Egling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Egling
Egling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Egling hervorgehoben
Koordinaten: 47° 55′ N, 11° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Bad Tölz-Wolfratshausen
Höhe: 609 m ü. NHN
Fläche: 74,05 km2
Einwohner: 5421 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82544
Vorwahlen: 08176, 08170, 08171, 08178
Kfz-Kennzeichen: TÖL, WOR Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 1 73 120
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 2
82544 Egling
Webpräsenz: www.egling.de
Bürgermeister: Hubert Oberhauser
Lage der Gemeinde Egling im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Starnberger SeeAmmerseeÖsterreichLandkreis EbersbergLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis Landsberg am LechLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis RosenheimLandkreis StarnbergLandkreis Weilheim-SchongauWolfratshauser ForstPupplinger AuPupplinger AuBad HeilbrunnBad TölzBenediktbeuernBichlDietramszellEglingEurasburg (Oberbayern)GaißachGeretsriedGreilingIckingJachenauKochel am SeeKönigsdorf (Bayern)LenggriesMünsingReichersbeuernSachsenkamSchlehdorfWackersbergWolfratshausenKarte
Über dieses Bild

Egling ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egling besteht aus 33 Gemeindeteilen.[2]

Pfarrdörfer

Kirchdörfer

Dörfer

Weiler

Einöden

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Egling ist im Jahr 804 erstmals erwähnt worden. Das Kloster Tegernsee besaß die Grundherrschaft im Gemeindegebiet und besetzte die Pfarrei Egling. Das Ortsadelsgeschlecht der Eglinger, das vom 13. bis zum 15. Jahrhundert in Egling nachweisbar ist, starb um 1511/15 aus. Egling im heutigen Regierungsbezirk Oberbayern gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Wolfratshausen des Kurfürstentums Bayern und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Bis zur Kreisreform 1972 gehörte die Gemeinde Egling zum Landkreis Wolfratshausen.

Die Gemeinde Egling in der heutigen Form entstand am 1. Januar 1973 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Egling, Ergertshausen, Moosham, Neufahrn und Thanning.[3] Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform die Gemeinden Deining und Endlhausen eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,0 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis[5]:

  CSU     7 Sitze  (32,9 %)
  SPD 1 Sitz (4,9 %)
  Freie Wählergemeinschaft 7 Sitze (34,4 %)
  Vereinigte Bürgerschaft 4 Sitze (20,1 %)
  Liste Altgemeinde Moosham 1 Sitz (7,6 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

     
Insgesamt 20 Sitze
  • SPD: 1
  • FWG: 7
  • VG: 4
  • LAM: 1
  • CSU: 7

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter grünem Schildhaupt, darin eine goldene Krone, dreimal wellenförmig gespalten von Silber und Blau.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egling liegt im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes und wird von einigen Buslinien bedient. Die nächsten Bahnhöfe der S-Bahn München sind Sauerlach an der Linie S3 sowie Wolfratshausen und Hohenschäftlarn an der S7.

Die nächsten Bundesfernstraßen verlaufen parallel zu den beiden S-Bahn-Strecken: die A 95 und die B 11 parallel zur S7, die A 8 und die B 13 parallel zur S3.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Egling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Egling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 24. Dezember 2017
  3. Ingrid Bloss-Mannal, Helga Heubach, Petra Hübner: Freistaat Bayern, Regierungsbezirk Oberbayern, Global-Verlag, 1985, S. 11147 [1]
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 568.
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik, Kommunalwahlen [2]