Egelsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Egelsbach
Egelsbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Egelsbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 58′ N, 8° 40′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Höhe: 125 m ü. NHN
Fläche: 14,82 km2
Einwohner: 11.474 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 774 Einwohner je km2
Postleitzahl: 63329
Vorwahl: 06103
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 003
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Freiherr-vom-Stein-Straße 13
63329 Egelsbach
Website: www.egelsbach.de
Bürgermeister: Tobias Wilbrand (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Gemeinde Egelsbach im Landkreis Offenbach
Neu-IsenburgDreieichLangen (Hessen)EgelsbachRödermarkDietzenbachHeusenstammMühlheim am MainRodgauObertshausenHainburgSeligenstadtMainhausenDarmstadtLandkreis Darmstadt-DieburgLandkreis Darmstadt-DieburgBayernMain-Kinzig-KreisOffenbach am MainLandkreis Groß-GerauFrankfurt am MainKarte
Über dieses Bild

Egelsbach (im lokalen Dialekt: Elschbach)[2] ist eine Gemeinde mit etwa 11.000 Einwohnern im Landkreis Offenbach in Südhessen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme der Gemeinde Egelsbach

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egelsbach ist eine von 13 Gemeinden im Landkreis Offenbach. Die Gemeinde liegt im Rhein-Main-Gebiet südlich des Mains zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt auf einer Höhe von 117 m ü NN und wird von dem Tränkbach durchflossen.

Ausdehnung des Gemeindegebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 14,82 km². Davon entfallen etwa 10 km² auf Wald- und Grünflächen und Ackerland.

Egelsbach umfasst nur eine Gemarkung (Gmk.-Nr. 60732) und hat offiziell keine Ortsteile, es werden aber die Wohnplätze Bayerseich, Im Brühl, Egelsbach West und Egelsbach Ortskern unterschieden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egelsbach grenzt im Norden und Osten an die Stadt Langen, im Süden an die kreisfreie Stadt Darmstadt und die Gemeinde Erzhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg), sowie im Westen an die Stadt Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirche in der Ortsmitte

Im Jahr 1275 wurde Egelsbach erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte damals den Herren von Falkenstein, welche den Ort wahrscheinlich 1255 von den Herren von Hagen-Münzenberg geerbt hatten. Nach dem Aussterben der Falkensteiner im Mannesstamme 1486 erbten die Grafen von Isenburg Egelsbach.

1526 wurde die Reformation im Dorf eingeführt. 1600 verkaufte der Graf von Isenburg das Amt Kelsterbach mit Egelsbach und Langen an den Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Seither ist Egelsbach hessisch. Im Jahr 1705 wurde Egelsbach eigene Pfarrei, nachdem es von der Langener Pfarrei getrennt wurde. Bei der Aufteilung der Länger Mark 1732, der Egelsbach seit alters her angehörte, erhielt Egelsbach ein Drittel des Markbodens. 1821 wurde das Amt Kelsterbach aufgehoben und Egelsbach gehörte bis 1832 dem Landratsbezirk Langen an. Seitdem ist Egelsbach Teil des Kreises Offenbach. Gerichtlich gehörte die Gemeinde ab 1821 zum Landgericht Langen[3] und ab 1879 zum Amtsgericht Langen.[4]

1873 erhielt der Ort einen Bahnhof auf der Strecke Frankfurt am Main-Darmstadt, und 1955 wurde der Flugplatz Egelsbach eingerichtet.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen in den 1970er Jahren wurde Egelsbach als eine von wenigen Gemeinden nicht verändert und konnte seine Eigenständigkeit bewahren.

