Eckenroth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eckenroth
Eckenroth
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eckenroth hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 1,08 km2
Einwohner: 223 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 206 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06724
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Webpräsenz: www.michelsland.de
Ortsbürgermeister: Frank Seckler
Lage der Ortsgemeinde Eckenroth im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild

Eckenroth ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckenroth liegt unterhalb vom Schindeldorf auf der entgegengesetzten Seite vom Tal des Steyerberges. Nachbargemeinden sind Schweppenhausen und Schöneberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wann das kleinste Dorf in der heutigen Verbandsgemeinde entstanden ist, kann nicht genau festgestellt werden. Die Annahme geht in das Jahr 900 zurück, wo es auf Resten römischer Anlagen neu angelegt worden sein soll. 1156 zählt der Ort zu den Walddörfern im pfalzgräflichen Besitz, und 1190 heißt es in dem Bolandenschen Lehenverzeichnis, dass „Ogelrode“ eine Filiale der Pfarrei Leibersheim (Waldlaubersheim) war und dorthin den Zehnten zu entrichten hatte, der wiederum dem Grafen Werner von Bolanden gehörte als Lehen vom Grafen Lon. Die Hälfte dieses Patronatsrechts und einen Teile des Zehnten von den Äckern und Weinbergen übertrug Werner von Bolanden 1282 dem Ritter Emilrich von Schonenburg zu Lehen. Später hat der Ort, der bis zur französischen Revolution kurpfälzisch war, wiederholt seine Schreibweise geändert. So lesen wir im Stromberger Zinsbuch die Schreibweise „Ockenrait“ und „Oeckenrod“.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Eckenroth, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 152
1835 188
1871 201
1905 217
1939 184
1950 189
Jahr Einwohner
1961 192
1970 190
1987 217
1997 220
2005 222
2016 223

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eckenroth besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf schwarzem Untergrund einen goldenen Doppelhaken und eine goldene Rodhacke, die schräg gekreuzt sind. Der Doppelhaken, auch Wolfsangel genannt, ist ein uraltes Fleckenzeichen. In der Heraldik bedeutet es auch das Symbol für Waldwirtschaft. Die Hacke könnte als Rodhacke bezeichnet werden und somit eine Anspielung auf den Ortsnamen darstellen, aber auch die Verbindung zum Weinbau erklären. Die kurpfälzischen Farben Schwarz und Gold weisen darauf hin, dass die heutige Ortsgemeinde lange Zeit zur Kurpfalz gehörte. Da in Eckenroth sowohl Waldwirtschaft wie Weinbau betrieben wurde, hatte sich der Gemeinderat für den Doppelhaken und die Rodhacke im Schild entschieden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Schule - heutige Gaststätte „Zur Linde“

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alte Schule, heutiges Gasthaus „Zur Linde“ mit mietbarem Gemeindesaal.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Eckenroth

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das traditionelle Kirmesfest fällt auf den letzten Sonntag im August und findet auf dem Platz vor der alten Schule und der heutigen Gaststätte „Zur Linde“ statt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eckenroth – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen