Eddie Bracken

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Eddie Bracken (* 7. Februar 1915 in Astoria, New York, als Edward Vincent Bracken; † 14. November 2002 in Montclair, New Jersey) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eddie Bracken stand bereits im Alter von neun Jahren auf New Yorker Bühnen. Er hatte er bereits eine Karriere am Broadway hinter sich, als er 1940 in Too Many Girls an der Seite von Lucille Ball und Ann Miller erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen war. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er durch einige Filmkomödien zum Star, darunter die Hauptrollen in den 1944 erschienenen Filmklassikern Sensation in Morgan’s Creek und Heil dem siegreichen Helden, beide unter Regie von Preston Sturges. Bracken machte sich vor allem einen Namen als Darsteller von unbeholfenen und trotteligen, aber äußerst liebenswürdigen Figuren.[1] Doch nachdem er 1947 sein Filmstudio Paramount Pictures verließ und stattdessen als freier Schauspieler arbeitete, ließ der Erfolg von Bracken zusehends nach.

Auch daher verließ Bracken 1953 Hollywood, um seine Karriere am Broadway fortzusetzen. Dort spielte er vor allem in Musicals und Komödien wie Shinbone Alley, Hello, Dolly!, The Odd Couple und Sugar Babies. Über viele Jahre trat er auch am beliebten Paper Mill Playhouse in New Jersey auf. Ab den 1950er-Jahren übernahm er auch zahlreiche Gastauftritte in US-Fernsehsendungen. Zum Film kehrte er allerdings erst 1983 zurück, als er in der Komödie Die schrillen Vier auf Achse den symphatischen Gründer eines Freizeitparks verkörperte. In den letzten Jahren seiner Karriere übernahm er Nebenrollen in den Komödien Kevin – Allein in New York und Juniors freier Tag. Seine letzte Rolle spielte er 2001 in einer Musical-Produktion von Carousel.

Eddie Bracken war mit Connie Nickerson bis zu deren Tod im August 2002 verheiratet, mit der er fünf Kinder hatte. Eddie Bracken verstarb im November 2002 im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Operation. Ihm wurden zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf im Guardian