Ecknach

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Ecknach
Stadt Aichach
Koordinaten: 48° 26′ 45″ N, 11° 7′ 37″ O
Höhe: 448 m
Einwohner: 1122 (1. Jan. 2016)
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 86551
Vorwahl: 08251
Ecknach (Bayern)
Ecknach

Lage von Ecknach in Bayern

Der Ort Ecknach liegt am Fluss Ecknach und ist ein Stadtteil der Kreisstadt Aichach im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg mit gut 1100 Einwohnern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ecknach schrieb man um 800 Ecchinaha. Erst im 17. Jahrhundert wurde daraus der heutige Ortsname. Ein Ecko oder Eckeprecht, der dem Ort am gleichnamigen Fluss den Namen gab, dürfte im 7./8. Jahrhundert gelebt haben. Es gibt zwei Sagen, die von zwei Kapellen um 788 berichten. Im 10. Jahrhundert bei den Ungarneinfällen gingen sie in Flammen auf und wurden wieder aufgebaut. Zwischen 788 und 807 hatten zwei Priester, auf von ihren Vorfahren ererbtem Boden im Ecknachtal zwei Kirchen erbaut. Im Jahre 1024 übergab Kaiserin Kunigunde einen großen Hof in Ecknach durch einen Adeligen an das Kloster Kühbach.

Seit 1818 war Ecknach mit dem Weiler Tränkmühle und den Einöden Eitershofen und Nisselbach eine selbstständige Gemeinde, die 1840 genau 330 Einwohner zählte. Am 1. Januar 1978 wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform der Ort nach Aichach eingemeindet.[1] Die Gemeinde Ecknach ist nachweislich deutlich älter als die heute größere Stadt Aichach.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Den Busverkehr stellt der Augsburger Verkehrsverbund mit der Regionalbuslinie 206 sicher.
  • Am Ortsrand verläuft die Bundesstraße 300, die zur Bundesautobahn 8 in acht Kilometer Entfernung führt.
  • Durch den Ort fließt die Ecknach. In einem Projekt werden die Lebensräume hier naturbelassen.
  • In Ecknach befindet sich das Gewerbegebiet von Aichach direkt an der B 300.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]