Egon Flaig

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Egon Flaig (2012)

Egon Flaig (* 16. Mai 1949 in Gronau, Württemberg) ist ein deutscher Althistoriker und Hochschullehrer. Ab 1998 war er an der Universität Greifswald und von 2008 bis zu seiner Emeritierung 2014 an der Universität Rostock Ordinarius für Alte Geschichte.

Lebensweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flaig studierte von 1970 bis 1976 Geschichte und Romanistik in Stuttgart, Paris und Berlin. Anschließend war er 1977 bis 1981 als Referendar und Lehrer an Berliner Gymnasien tätig. Von 1982 bis 1984 arbeitete er als Übersetzer und studierte nebenher Philosophie. Nach der Promotion in Berlin bei Alexander Demandt (Alte Geschichte) und Jacob Taubes (Philosophie) im Jahr 1984 zu Angeschaute Geschichte. Zu Jacob Burckhardts Griechischer Kulturgeschichte und der anschließenden Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg im Breisgau bei Jochen Martin erfolgte 1990 die Habilitation mit einer Arbeit über Usurpationen in der römischen Kaiserzeit (Den Kaiser herausfordern). Anschließend lehrte Flaig zunächst als Privatdozent in Freiburg und Göttingen, arbeitete darauf am Göttinger Max-Planck-Institut für Geschichte, war 1995 Gastprofessor am Collège de France bei Pierre Bourdieu und seit 1998 ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität Greifswald. Nach Einstellung der Alten Geschichte in Greifswald wurde er zum 1. April 2008 an die Universität Rostock versetzt, wo er die Nachfolge von Rainer Bernhardt antrat. Im Juli 2014 wurde er emeritiert.[1]

Gastprofessuren führten ihn 2000 und 2001 ans Centre Gustave Glotz (Sorbonne, Paris I) und die Universität Konstanz. 2002–2003 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, 2009–2010 Stipendiat des Historischen Kollegs in München. Flaig erhielt 1996 den Hans-Reimer-Preis der Aby-Warburg-Stiftung.

Forschungsinteressen und theoretische Grundaspekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Egon Flaig ist ein bekannter Vertreter derjenigen Althistoriker, die auf die Erkenntnisse der französischen Annales-Schule und auf soziologische Theorien rekurrieren. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die Strukturanalyse der politischen Praktik (verstanden im Sinne von Paul Veyne: „Foucault revolutioniert die Geschichte.“).

Flaig selbst betont, dass er aus keiner althistorischen „Schule“ stamme. Er orientiere sich theoretisch an Pierre Bourdieu und Max Weber und sei von der Cultural Anthropology beeinflusst. Er sieht sich selbst „weit entfernt von der traditionellen deutschen Althistorie“, deren Vertreter er mit polemischen Aussagen provoziert hat. Seine Arbeitsweise wird umgekehrt von nicht wenigen Gelehrten kritisiert, gleichzeitig aber auch rege diskutiert – manche seiner Auffassungen und Thesen sind auf heftige Ablehnung gestoßen, andere hingegen erfreuen sich breiter Zustimmung.

Wichtiger Punkt seiner Arbeit ist die interdisziplinäre und vergleichende Forschung. Dabei nimmt er bedeutend Anleihen innerhalb der Soziologie, wie auch der (philosophischen und theoretischen) Anthropologie. Eine eindeutige Einordnung als Althistoriker erscheint daher zweifelhaft. Flaig selbst will seine Arbeiten als Teil einer „politischen Anthropologie“ verstanden wissen.

Seine Anleihen in den Bereichen der soziologischen Theorie mögen diesen Eindruck bestätigen. So sieht er mit Max Weber die Berechtigung der Geschichtswissenschaft in der einfachen Frage: 'Was wäre wenn?', in der beim gegebenen, da überlieferten und kausal gewordenen Fall mal dieser, dann jener Aspekte neu qualifiziert oder auch ganz gedanklich weggelassen werden kann. Daraus ergebe sich nun ein völlig neues Bild, eine Darstellung der Verhältnisse vor der das Passierte nur ein möglicher Ausgang von vielen war und damit hinsichtlich seines Werdegangs neu bewertet werden kann.