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch dokumentierte Erwähnungen des Ortes sind (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[5]

  • Elsbach (1275)
  • Eygelspach (1336)
  • Egelßbach (1396)
  • Egelspach (1411)

Im Volksmund wird Egelsbach gelegentlich auch mit dem Spitznamen Klammernschnitzerdorf bezeichnet.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Egelsbach im Jahr 1834 1291 Einwohner zählte, hat sich die Bevölkerung stark vermehrt. Bereits 1939 waren es 3695 Einwohner. Im Jahr 1987 hatte Egelsbach 9089 Einwohner. Die Gemeinde zählte am 31. Dezember 2003 eine Einwohnerzahl von 9689. Somit ergibt sich ein Bevölkerungszuwachs von 600 Personen oder etwa 6,7 Prozent in den Jahren 1987 bis 2003. Mitte März 2008 überschritt die Einwohnerzahl die 10.000er Marke. Dies war vor allem durch den Ausbau des Neubaugebietes „Im Brühl“ bedingt.

• 1629: 92 Hausgesesse[5]
• 1694: 147 Einwohner
• 1791: 802 Einwohner[7]
• 1800: 802 Einwohner[8]
• 1806: 938 Einwohner, 152 Häuser[9]
• 1829: 1252 Einwohner, 166 Häuser[10]
• 1867: 1805 Einwohner, 228 Häuser[11]
Egelsbach: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2015
Jahr  Einwohner
1791
  
802
1800
  
802
1806
  
938
1829
  
1.252
1834
  
1.291
1840
  
1.402
1846
  
1.559
1852
  
1.648
1858
  
1.611
1864
  
1.644
1871
  
1.850
1875
  
2.012
1885
  
2.163
1895
  
2.363
1905
  
2.902
1910
  
3.183
1925
  
3.553
1939
  
3.623
1946
  
4.376
1950
  
4.721
1956
  
5.520
1961
  
6.254
1967
  
7.541
1970
  
7.850
1977
  
8.473
1984
  
9.039
1992
  
9.417
2000
  
9.700
2005
  
9.644
2010
  
10.824
2011
  
10.877
2015
  
11.389
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1970:[5]; 1977:[12]; 1984:[13]; 1992:[14]; 2000:[15]; 2005:[16]; 2010:[17]; Zensus 2011[18]; 2015:[19]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[20] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[21][22][23]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
     
Insgesamt 31 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 33,9 10 20,9 6 31,0 10 12,3 4 13,6 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 21,0 7 27,4 8 30,7 9 33,2 10 36,8 12
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,8 6 18,3 6 21,0 7 30,1 9 29,4 9
WGE Wahlgemeinschaft Egelsbach seit 1956 13,9 4 17,9 6 12,5 4 16,1 5 13,6 4
FDP Freie Demokratische Partei 13,4 4 11,4 4 4,9 1 8,2 3 6,6 2
LINKE DIE LINKE 4,2 1
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 52,0 48,3 50,4 59,0 54,4
Rathaus von Egelsbach

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1993 werden in Hessen die Bürgermeister direkt gewählt:[24]

Bürgermeister von Egelsbach
Amtszeit Name Person
1956–1968 Lorenz Wannemacher[25] SPD
1968–1972 Wilhelm Thomin[26] SPD
1972–1976 Günter Simon[25] SPD
1977–1988 Hans Dürner[25] SPD
1988–2000 Heinz Eyßen[25] SPD
2000–2012 Rudolf Moritz[25] parteilos
2012–2018 Jürgen Sieling SPD
2018–heute Tobias Wilbrand Bündnis 90/Die Grünen

Jürgen Sieling (SPD) übernahm am 20. Juni 2012 das Bürgermeisteramt von Rudolf (genannt Rudi) Moritz (parteilos), der nach zwölfjähriger Amtszeit in den Ruhestand trat.[27] Sieling hatte sich in einer Stichwahl am 5. Februar 2012 mit 61,9 Prozent gegenüber Harald Eßer (Grüne) durchgesetzt, der auf 38,1 Prozent kam. Im ersten Wahlgang war Axel Vogt (FDP, trat als Unabhängiger an) ausgeschieden.[28] Am 18. Februar 2018 setzten sich Jürgen Sieling (SPD) mit 37,6 % und Tobias Wilbrand (Grüne) mit 27,4 % gegen Axel Vogt (FDP) mit 26,9 % und Jörg Leinberger (parteilos) mit 8,1 % bei einer Wahlbeteiligung von 53 % durch. Die Stichwahl vom 4. März 2018 gewann Tobias Wilbrand (Grüne) mit 53,3 %. Die Wahlbeteiligung betrug 48,7 %.[29]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banner Egelsbach.svg

