Soden mit der Stadt Salmünster kraft Landesgesetz zur neuen Stadt Bad Soden-Salmünster zusammengeschlossen und wechselte zeitgleich in den neu gebildeten Main-Kinzig-Kreis.[2][3] Für Eckardroth wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1812: 34 Feuerstellen mit 447 Einwohnern
Eckardroth: Einwohnerzahlen von 1812 bis 1970
Jahr  Einwohner
1812
  
447
1834
  
640
1840
  
683
1846
  
626
1852
  
507
1858
  
550
1864
  
563
1871
  
471
1875
  
507
1885
  
436
1895
  
417
1905
  
384
1910
  
404
1925
  
412
1939
  
408
1946
  
557
1950
  
548
1956
  
536
1961
  
520
1967
  
533
1970
  
532
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1885: 6 evangelische (= 1,38 %), 391 katholische (= 89,68 %), 39 jüdische (= 8,94 %) Einwohner
• 1961: 48 evangelische (= 9,23 %), 471 katholische (= 90,58 %) Einwohner

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den überörtlichen Verkehr wird Eckardroth durch die Landesstraße L 3196 erschlossen, die zu den benachbarten Stadtteilen Romsthal und Katholisch-Willenroth führt. Im Ortskern zweigt die Kreisstraße K 950 nach Wahlert ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Eckardroth, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 28. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) vom 12. März 1974. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 149, § 12 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 376–377.