Ehingen (Landkreis Augsburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ehingen
Ehingen (Landkreis Augsburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ehingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 36′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Nordendorf
Höhe: 443 m ü. NHN
Fläche: 9,65 km2
Einwohner: 1019 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86678
Vorwahl: 08273
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 134
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 52
86678 Ehingen
Webpräsenz: www.ehingen-gemeinde.de
Bürgermeister: Franz Schlögel (UWG)
Lage der Gemeinde Ehingen im Landkreis Augsburg
AmmerseeBaden-WürttembergAugsburgLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis DachauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Donau-RiesLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis GünzburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis OstallgäuLandkreis StarnbergLandkreis UnterallgäuLandkreis Neuburg-SchrobenhausenSchmellerforstAdelsriedAllmannshofenAltenmünsterAystettenBiberbach (Schwaben)BobingenBonstetten (Schwaben)Diedorf (Schwaben)DinkelscherbenEhingen (Landkreis Augsburg)EllgauEmersackerFischachGablingenGersthofenGessertshausenGraben (Lechfeld)GroßaitingenHeretsriedHiltenfingenHorgauKleinaitingenKlosterlechfeldKönigsbrunnKühlenthalKutzenhausenLangenneufnachLangerringenLangweid am LechMeitingenMickhausenMittelneufnachNeusäßNordendorfOberottmarshausenScherstettenSchwabmünchenStadtbergenThierhauptenUntermeitingenUstersbachWalkertshofenWehringenWeldenWestendorf (Landkreis Augsburg)ZusmarshausenKarte
Über dieses Bild

Ehingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ehingen liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Augsburg in einem Seitental der Schmutter, umgeben von Ausläufern der Schwäbisch-Bayerischen Hochebene.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde setzt sich aus dem Hauptort und Pfarrdorf Ehingen und dem Dorf Ortlfingen zusammen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehingen war Sitz eines Ortsadelsgeschlechts, der Herren von Ehingen, die im 13. und 14. Jahrhundert die größten Grundherren im heutigen Gemeindegebiet waren. Ludwig der Bayer übertrug 1315 Heinrich von Bocksberg das Patronat über die Kirche. Die Lehnsrechte blieben bei den Wittelsbachern bis sie 1392 an das Kloster Benediktbeuern kamen. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bisher selbständige Gemeinde Ortlfingen eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion Unparteiische Wählergruppe Ehingen-Ortlfingen gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,0 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung des Wappens von 1962: „In Silber ein steigendes blaues Einhorn, belegt mit einer goldenen Schräglinksleiste.“

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 767.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ehingen (Schwaben) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien