Edward Said

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Edward Said und Daniel Barenboim, 2002
Poster mit Bild von Edward Said

Edward (William) Said, eigentlich Edward Wadie Said (* 1. November 1935 in Jerusalem, Völkerbundsmandatsgebiet Palästina; † 25. September 2003 in New York City), war ein US-amerikanischer Literaturtheoretiker und -kritiker palästinensischer Herkunft. Die britische Tageszeitung Guardian zählt Saids Buch „Orientalismus“ zu den hundert bedeutendsten Sachbüchern.[1] Er galt als Fürsprecher der Palästinenser in den USA.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Said wurde als Sohn von Hilda und William A. (Wadie) Said in Jerusalem geboren. Die Familie lebte in Talbiyah, einem Viertel in Westjerusalem, das für wohlhabende palästinensische Christen errichtet worden war. Seine Mutter war die Tochter eines Baptistenpastors aus Nazareth. Sein Vater Wadie Said hatte 1911 Palästina verlassen und war über Liverpool in die USA gelangt. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg in der US-Armee und erhielt die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. 1920 kam der Vater als erfolgreicher Geschäftsmann zurück in seine Heimat Palästina, erwarb das Anwesen in Jerusalem und hatte weitere Wohnungen und Häuser in Kairo und Dhour el-Shweir, heute Libanon. Said besuchte zunächst die St. George’s School der anglikanischen Kirche in Jerusalem. 1948 verlor die Familie im Zuge der Gründung des Staates Israel ihren Besitz in Jerusalem. Edward wechselte an die britisch geführte Eliteschule Victoria College in Alexandria bei Kairo. Als er diese Schule verlassen musste, schickten seine Eltern ihn nach Mount Hermon, New Hampshire, um seine schulische Ausbildung abzuschließen. Er studierte anschließend in Princeton und Harvard. Er erhielt seinen Bachelor of Arts 1957 an der Princeton University und seinen Master of Arts (1960) sowie den Ph.D. (1964) an der Harvard University. Er wurde 1963 assistant professor (Extraordinarius) an der Columbia University, New York und 1966 ebenda full professor (Ordinarius auf Lebenszeit) für englische Literatur und Komparatistik (vergleichende Literaturwissenschaft). 1970 heiratete er in zweiter Ehe Mariam Cortas, eine arabische Christin und Tochter eines Hochschullehrers an der Amerikanischen Universität Beirut.[2] Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, der Jurist Wadie E. Said (geb. 1972) und die Schriftstellerin und Theaterautorin Najla Said (geb. 1974).[3] Im Jahr 1991 wurde bei Said lymphatische Leukämie als unheilbare und langsam fortschreitende Krankheit festgestellt. Edward Said gründete 1999 zusammen mit Daniel Barenboim und begleitet durch den Generalbeauftragten der damaligen europäischen Kulturhauptstadt Weimar, Bernd Kauffmann, das West-Eastern Divan Orchestra. Er starb am 25. September 2003 in einem Krankenhaus in New York.[4]

Orientalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saids bekanntestes Werk ist das 1978 erschienene Buch Orientalismus. Für Said ist „Orientalismus als eine Art bewußte menschliche Arbeit“ zu verstehen, die Politik und Wissen auf eine Weise zueinander in Beziehung setzt, die dem Westen die koloniale Dominanz ermögliche.[5] Orientalismus sei „ein Wissenssystem über den Orient“, das sich als ein Instrument von Imperialismus und Kolonialismus bewährt habe.[6] Das Werk stellt nicht zuletzt eine kritische Analyse der britischen und französischen Wissenschaft der Orientalistik dar. Deren Vertreter würden wie selbstverständlich von der Überlegenheit der europäischen Kultur ausgehen und die politische Unterwerfung der studierten Völker als eine unhinterfragte Notwendigkeit ansehen. Bereits die Vorstellung einer grundsätzlichen Dichotomie von Abendland und Morgenland führe in die Irre. Seine Ideen entwickelte Said mit Foucaults Konzept der Diskursanalyse. Auf positive Resonanz stieß das Buch unter anderem bei Homi K. Bhabha, John Esposito, Mahmood Mamdani, Gayatri Chakravorty Spivak und Robert Fisk.

