Edmund Piszcz

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Edmund Michał Piszcz (* 17. November 1929 in Bydgoszcz) ist emeritierter Erzbischof von Ermland.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1950 bis 1956 studierte er am Priesterseminar in Pelplin und empfing am 10. Mai 1956 die Priesterweihe. 1958 bis 1962 promovierte er über Kirchengeschichte an der Katholischen Universität Lublin. 1973/1974 folgten weitere Studien im gleichen Fach als Stipendiat des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.

Nach der Promotion war Piszcz als Dozent am Priesterseminar in Pelplin tätig (Kirchengeschichte, Latein und Deutsch) und als Direktor des dortigen Diözesanarchivs. 1982 wurde er zum Weihbischof für das Bistum Kulm ernannt und empfing am 20. Mai 1982 vom späteren Kardinal Józef Glemp die Bischofsweihe zum Titularbischof von Aurusuliana.

Am 11. November 1985 wurde er zum Apostolischen Administrator sede plena der Diözese Ermland ernannt (der damalige Bischof Jan Obłąk blieb im Amt). Am 22. Oktober 1988 wurde er Bischof dieser Diözese, die am 25. März 1992 zu einer Erzdiözese erhoben wurde. Die damals gegründete Kirchenprovinz umfasst die Diözesen Ermland, Elbląg (Elbing) und Ełk (Lyck).

Am 30. Mai 2006 nahm Papst Benedikt XVI. sein aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch von seinem Amt als Erzbischof von Ermland an. Sein Nachfolger wurde Erzbischof Wojciech Ziemba.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitarbeit in Kirchengremien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VorgängerAmtNachfolger
Jan ObłąkErzbischof von Ermland
1988–2006
Wojciech Ziemba