Eduarda Amorim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Eduarda Amorim
Eduarda Amorim

Eduarda Amorim (2013)

Spielerinformationen
Voller Name Ana Eduarda Idalina Amorim-Taleska
Spitzname „Duda“
Geburtstag 23. September 1986
Geburtsort Blumenau, Brasilien
Staatsbürgerschaft BrasilianerinBrasilianerin brasilianisch
Körpergröße 1,86 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Győri ETO KC
Trikotnummer 18
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1998–2002 BrasilienBrasilien Colégio Barão do Rio Branco
2002–2004 BrasilienBrasilien Metodista
2004–2006 BrasilienBrasilien São Caetano
2006–2009 NordmazedonienNordmazedonien Kometal Gjorče Petrov Skopje
2009– UngarnUngarn Győri ETO KC
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
BrasilienBrasilien Brasilien 164 (535)[1]

Stand: 16. November 2017

Ana Eduarda Idalina Amorim-Taleska (* 23. September 1986 in Blumenau) ist eine brasilianische Handballspielerin, die dem Kader der brasilianischen Nationalmannschaft angehört.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eduarda Amorim begann im Jahre 1998 das Handballspielen in ihrem Heimatort am Colégio Barão do Rio Branco. Ab 2002 lief die Rückraumspielerin für Metodista auf und schloss sich zwei Jahre später São Caetano an. Zum Jahreswechsel 2005/06 wechselte Amorim nach Europa, wo sie fortan für den mazedonischen Verein Kometal Gjorče Petrov Skopje auf Torejagd ging. Zum damaligen Zeitpunkt stand ebenfalls ihre ältere Schwester Ana Amorim bei Kometal Gjorče Petrov Skopje unter Vertrag.[2] Mit dem Hauptstadtverein gewann sie in jeder Spielzeit sowohl die mazedonische Meisterschaft als auch den mazedonischen Pokal.

Als Kometal Skopje im Jahre 2009 in finanzielle Schwierigkeiten geriet, wechselte Eduarda Amorim zum ungarischen Spitzenverein Győri ETO KC.[3] Mit Győri ETO KC gewann sie 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019 die ungarische Meisterschaft sowie 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018 und 2019 den ungarischen Pokal. Mit dem ungarischen Verein stand sie 2012 im Finale der EHF Champions League, scheiterte dort jedoch am montenegrinischen Klub ŽRK Budućnost Podgorica. Amorim erzielte in diesem Wettbewerb 75 Treffer und belegte den sechsten Rang in der Torschützenliste. 2013 erreichte die Brasilianerin mit ihrem Verein erneut das Endspiel, in dem Győri ETO KC seinen ersten europäischen Titel errang. 2014, 2017, 2018 und 2019 gewann sie ebenfalls die Champions League. Im Februar 2015 wurde sie zur Welthandballerin 2014 gewählt.

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eduarda Amorim lief anfangs für die brasilianische Juniorinnen-Nationalmannschaft auf und wurde anschließend in den Kader der A-Nationalmannschaft aufgenommen. Mit der brasilianische Auswahl nahm sie an den 15. Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro sowie an den 16. Panamerikanischen Spielen in Guadalajara teil, wo sie jeweils die Goldmedaille gewann. Weiterhin nahm die Brasilianerin an den Olympischen Spielen 2008 in Peking, den Olympischen Spielen 2012 in London und den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil.

Eduarda Amorim gehörte bei den Weltmeisterschaften 2007, 2009, 2011 und 2013 dem brasilianischen Aufgebot an.[4][5][6][7] Bei der WM 2013 in Serbien feierte Amorim den Gewinn des WM-Titels und wurde zusätzlich zur wertvollsten Spielerin des Turniers gewählt.[8] Im November 2014 zog sich Amorim in einem Freundschaftsspiel der brasilianischen Mannschaft einen Kreuzbandriss zu, weshalb sie eine mehrmonatige Pause einlegen muss.[9] Bei der Panamerikameisterschaft 2017 gewann sie die Goldmedaille.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre ältere Schwester Ana Amorim spielt ebenfalls Handball.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ihf.info: Team Roster, abgerufen am 16. November 2017
  2. handballbrazil2011.com: Ídolo na Hungria, Eduarda Amorim, a Duda, quer casa cheia no Mundial, abgerufen am 26. März 2016
  3. handball.hu: Újabb élcsapat hullik szét, abgerufen am 27. Dezember 2013
  4. www.ihf.info: Cumulative Statistics WM2007, abgerufen am 27. Dezember 2013
  5. www.ihf.info: Cumulative Statistics WM2009, abgerufen am 27. Dezember 2013
  6. www.ihf.info: Cumulative Statistics WM2011, abgerufen am 27. Dezember 2013
  7. www.ihf.info: Cumulative Statistics WM2013, abgerufen am 27. Dezember 2013
  8. www.handball-world.com: Susann Müller im Allstar Team der WM, abgerufen am 27. Dezember 2013
  9. handnews.fr: Amorim out 6 mois, abgerufen am 2. Dezember 2014