Ecolog

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Ecolog International
Logo der Ecolog AG: Ecolog. International Service Solutions
Rechtsform GmbH[1]
Gründung 1998[2]
Sitz In der Steele 14, Düsseldorf
Leitung Nazif Destani (Vorstandsvorsitzender)
Thomas Wachowitz (Verwaltungsratsmitglied)

Peter Esser (Vize-Vorstandsvorsitzender)
António Gonçalves (Geschäftsführer)[3]
Mitarbeiter 12.000 (2014)[4]
Umsatz 131 Millionen (2005)[5]
Branche Dienstleistungen für Militäroperationen
Website www.ecolog-international.com

Ecolog International ist ein Militärdienstleister mit Hauptsitz in Dubai, die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Düsseldorf. Bekannt wurde das Unternehmen unter anderem für die Versorgung von Truppen der ISAF in Afghanistan und der „Koalition der Willigen“ im Irak.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unternehmensgründer Nazif Destani wuchs im Rheinland auf, sein Vater Lazim Destani sorgte bis zum Bosnienkrieg gewerblich für den Transport jugoslawischer Gastarbeiter von und nach Deutschland.[5] 1998 erfuhr Nazif Destani in der Kosovo-Hauptstadt Priština von den Problemen der Bundeswehr beim Waschen der Soldaten-Wäsche und gründete Ecolog zunächst für diese Aufgabe.[5] „Bei Toiletten- und Wäscheservice gilt Ecolog als Marktführer mit 131 Millionen Euro Umsatz 2005, 55 Prozent mehr als im Vorjahr.“[5] Mit über 13 Millionen US-Dollar lag der Anteil der Bundeswehr an diesen Einnahmen um 10 Prozent.[6] Im Jahr 2010 sind im Haushalt des Bundesverteidigungsministeriums 50 Millionen Euro für Aufträge an Ecolog vorgesehen.[7]

Ecolog International erweiterte sein Tätigkeitsfeld und den Umfang der angebotenen Dienstleistungen seit der Unternehmensgründung durch Destani: Neben der Versorgung von Truppeneinsätzen etwa von KFOR und ISAF stehen inzwischen Öl-, Gas- und Minengeschäfte sowie Dienstleistungsangebote im Logistikbereich, bei Konstruktion und technischer Planung.[8] Ecolog wirbt mit dem Werbeslogan: „We care for your needs!“[2]

Seit 2005 hat Ecolog International Deutschland GmbH seinen Sitz in Düsseldorf,[5] wo zuvor bereits Nazif Destanis GIED GmbH ansässig war, die sich mit der „Errichtung und den Betrieb von Bildungszentren in ehemaligen Kriegs- und Krisengebieten“,[9] insbesondere in Mazedonien, befasste.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Management und Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorstandsvorsitzender ist der Ecolog-Gründer Nazif Destani[2][7][10] Peter Esser ist Vize-Vorstandsvorsitzender. Mitglieder des Verwaltungsrat sind Thomas Wachowitz - seit 2002 in verschiedenen Funktionen beim Unternehmen - sowie Steve L. Arnold. Der 1997 in den Ruhestand getretene General und zwischenzeitliche Manager des Konkurrenzunternehmens KBR (Kellogg Brown & Root) leitet die Ecolog Inc. seit 2007.[11] Seit 2010 fungiert zudem António Gonçalves als CEO von Ecolog International.[12] Sevri Destani repräsentiert Ecolog-China in Shanghai.[13]

Nach Unternehmensangaben arbeiten im Jahr 2014 rund 12.000 Mitarbeiter weltweit für Ecolog International.[14] Laut Berichten der Wirtschaftswoche stellten im Jahr 2006 Mazedonier, vornehmlich aus der Gegend um Tetovo, aus der auch die Gründer-Familie Destani stamme, 90 % der Mitarbeiter.[5] Die deutsche Ecolog International GmbH beschäftigte zu dieser Zeit lediglich zwei bis drei Dutzend Angestellte.[15][16]

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Berufung auf „Angaben eines Insiders der Firmen-Geschäfte“ berichtete die Frankfurter Rundschau im Jahr 2006, dass die verschiedenen zu Ecolog gehörenden Unternehmen juristisch nicht miteinander verbunden seien.[15] Durch diese „komplizierte Verflechtung“ sollten „größere Steuerzahlungen in Deutschland“ vermieden werden, da der damalige Vorstand Wachowitz „sein Unternehmen unter anderem steueroptimiert“ führe und „das Ecolog-Firmengeflecht als einen ‚Zusammenschluss mehrerer Unternehmen [betrachte], die zusammenwirken, um eine einzige Dienstleistung vor Ort zu erbringen.‘“[15]

Im Jahr 2014 besteht Ecolog International aus mehreren unabhängigen Niederlassungen weltweit: Neben dem Hauptquartier in Dubai bestehen Unternehmens-Depandancen in neun weiteren Ländern:[17] Ecolog Inc. in den Vereinigten Staaten, Ecolog International Deutschland GmbH, Ecolog DOOEL in Mazedonien, Ecolog Enternasyonel Servis ve Hizmet Çözümleri Ticaret ve Limited Sirketi in der Türkei, Ecolog Consulting in China, APK ISS Ecolog Eurasia LLC in Russland, Ecolog International Iraq, Ecolog International Afghanistan, sowie APK Integrated Service Solution in der Mongolei.

Ecolog ist Mitglied verschiedener Lobbyorganisationen der Rüstungsindustrie,[18] darunter die German Defence Technology Group, der Förderkreis Deutsches Heer, die Association of the United States Army, die International Peace Operations Association und das Corporate Council on Africa. Auf verschiedenen internationalen Rüstungs- und Sicherheitskonferenzen präsentiert sich Ecolog, unter anderem als „Goldsponsor“,[19] setzt sich für die „Auslagerung von vormals von Militärkräften selbst erbrachten Logistikleistungen an Private“[20] ein und vertritt das Konzept des Public Private Partnership im Militärbereich.[21] Ecolog betrachtet sich selbst als Vorreiter „in der Entwicklung und dem Ausbau der Privatisierung von militärischen Unterstützungsaufgaben.“[22]

Während die „Gruppe verbundener und assoziierter Unternehmen“[16] in der deutschen Öffentlichkeit bis 2009 fast unbekannt war,[16][23] ist Ecolog für in Afghanistan oder im Kosovo eingesetzte Bundeswehrsoldaten hingegen ein fester Begriff, da das Unternehmen in den dortigen Feldlagern Dienstleistungen wie Müllbeseitigung, Abwasserentsorgung und die Reinigung der Schmutzwäsche erledigt.[23]

Unternehmensportfolio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Camp Marmal nahe Masar-e Scharif in Nord-Afghanistan, ein großer Ecolog-Einsatzort, Mai 2006.

Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen in den Bereichen Flugdienst, Logistik, Catering, Treibstoff, Container, Hoch- und Tiefbau, Telekommunikation, Reinigung, Wäscherei, Mobiltoiletten, Wasser- und Energieversorgung sowie Abfallentsorgung tätig,[24] was es zusammenfassend als „mobile Infrastrukturleistungen“ bezeichnet.[2]

Als Haupttätigkeiten in Afghanistan gelten Wäscherei, Treibstofflieferung und Müllentsorgung der ISAF-Truppen.[7] Anfang 2007 reinigte beispielsweise die Ecolog-Station in Masar-e Scharif mit 40 Waschmaschinen und drei Großwaschmaschinen rund 700 Beutel mit Schmutzwäsche täglich.[25]

Einsatz in Gefahrengebieten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ecolog bietet seine Dienstleistungen vor allem in Krisengebieten in aller Welt an.

„Wir bieten unsere Dienstleistungslösungen multinationalen Streitkräften und Hilfsorganisationen in Krisengebieten und Einsatzregionen auf der ganzen Welt an.“

– Ulrich Horsmann, 2007 Ecolog-CEO, seit 2008 beim Konkurrenten Toifor.[2]

Entführte und getötete Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Irak wurden 2004 vier für ein Ecolog-Subunternehmen arbeitende Wäscherinnen erschossen.[5] Drei mazedonische Bauarbeiter wurden dort im selben Jahr entführt und getötet.[26][27] 2005 wurden im Irak vier Mitarbeiter nach Lösegeldzahlungen durch Ecolog freigelassen, weitere entführte Mazedonier sollen freigelassen worden sein, nachdem die Entführer feststellten, dass es sich um Muslime handelte.[27] Im Februar 2006 ließen Entführer zwei Ecolog-Angestellte nach Zahlung von angeblich einer Million US-Dollar Lösegeld frei.[27] In Afghanistan, wo damals rund 80 Prozent der Ecolog-Mitarbeiter tätig waren, wurden am 11. März 2006 vier mazedonische Ecolog-Mitarbeiter entführt und getötet, darunter ein Onkel von Nazif Destani.[5] Gleichzeitig wurden vier afghanische Ecolog-Mitarbeiter wieder freigelassen.[28] Beim Transport der Leichen starben neun afghanische Polizisten durch eine Landmine.[29]

„Wir sind schnell überall, wo Krisenherde entstehen oder sich ausweiten.“[30]

Ecolog zahlt keine Gefahrenzulagen, da in ihrem Geschäftsfeld jeder Einsatz gefährlich sei.[5]

Kunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Kunden von Ecolog International zählen nach eigenen Angaben im Irak amerikanische, britische und italienische Streitkräfte, sowie der wichtige amerikanische Militärdienstleister KBR,[2] der etwa 2008 Verträge mit einem Volumen von rund sechs Milliarden US-Dollar mit der US-Bundesregierung schloss und Ecolog als Subunternehmer mit Teilen davon betraute.[31] In Afghanistan ist Ecolog außer für diese Kunden auch für die ISAF-Soldaten der deutschen Bundeswehr und das Projektbüro der Deutschen Polizei (→ Auslandseinsätze der deutschen Polizei), sowie für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), die Deutsche Botschaft und die Deutsche Entwicklungsbank tätig.[2] Ebenso zählen oder zählten in Afghanistan das NATO-Hauptquartier und die verbündeten belgischen, bulgarischen, estnischen, finnischen, französischen, kroatischen, norwegischen, schwedischen, spanischen und türkischen Streitkräfte zu den Ecolog-Kunden, außerdem die Kanadische und die US-amerikanische Botschaft.[2]

Kritik und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auftragsvergabe ohne Ausschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ecolog-Mobiltoilette in Camp Marmal, Afghanistan, 2006. Dänische Aufschrift: „Forsvarsministeren med følge“ (deutsch: „Verteidigungsminister mit Gefolge“).

Im Dezember 2009 berichtete NDR Info, dass die Bundeswehr Ecolog bis 2007 Aufträge erteilte, ohne die vom Vergaberecht vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibungen durchzuführen.[6] Das Bundesverteidigungsministerium begründete diese Freihändige Vergabe mit den „Gegebenheiten vor Ort“.[6] Ein Großauftrag über Wäscherei-Dienstleistungen in Afghanistan wurde 2007 nach Ausschreibung an Ecolog vergeben, Teilaufträge weiterhin ohne Ausschreibung.[6] Durch eine einstweilige Verfügung ließ Ecolog dem NDR vom Landgericht Köln die Aussage verbieten, „Ecolog habe Aufträge der Bundeswehr bis 2007 ohne jede Ausschreibung erhalten.“[32][33]

Ecolog bestritt eine gesetzwidrige Vergabepraxis, auch vor 2007,[34] und wies jede Verantwortung für die Verwicklung von Mitarbeitern in kriminelle „Betätigungen außerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses zur Ecolog Unternehmensgruppe“[34] von sich. Die Bundeswehr überprüft seit den NDR-Berichten ihre Geschäfte mit Ecolog.[7] Auch das Verteidigungsministerium bestätigte Vertragsschlüsse mit Ecolog „dezentral im Rahmen so genannter freihändiger Vergaben“, die allerdings überprüft werden sollten.[23] „Ziel der Überprüfung ist es unter anderem, in den Einsatzgebieten eine transparente Auftragsvergabe durch Ausschreibungen zu gewährleisten, ein verstärktes Vertragscontrolling vor Ort durchzuführen und eine Stärkung des Wettbewerbs zu erreichen“.[23] Ecolog hatte bereits 2005 gefordert, „für besonders eilige Fälle Ausnahmeregelungen“[21] ins Vergaberecht einzuführen und „die Wertgrenze für Ausschreibungen aufzuheben“.[21]

Im April 2010 antwortete die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Auftragsvergabe an Ecolog, dass im Kosovo ab 1999 und seit 2002 in Afghanistan „das Erfordernis einer schnellen Bedarfsdeckung für die Einsatzkontingente der Bundeswehr […] für die Vergabeentscheidungen“[35] an Ecolog wesentlich gewesen sei. Dabei seien „häufig, aber nicht ausschließlich, Aufträge an die Firma Ecolog im Wege Freihändiger Vergaben erteilt“ worden, für die KFOR im Kosovo bestünden jedoch „bereits seit mehreren Jahren keine Vertragsbeziehungen mehr zur Firma Ecolog“.[35] Neben dem Verteidigungsministerium haben demnach auch das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern freihändige Aufträge an Ecolog erteilt.[35]

Als Begründung für die Freihändigen Vergaben beriefen sich die drei Ministerien auf die in der Verdingungsordnung für Leistungen[36] vorgesehenen Ausnahmen von der Verpflichtung zu öffentlichen Ausschreibungen. Für „Wäschereileistungen ab 2008“ habe Ecolog im ISAF-Einsatzbereich nach öffentlicher Ausschreibung das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und daher den Auftrag mit einem geschätzten Volumen von 4,4 Millionen Euro jährlich erhalten.[35]

Die von der US-amerikanischen Politik-Website FedSpending.org publizierten Daten über 30 Verträge der US-Bundesregierung mit Ecolog seit 2005 zeigen keine öffentlichen Ausschreibungen in Konkurrenz zu Mitbewerbern. Im Geschäftsjahr 2008 flossen demnach mindestens 2,8 Millionen US-Dollar aus Bundesmitteln direkt an Ecolog,[37] darunter als größter Einzelbetrag rund 1,4 Millionen US-Dollar des United States Department of the Army, die zur Versorgung des 2nd Light Armored Reconnaissance Battalion des United States Marine Corps im Irak dienten und als “Full and open competition, but only one bid” (deutsch: „vollständiger und offener Wettbewerb, aber nur ein Gebot“) vergeben wurden.[38]

Vorwurf der Qualitätsmängel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Recherchen der Frankfurter Rundschau und der Wirtschaftswoche wurde 2010 scharfe Kritik an der Qualität der Ecolog-Dienstleistungen laut:[39][15]

Es habe „2006 und 2007 gravierende Probleme mit Ecolog-Dienstleistungen“ gegeben,[39] berichteten die Zeitungen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. So habe Tarnkleidung nach mehrmaligem Waschen durch Ecolog einen „rosa Stich“ bekommen und sei mit Nachtsichtgeräten zu gut zu sehen gewesen, weil sie „von der Fa. Ecolog mit Waschmitteln gereinigt wurden, die optische Aufheller und Oxidantien“ enthielten.[16] Daraufhin änderte die Bundeswehr die entsprechenden Ecolog-Verträge.[15] Das Verteidigungsministerium schreibt dem Unternehmen seit 2009 „die Verwendung eines bestimmten Markenwaschmittels“ vor.[39] Auch Diesel-Lieferungen bereiteten Probleme, da sie bereits bei leichtem Frost ausflockten. Um dies zu verhindern habe die Bundeswehr „konkrete vertragliche Vereinbarungen und entsprechende Beprobungen bei Anlieferung“ eingeführt.[16] Ecolog setze inzwischen ein eigenes mobiles Prüflabor ein, um sicherzustellen, dass der Treibstoff mit den nötigen Zusatzstoffen versehen sei.[15][16] Außerdem seien die Abwässer, die Ecolog „in Afghanistan nach europäischen Standards“[40] zu entsorgen versprach, 2006 „ein paar Kilometer vor dem Lager“[16] auf Felder verrieselt.[15] Die Aufbereitungsanlage „entsprach nicht dem Stand der Technik und gab Anlass zu Zweifeln an einer effektiven Abwasserbehandlung“,[15] wusste das Verteidigungsministerium seit 2007, als die Bundeswehr die Abwasserentsorgungs-Verträge kündigte, neu ausschrieb, und wieder an Ecolog vergab.[16]

Ecolog-Vorstand Wachowitz sprach in Bezug auf die Qualitätsmängel von „Leistungsstörungen“, deren Auftreten an sich „nichts Ungewöhnliches“ sei.[15][16]

Die Bundesregierung berichtete im April 2010, eine Überprüfung der Mängel von Ecolog-Leistungen beim Waschen von Tarnkleidung und bei der Lieferung von Diesel hätten „keine Erkenntnisse zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit eingesetzter Soldatinnen und Soldaten“ ergeben.[35] Die Mängel seien zudem nach ihrer Aufdeckung abgestellt worden. Bekannt seien der Bundesregierung zudem Mängel der Entsorgungsleistungen von Ecolog in Afghanistan 2008: „So wurden Abwasser und Hausmüll nicht umweltgerecht beseitigt, (Speise-)Abfall unzureichend verbrannt und Altöl unsachgemäß gelagert. Zudem waren bisweilen einzelne Mengenangaben und Abrechnungen bezüglich der Entsorgungsleistungen nicht transparent bzw. nicht korrekt, was durch ein intensiviertes Vertragsmanagement der Bundeswehr weitestgehend abgestellt wurde.“[35] Die Berliner Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung beurteilte in ihrer Informationsplattform Bundeswehr-Monitoring die Angaben der Bundesregierung als weitgehende Bestätigung der Medienberichte über Freihändige Vergaben und sicherheitsrelevante Pannen.[41]

Vorwürfe der Verbindung zur Organisierten Kriminalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Ecolog 2009 und 2010 nach Berichten von NDR Info bekannt, die die Vergabe von Bundeswehr-Aufträgen an Ecolog in Frage gestellt[6] und den Verdacht geäußert hatten, Ecolog sei in Organisierte Kriminalität verstrickt.[7] Zunächst verbot eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg dem NDR die Verbreitung der Vorwürfe,[42] mit denen sich 2010 auch der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages auseinandersetzte.

