Economiesuisse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Economiesuisse
Logo
Sitz Zürich, Schweiz
Gründung 15. September 2000

Präsident Heinz Karrer
Direktorium Monika Rühl
Mitglieder 100'000[1]
Zweigstelle Bern, Genf, Lugano, Brüssel
Website www.economiesuisse.ch

Economiesuisse (Marke: economiesuisse) ist ein Dachverband der Schweizer Wirtschaft.

Dieser ist die grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft mit ca. 100'000 Unternehmen verschiedener Grössen mit insgesamt zwei Millionen Beschäftigten. Mitglieder von Economiesuisse sind 100 Branchenverbände, 20 kantonale Handelskammern sowie Einzelfirmen.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung erfolgte am 15. September 2000 in Lausanne. Als Verband der Schweizer Unternehmen ging sie aus dem Schweizerischen Handels- und Industrieverein (Vorort)[3] und der wf, Gesellschaft zur Förderung der schweizerischen Wirtschaft[4] hervor. Der Name ist zusammengesetzt aus den französischen Worten «économie» (Wirtschaft) und «suisse» (schweizerisch).

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Organisation versteht sich als Interessenvertreter der Wirtschaft im politischen Prozess, sie vertritt die angeschlossenen Mitglieder sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Als Lobby-Organisation versucht Economiesuisse Einfluss auf das Parlament auszuüben. Klassischerweise vertritt der Verband dabei wirtschaftsliberale Anliegen: mehr Eigenverantwortung, weniger Sozialstaat, freier Handel, tiefere Steuern, weniger Eingriffe durch den Staat.

Präsident ist seit 1. September 2013 Heinz Karrer, er löste Rudolf Wehrli ab.[5] Vorgänger von Wehrli war Gerold Bührer. Direktor war bis am 18. Juni 2013 Pascal Gentinetta, seit September 2014 ist Monika Rühl Direktorin.[6]

Bearbeitet werden nach eigenen Angaben folgende Themen:[7]

  • Allgemeine Wirtschaftspolitik
  • Aussenwirtschaft
  • Steuern
  • Finanzen
  • Infrastrukturen
  • Energie und Umwelt
  • Bildung
  • Regulatorisches
  • Wettbewerb

Die klassischen Fragen der Sozialpartnerschaft werden vom Schweizerischen Arbeitgeberverband thematisiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitglieder. In: economiesuisse.ch. Keidanren, 17. März 2019, abgerufen am 17. März 2019.
  2. Mitglieder, (Memento des Originals vom 16. März 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.economiesuisse.ch abgerufen am 8. März 2013
  3. Archiv des Schweizerischen Handels- und Industrie-Vereins (SHIV, Vorort) von 1870–2000
  4. Andrea Weibel: Gesellschaft zur Förderung der schweizerischen Wirtschaft. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  5. Heinz Karrer ist neuer Chef von Economiesuisse. In: 20 Minuten/sda vom 29. August 2013
  6. economiesuisse-Vorstand wählt Monika Rühl als neue Direktorin. (Memento des Originals vom 25. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.economiesuisse.ch Medienmitteilung vom 21. Februar 2014 (PDF-Datei)
  7. Themen (Memento des Originals vom 3. November 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.economiesuisse.ch, Website von Economiesuisse, abgerufen am 1. November 2011.