Verlag Antaios

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Verlag Antaios
Gründung 2000
Sitz Steigra, Sachsen-Anhalt
Verleger Götz Kubitschek
Gattung Sachliteratur
Website www.antaios.de

Der Verlag Antaios (vormals: Edition Antaios) ist ein seit 2000 von Götz Kubitschek geleiteter deutscher Buchverlag mit Sitz auf dem Rittergut Schnellroda, Gemeinde Steigra. Wissenschaftler ordnen den der „Konservativen Revolution“ verschriebenen Kleinverlag einem Netzwerk der Neuen Rechten zu; er wird bisweilen als „Hausverlag“ des Instituts für Staatspolitik (IfS) bezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verlag Antaios wurde 2000 als Edition Antaios gegründet und steht seitdem unter der Leitung von Götz Kubitschek.[1] Später wurde der Name in Verlag Antaios geändert. Er war ursprünglich im hessischen Bad Vilbel ansässig; seit 2003 sitzt der Kleinverlag[2] auf dem Rittergut Schnellroda in Steigra, Sachsen-Anhalt,[3] wo auch das Institut für Staatspolitik ansässig ist.[4]

Zum Gründerkreis gehörte u.a. Karlheinz Weißmann, einer der Hauptvertreter der Neuen Rechten in Deutschland und 2003 Mitbegründer der Zeitschrift Sezession.[5] Der Historiker Helmut Kellershohn vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) hält es für einen weiteren „‚Paukenschlag‘ jungkonservativer Intellektueller aus den Reihen der Deutschen Gildenschaft“.[6] Kellershohn konstatiert eine Reminiszenz auf Hans Freyers Schrift Antäus.[7] Außerdem sei Kubitschek ein „VerehrerErnst Jüngers.[8] Der Verlag stehe in der Tradition der „Konservativen Revolution“ und Jüngers Zeitschrift Antaios, die von 1959 bis 1971 erschien, so der Religionswissenschaftler Horst Junginger.[5] Der Name beziehe sich dabei auf den Riesen Antaios aus der griechischen Mythologie.[5]

Der Ökonom Arne Schimmer, NPD-Kader und Mitarbeiter der Parteizeitung Deutsche Stimme, war von 2003 bis 2004 Lektor bei der Edition Antaios. Das Vertragsverhältnis endete, so Kubitschek, nachdem Schimmer 2004 für die NPD Sachsen als Mitarbeiter in den Sächsischen Landtag wechselte.[9] Mathias Brodkorb vom Informationsportal Endstation Rechts zeigte später auf, dass der Verlag durch „Rezensionen und diskursive[] Artikel“ in der rechtsextremen, NPD-nahen Zeitschrift Hier & Jetzt unter dem Chefredakteur Schimmer in der Szene präsent sei.[10] Der Extremismusforscher Uwe Backes resümierte 2012 auch in Anbetracht der Positionierung gegenüber Andreas Molau (Deutsche Stimme), dass Kubitschek mit dem Verlag eine „elitäre Distanz“ zur NPD pflege.[11]

2007 wurde eine Große Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau und Sevim Dağdelen und der Linksfraktion im Deutschen Bundestag zur Extremen Rechten in Deutschland durch die Bundesregierung dahingehend beantwortet, dass die Edition Antaios zu dieser Zeit kein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes sei, was jedoch nicht ausschließe, dass sie „sich selbst als Teil einer – nach anderen Kriterien definierten – sog. Neuen Rechten“ sieht.[12]

2010 war die Publikation Der Fall Sarrazin – Eine Analyse des Instituts für Staatspolitik auf der Amazon-Bestsellerliste vertreten.[13] Der Fachjournalist Andreas Speit wertete die Veröffentlichung als Versuch, „rechtes Denken zu modernisieren und auch zu popularisieren“. Im Hintergrund stehe ein „Ensemble von rechten Intellektuellen“, zu dem auch das Institut für Staatspolitik gehöre.[14]

In der Vergangenheit stellte der Verlag mehrmals auf der Leipziger Buchmesse aus.[15] Später organisierte Kubitschek gemeinsam mit Felix Menzel eine neurechte Messe namens zwischentag (Eigenschreibweise) in Berlin-Wilmersdorf, zu deren Ausstellern auch sein Verlag gehörte.[16] In einem Interview mit dem Fernsehmagazin Klartext (rbb) sprach er 2012 in diesem Rahmen von einer erhaltungswürdigen „ethnische[n] Kontinuität“ der Deutschen.[17]