Die Berichterstattung von NDR Info und tagesschau.de brachte Ecolog im Dezember 2009 mit mehreren Verbrechen in Verbindung: So habe das Landgericht Traunstein 2009 einen ehemaligen Mitarbeiter von Ecolog wegen des Schmuggels von über vier Kilogramm Heroin nach Deutschland zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Ecolog habe den Mitarbeiter entlassen, als er per internationalem Haftbefehl gesucht wurde.[7] Die Berichte verwiesen auch auf Ermittlungen des Bundeskriminalamts „wegen Hinweisen auf die Lieferung von mehreren hundert Kilo Heroin von Afghanistan nach Mitteleuropa“, die in den Jahren 2006 und 2007 stattgefunden und sich unter anderem gegen einen Ecolog-Mitarbeiter gerichtet hätten.[6] Außerdem habe der mazedonische Generalstaatsanwalt seit 2006 gegen den dortigen Ecolog-Prokuristen wegen Geldwäsche-Verdachts ermittelt, da unter anderem mehrere Millionen Euro in bar von Kreditkarten abgehoben worden sein sollen.[6]

Die folgenden NDR-Anfragen an die NATO im Februar 2010 lösten nach Angaben vom Kommandeur der Allied Joint Force Command Brunssum, General Egon Ramms, Untersuchungen aus, ob die NATO-Verträge mit Ecolog „für illegale Handlungen missbraucht wurden.“[7] Der Verdacht, „dass möglicherweise Drogen geschmuggelt worden sind oder dergleichen Dinge mehr“ (Egon Ramms), beruhe auf NATO-Quellen, die bisher unbeachtet geblieben seien. Darin seien „hinter dem Dienstleister stehende Mitglieder eines Clans als in Organisierte Kriminalität verstrickt“ bezeichnet worden.[7] Nach NDR-Angaben besagten Berichte der Kosovo-Sicherheitstruppe KFOR, die mazedonisch-albanische Familie Destani aus Tetovo sei ein „Clan mit dem Schwerpunkt organisierte Kriminalität“, dessen Mitglieder Verbrechen im Grenzgebiet zwischen Mazedonien und Albanien kontrollierten.[7] In diesem Zusammenhang berichtete der NDR, das Familienoberhaupt der Destanis sei Lazim Destani, der 1994 vom Münchner Landgericht „unter anderem wegen unerlaubten Erwerbs einer vollautomatischen Schusswaffe und Beihilfe zur unerlaubten Einreise in 30 Fällen zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt“ worden sei.[7][43]

Widerspruch, Rechtsstreit und außergerichtliche Einigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ecolog-Vorstand Thomas Wachowitz, der die im Dezember 2009 publizierten Verdachtsäußerungen substanzlos bezeichnet hatte,[6] bestritt auch im Februar 2010 jeglichen „Zusammenhang zwischen der Ecolog oder deren Gründerfamilie und kriminellen Verhaltensweisen“.[7] Er vermutete Namensverwechslungen als Ursache der Vorwürfe.[7] Auf einen daran anschließenden Antrag von Ecolog hin entschied die Pressekammer des Landgerichts Hamburg am 4. März 2010 im Rahmen einer einstweiligen Verfügung, dass der NDR die Berichterstattung über Ecolog nicht fortsetzen dürfe.[42] Insbesondere dürfe der NDR nicht den Verdacht erwecken, Ecolog sei in Drogenhandel verwickelt oder hinter dem Unternehmen stehe ein in organisiertes Verbrechen verwickelter Clan.[44][42]

In der Folge wies Wachowitz auch alle anderen Vorwürfe zurück: „Die Vorwürfe sind sämtlich haltlos und ohne jede Substanz“.[33] Der NDR habe im Internet, im Radio und in einer Pressemitteilung[45] „unbegründete Vorwürfe verbreitet und unserem Unternehmen damit einen schweren Reputationsschaden zugefügt.“[32] Daher wolle Ecolog „gegen den NDR Schadensersatzansprüche geltend machen“.[46] Der NDR bestritt zunächst, dass er unbegründete Vorwürfe verbreitet hätte, und kündigte an, „Widerspruch gegen die Unterlassungsverfügung einlegen“ zu wollen, sobald die entsprechenden Unterlagen vorlägen.[46]

Das Bundesverteidigungsministerium hatte angegeben, bei einer routinemäßigen militärischen Sicherheitsüberprüfung von Ecolog im Rahmen von Vergabeverfahren „habe es keinerlei Auffälligkeiten gegeben.“[47] Auch die Bundesregierung erklärte, ihr seien keine kriminellen Handlungen der Firma Ecolog bekannt.[35]