„Diese 'denkende Konstruktion' von Hergängen hält Max Weber für das maßgebliche Merkmal, welches die Historie zur Wissenschaft macht. Dabei kommt Phantasie ins Spiel, gewiss. Dies freilich in einem Modus, der die Historie von der Kunst weiter entfernt als jemals und in dem sie mit fraktaler Mathematik zu liebäugeln beginnt.“[2] Dabei trifft Flaigs Vergleich den Nagel auf den Kopf. In dem Moment, wo wir gedanklich einen kausalen Aspekt entfallen lassen, fallen auch alle seine Folgen in diesem Kontext weg. Ähnlich wie im Falle einer mathematischen Subtraktion ist der Ausgang nun nicht mehr derselbe. Daraus ergeben sich dann völlig neue Facetten, sodass mit dem Wegfallen eines einzigen, eines beliebigen Aspekts der gesamte soziale Tatbestand in sich zusammenfällt. Ähnliches gilt bei der Neu-Qualifizierung eines Teilaspektes. So wie auch eine Rechenoperation hinsichtlich eines Faktors verändert werden kann, so kann auch ein einzelner Teil das Ganze in seinen Zusammenhängen derartig verändern, sodass die daraus entstehenden Konsequenzen völlig neue Deutungen zulassen.

Mit Hilfe derartiger Rekonstruktionen ist es Flaig nun möglich, das Passierte aus seinem Ist-Zustand in einen allgemeinen Rahmen zu heben, der es erlaubt, Vergleiche anzustellen, ohne den Kontext zu pulverisieren. Dies zu betonen ist wichtig, insofern es als Singularität eine Banalität, ja einen schlechten Witz darstellt. Sein prägnanter Vergleich „Sogar der Rotz in meinem Taschentuch ist singulär“ beispielsweise wurde so zum geflügelten Wort (und hat ob seiner prägnanten Schärfe nicht wenige Reaktionen zur Folge gehabt.)[3]

Flaigs Ansatz, unabhängig vom zuvor Gesagten, distanziert sich weiterhin deutlich von modernen Erscheinungen innerhalb der Soziologie, insofern sie den Menschen, das kulturelle Gedächtnis, ja besonders den Normbegriff aus ihrem theoretischen Repertoire verbannt haben. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Systemtheorie von Niklas Luhmann, der Flaig bereits mehrfach kritisch vorwarf, sie sei nicht tauglich, manche soziale Phänomene, darunter die Abolition, zu erklären.[4]

Stattdessen bedient sich Flaig eines Ansatzes, der es vor allem um kulturelle Orientierung geht. Nicht Moral, sondern die Reproduktion der derzeit gegebenen Verhältnisse in Hinblick auf die politische Orientierung - dies sei sein Thema. Dazu setzt er einen Normbezug voraus, der bei Luhmanns Antihumanismus notwendig mit dem Menschen entfallen muss.

Unter dieser Voraussetzung analysiert er die „strukturale Semiotik“, was nichts anderes heißt als: diejenige Struktur, auf Basis derer die Semiose, vollzogen wird. Oder anders ausgedrückt: Wie entstehen aus den politischen Strukturen die Bedeutungsgehalte, und wie reproduzieren sie sich aus ihrer Anwendung heraus?

So nimmt auch die Reproduktion der gesellschaftlichen Verhältnisse bei Flaig eine ganz besondere Rolle ein. So stellt die Kultur für ihn keinen gesonderten oder alternativen Aspekt dar, sondern ihr So-Sein kann nicht als selbstverständlich gelten. Der Zustand, den der (Alt-)Historiker untersuchen will, muss folgerichtig auf die Probe gestellt werden. Man muss ihn kritisch hinterfragen.

Daraus erklärt sich schließlich auch der hohe theoretische Anspruch seiner Arbeiten. Wann immer die Historie Vergleiche zieht, bedient sich Flaig der soziologischen Analysemittel. Dabei bezweifelt er wie gesagt die Unterscheidung von Kultur und Gesellschaft. Vielmehr sei „Kultur [...] kein eigener Bereich der Gesellschaft; sie ist eine Dimension, die in allen Bereichen notwendigerweise vorhanden ist.“[5] Insofern also Kultur in allen Aspekten der Gesellschaft sich wiederfinden ließe, sei diese von jener durchdrungen - und damit durch sie beeinflusst.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet entfaltet damit auch der gewöhnliche Alltag für Flaig ganz neue Facetten. Besonders deutlich wird dies in seiner Mehrheitsentscheidung, ja in allen Analysen, in welchen die Teilnahme an demokratischen Prozessen eine bedeutende Rolle gespielt haben. Ganz im Sinne der Unterscheidung von „heißen“ und „kalten“ Zuständen des Sozialen analysiert Flaig so das Wesen der politischen Momente, dabei „Kälte“ keine kulturelle Schwäche, als vielmehr eine Leistung darstellt, die es zu reproduzieren gilt:

„Der Zeichencharakter von Gebärden, Gesten und performativen Akten erfüllt sich in der Bezogenheit auf Normen und Werte, auf Sinngehalte, an welchen die Akteure sich orientieren. Dennoch ist die kulturelle Semantik - das Ensemble dieser Sinngehalte - keinesfalls der Schlussstein und der Schlüssel zur historischen Erklärung. Sie bildet kein transzendentales Himmelsgewölbe, an dessen Sternen die historischen Akteure jederzeit ihre Handlungen ausrichteten. Kulturelle Semantik stabilisiert zwar, doch sie hält sich nicht von alleine stabil. Sie wirkt - wie die Praxeologie von Pierre Bourdieu uns lehrt - nur im aktualisierenden Vollzug, rituell und institutionell. Sie zu reproduzieren, erfordert hohe soziale Anstrengungen; sie 'identisch' zu reproduzieren ist unmöglich.“[6]

Öffentliches Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breite öffentliche Aufmerksamkeit erhielt ein Essay Flaigs in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15. September 2006. In diesem Artikel setzte er sich kritisch mit der Geschichte der Expansion des Islam und dessen Verhältnis zur Gewalt auseinander; er kommt zu dem Schluss: „Wer weiterhin das Märchen von der islamischen Toleranz“ verbreite, behindere „jene muslimischen Intellektuellen, die ernsthaft an jener Reform des Islam arbeiten, die im neunzehnten Jahrhundert so erfolgversprechend begann (…) Gelänge es den Reformern, den Islam radikal zu entpolitisieren, dann könnten die Muslime zu wirklichen Bürgern in ihren Staaten werden. Übrig bliebe jene hochgradig spirituelle Religion, die nicht nur Goethe fasziniert hat.“[7]

Im Oktober 2007 veröffentlichte Flaig im Merkur (Nr. 701) unter dem Titel Zur Unvergleichlichkeit, hier wird’s Ereignis. Reflexion über die moralisch erzwungene Verdummung einen Beitrag zur Singularität des Holocaust. Flaig schrieb, dass die vermeintliche Singularität einer Banalität gleichkomme:[8][9]

„Rein logisch ist alles Existierende singulär, weil die Bedingungen des Existierens für zwei Dinge unmöglich dieselben sein können, ja weil diese Bedingungen sich für ein und dasselbe Ding bereits geändert haben, während ich diesen Satz schreibe. Doch wenn ich wissen will, in welcher Hinsicht etwas singulär ist, dann komme ich nicht umhin zu vergleichen. Wer wird bestreiten, daß das Warschauer Ghetto ‚singulär‘ war? Aber jede einzelne Krankheit meines Großvaters war es ebenso. Sogar der Rotz in meinem Taschentuch ist singulär.“

Im Rückblick auf den 25 Jahre zuvor ausgetragenen Historikerstreit griff Flaig in einem Artikel für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. Juli 2011 den Sozialphilosophen Jürgen Habermas scharf an. Habermas hätte damals mit „Zitatfälschungen“ und „denunziatorischen Urteilen“ operiert und „keine Ahnung“ von den theoretischen Voraussetzungen Ernst Noltes gehabt: „Bildung hat Habermas stets anderen überlassen; dementsprechend sehen seine Werke aus.“ Flaig vertrat in dem Zeitungsartikel die Ansicht, dass historische Erkenntnis auch in Bezug auf den Holocaust darauf beruhe, dass man „so sehr als möglich kontextualisiert, relationalisiert, relativiert und revidiert.“ Den Historiker Dan Diner machte Flaig für eine von ihm so genannte „Sakralisierung der Shoa“ verantwortlich und bezichtigte ihn des „moralischen Terrors“. Flaig schrieb, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus keinesfalls den Kern der Erinnerungskultur darstellen sollte. Dauerhaft bestehen, so Flaig, könne „das deutsche Volk freilich nur als normales Volk, nicht als stigmatisiertes.“[10] Heinrich August Winkler antwortete darauf wenig später mit einem Artikel in der Zeit, in dem er Flaigs Argumentation in die Nähe einer „deutschnationalen Geschichtsapologie“ rückte. [11]