Im Februar 2014 entfernte der deutsche Ableger des Internetversandhändlers Amazon.com die zwölf neuesten Bücher des Verlags aus seinem Angebot. Dies und der Verzicht auf die Angabe von Gründen wurde von Lorenz Jäger auf FAZ.net und von Marc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung kritisiert.[18][19] Der Historiker Volker Weiß kritisierte die Sympathiebekundungen der Journalisten für „ultrarechte[] Kreise[]“.[20] Nach den Vorgängen bei Amazon veröffentlichte der Münchner Soziologieprofessor Armin Nassehi einen Briefwechsel mit Kubitschek, in dem er den Versandhändler kritisierte.[21]

Ausrichtung[Bearbeiten]

2004 beschrieb der Fachjournalist für Rechtsextremismus Anton Maegerle die Edition Antaios in einem Tribüne-Aufsatz zu Ultrarechten Think Tanks als „Vorfeldorganisation“ der Wochenzeitung Junge Freiheit.[22] Sie werde ferner durch das Institut für Staatspolitik mitfinanziert.[23] Laut den Publizisten Stephan Braun, Alexander Geisler und Martin Gerster (2007) nehme sich die Edition des Erbes der „Konservativen Revolution“ an und publiziere überwiegend Studien des IfS. Sie bilde mit dem IfS und der Jungen Freiheit ein „arbeitsteilig organisertes Dreieck“. Der Verlag sei darauf ausgelegt, die „neurechte ideologische Basis“ zu festigen.[24]

Helmut Kellershohn (2004) und Martin Langebach (2015) bezeichnen die Edition Antaios als „Hausverlag“ des IfS.[25][26] Kellershohn führte 2010 aus: Der Edition „verblieb die Aufgabe, Arbeitsergebnisse, die im Kontext dieses Netzwerks entstehen und insbesondere aus der Arbeit des Instituts resultieren sollten, zu publizieren und durch ein eigenes Verlagsprogramm zu erweitern und abzurunden.“[27]

Bereits 2002 wies der Rechtsextremismusforscher Hajo Funke darauf hin, dass die Neue Rechte ein „ideologisch[es] und organisatorisch[es] Netz“ spinne, zu dem nicht nur die „Publikationsreihe“ Edition Antaios und die bereits genannten Institutionen gehörten, sondern auch u.a. das Studienzentrum Weikersheim und die Burschenschaft Danubia München.[28] Der Politikwissenschaftler Rainer Benthin hielt diese Neue Rechte 2008 im engeren Sinne für „eine intellektuelle oder kulturelle Variante“, die im „rechtsradikalen Bewegungskontext“ verbunden sei, u.a. über zentrale Foren wie das IfS mit der Zeitschrift Sezession und dem Verlag Edition Antaios.[29] 2004 zählte auch der Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber den Verlag zur Neuen Rechten,[30] die er wiederum dem intellektuellen Rechtsextremismus zuordnet.[31] Laut dem Politikwissenschaftler Elmar Vieregge verfolge das Projekt IfS mit Sezession und Edition Antaios eine „grundlegende[] Veränderung des politischen Klimas in Deutschland nach ‚Rechts‘“.[32]

Im Zuge der Kampagne „Division Antaios“ (2010) „passte [Kubitschek] das Logo seines Verlages, eine Schlange, stilistisch dem Schildkrötenlogo [von CasaPound] an und unterlegte zudem der Schlange drei nach rechts oben weisende Pfeile, gewissermaßen als Replik auf die drei nach links unten gerichteten Pfeile der antifaschistischen Eisernen Front“, so Kellershohn.[33]

Julian Bruns, Kathrin Glösel und Natascha Strobl, die 2014 einen grundlegenden Band zur Identitären Bewegung verfasst haben, halten das „seriöse Erscheinungsbild“ des Verlages für „brüchig“ und rechnen Antaios zum politisch-publizistischen Umfeld der Identitären.[34]

Programm[Bearbeiten]

2009 machte Kellershohn ca. 50 Titel im Verlagsprogramm aus, darunter „Eigenprodukte“ der Verlagsleitung sowie sich in seinem Umfeld bewegender Personen, darunter auch Stammautoren der Jungen Freiheit wie Günter Zehm, Thorsten Hinz und Ernst Nolte.[35] Der Politikwissenschaftler Steffen Kailitz hob hervor, dass die Autorengewinnung des Historikers Nolte im Jahr 2005 dessen inhaltliche Annäherung an die Neue Rechte nachvollziehen lasse.[36] Das Verlagsprogramm wurde um die Reihen Perspektiven (Einführungen zu Personen) und Themen (Begrifflichkeiten) aufgebaut.[35] Thematisch widmete sich der Verlag der Hohmann-Affäre und zeitgenössischen Rechtskonservativen wie Klaus Hornung[37] (Festschrift zum 75. Geburtstag), vor allem aber historischen Persönlichkeiten der „Konservativen Revolution“[38] wie Oswald Spengler, Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger sowie älteren Vertretern der Neuen Rechten wie Mircea Eliade und Armin Mohler[37] (darunter eine Festschrift zum 80. Geburtstag).[35]