Nachdem Ecolog den früheren Bundestagsabgeordneten Friedrich Merz mit der Vorbereitung einer Schadensersatzklage vor einem US-amerikanischen Gericht beauftragt hatte, erklärte sich der NDR im Oktober 2010 zu einer außergerichtlichen Einigung bereit, die Der Spiegel als „ungewöhnlich weitreichenden Vergleich“ beurteilte:[48] Der Sender versprach Entschuldigungsschreiben an Nazif Destani und Ecolog, die das Unternehmen am 2. November 2010 auf seiner Homepage veröffentlichte.[49] Darin verpflichtete der NDR sich und seine Mitarbeiter, gemäß der einstweiligen Verfügung des Hamburger Landgerichts Äußerungen nicht zu wiederholen, „durch die der Verdacht illegaler Handlungen der Firma Ecolog“ oder der Familie ihres Gründers Nazif Destani erweckt worden sei:[49]

„Die dem Norddeutschen Rundfunk seinerzeit vorliegenden Hinweise haben sich nicht bestätigt. […] Wir bedauern es, wenn Ihr Ruf als Unternehmer und der Ihrer Familie durch unsere Verdachts-Berichterstattung gelitten hat und Ihnen daraus Unannehmlichkeiten entstanden sind.“[49]

Inhalt der außergerichtlichen Einigung sei es zudem gewesen, dass der NDR die Entschuldigungsschreiben nicht von sich aus veröffentliche und „in welcher Weise sich der NDR im Falle von Presseanfragen zu dem Fall äußern dürfe.“[48]

Debatte um Militär-Outsourcing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Fixierung auf Ecolog löste sich die Debatte durch den allgemeineren Blick auf „Probleme, die entstehen können, wenn das Militär Serviceleistungen bei privaten Firmen einkauft.“[50]Militär-Outsourcing“, das in den Vereinigten Staaten in größerem Umfang betrieben wird als in Deutschland, wurde zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion.[51] Einerseits könne es die Kosten im Verteidigungsetat reduzieren: Die Einsparungen der US-Armee durch Outsourcing betrügen etwa allein „rund zwölf Milliarden Dollar an Rentenzahlungen“.[50] Auch Ecolog hatte in der Vergangenheit mehrfach die Vorteile der „Auslagerung von Versorgungsleistungen, die früher von den Streitkräften selbst wahrgenommen wurden, an Privatunternehmen“ hervorgehoben.[19] So betonte der damalige Ecolog-Vorstand Horsmann 2006 auf einer Konferenz vor „300 Führungskräften der Bundeswehr […] die Vorteile des unternehmerischen Risikos, die ein privates Unternehmen gegenüber der Kameralistik des Staates wirtschaftlich nutzen könne. Insbesondere bei der Beschaffung und in Personalfragen habe die Wirtschaft die Chance, eine Menge zu leisten.“[22]