Das Werk galt als Gründungsdokument für die Etablierung der Postkolonialen Studien als Forschungsrichtung. Said selbst schreibt den größten Verdienst an der Entwicklung einer postkolonialen Geschichtsschreibung nicht den Nahoststudien, sondern der Indologie zu, besonders einer Gruppe von Forschern um Ranajit Guha[7]. Er konstatiert, dass viele postmoderne und postkoloniale Arbeiten auf Ansätze wie den in „Orientalismus“ zurückzugreifen scheinen, grenzt aber die postkolonialen Studien der ersten Generation von der Postmoderne ab, weil sie, anders als die Postmodernisten, an den großen Narrativen Emanzipation und Aufklärung festhielten[8].

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühen Arbeiten Saids über Joseph Conrad oder William Butler Yeats waren noch nicht von der Idee geprägt, dass die Ausdrucksformen und Sichtweisen in Kunst, Kultur und Wissenschaft in enger Beziehung zur Ausübung politischer Herrschaft stehen.[9] Dennoch erschloss sich Said in der Auseinandersetzung mit diesen beiden polnischen und irischen Literaten des britischen Kolonialismus die Einsicht, dass der Exilierte und der Unterdrückte die politischen Machtbeziehungen und ihre Folgen für das kulturelle Leben besonders klar erkennen. Said entwickelte aus diesen Beobachtungen die Vorstellung vom Exil als dem Standpunkt des Intellektuellen schlechthin. Aus dieser Position heraus, sei er in der Lage „der Macht die Wahrheit zu sagen“ („to speak truth to power“). Aus dieser Haltung erklärt sich auch, dass die Arbeiten Saids, beginnend mit dem Werk Orientalismus im Jahr 1978, stark polarisierten. Seine Forderung an Intellektuelle, Künstler und Wissenschaftler, sich der affirmativen Wissensproduktion für die Herrschenden zu entziehen, von der Macht zur Wahrheit überzugehen, stieß einerseits viele liberale Wissenschaftler und Künstler vor den Kopf und verwandelte andererseits politisch engagierte Literaturwissenschaftler, besonders aus den ehemals kolonisierten Ländern, zu treuen Anhängern seiner Theorie über die politisch hegemoniale Wissensproduktion des Westens.[10]

Kritiker werfen Said historische Ungenauigkeiten und eine einseitige Quelleninterpretation vor.[11] Der britische Historiker Clive Dewey schreibt über Orientalismus: „[Saids Buch] war auf technischer Ebene in jeder Hinsicht schlecht, sowohl in der Verwendungsweise von Quellen und in seinen Schlussfolgerungen wie auch in seinem Mangel an Stringenz und Ausgewogenheit. Das Ergebnis war eine Karikatur westlichen Wissens über den Orient, die durch eine offen politische Zielsetzung angetrieben wurde.“[12] Ibn Warraq kritisiert, dass Said selbst grundlegende historische Entwicklungen falsch wiedergebe. So behaupte Said in Orientalismus etwa, muslimische Armeen hätten die Türkei noch vor Nordafrika erobert. Tatsächlich sei die Islamisierung Anatoliens durch türkische Seldschuken im 11. Jahrhundert, also vier Jahrhunderte nach der Eroberung Nordafrikas erfolgt. Robert Irwin zufolge sei Saids Vorstellung eines von der Antike bis zur Gegenwart nachvollziehbaren homogenen europäischen Orientdiskurses historisch nicht belegbar.[13] James Clifford kritisiert Orientalismus aufgrund inhaltlicher Widersprüche sowie methodisch- theoretischer Schwachstellen. So werde etwa der Orient zu Beginn der Arbeit als Konstruktion ohne Realitätsgehalt beschrieben,[14] später jedoch als unterworfener, im Diskurs verzerrt wiedergegebener Raum dargestellt.[15] Weitere Kritik richtet sich gegen Saids angebliche Ausblendung von Gegendiskursen[16] sowie seine Fokussierung auf einzelne Personen, die nicht als Repräsentanten für die Orientalistik gelten können.[13] So wirft etwa der islamische Philosophie-Professor Sadik al-Azm Said vor, den Einfluss, den der Orientalismus auf den Islam selbst genommen hat, außer Acht zu lassen.