Eckhard Kuhla

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Eckhard Kuhla (* 1941 in Nordhausen) ist ein deutscher Ingenieur, Unternehmensberater und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuhla studierte Maschinenbau an der Technischen Hochschule Berlin und der Technischen Hochschule Darmstadt mit Abschluss Diplom-Ingenieur. Danach war er in der Strategieabteilung der Deutschen Bundesbahn tätig, zuletzt als Bundesbahndirektor und Geschäftsführer des „Forschungskonsortiums Kombinierter Verkehr“ (FKV) im Bundesbahn-Zentralamt in München. Heute betreibt er eine eigene Unternehmensberatung und ist Sprecher der Mobilitätsinitiative moin. Außerdem publiziert er u.a. in The European und eigentümlich frei und ist als Kabarettist tätig. Er ist Mitbegründer und Pressesprecher von Agens e.V., einem maßgeblichen Verein der antifeministischen Männerrechtsbewegung.[1][2] Kuhla gilt als eine der Schlüsselfiguren der Männerrechtsbewegung.[3] Über den von Eckhard Kuhla mit Paul-Hermann Gruner 2009 herausgegebenen Sammelband Befreiungsbewegung für Männer zieht der Rezensent Heinz Bartjes das Fazit, dieser stelle „zu großen Teilen eher ein Pamphlet, eine Kampfschrift für eine bestimmte Männlichkeitsformation dar, denn eine seriöse differenzierte fachliche Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich relevanten Thema“.[4]

Kuhla ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • als Redakteur mit Heinrich Lehmann: Herausforderung an den Einzelwagenverkehr der Bahnen? 2. bis 3. Dezember 1982 in Frankfurt. DVWG, Bergisch Gladbach 1983.
  • als wiss. Leiter mit Sigurd Rielke: Zukunftsperspektiven des kombinierten Verkehrs. 12. bis 13. September 1991 in Augsburg. DVWG, Bergisch Gladbach 1992.
  • als wiss. Leiter mit Herbert Barton: Güterverkehr und Telematik. 5. bis 6. März 1998 in Berlin. DVWG, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-933392-11-X.
  • hrsg. mit Paul-Hermann Gruner: Befreiungsbewegung für Männer. Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie – Essays und Analysen. Psychosozial-Verlag, Gießen 2009, ISBN 978-3-8379-2003-1.
  • hrsg.: Schlagseite – MannFrau kontrovers. Klotz, Magdeburg 2011, ISBN 978-3-88074-031-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simone Schmollack: Männer unter sich (Rez.). Deutschlandradio Kultur, 11. Dezember 2011.
  2. Antifeminismus. "Gefährliche Offenheit zum Rechtsextremismus", Zeit online, 7. März 2012
  3. Hinrich Rosenbrock: Schlüsselfiguren der antifeministischen Männerrechtsbewegung, in ders.: Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung. Eine Expertise für die Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 2012, ISBN 978-3-86928-073-8, S. 56 f.
  4. Heinz Bartjes. Rezension vom 2. November 2009 zu: Paul-Hermann Gruner, Eckhard Kuhla (Hrsg.): Befreiungsbewegung für Männer. Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie - Essays und Analysen. Psychosozial-Verlag (Gießen) 2009. ISBN 978-3-8379-2003-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245