Edgardo Adinolfi

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Edgardo Adinolfi
Spielerinformationen
Name Edgardo Alberto Adinolfi Duarte
Geburtstag 27. April 1974
Geburtsort MontevideoUruguay
Größe 177 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1992–1995 River Plate
1995–1996 Maccabi Haifa 22 (1)
1996–1999 Club Atlético Peñarol 36 (2)
1999 Gimnasia y Esgrima La Plata 7 (0)
1999–2000 R.C. Harelbeke 1 (0)
2000 Gimnasia y Esgrima La Plata 27 (1)
2001–2002 Ionikos  ??
2002 Centro Atlético Fénix 5 (0)
2002–2004 Newell’s Old Boys 47 (3)
2004–2005 FC Pontevedra 11 (0)
2005–2006 Newell’s Old Boys 0 (0)
2006 Tiro Federal 6 (0)
2006–2007 Olympiakos Nikosia 8 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
mind. 1992–1993 Uruguay U-20 mind. 6 (0)
1994–1997 Uruguay 18 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2008 Gimnasia y Esgrima La Plata (Co-Trainer)
2009 Club Atlético Cerro (Co-Trainer)
Club Atlético Peñarol (Co-Trainer)
River Plate (U-16)
2016 Club Deportivo River Ecuador (Co-Trainer)
2017– Delfín Sporting Club (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Edgardo Adinolfi, vollständiger Name Edgardo Alberto Adinolfi Duarte, (* 27. April 1974[1] in Montevideo, Uruguay) ist ein ehemaliger uruguayischer Fußballspieler.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1,77 Meter große linke Außenverteidiger Adinolfi begann seine Karriere 1992 beim montevideanischen Club River Plate. In der Saison 1995/96 spielte er dann für den israelischen Verein Maccabi Haifa und erzielte in 22 absolvierten Partien einen Treffer. Zur Clausura 1996 schloss er sich Peñarol an, kam dort bis 1999 auf mindestens 36 Ligaeinsätze bei zwei persönlichen Treffern und blieb bis 1999 bei den Aurinegros. In diesem Zeitraum gewann sein Verein 1996, 1997 und 1999 die uruguayische Meisterschaft. Bereits im Torneo Apertura 1999 kam er aber sowohl für Peñarol als auch für seinen neuen argentinischen Arbeitgeber Gimnasia y Esgrima La Plata zum Einsatz. Es folgte in der Saison 1999/2000 eine erste Station in Europa, wo er in der belgischen Jupiler League einmal für R.C. Harelbeke auflief, doch bereits 2000 stand er wieder in Reihen seines vorherigen Verein aus der argentinischen Stadt La Plata. In der Spielzeit 2001/02 war er Kadermitglied des griechischen Vereins Ionikos, bereits 2002 kehrte er jedoch nach Uruguay zurück und spielte in fünf Begegnungen des Torneo Clasificatorio für Centro Atlético Fénix. Von dort ging es für Adinolfi erneut ins südliche Nachbarland. Dort vertrat er nunmehr bis 2004 die Farben der Newell’s Old Boys, für die er bis zum Abschluss der Torneo Clausura 2004 insgesamt 47 Spieleinsätze bei drei erzielten Treffern vorweisen kann. Die Saison 2004/05 hielt für Adinolfi einen abermaligen Europaaufenthalt bereit. In elf Spielen durfte er sich beim spanischen Zweitligisten FC Pontevedra beweisen. Seine drei letzten Stationen im Anschluss daran waren erneut die Newell’s Old Boys, Tiro Federal und der zypriotische Verein Olympiakos Nikosia.[2]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adinolfi nahm mit der uruguayischen U-20-Auswahl an der U-20-Südamerikameisterschaft 1992 teil und wurde Vize-Südamerikameister. Im Verlaufe des Turniers wurde er von Trainer Ángel Castelnoble sechsmal (kein Tor) eingesetzt.[3] Im darauffolgenden Jahr erreichte er mit der Celeste das Viertelfinale der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1993. Der Abwehrspieler war auch Mitglied der uruguayischen A-Nationalmannschaft. Er debütierte dort unter Trainer Héctor Núñez beim 1:0-Auswärtssieg über Peru im Rahmen der Copa Parra del Riego am 19. Oktober 1994 als Mitglied der Startformation.