[17] Said setzte sich in der Folge mit vielen dieser Kritiken zum Teil detailliert auseinander. Er machte dabei immer wieder darauf aufmerksam, dass er kein Buch über die Geschichte des Orients, sondern über die politischen Grundlagen der Wissensproduktion westlicher Kulturen geschrieben habe.[18] Sein Buch befasse sich nicht mit dem Orient, sondern mit den Sichtweisen der kolonialen Gesellschaften und ihrer Wissenschaften auf den Orient. Die Kritik an einzelnen historischen Aussagen trifft nach Meinung Saids seine Kernthese nicht, da er die Gesetzmäßigkeiten europäisch-kolonialer Wissensproduktion und deren Beziehung zu kolonialer Herrschaft untersuche, nicht aber die Abfolge historischer Ereignisse.

Politik und politische Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amerikanische Staatsbürger palästinensischer Herkunft mit seiner hervorragenden britischen und amerikanischen Bildungskarriere traf als Hochschulprofessor an der prestigeträchtigen Columbia University auf das Bildungsestablishment der Vereinigten Staaten, das zwischen liberaler Offenheit und stereotypisierender Ignoranz gegenüber dem „Araber“ schwankte. Said fühlte sich dort einerseits integriert und etabliert, aber auch ausgeschlossen und diskriminiert, in einem Wort: „Fehl am Platz“ („Out of place“). Dieses Lebensgefühl hatte den christlichen Palästinenser mit amerikanischer Staatsbürgerschaft von der Kindheit an begleitet: „Yet the overriding sensation I had was of always being out of place.“[19] Diese Erfahrungen verschärften sich nach dem Sechs-Tage-Krieg, der in den USA auch als Sieg des Westens über den arabischen Nationalismus gefeiert wurde. Said kam zu der Einsicht, dass die westliche Wahrnehmung der arabischen Welt vollkommen verzerrt war. Er entwickelte eine politische Position zum palästinisch-israelischen Konflikt, die als Binationalismus auch von einer Minderheit jüdischer Intellektueller wie z.B. Martin Buber vertreten wurde und heute als „Ein-Staaten-Lösung“ bekannt ist.[20] Nach Said seien Palästinenser und Juden durch ihre gemeinsame Geschichte voller Gewalt und Ungerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden.[21] Es sollten weder Palästinenser noch Juden das Land alleine besitzen, sondern ein gemeinsamer Staat, der beide Nationen umfasse, sollte entstehen. Said avancierte zu dem wichtigsten intellektuellen Ansprechpartner westlicher Medien für eine „arabische“ Perspektive auf den Nahen Osten. Durch ihn wurde die Tatsache, dass die Gründung des Staates Israel als Heimstätte für das jüdische Volk zugleich die Vertreibung von 750.000 Palästinensern („Nakba“) mit sich brachte, in westlichen Leitmedien wie der New York Times zur Sprache gebracht. Said galt in den USA als wichtigster Fürsprecher der Rechte des palästinensischen Volkes. Damit wurde er auch zum Ziel feindseliger Aktionen. Er und seine Familie erhielten regelmäßig Todesdrohungen und im Jahr 1985 wurde sein Büro an der Universität in Brand gesetzt.[22] Zudem war er beständig Attacken und Verleumdungen von israelfreundlichen Medien wie dem Wall Street Journal ausgesetzt.[23]

Viele von Saids Essays sind in Le Monde diplomatique erschienen.[24] Said erkannte uneingeschränkt die Bedeutung des Holocaust für das jüdische Volk an, lehnte es aber ab, dass die Palästinenser für die Folgen der Judenvernichtung in Europa einzustehen hätten. Said war mehrere Jahre lang Mitglied im Exil-Parlament Palästinas. Allerdings überwarf er sich 1993 mit Jassir Arafat wegen des Abkommens von Oslo, das Said ablehnte. Seiner Ansicht nach könne die Separation von Juden und Palästinensern in zwei Staaten keine Lösung des Konflikts sein. Zudem sah er nicht, dass die Vereinbarungen tatsächlich mehr als ein von Israel nach wie vor dominiertes und kontrolliertes staatsähnliches Gebilde („Bantustan“) für die Palästinenser bringen würde. Vielmehr erlaube das Oslo-Abkommen Israel, seine Siedlungen weiter auszubauen und die Abhängigkeit der palästinensischen Autonomiegebiete von Israel zu festigen.[25] Said vertrat die Idee von einem binationalen Staat Israel/Palästina, der allen seinen Bürgern auf der Basis einer säkularen Verfassung gleiche Rechte zusichern sollte.[26] Said stellte sich damit bewusst in die Tradition der europäischen Aufklärung und ihrer kritischen Weiterführung durch jüdische Intellektuelle wie Theodor W. Adorno, Hannah Arendt und Hans Jonas. Als er in einem Interview mit Avi Shavit auf diese jüdischen Wurzeln seines Denkens angesprochen wurde, antwortete Said zustimmend, er sei ein „jüdischer Palästinenser“ und der „letzte jüdische Intellektuelle“.[27] Die Überzeugungskraft und Integrität Saids wurde durch seine vollständige Ablehnung von Terror und Gewalt gestärkt. Seine politischen Kritiker scheuten die intellektuelle Auseinandersetzung und konzentrierten sich darauf, seine Glaubwürdigkeit infrage zu stellen. Der Jurist Justus Reid Weiner recherchierte für einen pro-israelischen Thinktank (Jerusalem Center for Public Affairs) drei Jahre über die Kindheit Saids in Jerusalem. Seine Ergebnisse, die die Beziehung Saids und seiner Familie zu Jerusalem relativieren sollten und Said den Status als Flüchtling absprachen, wurden im Wall Street Journal unter dem Titel „Der falsche Prophet Palästinas“ publiziert.[28] Auch die Affäre um einen Steinwurf an der Grenze zwischen Libanon und Israel wurde dazu genutzt, seine Persönlichkeit und seine Stellung als Hochschullehrer zu attackieren und gleichzeitig die Aufmerksamkeit von seinen politischen Positionen abzuziehen. Am 3. Juli 2000 wurde Said dabei fotografiert, wie er an der Grenze zwischen Libanon und Israel einen Stein wirft. Daraufhin wurde er in mehreren Medien kritisiert und unter anderem Abraham Foxman von der Anti-Defamation League forderte eine Reaktion der Universität gegen Said. Said betonte, auf Niemanden gezielt zu haben, auch nicht auf israelische Soldaten: „Ein in den leeren Raum geworfener Stein bedarf kaum des Nachdenkens“. Der Wurf sei eine „symbolische Geste der Freude“ gewesen aufgrund des Abzugs der bewaffneten Gruppen an der Grenze.[29] Said war gegen den Irakkrieg von 2003[30]. Das FBI beobachtete Said seit 1971 und legte ein umfangreiches Dossier über ihn an.[31]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 wurde Said in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für seine Verdienste um die israelisch-palästinensische Aussöhnung wurde Edward Said 2002 gemeinsam mit Daniel Barenboim mit dem Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet. Im November 2004 benannte die Birzeit Universität ihre Musikschule in „Edward Said National Conservatory of Music“.[32]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Orientalism. Pantheon Books, New York NY 1978, ISBN 0-394-42814-5, zuletzt neu aufgelegt und mit einem Vorwort des Verfassers (2003) versehen sowie mit dem Nachwort von 1995 bei Penguin Books, London 2003, ISBN 0-14-118742-5
    • deutsch: Orientalismus, Ullstein, Frankfurt am Main u. a. 1981, ISBN 3-548-35097-6, zuletzt neu aufgelegt und mit dem Vorwort des Verf. von 2003 sowie dem Nachwort von 1994 versehen bei S. Fischer, Frankfurt am Main 2009 (Übersetzung von Hans Günter Holl), ISBN 978-3-10-071008-6
  • The World, the Text, and the Critic, Harvard University Press, Cambridge, 1983
    • deutsch: Die Welt, der Text und der Kritiker. Aus dem Englischen von Brigitte Flickinger. Fischer, Frankfurt am Main 1993.