Besondere Relevanz für das „Selbstverständnis“ des IfS hat die seit 2007 erscheinende Buchreihe Kaplaken, in der bereits Werke von Bernard Willms, Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek veröffentlicht wurden.[35] Ferner gilt das Staatspolitische Handbuch, herausgegeben von den IfS-Funktionären Erik Lehnert und Karlheinz Weißmann, als ein Beispiel für „die systematische Erschließung und Vermittlung der Weltanschauung der ‚Konservativen Revolution‘“ (Volker Weiß).[39] Die Herausgeber des Jahrbuchs Extremismus & Demokratie, Uwe Backes, Alexander Gallus und Eckhard Jesse, konstatierten 2010, dass darin versucht werde, Begriffe umzudeuten.[40]

2011 veröffentlichte der Verlag die muslimfeindlichen Texte des Bloggers Fjordman, die ideologische Grundlagen für den norwegischen Rechtsterroristen Anders Behring Breivik waren.[41] In der edition nordost des Verlages erschien 2014 die deutsche Übersetzung eines Romans von Domenico di Tullio, Strafverteidiger von CasaPound Italia, über eben diese neofaschistische italienische Bewegung.[42]

Der Verlag Antaios bietet eigene Bücher derzeit (Stand 2015) in insgesamt sechs Reihen an: Reihe kaplaken, Antaios Thema, Staatspolitisches Handbuch, Jenaer Vorlesungen, Antaios Essay und edition nordost.[34]

Autoren / Herausgeber[Bearbeiten]

Kooperationen[Bearbeiten]

