Egeria (Pilgerin)

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Egeria (auch Aetheria oder Etheria genannt) war eine spätantike Autorin aus Nordspanien oder Gallien, die als Pilgerin im späten 4. Jahrhundert, wohl von 381 bis 384,[1] das Heilige Land bereiste und darüber einen Reisebericht in Form eines Briefes an andere Frauen verfasste (Itinerarium Egeriae, Peregrinatio Aetheriae).

Verfasserfrage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Verfasserin ist im Text nicht erhalten, da der Anfang des Berichtes verlorengegangen ist. So muss man sich auf indirekte Angaben im Text und sprachliche Eigentümlichkeiten stützen.

Gian Francesco Gamurrini identifizierte sie in seiner Erstpublikation als „Sylvia von Aquitanien“, eine Schwägerin des Prätorianerpräfekten Flavius Rufinus, von deren Reise nach Palästina Palladios berichtet.[2] 1903 konnte Marius Férotin zeigen,[3] dass es sich um eine Frau namens Egeria oder Aetheria[4] handelt, von deren Reise ins Heilige Land der aus Galicien stammende Mönchs Valerius von Bierzo um 680 in einem Brief berichtet. Darauf geht auch die von der Forschung überwiegend vertretene Annahme zurück, dass Egeria aus Nordspanien stammt.[5]

Erwogen wird jedoch auch eine Herkunft aus dem südwestlichen Gallien (Aquitanien). Ihr Vergleich des Flusses Rhone mit dem Euphrat (18,2) und verschiedene sprachliche Züge sind als Hinweis darauf gedeutet worden.[6]

Auch der soziale und religiöse Stand der Autorin und der Adressatinnen des Textes ist nicht genau bekannt. Egeria nennt die Empfängerinnen ihres Berichts „verehrte Damen Schwestern“ (dominae sorores venerabiles 3,8; 20,5),[7] woraus man zunächst auf Nonnen schloss. Da sie in drei mittelalterlichen Bibliothekskatalogen des 12. bis 15. Jahrhunderts aus der Benediktinerabtei St. Martial in Limoges zudem Egeria abbatissa („Äbtissin Egeria“) genannt wurde,[8] ist nicht ausgeschlossen, dass Egeria selbst Nonne war.[9] Doch war die Anrede unter vornehmen Christen auch außerhalb von Klostergemeinschaften üblich. Ihre Freiheit und die finanziellen Mittel zum Reisen lassen eher an ein Mitglied der wohlhabenden römischen Oberschicht denken, aus deren Kreis in der Spätantike mehrfach Frauen als Pilger ins Heilige Land bezeugt sind, wie etwa Melania die Ältere und Melania die Jüngere.[10]

Es ist angezweifelt worden, ob Egeria beim Antritt ihrer Reise bereits die Taufe empfangen hatte. Ihr Bericht lege besonderen Augenmerk auf die Taufrituale und die Vorbereitung zur Taufe, die Katechese. Aufgrund der Tatsache, dass sie drei Jahre in Jerusalem blieb, ist es möglich, dass sie dort ihr eigenes Katechumenat durchlaufen hat und getauft wurde. Auf der anderen Seite zeugt ihr Bericht von einer guten Kenntnis der biblischen Texte.[11] Ihr Bericht unterscheidet sich in einem Punkt von anderen, von Mönchen verfassten spätantiken Pilgerberichten: Zwar beschreibt sie mehrfach, dass sie von Mönchen aufgenommen und geführt worden sei, jedoch berichtet sie nicht von den durch diese bewirkten Wunder oder von den Gesprächen, die sie mit ihnen geführt hat.[11]

Auch der Titel des Werkes ist unbekannt, Itinerarium Egeriae oder Peregrinatio Aetheriae sind nachantike Bezeichnungen, es handelt sich nach der literarischen Gattung um einen Briefbericht, nicht im eigentlichen Sinn um ein Itinerar.

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egeria schreibt im einfachen, volkssprachlich gefärbten Spätlatein ohne rhetorische Akzente. Ihr Reisebericht ist eines der bedeutsamsten Zeugnisse für den Übergang vom spätantiken Latein zu den sich allmählich herausbildenden romanischen Nationalsprachen.[12] Der Altphilologe Einar Löfstedt machte die Peregrinatio Aetheriae sogar zur Textgrundlage seiner wegweisenden Untersuchung zum Wortschatz und zur Syntax des Spätlateinischen.[13] Griechische Ausdrücke und Ortsnamen übersetzt Egeria meist ins Lateinische.

