Eddie Charlton (Snookerspieler)

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Eddie Charlton
Geburtstag 31. Oktober 1929
Geburtsort Merewether, Australien
Sterbedatum 7. November 2004
Sterbeort Palmerston North, Neuseeland
Nationalität AustralienAustralien Australien
Spitzname(n) Steady Eddie
Aktive Zeit 1963–1995
Erfolge im Snooker
Weltmeisterschaft 3× Finalist (1968, 1973, 1975)
Höchstes Break 124
Erfolge im English Billiards
Weltmeisterschaft 3× Finalist (1974, 1976, 1984)

Edward Francis „Eddie“ Charlton AM (* 31. Oktober 1929 in Merewether; † 7. November 2004 in Palmerston North) war ein australischer Snooker- und English-Billiards-Spieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlton wurde 1963 Billardprofi und gewann in zwischen 1964 und 1985 insgesamt 20 australische Meisterschaften.

1968 konnte er John Pulman um den Titel des Snookerweltmeisters herausfordern, unterlag jedoch mit 38:34. Nachdem das Turnier in der Folgezeit wieder in Turnierform – anstelle von Herausforderungsduellen – ausgetragen wurde, konnte er noch zweimal ins Finale vorstoßen, verlor jedoch sowohl 1973 als auch 1975 gegen Ray Reardon aus Wales. Auch nach 1977, als die Snooker-WM mit Sheffield einen festen Austragungsort bekam und immer populärer wurde, war er regelmäßiger Teilnehmer und erreichte 1978, 1979 und 1982 jeweils das Halbfinale. Bei seiner letzten Teilnahme 1992 musste er bei seiner 0:10 Auftaktniederlage gegen John Parrott die erste und bisher einzige zu-null-Niederlage bei einer Snooker-WM überhaupt hinnehmen.

Insgesamt dreimal in seiner Karriere – 1972, 1973, 1980 – gewann er den Pot Black Cup, der aufgrund der Fernsehen-Übertragung durch die BBC eines der prestigeträchtigsten Turniere seiner Zeit war. 1976 gewann er zudem in seiner Heimat Australien die Professional Matchplay Championship. Von 1976 bis 1981 war er an Nummer drei der damals gerade eingeführten Snookerweltrangliste positioniert.

Auch in der Disziplin English Billards gelangen ihm drei Finaleinzüge bei der Weltmeisterschaft. 1974 und 1976 unterlag er jeweils dem Engländer Rex Williams und 1984 denkbar knapp mit 1045:1012 Punkten Mark Wildman.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlton war zweimal verheiratet und hatte insgesamt fünf Kinder: Edward, Annette und Michael mit seiner ersten Frau Gloria, sowie Andrew und Peter mit seiner zweiten Frau Robyn. Er verstarb 2004 in Neuseeland an Komplikationen nach einer Operation im Alter von 75 Jahren.

Turniersiege (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]