Andererseits könnten neue, schwer kontrollierbare Kosten entstehen, unter anderem, weil Wettbewerbsbedingungen in diesem Sektor nicht vorherrschten, da „nur ein oder wenige Unternehmen […] passende Dienste“ anbieten.[50] In Deutschland verbiete zudem das Grundgesetz das Outsourcing hoheitlicher Aufgaben und schränke so dessen Möglichkeiten ein.[50] Der Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB) kritisierte die wachsende Tendenz zur „Privatisierung von Dienstleistungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören.“[51] Während der VBB bei gleicher Wirtschaftlichkeit der Verwaltung den Vorzug gibt, forderte Ecolog, staatliche Verwaltung nur dann einzusetzen, wenn sie „eindeutig günstiger oder tatsächlich zwingend ist“.[21] Der verteidigungspolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Omid Nouripour warnte vor zu viel Outsourcing bei der Bundeswehr.[50] Auch mangelnde Transparenz beim Outsourcing von militärischer Logistik wurde kritisiert: Mit der Ecolog-Debatte gerate „eine Branche ins Licht, die sich bisher im Dunklen sehr wohl gefühlt hat.“[51] Das Verteidigungsministerium unter Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) strebte zwar eine Erhöhung des Auftragsvergabe-Volumens an Privatunternehmen an, hatte andererseits aber eine Prüfung aller derartigen Ausgaben angekündigt.[50]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ecolog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ecolog-international.com: "Contact"
  2. a b c d e f g h Unternehmensbroschüre Ecolog International Service Solutions. In: ecolog-international.com, 22. Januar 2007, abgerufen am 1. März 2010 (PDF, 3,21 MB).
  3. ecolog-international.com: "Leadership"
  4. ecolog-international.com: Profile/ Stand 2014
  5. a b c d e f g h i Harald Schumacher: Ecolog. Latrinen putzen. In: wiwo.de, 28. März 2006, abgerufen am 21. November 2011.
  6. a b c d e f g h Christoph Heinzle: Bundeswehr vergab Aufträge ohne Ausschreibung. Millionenschwere Dienstleistungen in Afghanistan (Memento vom 12. Dezember 2009 im Internet Archive). In: tagesschau.de, 10. Dezember 2009, abgerufen am 1. März 2010.
  7. a b c d e f g h i j k l ISAF-Einsatz in Afghanistan. NATO überprüft Geschäfte mit deutscher Firma (Memento vom 28. Februar 2010 im Internet Archive). In: tagesschau.de, 26. Februar 2010, abgerufen am 1. März 2010.
  8. ecolog-international: Ecolog Story
  9. Vision (Memento vom 22. November 2007 im Internet Archive) und Impressum (Memento vom 22. November 2007 im Internet Archive). In: gied.com, 18. November 2007, archiviert im Internet Archive, abgerufen am 1. März 2010.
  10. Impressum. In: ecolog-international.com, 2009, abgerufen am 1. März 2010.
  11. General (ret.) Steve L. Arnold. In: defence-conference.de, 2008, abgerufen am 1. März 2010.
  12. ecolog-international.com: Leadership
  13. Ecolog AG – Germany / Shanghai Rep. Office Contact Mr. Sevri Destani. In: companycoltd.com, abgerufen am 1. März 2010.
  14. ecolog-international.com: Profile (Stand 2014)
  15. a b c d e f g h i Viktor Funk: Militärdienstleister. „Bundeswehr ist unser liebster Kunde“. In: fr-online.de, 6. März 2010, abgerufen am 21. November 2011.
  16. a b c d e f g h i Harald Schumacher: Afghanistan. Bundeswehr bleibt trotz Pannen dem Dienstleister Ecolog treu. In: wiwo.de. 8. März 2010, archiviert vom Original am 10. März 2010, abgerufen am 21. November 2011.
  17. ecolog-international.com: Contact (Stand 2014)
  18. Mitgliedschaften. In: ecolog-international.com, 2009, abgerufen am 1. März 2010.
  19. a b Pressemitteilung Ecolog auf dem European Defence Congress in Berlin. In: ecolog-international.com, 28. Oktober 2006, abgerufen am 9. März 2010.
  20. Pressemitteilung Ergebnisse des 4. Congress on European Defence. In: ecolog-international.com, 1. Dezember 2005, abgerufen am 9. März 2010.
  21. a b c d Marc-Oliver Huhnholz: Public-Private-Partnership – Ein Vorschlag zur Verbesserung. Vortrag auf dem European Defence Congress, Berlin, November 2005 (PDF, 42 KB), abgerufen am 9. März 2010.
  22. a b Pressemitteilung Zukunftsweisende Wege aufzeigen. In: ecolog-international.com, 20. September 2006, abgerufen am 9. März 2010.
  23. a b c d Hauke Friederichs: Auslandseinsätze. Bundeswehr vergibt Millionenaufträge ohne Ausschreibung. In: Zeit Online, 12. Dezember 2009, abgerufen am 1. März 2010.
  24. Dienstleistungen. In: ecolog-international.com, 2009, abgerufen am 1. März 2010.
  25. New Camp Opens in Afghanistan (Memento vom 19. Februar 2007 im Internet Archive). In: ecolog-international.com, 2. Januar 2007, archiviert im Internet Archive, abgerufen am 2. März 2010.