Inhalt des Itinerariums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Teil (Kapitel 1–23) umfasst den eigentlichen Bericht über Egerias Reisen im Heiligen Land. Es fehlt der Teil mit ihrem Reiseweg ins Heilige Land sowie die Beschreibung von Jerusalem und des Westjordanlandes. Der erhaltene Bericht setzt mit ihrem Besuch auf dem Sinai (Kapitel 1–6) ein. Es folgt die Schilderung ihres Besuches in Ägypten (Kapitel 7–9) und nach ihrer Rückkehr nach Jerusalem des Besuchs auf dem Berg Nebo (Kapitel 10–12).

Von großer Bedeutung ist der Bericht durch die ausführlichen Beschreibungen der Alt-Jerusalemer Liturgie im zweiten Teil (Kapitel 24–49). Unter anderem werden die Liturgie der Feste der Geburt Jesu, die Darstellung des Herrn, die Bräuche der Fastenzeit, der Karwoche und des Osterfestes beschrieben. Egeria berichtet von der Prozession von Betlehem nach Jerusalem am Geburtsfest Jesu Christi, von der Prozession vom Ölberg am Palmsonntag und vom Nachtgebet, das in der Nacht des Gründonnerstags in Getsemani gehalten wurde. Daneben schreibt sie über die Kreuzverehrung am Karfreitag. Der Einfluss heimkehrender Pilger, unter denen Bischöfe und einflussreiche Geistliche waren, führte bald zur Übernahme vieler dieser Liturgien in den Kirchen des Westens und des Ostens.

Egerias detaillierte Schilderung der verschiedenen christlichen Feiern im Heiligen Land ist eine der ältesten und wichtigsten Beschreibungen des frühchristlichen Gottesdienstes. In einer breiten Schilderung beschreibt sie die vielen dort vorhandenen Kirchen, Klöster und heiligen Stätten. Viele dieser Riten und Bräuche werden von palästinensischen Christen bis heute gepflegt.

Überlieferung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Text ist nur in einem im Kloster Montecassino entstandenen Codex aus der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts überliefert, der 1884 von Gian Francesco Gamurrini in einer Bibliothek in Arezzo in Mittelitalien wiedergefunden wurde.[14] Er gab den Text 1887 erstmals heraus.[15] Der Text ist unvollständig, vor allem am Anfang fehlen größere Teile.

Zwei kleine Fragmente einer weiteren Handschrift des Textes um 900 aus Aquitanien wurden 2005 von Jesús Alturo in spanischem Privatbesitz identifiziert, die eine kleine Lücke im Manuskript von Arezzo in Kapitel 16 schließen.[16]

Exzerpte bei anderen Autoren (etwa Petrus Diaconus, De Locis sanctis) und Einträge in mittelalterlichen Bibliothekskatalogen lassen darauf schließen, dass es noch weitere Abschriften gegeben hat.

Ausgaben und Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Geyer: Itinera hierosolymitana saecvli IIII–VIII (= Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum Band 39). Tempsky, Wien 1898, S. 135–150 (Textausgabe, Digitalisat).
    • mit geringfügigen Verbesserungen erneut abgedruckt in Itineraria et alia geographica (= Corpus Christianorum, Series Latina Band 175). Brepols, Turnhout 1965, S. 29–103.
  • M. L. McClure, Charles Lett Feltoe: The Pilgrimage of Etheria: Society for Promoting Christian Knowledge, London 1919 (englische Übersetzung, Digitalisat).
  • Die Pilgerreise der Aetheria (Peregrinatio Aetheriae). Eingeleitet und erklärt von Hélène Pétré, übersetzt von Karl Vretska. Bernina, Klosterneuburg 1958.
  • Egeria’s Travels. Newly translated with supporting documents and notes by John Wilkinson. SPCK, London 1971, ISBN 0-281-02479-0; 3. Auflage Aris & Phillips, Warminster 1999, Reprint with corrections Aris & Philipps, Oxford 2006, ISBN 0-85668-710-3 (englische Übersetzung mit Kommentar).
  • Herbert Donner: Pilgerfahrt ins Heilige Land. Die ältesten Berichte christlicher Palästinapilger (4.–7. Jahrhundert). Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1979, ISBN 3-460-31841-4, S. 69–137 (Kapitel 1–23, deutsche Übersetzung mit Kommentar).
  • Égérie: Journal de Voyage (Itinéraire) (= Sources chrétiennes. Band 296). Introduction, texte critique, traduction, notes, index et cartes par Pierre Maraval, Valerius du Bierzo. Lettre sur la Bse Égérie. Introduction, texte et traduction par Manuel C. Diaz y Diaz. Les Éditions du Cerf, Paris 1982, ISBN 2-204-01974-7 (Textausgabe mit französischer Übersetzung).
  • Egèria: Pelegrinage. Introducció, text, traducció i notes de Sebastià Janeras. 2 Bände. Fundació Bernat Metge, Barcelona 1986, ISBN 84-7225-325-2, ISBN 84-7225-333-3 (Spanische Übersetzung, mit ausgezeichneten liturgiehistorischen Erläuterungen).
  • Egeria: Itinerarium, Reisebericht. Mit Auszügen aus Petrus Diaconus, De locis sanctis. Die heiligen Stätten. Lateinisch-deutsch. Übersetzt und eingeleitet von Georg Röwekamp unter Mitarbeit von Dietmar Thönnes (= Fontes Christiani Band 20). Herder, Freiburg i. Br. 1995; 2., verbesserte Auflage Herder, Freiburg i. Br. 2000, ISBN 3-451-22143-8.
  • Aetheria/Egeria: Reise in das Heilige Land. Lateinisch/deutsch von Kai Brodersen. (Sammlung Tusculum). De Gruyter, Berlin / Boston 2016, ISBN 978-3-11-051811-5.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hilfsmittel