Am 8. Juli 2014 fand in Rostock ein 'Studentisches Gegenkolloquium' anlässlich von Flaigs Emeritierung statt. Zweck dieser Aktion war es, ein Zeichen zu setzen, da die Veranstalter fürchteten, man würde die politischen Aspekte von Egon Flaigs Forschungstätigkeit zu kurz kommen lassen, nämlich in einem vier Tage später stattfindenden Ehrenkolloquium. Hintergrund dieser Veranstaltung wiederum sei es gewesen, „Egon Flaig für seine vielfältigen wissenschaftlichen Verdienste“ zu ehren:[12] „Dabei werden jene Forschungsmethoden und Themen im Vordergrund stehen, die auch Egon Flaigs dezidiert theorieorientiertes, praxeologisch und komparatistisch ausgerichtetes historisches Arbeiten bestimmen. In vier Vorträgen wird der Bogen vom antiken Hellas über die römische Republik und Kaiserzeit bis nach Israel gespannt. Auf diese Weise sollen weiterführende Perspektiven der Politischen Anthropologie der Antike in kritisch-reflexiver Auseinandersetzung mit den Ansätzen und Themen Egon Flaigs eröffnet und zur Diskussion gestellt werden.“ - Beide Veranstaltungen, Ehren-, wie Gegenkolloquium, waren öffentlich zugänglich.[13]

Im April 2016 veröffentlichte Flaig einen Artikel in der Historischen Zeitschrift. Unter dem Titel "Memorialgesetze und historisches Unrecht. Wie Gedächtnispolitik die historische Wissenschaft bedroht"[14] kritisiert er ein Übergreifen von politisch-moralischen Axiomen in den Bereich der Geschichtswissenschaft, die auf argumentativem Wettstreit und Offenheit zur Revision beruhen solle. Dies erläutert er an einem französischen Beispiel und am Beispiel des Historikerstreits, bei dem er Ernst Nolte als Vertreter der Geschichtswissenschaft und Habermas als Vertreter eines politisch-moralischen Anspruchs, im öffentlichen Raum über die Handhabung der Erinnerung zu bestimmen, benennt. Flaigs Ansicht nach sei die Unabhängigkeit und der Objektivitätsanspruch der Geschichtswissenschaft durch nichtwissenschaftliche Interessen gefährdet.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Studentisches Kolloquium anlässlich der Emeritierung Egon Flaigs, 8. Juli 2014
  2. Flaig, Egon: „Ritualisierte Politik - Zeichen, Gesten und Herrschaft im Alten Rom“, Göttingen 2003.
  3. „Der Revisionismus gehört zum Kernbestand der Aufklärung“ – Gespräch mit Prof. Dr. Egon Flaig, (6. Februar 2015)
  4. Die verschwundene Sklaverei. Wieso Systemtheorie die Abolition nicht erklären kann. In: Magdalena Tzaneva (Hrsg.): Nachtflug der Eule. 150 Stimmen zum Werk von Niklas Luhmann. Gedenkbuch zum 15. Todestag von Niklas Luhmann. Berlin 2013, S. 55ff.
  5. Flaig, Egon: „Ritualisierte Politik - Zeichen, Gesten und Herrschaft im Alten Rom“, Göttingen 2003.
  6. Flaig, Egon: „Ritualisierte Politik - Zeichen, Gesten und Herrschaft im Alten Rom“; Göttingen 2003.
  7. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Essay: Der Islam will die Welteroberung. 15. September 2006
  8. Zitiert nach Zur Unvergleichlichkeit – Greifswalder Professor Flaig erhält Beifall von Rechtsextremisten. In: Endstation Rechts. Archiviert vom Original am 26. März 2009, abgerufen am 9. April 2011.
  9. „Für moralischen Terror gibt es keine mildernden Umstände“ – Prof. Flaig im Interview. In: Endstation Rechts. Archiviert vom Original am 19. Juni 2008, abgerufen am 9. April 2011.
  10. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Habermas-Methode. 17. Juli 2011
  11. Die Zeit: Hellas statt Holocaust. Vergangenheit, die nicht vergehen will: Egon Flaigs wundersame Wiederbelebung des westdeutschen Geschichtsbilds der fünfziger Jahre. 23. Juli 2011
  12. http://www.neues-deutschland.de/artikel/938790.prof-flaig-und-sein-rotz-im-taschentuch.html?sstr=flaig
  13. http://www.altertum.uni-rostock.de/en/veranstaltungen/archiv/tagungen/politische-anthropologie-der-antike-ehrenkolloquium-fuer-egon-flaig/
  14. [1]