  • Culture and Imperialism. Knopf, New York NY 1993, ISBN 0-394-58738-3
    • deutsch: Kultur und Imperialismus. Einbildungskraft und Politik im Zeitalter der Macht. Fischer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-10-071005-3
  • Den Holocaust als Tatsache anerkennen. In: Le monde diplomatique, dt. Ausg. Berlin, 14. August 1998; gekürzt in: Rainer Zimmer-Winkel (Hrsg.), Götz Nordbruch (Red.): Die Araber und die Shoa. Über die Schwierigkeiten dieser Konjunktion. Kulturverein AphorismA, Trier 2000, ISBN 3-932528-37-9, S. 34f., Literaturverz. S. 80–86 (Kulturverein AphorismA. Kleine Schriftenreihe 23).
  • Representations of the intellectual. Vintage, New York NY 1994, ISBN 0-09-942451-7 (Reith Lectures 1993), (deutsch: Götter, die keine sind. Der Ort des Intellektuellen. Aus dem Englischen von Peter Geble. Berlin Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-8270-0238-9).
  • Covering Islam. How the media and the experts determine how we see the rest of the world. Pantheon Books, New York NY 1981, ISBN 0-394-74808-5.
  • Out of Place. A Memoir. Knopf, New York NY 1999, ISBN 0-394-58739-1 (deutsch: Am falschen Ort. Autobiografie. Berlin Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-8270-0343-1).
  • The end of the peace process. Oslo and after. Pantheon Books, New York NY 2000, ISBN 0-375-40930-0 (deutsch: Das Ende des Friedensprozesses. Oslo und danach. Berlin Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-8270-0419-5).
  • (mit Daniel Barenboim): Parallels and Paradoxes. Explorations in Music and Society. Pantheon Books, New York NY 2002, ISBN 0-375-42106-8 (deutsch: Parallelen und Paradoxien. Über Musik und Gesellschaft. Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-8270-0514-0).
  • Freud and the non-European. Verso, London 2003, ISBN 1-85984-500-2 (deutsch: Freud und das Nichteuropäische. Mit einer Einführung von Christopher Bollas und einer Replik von Jacqueline Rose. Deutsch von Miriam Mandelkow. Dörlemann Verlag, Zürich 2004, ISBN 3-908777-07-0).
  • mit Jean Mohr: After the Last Sky – Palestinian Lives, Columbia University Press 1986/1998, ISBN 978-0-231-11449-3.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Edward Said – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The 100 greatest non-fiction books 14. Juni 2011
  2. Interview mit Mariam C. Said, A world that I loved, Utrecht 2015
  3. Wadie E. Said, Crimes of Terror. The Legal and Political Implications of Federal Terrorism Prosecutions, Oxford 2015; Najla Said, Looking for Palestine: Growing Up Confused in an Arab-American Family, New York 2013.