  26. Daily developments. In: The Sandiego Union-Tribune, 21. Februar 2006, abgerufen am 1. März 2010.
  27. a b c Risto Karajkov: Macedonian Hostages in Iraq Freed. In: Osservatorio Balcani, 22. Februar 2006, abgerufen am 15. April 2010.
  28. Nato-Verdacht. Schmuggelt deutsche Müllfirma Drogen in Kabul? In: Welt Online. 26. Februar 2010, archiviert vom Original am 1. März 2010, abgerufen am 21. November 2011.
  29. Afghanistan. Ermordete Mitarbeiter von Düsseldorfer Firma identifiziert. In: Spiegel Online, 18. März 2006, abgerufen am 1. März 2010.
  30. Kleine Unternehmensbroschüre Ecolog International Service Solutions. In: ecolog-international.com, 22. Januar 2007, abgerufen am 1. März 2010 (PDF, 722 KB).
  31. Contracts to KBR INC. (FY 2008). Abfrage der FedSpending.org-Datenbank, abgerufen am 1. März 2010.
  32. a b Ecolog-Pressemitteilung: Landgericht Hamburg verbietet NDR beanstandete Berichterstattung. Vorwürfe gegen Ecolog AG sind haltlos. In: presseportal.de, 5. März 2010, abgerufen am 7. März 2010.
  33. a b Einstweilige Verfügung gegen NDR. In: Meedia.de, 5. März 2010, abgerufen am 6. März 2010.
  34. a b Presse-Mitteilung von Ecolog AG. In: firmenpresse.de, 11. Dezember 2009, abgerufen am 1. März 2010.
  35. a b c d e f g Die Auftragsvergabe der Bundesregierung an die Firma Ecolog. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Tom Koenigs, Omid Nouripour, Marieluise Beck (Bremen), weiterer Abgeordneter und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Drucksache 17/1390 des Deutschen Bundestags, 16. April 2010, abgerufen am 10. Mai 2010 (PDF, 110 KB).
  36. Verdingungsordnung für Leistungen, Teil A, 1. Abschnitt, § 3, Nummer 4.
  37. Contracts to ECOLOG AG. (FY 2000-2009). Abfrage der FedSpending.org-Datenbank, abgerufen am 1. März 2010.
  38. Contract Transaction #24222851. (FY 2000-2009). Abfrage der FedSpending.org-Datenbank, abgerufen am 1. März 2010.
  39. a b c Harald Schumacher: Afghanistan. Bundeswehr-Dienstleister Ecolog wegen sicherheitsrelevanter Fehler in der Kritik. In: wiwo.de, 6. März 2010, abgerufen am 21. November 2011.
  40. Pressemitteilung Abwasserentsorgung für Einsatztruppen in Afghanistan nach europäischen Standards. Erste unternehmenseigene Wasserwiederaufbereitungsanlage der Ecolog AG. In: ecolog-international.com, 1. März 2006, abgerufen am 9. März 2010.
  41. Bundeswehr hält an umstrittenen Militärdienstleister Ecolog fest. In: Bundeswehr-Monitoring, 23. April 2010, abgerufen am 10. Mai 2010.
  42. a b c Fabian Schmidt: Ecolog obtains restraining order against state broadcaster NDR (Memento vom 13. März 2010 im Internet Archive). In: DW-World.de, 6. März 2010, abgerufen am 11. Januar 2011.
  43. Ecolog International war damals unter anderem Inhaber der Domain www.lazim-destani.net: Domain Information for lazim-destani.net. In: DomainCrawler, abgerufen am 1. März 2010.
  44. The order means that NDR is no longer allowed to ‘raise the suspicion that the [Ecolog company] is involved in drug dealing’ or that it ‘is backed by members of a clan involved in organized crime.’
  45. Pressemitteilungen des NDR zu Ecolog: NDR Info: Millionenschwere Aufträge der Bundeswehr für Afghanistan-Mission nicht ausgeschrieben. In: firmenpresse.de, 11. Dezember 2009; NATO überprüft Geschäftsbeziehungen zu deutschem Dienstleister für Afghanistaneinsatz. In: firmenpresse.de, 26. Februar 2010, abgerufen am 7. März 2010.
  46. a b Nach umstrittenem Bericht: NDR droht Millionenklage. In: Werben & Verkaufen, 5. März 2010, abgerufen am 7. März 2010.
  47. Christian Fröhlich: Drogen in schmutzigen Armeesocken? In: Thüringer Allgemeine, 26. Februar 2010.
  48. a b Presserecht. NDR entschuldigt sich. In: Der Spiegel Nr. 45, 8. November 2010, S. 175 (PDF, 267 KB).
  49. a b c Gerichtliche Auseinandersetzungen mit NDR beigelegt – NDR entschuldigt sich (Memento vom 23. November 2008 im Internet Archive). In: ecolog-international.com, 2. November 2010, abgerufen am 11. Januar 2011, vgl. dort die Entschuldigungsbriefe des NDR (PDF, 748 KB).
  50. a b c d e f Andreas Schwarzkopf: Militär-Outsourcing. Wenn Söldner streiken. In: fr-online.de, 6. März 2010, abgerufen am 21. November 2011.
  51. a b c Warnungen in den Wind geschlagen? Bundeswehr vergibt jahrelang Millionenaufträge ohne Ausschreibung an Militärdienstleister. In: NDR Info. Streitkräfte und Strategien, Manuskript des Radiobeitrags vom 12. Dezember 2009 auf AG Friedensforschung an der Uni Kassel, abgerufen am 21. November 2011.