Wappen

DEU Egelsbach COA.svg

Blasonierung: „In Silber ein grüner Eichenzweig mit drei Eicheln aus einem roten Herz wachsend.“[30]

Das Wappen wurde der Gemeinde Egelsbach am 9. Mai 1953 durch den Hessischen Innenminister genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Heraldiker Georg Massoth.[31]

Das inschriftlich auf 1622 datierte Gerichtssiegel zeigt den Eichenzweig aus einem Aststück wachsend, womit es dem Gerichtssiegel von Langen vom gleichen Jahre sehr ähnlich sieht, während ein Stuckwappen von 1615 in der Kirche einen stilisierten Eichbaum mit drei Eicheln in einem Kranze hat, beides Hinweise auf die Zugehörigkeit zum Wildbann Dreieich.

Flagge

Die Flagge wurde der Gemeinde am 31. März 1966 durch den Hessischen Innenminister genehmigt und wird wie folgt beschrieben:

„Auf grünem Flaggentuch, das beiderseits durch einen schmalen weißen Seitenstreifen unterbrochen wird, im oberen Drittel des Mittelfeldes aufgelegt das Gemeindewappen.“[32]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egelsbach ging 1991 eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Pont-Saint-Esprit ein. Darüber hinaus besteht seit 2005 eine Partnerschaft mit der polnischen Stadt Chojnów.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Egelsbach

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Egelsbacher Bahnhof auf der Main-Neckar-Eisenbahn

Von der zentralen Lage im Rhein-Main-Gebiet und der guten Verkehrsanbindung profitiert die Gemeinde. Sie ist über die Trasse Main-Neckar-Eisenbahn auf dem Abschnitt Frankfurt–Darmstadt an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Direkt an den Bundesautobahnen A 661 und A 5 gelegen, ist der Flughafen Frankfurt, am Frankfurter Kreuz gelegen, in kurzer Zeit zu erreichen.

Der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach ist der verkehrsreichste Verkehrslandeplatz in Deutschland. Von hier starten Flugzeuge in das In- und Ausland. Mit seinen gut 72.000 Flugbewegungen (2015)[35] entlastet und ergänzt der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach den Frankfurter Flughafen im Segment der Allgemeinen Luftfahrt. Betreiber ist seit 2019 die Triwo Egelsbach Airfield GmbH[36], eine Tochter des Immobilienunternehmens Triwo AG (Trier). Sie übernahm den Anteil des früheren Hauptgesellschafters NetJets, der von 2009 bis 2019 die Mehrheit der Anteile hielt.[37] Die beiden anderen Gesellschafter sind die Gemeinde Egelsbach und die Stadt Langen, die noch 6,61 Prozent (Egelsbach) und 5,66 Prozent (Langen) der Anteile halten.[38]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kaufkraft lag in Egelsbach 2013 bei 24.724 Euro/Einwohner. Das entspricht einer Quote von 119,9 Prozent im Bundesdurchschnitt.

In Egelsbach befindet sich die Unternehmenszentrale der Delta-Pronatura-Gruppe.

Sendeanlage der US-Streitkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des Baggersees Egelsbacher See (neben dem Langener Waldsee) befindet sich die Egelsbach Transmitter Facility,[39] eine US-amerikanische militärische Sendeanlage mit diversen Antennenanlagen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundschulen

  • Wilhelm-Leuschner-Schule, fünf- bis sechszügig mit fast 500 Kindern und über 30 Lehrkräften.

Volkshochschulen

  • Volkshochschule Egelsbach

Die Ernst-Reuter-Schule (Haupt- und Realschule) wurde zum Ende des Schuljahres 2003/2004 aufgelöst und die zu dieser Zeit noch bestehenden Klassen in die Langener Albert-Einstein-Schule eingegliedert.

