Egon Hoegen

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Egon Hoegen (* 28. September 1928[1] in Düsseldorf) ist ein deutscher Schauspieler und Sprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoegen wuchs in Linz am Rhein auf. Er ist ein von Gustaf Gründgens ausgebildeter Bühnenschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch die Anmoderation des Internationalen Frühschoppens und als Sprecher von Ausgerechnet Tatsachen und Der 7. Sinn im Ersten Deutschen Fernsehen. Weiterhin sprach er die Off-Stimme in Staplerfahrer Klaus, wo seine seriös-ruhige Stimme hilft, dem ganzen Film einen noch stärker persiflierenden Charakter zu geben.

Er war auch als Sprecher für die Fernsehsendung Harald Schmidt tätig, sowohl zur Anmoderation als auch als Sprecher von Einspielern.

1973 war er ein Radiosprecher in der WDR-Produktion Smog. Außerdem moderierte er zum Sendestart von Eins Live. Hoegen diente Ende der 1990er-Jahre auch den deutschen Fassungen der Need-for-Speed-Teile bis einschließlich Need for Speed: Porsche (fünfter Teil der Serie) als Off-Sprecher, wo er über Fahrzeugdetails und Firmengeschichten informierte, Rennen anzählte („3 … 2 … 1 Los!“) und kleine Kommentare gab. Ebenso ist er durch die Vertonung der Propagandaberichte im Film Starship Troopers bekannt.

Im Jahre 1954 spielte er in Charleys Tante neben Willy und Lucy Millowitsch in einer der frühen Fernsehübertragungen aus dem Millowitsch-Theater in Köln eine größere Rolle.

Hoegen lebt seit 1976 in Rösrath bei Köln. Als Sprecher ist er derzeit noch für Radio Andernach, den Truppensender der Bundeswehr, aktiv. Dort spricht er im Stil von „Der 7. Sinn“ Warnhinweise zum Verhalten in der Bundeswehr und auf Einsätzen ein, die sporadisch im Programm eingeblendet werden.

Die ruhige und bedachte Sprechweise wurde mit dem Beinamen Der Mann, der sich nie verspricht bedacht, wenngleich Hoegen betonte, sich stets sehr gewissenhaft vorzubereiten.[2]

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egon Hoegen ist seit 1957 mit Dorotea (genannt: Dorka) verheiratet und hat eine Tochter. Hoegen war Wassersportler und Turmspringer.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bergische Landeszeitung 27. September 2008, Rhein-Berg, S. 52
  2. Egon Hoegen: Die Stimme mit dem 7. Sinn bei Harald Schmidt. Abgerufen am 12. April 2014.
  3. Darmstädter Echo, Dienstag, 17. Juni 2014, S. 36