[4] Insgesamt absolvierte er für sein Heimatland bis zu seinem letzten Einsatz am 21. Dezember 1997 18 A-Länderspiele, bei denen er einmal ins gegnerische Tor traf.[5] Im Rahmen seiner Nationalmannschaftskarriere gewann er mit Uruguay die Copa América 1995[6] und nahm mit seinem Heimatland am FIFA-Konföderationen-Pokal 1997 teil.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Copa América: 1995
  • U-20-Vize-Südamerikameister: 1992
  • Uruguayischer Meister: 1996, 1997

Trainer- und Funktionärslaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner aktiven Karriere wirkte der "Brasilero"[7] genannte Adinolfi als Co-Trainer von Guillermo Sanguinetti von Januar 2008 bis Ende August 2008[8] bei Gimnasia y Esgrima La Plata und später an der Seite von Diego Alonso bei Peñarol.[7] Von Mitte August 2009 bis Mitte Dezember 2009 arbeitete er als Assistenztrainer beim Club Atlético Cerro.[8] Schließlich war er vier Jahre lang Trainer der U-16 von River Plate. Seit Anfang März 2016 hat er bei den Montevideanern die Funktion des Nachwuchskoordinators für die Mannschaften der 3. bis zur 8. División inne.[7][9] Bereits Mitte März 2016 wurde er jedoch erneut als Assistent Sanguinettis bei dessen neuer Traineranstellung beim ecuadorianischen Klub Club Deportivo River Ecuador vermeldet.[10] Gemeinsam mit Sanguinetti verließ er den Klub am 8. November jenen Jahres[11] und bildet mit ihm seit Januar 2017 in derselben Rollenverteilung das Trainergespann beim Delfín Sporting Club.[12] Dort gewann er mit dem Team die erste Meisterschaftsphase des Jahres 2017, das damit erstmals in der Vereinsgeschichte auch die Qualifikation für die Copa Libertadores sicher stellte.[13]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abweichend von dieser Angabe bei playerhistory führt die fifa.com den 27. März 1974 als Geburtsdatum
  2. Profil auf playerhistory.com (Memento vom 10. September 2014 im Internet Archive), abgerufen am 13. Oktober 2012
  3. Sudamericanos s20: década del 90 (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 11. Mai 2015
  4. Uruguay – International Matches 1991-1995 auf rsssf.com, abgerufen am 15. März 2015
  5. Statistische Daten zu den Länderspieleinsätzen in der uruguayischen Nationalmannschaft auf rsssf.com, abgerufen am 13. Oktober 2012
  6. Copa América 1995 auf rsssf.com, abgerufen am 15. März 2015
  7. a b c Edgardo Adinolfi en el Complejo darsenero, el nuevo Coordinador de Juveniles, “River es mi casa, hoy sacas ventaja en la captación” (spanisch) auf tenfield.com.uy vom 3. März 2016, abgerufen am 26. Oktober 2016
  8. a b Profil auf footballdatabase.eu, abgerufen am 10. August 2017
  9. River se vuelve a copar (spanisch) auf tenfield.com.uy vom 1. März 2016, abgerufen am 26. Oktober 2016
  10. Guillermo Sanguinetti es director técnico de River Ecuador, hoy inició su trabajo (spanisch) auf ecuadorinmediato.com vom 17. März 2016, abgerufen am 26. Oktober 2016
  11. River Ecuador se quedó sin entrenador tras renuncia de Guillermo Sanguinetti (spanisch) auf elcomercio.com vom 8. November 2016, abgerufen am 10. August 2017
  12. Alianza Lima: Guillermo Sanguinetti dirigirá a este club que busca hacer historia (spanisch) auf libero.pe vom 5. Januar 2017, abgerufen am 10. August 2017
  13. Sanguinetti campeón en Ecuador (spanisch) auf tenfield.com.uy vom 1. Juli 2017, abgerufen am 10. August 2017