  4. Conor McCarthy, The Cambridge Introduction to Edward Said, Cambridge 2010, S. 4 u. 10.
  5. Edward Said, Orientalismus, Frankfurt 1981, S. 24.
  6. Edward Said, Orientalismus, Frankfurt 1981, S. 14.
  7. Edward Said: Orientalismus, Frankfurt am Main 2009 (Übersetzung von Hans Günter Holl), ISBN 978-3-10-071008-6, Nachwort von 1994, S.401
  8. Said 2009, S. 400
  9. Conor McCarthy, The Cambridge Introduction to Edward Said, Cambridge 2010, S. 18.
  10. Conor McCarthy, The Cambridge Introduction to Edward Said, Cambridge 2010, S. 123–138.
  11. Vgl. Robert Irwin (s.o.); Clifford James (s.o.); Sadik Jalal al-Azm, Orientalism and Orientalism in Reverse, in: Macfie (Hrsg.), Orientalism, S. 217–238; Daniel Varisco, Reading Orientalism. Said and the Unsaid, Seattle 2007.
  12. Clive Dewey, „How the Raj Played Kim’s Game“, Times Literary Supplement, April 17, 1998, S. 10.
  13. a b Vgl. Irwin, Robert: Dangerous Knowledge. Orientalism and its Discontents, Woodstock, 2006.
  14. Said, Edward: Orientalism, Pantheon Books, New York, 1978
  15. Vgl. Clifford, James: Orientalism, in: History and Theory 19, 1980, S. 204–223.
  16. Vgl. Abdulla Al-Dabbagh: Orientalism, Literary Orientalism and Romanticism, in: ders.: Literary Orientalism, Postcolonialism, and Universalism, New York u. a. 2009.
  17. Vgl. al-Azm, Sadik Jalal.: Orientalism and Orientalism in Reverse. In.: Alexander L. Macfie: Orientalism – A Reader, Edinburgh, 2000, S. 217–238.
  18. Conor McCarthy, The Cambridge Introduction to Edward Said, Cambridge 2010, S. 136–138.
  19. Edward W. Said, Out of place: a memoir, New York 2000, S. 3.
  20. Amnon Raz-Krakotzkin, Exil und Binationalismus : von Gershom Scholem und Hannah Arendt bis Edward Said und Mahmoud Darwish, Wissenschaftskolleg zu Berlin 2011, S. 56–58.
  21. Edward W. Said, Invention, Memory, and Place, Critical Inquiry, 26, 2 (2000), S. 175-192, hier S. 191f.
  22. Georg Wright, World-renowned scholar Edward Said dies, the guardian, 25. September 2003
  23. Julian Borger, Friends rally to repulse attack on Edward Said, the guardian, 23. August 1999
  24. Deutsche Übersetzungen einer Auswahl dieser Beiträge in: Edward W. Said, Frieden in Nahost? Essays über Israel und Palästina [ engl. Peace and its discontents], Heidelberg 1997
  25. Edward Said: The Morning After. London Review of Books Vol. 15 No. 20., 21. Oktober 1993
  26. Haidar Eid: Said, Edward. 2000. The End of the "Peace Process": Oslo and After., Rezension, in: Cultural Logic, ISSN 1097-3087, Volume 3, Number 2, Spring, 2000
  27. Amnon Raz-Krakotzkin, Exil und Binationalismus : von Gershom Scholem und Hannah Arendt bis Edward Said und Mahmoud Darwish, Berlin : Wissenschaftskolleg zu Berlin 2011, S. 56.
  28. "Justus Reid Weiner, The False Prophet of Palestine, Wall Street Journal, 26. August 1999"
  29. Sunnie Kim: Edward Said Accused of Stoning in South Lebanon, in: Columbia Daily Spectator 2000
  30. Syrian Expert Patrick Seale and Columbia University Professor Edward Said Discuss the State of the Middle East After the Invasion of Iraq, in: Democracy Now!|, 15. April 2003
  31. David Price: How the FBI Spied on Edward Said, in: Counterpunch, Januar 2006.
  32. ESNCM, website