  • Marek Starowieyski: Bibliografia Egeriana. In: Augustianum Band 19, 1979, S. 297–318 (vollständiger Literaturüberblick bis 1977).
  • Deane R. Blackman, Gavin G. Betts: Concordantia in Itinerarium Egeriae. A Concordance to the Itinerarium Egeriae (= Alpha–Omega. Reihe A, Band 96). Olms-Weidmann, Hildesheim u. a. 1989, ISBN 3-487-09075-9.
  • Ana Isabel Magallón García: Concordancia lematizada de los Itinerarios de Egeria y Antonio. Departamento de Ciencias de la Antiguedad, Zaragoza 1993, ISBN 84-600-8556-2.

Sekundärliteratur

  • Hagith Sivan: Who Was Egeria? Piety and Pilgrimage in the Age of Gratian. In: The Harvard Theological Review Band 81, 1988, S. 59–72 (in der Forschung wenig rezipiert).
  • Hagith Sivan: Holy Land Pilgrimage and Western Audiences: Some Reflections on Egeria and Her Circle. In: The Classical Quarterly New Series Band 38, 1988, S. 528–535 (in der Forschung wenig rezipiert).
  • Elisabeth Enss: Egeria. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche (LThK). 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 464.
  • Georg Röwekamp: Egeria. In: Lexikon der antiken christlichen Literatur. 2. Auflage. Herder, Freiburg 1999, ISBN 3-451-23786-5, S. 185–186.
  • Heinzgerd Brakmann: Am Ort der Freude stehen. Jerusalem, Egeria und ein altkirchlicher Kultbefehl. In: Laetare Jerusalem. Festschrift zum 100jährigen Ankommen der Benediktinermönche auf dem Jerusalemer Zionsberg (= Jerusalemer Theologisches Forum. Band 10). Aschendorff, Münster 2006, ISBN 978-3-402-07509-8, S. 175–185.
  • Daniel Groß: Egeria. In: Christine Walde (Hrsg.): Die Rezeption der antiken Literatur. Kulturhistorisches Werklexikon (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 7). Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02034-5, Sp. 271–276. (Digitalisat).
  • Konstantin Klein: Vertraute Fremdheit – erlesene Landschaft. Arbeit an Präsenz im Reisebericht der Egeria. In: Helge Baumann, Michael Weise u. a. (Hrsg.): Habt euch müde schon geflogen? Reise und Heimkehr als kulturanthropologische Phänomene. Tectum, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2184-2, S. 159–174.
  • Boris Hogenmüller: Egeria. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 34, Bautz, Nordhausen 2013, ISBN 978-3-88309-766-4, Sp. 260–262.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Datierung siehe Paul Devas: La date du voyage d’Égerie. In: Annalecta Bollandiana. Band 85, 1967, S. 165–194.
  2. Palladios: Historia Lausiaca 55, 1.
  3. Marius Férotin: Le véritable auteur de la Peregrinatio Silviae la vierge espagnole Ethéria. In: Revue des questions historiques Band 74 = N.S. 30, 1903, S. 367–397 (Digitalisat).
  4. In den verschiedenen Manuskripten finden sich die Namensformen Egeria, Ecberia, Etheria („die Himmliche“), Heteria, Aetheria, Eiheria.
  5. Karl Vretska (Übersetzer): Brief zum Lobe der hochseligen Aetheria, gerichtet von Valerius an seine Brüder, die Mönche von Vierzo. In: Hélène Pétré (Hrsg.): Die Pilgerreise der Aetheria (Peregrinatio Aetheriae). Bernina, Klosterneuburg 1958, S. 262–271; Manuel C. Diaz y Diaz: Valerius du Bierzo. Lettre sur la Bienheureuse Égérie. In: Égérie: Journal de Voyage (Itinéraire) (= Sources chrétiennes. Band 296). Les Éditions du Cerf, Paris 1982, ISBN 2-204-01974-7, S. 321–349.
  6. Dazu mit allen Argumenten und Literatur für und gegen diese These Jesús Alturo: Deux nouveaux fragments de l'"Itinerarium Egeriae" du IXe–Xe siècle. In: Revue Bénédictine 115, 2005, S. 249 mit Anm. 19–20.
  7. Auch dominae sorores „Damen Schwestern“ (46,1.4), zudem einfach dominae venerabiles „verehrte Damen“ (12,7) und dominae animae meae „Damen meiner Seele“ (19,19).
  8. Marius Férotin: Le véritable auteur de la Peregrinatio Silviae la vierge espagnole Ethéria. In: Revue des questions historiques. Band 74 = N.S. 30, 1903, S. 367–397, hier S. 397 (Digitalisat), die Bibliothekskataloge nennen das Werk itinerarium Egerie abbatisse.
  9. Diese Ansicht war früher allgemein verbreitet; siehe etwa Martin Schanz, Carl Hosius: Geschichte der römischen Litteratur bis zum Gesetzgebungswerk des Kaisers Justinian (= Handbuch der Altertumswissenschaft. Band 8). Band 4,1. Dritte Auflage. C.H. Beck, München 1914, S. 399–403. hier: S. 399. 402 (Digitalisat); noch Agustín Arce: Itinerario de la Virgen Egeria (381-384) (= Biblioteca des Autores Cristianos. Band 416). 2. Auflage. Madrid 2010, spielt auf diese Stellung im Titel an.
  10. Zur Diskussion dieser Frage siehe Sebastià Janeras: Egèria. Pelegrinatge. Band 1. Fundació Bernat Metge, Barcelona 1986, S. 21–24; Daniel Groß: Egeria. In: Christine Walde (Hrsg.): Die Rezeption der antiken Literatur. Kulturhistorisches Werklexikon (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 7). Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02034-5, Sp. 271.
  11. a b Hagith Sivan: Holy Land Pilgrimage and Western Audiences: Some Reflections on Egeria and Her Circle. In: The Classical Quarterly. New Series, Band 38, 1988, S. 531.
  12. Ingrid Baumgärtner: Biblische, mythische und fremde Frauen: Zur Konstruktion von Weiblichkeit in Text und Bild mittelalterlicher Weltkarten. In: Xenja von Ertzdorff, Gerhard Giesemann (Hrsg.): Erkundung und Beschreibung der Welt. Zur Poetik der Reise- und Länderberichte. Vorträge eines interdisziplinären Symposiums vom 19. bis 24. Juni 2000 an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Rodopi, Amsterdam 2003, ISBN 90-420-0994-2, S. 31–86, hier S. 59.
  13. Einar Löfstedt: Philologischer Kommentar zur Peregrinatio Aetheriae. Untersuchungen zur Geschichte der lateinischen Sprache. Almqvist & Wiksell, Uppsala/Haupt, Leipzig 1911 (Digitalisat); mehrere Nachdrucke: Almqvist & Wiksell, Uppsala/Harrassowitz, Leipzig/Blackwell, Oxford 1936, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1968 und 1970. Siehe jetzt auch Veikko Väänänen: Le Journal-Epitre d'Égérie (Itinerarium Egeriae). Étude linguistique (= Annales Academiae Scientiarum Fennicae. Humaniora Band 230). Suomalainen Tiedeakatemia, Helsinki 1987, ISBN 951-41-0497-8.
  14. Arezzo, Biblioteca della Fraternita dei Laici, Codex Aretinus VI 3, heute Arezzo, Biblioteca Città di Arezzo, Manoscritti 405; Beschreibung des Codex.
  15. Gian Francesco Gamurrini: S. Hilarii Tractatus de mysteriis et Hymni et s. Silviae Aquitanae Peregrinatio ad loca sancta, quae inedita ex codice arretino depropmpsit Ioh. Franciscus Gamurrini. Accedit Petri Diaconi liber de locis sanctis (= Biblioteca dell'Accademia storico-giuridica Band 4). Rom 1887; danach Gian Francesco Gamurrini: S. Silviae Aquitanae peregrinatio ad loca sancta. In: Studi e documenti di storia e diritto Band 9, 1888, S. 97–174 (Digitalisat).
  16. Jesús Alturo: Deux nouveaux fragments de l'"Itinerarium Egeriae" du IXe–Xe siècle. In: Revue Bénédictine Band 115, 2005, S. 241–250.