Egelsbergmühle

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Egelsbergmühle

Egelsbergmühle (August 2011)

Egelsbergmühle (August 2011)

Lage und Geschichte
Egelsbergmühle (Nordrhein-Westfalen)
Egelsbergmühle
Koordinaten 51° 23′ 10″ N, 6° 35′ 43″ OKoordinaten: 51° 23′ 10″ N, 6° 35′ 43″ O
Standort
Erbaut um 1800
Stillgelegt 1942
Technik
Nutzung Windmühle
Windmühlentyp Turmwindmühle
Anzahl Flügel Vier

Die Egelsbergmühle (auch Egelsberg-Mühle oder Egelsberger Mühle) ist die Bezeichnung der Turmwindmühle holländischer Bauart auf dem Egelsberg (46 m ü. NN) in der nordrhein-westfälischen Stadt Krefeld. Sie ist neben der Elfrather Mühle die zweite im Stadtteil Traar.

Die gemauerte Turmwindmühle besitzt eine Holzschindelhaube und vier Flügel, deren Durchmesser 19,5 m betragen. Die Leistung der Windmühle wird maximal etwa 20 kW betragen haben.

Heute wird die Mühle an ausgewählten Tagen für Autorenlesungen, Kunstausstellungen oder auch Hochzeiten[1] öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist außerdem auf dem Wappen des Stadtteils Traar zu sehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Egelsbergmühle begonnen, die Fertigstellung und Inbetriebnahme folgte 1802. 1930 wurde die Mühle von Wind- auf Motorbetrieb umgestellt und bis 1942 als Getreidemühle genutzt. Artillerietreffer beschädigten sie im März 1945 erheblich. Die Flügel und Schindelhaube wurden nach dem Krieg wiederhergestellt, die Einschusslöcher vermauert. 1954 wurde sie von der Stadt Krefeld aus Familienbesitz übernommen, woraufhin die Mühle wieder instand gesetzt und der Mühlenkopf umgebaut wurde. Seit 1980 wird der Turmholländer abends angestrahlt. 1984 wurde er in die Denkmalliste der Stadt Krefeld aufgenommen und von 1997 bis 2002 erneut renoviert und umgebaut. Das historische Mahlwerk im Inneren ist noch erhalten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Egelsbergmühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schöner Heiraten in Schluff oder Mühle. Rheinische Post, 14. Juli 2007, abgerufen im 14. November 2011.