Antaios vertreibt über einen Onlineshop[34] neben den selbstverlegten Büchern, den Schriften des Instituts für Staatspolitik und der Blauen Narzisse einzelne Werke u.a. folgender Verlage, die dem politisch rechten bzw. rechtsextremen Spektrum zuzuordnen sind:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik". In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 259.
  2. Volker Weiß: Der Kreuzzug als Dschihad. publikative.org, 27. August 2012.
  3. Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 16.
  4. Toralf Staud, Johannes Radke, Heike Kleffner: Glossar: Institut für Staatspolitik (IfS). Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale für politische Bildung, 3. Februar 2014.
  5. a b c Horst Junginger: Religion, Myth and Ideology. In: Method and Theory in the Study of Religion 25 (2013), 161 (163).
  6. Helmut Kellershohn: Aufrüstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut für Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der "Jungen Freiheit" (= Edition DISS. Band 2). 2. unveränderte Auflage, Unrast, Münster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 93.
  7. Helmut Kellershohn: Aufrüstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut für Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der "Jungen Freiheit" (= Edition DISS. Band 2). 2. unveränderte Auflage, Unrast, Münster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 85.
  8. Helmut Kellershohn: Aufrüstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut für Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der "Jungen Freiheit" (= Edition DISS. Band 2). 2. unveränderte Auflage, Unrast, Münster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 87.
  9. Mathias Brodkorb, Stefan Bruhn: Zeitschriftenporträt: Hier & Jetzt. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 249.
  10. Mathias Brodkorb, Stefan Bruhn: Zeitschriftenporträt: Hier & Jetzt. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 250.
  11. Uwe Backes: Intellektueller Rechtsextremismus in Deutschland. Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale für politische Bildung, 14. Dezember 2012.
  12. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau, Sevim Dağdelen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Entwicklung der extremen Rechten und die Maßnahmen der Bundesregierung (Drucksache 16/1009), Deutscher Bundestag, Drucksache 16/4675, 14. März 2007, S. 42.
  13. Marc Felix Serrao: Profiteure im Windschatten. In: Süddeutsche Zeitung, 31. August 2010, S. 11.
  14. Christopher Ricke: "Mehr und mehr im rechtspopulistischen Raum beheimatet" (Gespräch mit Andreas Speit). Deutschlandradio Kultur, 1. September 2010.
  15. Andreas Förster: Keine Tarnung nötig. In: Berliner Zeitung, Ausgabe 66, 19. März 2005, S. 28.
  16. Roland Sieber: Neue Rechte plant Tagung in Berlin. Störungsmelder, 29. September 2012.
  17. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 13.
  18. Lorenz Jäger: Souverän Amazon. FAZ.net, 27. Februar 2014.
  19. Marc Felix Serrao: Verbotene Bücher. In: Süddeutsche Zeitung, 27. Februar 2014, S. 14.
  20. Volker Weiß: Sezessionisten trennen sich. In: Jungle World, Nr. 14, 3. April 2014.
  21. Armin Nassehi: Die letzte Stunde der Wahrheit. Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss. Murmann, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-377-8, o.S.
  22. Anton Maegerle: Ultrarechte Think Tanks - Intellektuelle Aufrüstung für Ewiggestrige. In: Tribüne 169/2004, 152 (160).
  23. Anton Maegerle: Ultrarechte Think Tanks - Intellektuelle Aufrüstung für Ewiggestrige. In: Tribüne 169/2004, 152 (162).
  24. Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster: Die „Junge Freiheit" der „Neuen Rechten". Bundes- und landespolitische Perspektiven zur „Jungen Freiheit" und den Medien der „Neuen Rechten". In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung "Junge Freiheit". Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 29.
  25. Helmut Kellershohn: Das Doppelspiel der Jungen Freiheit am Beispiel der Hohmann-Affäre. In: Stephan Braun, Daniel Hörsch (Hrsg.): Rechte Netzwerke - eine Gefahr. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4153-X, S. 79.
  26. Martin Langebach: 8. Mai 1945. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus. 101). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 241.
  27. Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 17.
  28. Hajo Funke: Paranoia und Politik: Rechtsextremismus in der Berliner Republik (= Schriftenreihe Politik und Kultur. 4). Schiler, Berlin 2002, ISBN 3-89930-241-9, S. 248.
  29. Rainer Benthin: Angriff aus der Nische. Die Bedeutung von «1968» für den Kulturkampf der Neuen Rechten in Deutschland. In: Damir Skenderovic, Christina Späti (Hrsg.): 1968 – Revolution und Gegenrevolution. Neue Linke und neue Rechte in Frankreich, der BRD und der Schweiz (= Itinera. Fasc. 27). Schwabe, Basel 2008, ISBN 978-3-7965-2518-6, S. 84.
  30. Armin Pfahl-Traughber: Johannes Rogalla von Bieberstein: »Jüdischer Bolschewismus«. Mythos und Realität (Rez.). In: Zeitschrift für Politik 51 (2004) 3, 353 (354).
  31. Armin Pfahl-Traughber: Rechtsextremismus in der Bundesrepublik (= Beck'sche Reihe. 2112). 4. aktualisierte Auflage, Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-47244-2, S. 44 ff.
  32. Elmar Vieregge: Rechtsintellektuelle Sehnsucht nach Akzeptanz (Rez.). In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 19. Jahrgang (2007), Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3168-1, S. 409.
  33. Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 26.
  34. a b c Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 124 f.
  35. a b c d Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik". In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 264 f.
  36. Steffen Kailitz: Die politische Deutungskultur der Bundesrepublik Deutschland im Spiegel des „Historikerstreits“. In: Ders. (Hrsg.): Die Gegenwart der Vergangenheit. Der "Historikerstreit" und die deutsche Geschichtspolitik. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-16132-7, S. 22.
  37. a b Anton Maegerle, Daniel Hörsch: „Der Kampf um die Köpfe" hat begonnen. Vordenker, Strategen und Wegbereiter rechter Netzwerke. In: Stephan Braun, Daniel Hörsch (Hrsg.): Rechte Netzwerke - eine Gefahr. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4153-X, 120.
  38. Martin Jander: Bernd Rabehl: Rudi Dutschke – Revolutionär im geteilten Deutschland (Rez.). In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 15. Jahrgang (2003), Nomos, Baden-Baden 2004, ISBN 978-3-8329-0348-0, S. 374.
  39. Volker Weiß: Die „Konservative Revolution“. Geistiger Erinnerungsort der „Neuen Rechten“. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus. 101). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 111.
  40. Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse: Kommentierte Bibliographie. In: Ders. (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 467.
  41. Volker Weiß: Der Kreuzzug als Dschihad. publikative.org, 27. August 2012; Alexander Häusler: Muslimfeindlichkeit als rechtsextremes Einfallstor. Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale für politische Bildung, 17. März 2014.
  42. Jan-Christoph Kitzler: Italien: Casa Pound – Faschismus für das 3. Jahrtausend?. Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale für politische Bildung, 24. März 2014.