Edward Babiuch

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Edward Mikołaj Babiuch Audio-Datei / Hörbeispiel Edward Babiuch?/i (* 28. Dezember 1927 in Grabocin bei Będzin)[1] ist ein ehemaliger polnischer Politiker.

Babiuch (links) mit Leszek Kawczyński

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus einer Bergarbeiterfamilie stammend, studierte er an der Zentralen Parteischule der PZPR, sowie an der Hochschule für Planung und Statistik in Warschau. 1948 trat er der kommunistischen Partei bei. Von 1949 bis 1955 arbeitete er im Organisationsapparat der kommunistischen Jugendorganisation ZMP, dann für das ZK der PZPR. 1959 bis 1963 fungierte er als Sekretär des Warschauer Woiwodschaftskomitees, anschließend bis 1965 als stellvertretender Leiter der Organisationsabteilung des ZK, dem er seit 1964 angehörte, von 1965 bis 1970 als Leiter der Abteilung.

Nach dem Sturz Władysław Gomułkas nahm man ihn im Dezember 1970 ins Politbüro auf, von 1972 bis 1980 gehörte er zudem dem Staatsrat an. Als enger Vertrauter von Parteichef Edward Gierek wirkte er an den gescheiterten Wirtschaftsreformen mit und diente ihm von Februar bis August 1980 zudem als Ministerpräsident. Im Herbst dieses Jahres musste er alle Parteiämter aufgeben und wurde 1981 aus der PZPR ausgeschlossen. Nach der Verhängung des Kriegszustandes am 13. Dezember 1981 wurde er wie Gierek interniert. Seitdem spielt er im öffentlichen Leben keine Rolle mehr.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biuletyn Informacji Publicznej Instytutu Pamięci Narodowej. Abgerufen am 22. März 2019.