Egilwart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Egilwart war von 802 bis 809 Bischof in Würzburg.

In der kurzen Amtszeit Egilwarts[1] und seines Vorgängers Liutrit knüpften die beiden Bischöfe an die slawische Missionierungstätigkeit von Berowelf an. Für die Main- und Rednitzwenden wurden Kirchen erbaut.

Schenkungstätigkeiten an das Kloster Fulda strapazierten die wirtschaftliche Lage des Würzburger Bistums. Die Privilegien, die Karl der Große dem Kloster Neustadt am Main zuteilwerden ließ, führten zu einer größeren Autonomie des Klosters und einer Herauslösung aus dem Diözesanverband.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Kolb, Ernst-Günther Krenig (Hrsg.): Unterfränkische Geschichte. Band 1: Von der germanischen Landnahme bis zum hohen Mittelalter. Echter, Würzburg 1989, ISBN 3-429-01263-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nach Kolb/Krenig von 803 bis 810
VorgängerAmtNachfolger
LiutritBischof von Würzburg
802–809
Wolfgar