Ehingen (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ehingen
Ehingen (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ehingen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 5′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Hesselberg
Höhe: 465 m ü. NHN
Fläche: 47,62 km2
Einwohner: 1951 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91725
Vorwahl: 09835
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 141
Gemeindegliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wittelshofener Str. 30
91725 Ehingen
Webpräsenz: www.ehingen-hesselberg.de
Bürgermeister: Friedrich Steinacker (Wählergemeinschaft Beyerberg-Lentersheim)
Lage der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild
Blick vom Hesselberg auf Ehingen

Ehingen ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehingen liegt am Bordfuß des Hesselbergs und wird vom oberen Lentersheimer Mühlbach durchflossen. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Bechhofen, Arberg, Unterschwaningen, Wassertrüdingen, Röckingen, Gerolfingen, Wittelshofen, Langfurth und Burk.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in die 16 Gemeindeteile:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reste des römischen Limes, die so genannte Teufelsmauer, sind noch im Gemeindegebiet erhalten.

Die Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Ansbach erwarben im 14. Jahrhundert die Herrschaft über das Gemeindegebiet. Von 1418 bis 1806 wurden vom Oberamt Aufkirchen Besitzungen der Grafschaft Oettingen im Ort verwaltet. Die Gemeinde wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg die neue Heimat zahlreicher Exulantenfamilien aus Österreich, die vor der Gegenreformation hatten flüchten müssen.[2]

Das 1792 von Preußen erworbene Fürstentum Ansbach und mit ihm Ehingen fiel im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Die Gemeinde Ehingen entstand 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde Beyerberg eingemeindet.[3] Dambach und Lentersheim kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,3 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergemeinschaft Beyerberg-Lentersheim 6 Sitze (41,8 %)
  CSU/Freie Wählergemeinschaft    4 Sitze (29,5 %)
  Freie und unabhängige Wählergruppe 4 Sitze (28,8 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben geviert von Silber und Schwarz, belegt mit einer silbernen Silberdistelblüte; unten gespalten von Silber und Rot mit einem wachsenden Palisadenzaun in verwechselten Farben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimatmuseum Spatz

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St.-Jakobus-Kirche

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • SV Beyerberg, Sportverein
  • Badeweiher in Ehingen und Beyerberg
  • Schützenverein Edelweiss 1903 e. V.
  • Vfl Ehingen, Sportverein
  • Skilift am Nordhang des Hesselberges

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehingen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft die Landesstraße St 2248 und die Kreisstraße AN49. Der Öffentliche Personennahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg sichergestellt.

Radfernwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt der Deutsche Limes-Radweg. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Hesselberg Nord
  • Kindergarten Beyerberg
  • Kindergarten Arche Noah

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Ehingen. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 706–707 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Gottfried Stieber: Ehingen. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 337–339 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ehingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Wassertrüdingen (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 28). GFF, Nürnberg 2014, ISBN 978-3-929865-61-5.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.