Eglingen

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Eglingen
Wappen von Eglingen
Eglingen (Frankreich)
Eglingen
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Altkirch
Kanton Masevaux
Gemeindeverband Porte d’Alsace
Koordinaten 47° 40′ N, 7° 11′ OKoordinaten: 47° 40′ N, 7° 11′ O
Höhe 273–317 m
Fläche 3,72 km2
Einwohner 367 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 99 Einw./km2
Postleitzahl 68720
INSEE-Code

Mairie Eglingen

Eglingen ist eine französische Gemeinde mit 367 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Die elsässische Gemeinde gehört zum Kommunalverband Communauté de communes de la Porte d’Alsace.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden von Eglingen verläuft der Canal du Rhône au Rhin (Rhein-Rhône-Kanal). Die Largue fließt durch die Gemeinde, die 15 Kilometer südwestlich von Mülhausen liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Französischer Soldat auf Beobachtungsposten in Eglingen, Juni 1917

Eglingen wurde im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) von den Schweden zerstört und von Schweizer Siedlern wieder bevölkert.

Während der Regierungszeit von Napoléon Bonaparte (1769–1821) wurde der Rhein-Rhône-Kanal im Bereich der Gemeinde von spanischen Zwangsarbeitern erweitert.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges (1914–1918) gehörte Eglingen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Altkirch im Bezirk Oberelsaß zugeordnet. Im Ersten Weltkrieg wurde der Ort erneut zerstört und danach wieder aufgebaut.[1]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 279[2] 204 214 234 217 231 241 324 367

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1302 wurde in einer Urkunde eine Kirche in Eglingen erwähnt. Dieses Gebäude wurde 1772 für baufällig erklärt. 1777 wurde ein neues Kirchenschiff gebaut. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde ein Glockenturm gebaut. Die Kirche Saint-Léger wurde im Ersten Weltkrieg zerstört, mit Ausnahme der gotischen Sakristei, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Das Gebäude wurde 1927 wieder errichtet.

Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt ein Ziehbrunnen dar, der im Jahr 2000 originalgetreu restauriert wurde.

Kirche St. Leodegar
Ziehbrunnen
Schule

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Erwerbszweige in Eglingen sind Ackerbau, Obstbau und die Zucht von Hausrindern und Hausschweinen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eglingen auf porte-alsace.fr in Französisch.
  2. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Altkirch
  3. Eglingen Vie économique auf cc-porte-alsace.fr in Französisch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eglingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien