Eichelberg (Odenwald)

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Eichelberg
Blick von der Ursenbacher Höhe zum Eichelberg und Wildeleutstein; am rechten Bildrand der Feuersteinbuckel

Blick von der Ursenbacher Höhe zum Eichelberg und Wildeleutstein; am rechten Bildrand der Feuersteinbuckel

Höhe 524,9 m ü. NHN [1]
Lage Baden-Württemberg
Rhein-Neckar-Kreis
Weinheim mit Gipfel
Schriesheim
Heiligkreuzsteinach
Gebirge Odenwald
Koordinaten 49° 29′ 57″ N, 8° 44′ 39″ O49.4992777777788.7440833333333524.9Koordinaten: 49° 29′ 57″ N, 8° 44′ 39″ O
Topo-Karte lagis-hessendep3
Eichelberg (Odenwald) (Baden-Württemberg)
Eichelberg (Odenwald)
Besonderheiten Eichelbergturm (AT)
Der Aussichtsturm auf dem Gipfel des Eichelbergs

Der Eichelberg ist ein 524,9 m ü. NHN[1] hoher bewaldeter Berg des Vorderen Odenwaldes etwa 6 km östlich der Bergstraße im Osten des Stadtgebiets von Weinheim im baden-württembergischen Rhein-Neckar-Kreis. Der beim Ortsteil Oberflockenbach liegende Berg hat den 522 m[1] hohen Nebengipfel Wildeleutstein.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Eichelberg im Odenwald ist ein eineinhalb Kilometer langer, ungefähr west-östlich ausgerichteter Bergrücken und liegt zwischen Weinheim-Oberflockenbach im Nordnordwesten, Heiligkreuzsteinach-Lampenhain im Osten, Schriesheim-Altenbach im Süden und Schriesheim-Ursenbach im Westsüdwesten, von denen allen er weniger als zwei Kilometer entfernt ist.

Vom Westen her steigt der Berg etwa 150 m über den Sattel der Ursenbacher Höhe (369 m) zwischen Ursenbach und Oberflockenbach auf, zunächst steil zu einem Nordsporn, auf dessen kleinem Plateau große Felsen liegen, die die typischen rundlichen Formen verwitternden Granits zeigen; dann einen südöstlich ziehenden Kamm weiter bis zum Gipfel. Nach einem Geländeeinschnitt und dem dahinter folgenden Nebengipfel des Wildeleutsteins läuft der Bergrücken etwa 70 m unterhalb des Gipfels im Pass der Hohen Straße (456 m) zwischen Altenbach und Lampenhain flach aus. Vom Nordrand Altenbachs im Süden aus gesehen erhebt sich der Berg abrupt um mehr als 200 m über einem Seitental des oberen Kanzelbachs.

Der Nordhang des Eichelbergs entwässert in die Nebenbäche des Grundelbachs, der im Zentrum von Weinheim in die Weschnitz mündet, die dem Rhein zustrebt. Der Südhang entwässert zum Kanzelbach, der in Schriesheim an der Bergstraße den Odenwald verlässt und weiter abwärts in den Neckar mündet. Das Gebiet östlich der Hohen Straße liegt im Einzugsgebiet der Steinach, die südlich nach Neckarsteinach fließt und dort noch im Odenwald den Neckar erreicht.[2]

Wildeleutstein[Bearbeiten]

Der sagenumwobene Nebengipfel Wildeleutstein (Wildeleutestein; 49.4977916666678.7478972222222522 m) liegt etwa 300 m südöstlich des Hauptgipfels auf einer flachen Kuppe, an deren Südseite ein kleiner Abhang im Fels bloßliegt. Eine Informationstafel berichtet über Geschichte und Sage.[3]

Tourismus[Bearbeiten]

Eichelbergturm „Mannheimer Hütte“[Bearbeiten]

Auf dem Gipfel steht die Mannheimer Hütte der Ortsgruppe Mannheim des Odenwaldklubs, ein Turm mit Aussichtsplattform.[4] Sie bewirtschaftet die Turmstube von Anfang April bis Ende November an Sonn- und Feiertagen.[5] Außerhalb der Bewirtschaftungszeiten ist die Plattform nicht zugänglich.

Wanderwege[Bearbeiten]

Über den Berg und unmittelbar an der Hütte vorbei führt der über einen Ostbogen in den Odenwald von Weinheim nach Heidelberg im Süden laufende Rot-Strich-Wanderweg des Odenwaldklubs. Ein südlich ziehender Wanderweg im westlichen Odenwald von Weinheim-Birkenau im Norden nach Heidelberg-Ziegelhausen im Süden verläuft, mit weißem Andreaskreuz markiert, längs seines Nordostabhangs. Der von Hirschberg-Leutershausen östlich in den Odenwald führende, mit zwei parallelen gelben Balken gekennzeichnete Weg passiert den Gipfel dagegen auf seinem Südwesthang; am Westfuß des Bergs zweigt von ihm links ein Trampelpfad ab, der steil zu Hütte und Gipfel ansteigt und auf einer Geländeplattform große Wollsackverwitterte Granitfelsen passiert. Alle drei markierten Wege treffen sich weniger als einen Kilometer ostsüdöstlich des Gipfels, zu dem auch ein weiterer Trampelpfad von der Hütte über den Wildeleutstein hinführt. Der Gipfel liegt auch auf der Trasse des UNESCO-Geopark-Pfads „Steine, Schluchten und Sagen“.

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Geographie nach der Topographischen Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord.
  3. Sage der „wilden Leute“ vom Eichelberg, topographische Wanderkarte
  4. Der Eichelbergturm auf der Webseite des Odenwaldklub Mannheim e.V.
  5. Odenwaldklub

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eichelberg (Odenwald) – Sammlung von Bildern