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NSG Hegbachaue bei Messel

Das Naturschutzgebiet Hegbachaue bei Messel (NSG-Kennung 1438021) liegt mit Anteilen im südlichen Teil des hessischen Landkreises Offenbach, im nördlichen Ende der Stadt Darmstadt und sein östlicher Teil im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Es umfasst einen etwa 228,36 Hektar großen Wald- und Wiesenbestand.[40] Das langgestreckte Gelände des Naturschutzgebiets liegt mit seinem östlichen Teil im Norden der Gemarkung von Messel. Teile des Gebietes liegen in den Gemarkungen Egelsbach, Langen und Dreieich (alle Landkreis Offenbach).[41] Der südliche Teil liegt in der Stadt Darmstadt, Gemarkung Wixhausen. Das NSG Hegbachaue bei Messel ist Teil des FFH-Gebietes Kranichsteiner Wald. Unter Schutz gestellt sind der mittig durchfließende Hegbach und seine Wiesenlandschaft bis in die angrenzenden Waldgebiete. Diese werden nördlich begrenzt von der Offenthaler Schneise im Koberstädter Wald. Im Osten wird das Gebiet begrenzt durch die Auen einer Mündungssfläche mehrerer Bäche in den Hegbach westlich des Hegbachteiches. Südlich begrenzt die Hanauer Steinschneise das Naturschutzgebiet, im Westen ist es der Übergang der Waldfläche in die landwirtschaftliche Nutzfläche südöstlich von Egelsbach. Zentral im NSG liegt der Ernst-Ludwig-Teich.

Das Naturschutzgebiet umfasst die Feuchtwiesen und Altholzbestände beiderseits von Hegbach und Rutschbach zwischen Messel und Egelsbach. Relativ kleinflächig und in der Regel an den Rändern der noch genutzten Wiesen finden sich Reste der ehemals viel weiter verbreiteten feuchten Magerrasen. Viele schon seit längerer Zeit brachliegende Wiesenflächen werden heute von artenarmen Großseggenrieden oder Röhrichten eingenommen. Die Waldbereiche umfassen Sumpfwälder und bachbegleitende Auenwälder. Seit 2008 ist das Naturschutzgebiet ein Teil des ausgedehnten Natura2000-Gebietes „Kranichsteiner Wald mit Hegbachaue, Mörsbacher Grund und Silzwiesen“ (FFH-Gebiet 6018-305).[42]

NSG Faulbruch bei Erzhausen

Der Faulbruch bei Erzhausen ist ein Naturschutzgebiet (NSG-Kennung 1432028) auf den Gemarkungen der Gemeinden Erzhausen und Egelsbach in Südhessen.[43][44] Es besteht aus drei benachbarten Teilflächen. Ein Teilbereich im Südosten steht außerdem als FFH-Gebiet Faulbruch von Erzhausen (Kennung DE-6017-306) unter Schutz.[45]

Der Faulbruch (historisch auch: das Faulbruch) ist ein Wald- und Wiesengelände am Ostrand von Erzhausen. Der größte Teil des Faulbruchs befindet sich östlich der Bahnlinie Frankfurt–Darmstadt; ein kleiner Teil befindet sich westlich der Eisenbahnlinie. Der nördliche Teil gehört zu Egelsbach. Der Faulbruch wird von der Kreisstraße 167 durchschnitten. Daneben gibt es auf dem Areal mehrere Waldwege.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jakob Knöß (* 1881 in Egelsbach, † 1960 in Frankfurt am Main), Bundesvorsitzender der Gewerkschaft IG Bau-Steine-Erden
  • Marie Schmidt (* 1895 in Egelsbach, † 1971 in Neu-Isenburg), Politikerin (KPD)
  • Georg Schäfer (* 1919 in Egelsbach, † 2014), Politiker (SPD) und Abgeordneter des Hessischen Landtags

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christine Wittrock: Egelsbach in politisch bewegter Zeit 1914–1950, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-925798-99-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Egelsbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Stadt Post, Langen - Egelsbach - Erzhausen, Jahrgang 34, Nr. 37, Donnerstag, 13. September 2018, S. 14–17.
  3. Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend vom 14. Juli 1821. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1821 Nr. 33, S. 403 ff. (Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek).
  4. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.
  5. a b c Egelsbach, Landkreis Offenbach. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 25. Juni 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 10. Juli 2014.
  6. Artikel in der Online-Ausgabe der Offenbach-Post vom 8. September 2012
  7. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 121 (Online in der HathiTrust digital library).
  8. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 122 (Online in der HathiTrust digital library).
  9. Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 6. Februar 1806.
  10. Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 70 (Online bei google books).
  11. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 22 (Online bei google books).
  12. Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  13. Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  14. Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  15. Gemeindedatenblatt: Egelsbach. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH, abgerufen im Juni 2019.
  16. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2005). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  17. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2010). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  18. Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Egelsbach. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Mai 2015.
  19. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2015). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  20. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  21. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  22. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  23. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  24. Bürgermeister-Direktwahlen in Egelsbach. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  25. a b c d e Die Geschichte der WGE. Wahlgemeinschaft Egelsbach, abgerufen am 23. September 2017.
  26. Holger Borchard: Hoch angesehen als Mensch und Politiker - Alt-Bürgermeister Wilhelm Thomin (87) verstorben in Egelsbach. Langener Zeitung (Offenbach Post), 31. August 2011, abgerufen am 23. September 2017.
  27. Artikel in der Online-Ausgabe der Offenbach-Post vom 1. Juni 2012
  28. Artikel in der Online-Ausgabe der Offenbach-Post vom 5. Februar 2012
  29. Darmstädter Echo, Montag, 5. März 2018, S. 5.
  30. Karl Ernst Demandt, Otto Renkhoff: Hessisches Ortswappenbuch. C. A. Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1956, S. 86
  31. Genehmigung zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Egelsbach im Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt vom 9. Mai 1953. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1953 Nr. 21, S. 467, Punkt 554 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  32. Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Egelsbach im Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt vom 31. März 1966. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1966 Nr. 16, S. 515, Punkt 344 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  33. Stadt Post, Langen - Egelsbach - Erzhausen, Jahrgang 34, Nr. 37, Donnerstag, 13. September 2018, S. 14–17.
  34. Dreieich Zeitung, Nr. 48, Mittwoch, 28. November 2018, S. 4.
  35. Artikel in der Online-Ausgabe der Offenbach-Post vom 13. Februar 2016
  36. Frankfurt Egelsbach Airport: Impressum. Abgerufen am 25. Februar 2021.
  37. Holger Borchard: Flugplatz Egelsbach: Das plant der neue Eigentümer. In: Offenbach-Post. 24. November 2019 (op-online.de).
  38. Annette Schlegl: Milliardär Buffett trennt sich vom Flugplatz Egelsbach. In: Frankfurter Rundschau. 6. November 2019 (fr.de).
  39. Department Of Defense: Base Structure Report (Memento des Originals vom 15. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dod.mil (PDF; 606 kB), 2003
  40. Naturschutzgebiete in Stadt und Kreis Offenbach: Hegbachaue bei Messel (Memento des Originals vom 22. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hgon-ak-rodgau-dreieich.de; Website der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V., Arbeitskreis Offenbach; abgerufen am 22. August 2018
  41. Naturschutzgebiete. In: kreis-offenbach.de. Abgerufen am 20. September 2018.
  42. 6018-305 Kranichsteiner Wald mit Hegbachaue, Mörsbacher Grund und Silzwiesen. Natura 2000 - Verordnung Regierungspräsidium Darmstadt, abgerufen am 10. Juni 2021.
  43. Naturschutzgebiete. In: kreis-offenbach.de. Abgerufen am 20. September 2018.
  44. Vgl. Gemeinde- und Flurgrenzen im BürgerGIS des Kreises Offenbach
  45. Hessisches Umweltministerium: 6017-306 Faulbruch von Erzhausen (Memento des Originals vom 5. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/natura2000-verordnung.hessen.de