Eichenau

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde Eichenau. Zu anderen Bedeutungen siehe Eichenau (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eichenau
Eichenau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eichenau hervorgehoben
Koordinaten: 48° 10′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Höhe: 522 m ü. NHN
Fläche: 6,99 km²
Einwohner: 11.912 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1704 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82223
Vorwahl: 08141
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 118
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Eichenau
Hauptplatz 2
82223 Eichenau
Webpräsenz: www.eichenau.de
Bürgermeister: Hubert Jung (CSU)
Lage der Gemeinde Eichenau im Landkreis Fürstenfeldbruck
Ammersee Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Starnberg Landkreis München Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Dachau München Adelshofen (Oberbayern) Alling Althegnenberg Egenhofen Eichenau Emmering (Landkreis Fürstenfeldbruck) Fürstenfeldbruck Germering Grafrath Gröbenzell Hattenhofen (Bayern) Jesenwang Kottgeisering Landsberied Maisach Mammendorf Mittelstetten (Oberbayern) Moorenweis Oberschweinbach Olching Puchheim Schöngeising TürkenfeldKarte
Über dieses Bild

Eichenau ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck.

Geographie und Verkehrslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichenau liegt im Osten des Fürstenfeldbrucker Landkreises, etwa 6 km östlich von Fürstenfeldbruck und 20 km westlich des Münchner Zentrums. Die Staatsstraße 2069 führt direkt im großen Bogen durch Eichenau. Mittlerweile wird der Ortskern durch die 2010 neugebaute Umgehungsstraße der B 2 in Puchheim mit Auffahrt zur Autobahn entlastet. Eichenau liegt an der Bayerischen Allgäubahn und ist mit dem Haltepunkt Eichenau der Bahnstrecke München–Lindau an das S-Bahnnetz der S-Bahn München bzw. des MVV, dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund, angegliedert. Es besteht außerdem eine Anbindung an die MVV-Buslinien 833, 834, 824, 841, 842, 844.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1863 begann die Besiedlung des Starzeltales westlich von München mit einem Blockhaus in der Nähe der heutigen S-Bahn-Haltestelle. Die Lage an der Bahn war ausschlaggebend für die Entwicklung der Siedlung und von Anfang an war die Mehrzahl der Bewohner Pendler mit Arbeitsplätzen in München. Mit der Eröffnung des Haltepunktes Roggenstein (am heutigen "Lehr- und Versuchsgut Roggenstein"[2]) an der Bahnlinie Pasing-Buchloe (1905) waren die Voraussetzungen für eine stärkere Besiedlung gegeben.[3] Der Münchner Buchdrucker und Immobilienhändler Hieronymus Russ begann ab 1910 die feuchten Wiesen im Allinger Moos im großen Stil aufzukaufen. Er ließ sich 1912 einen Baulinienplan für eine Kolonie von Heimgartensiedlern genehmigen und begann Grundstücke zu verkaufen. Der erste Versuch einer „Baugenossenschaft Eichenau“ durch 24 Münchner Bürger ist durch den Auflösungsbeschluss von 1913 nachgewiesen. Am 7. Januar 1907 gab Prinzregent Luitpold der Siedlung offiziell ihren Namen. Damals lebten 48 Einwohner in Eichenau.

Nach der Begradigung des Starzelbaches ließen ab 1915 Regierungsrat Josef Nibler und sein Bezirksbaumeister Georg Popp den ersten Baulinienplan aufstellen (rechtskräftig 1918). Noch in den letzten Kriegswochen gründete er zusammen mit dem jüdischen Direktor Julius Einhorn von der Hausmüllverwertung München in Puchheim, dem Fürstenfeldbrucker Sparkassendirektor und dem Fürstenfeldbrucker Notar die Baugenossenschaft Eichenau und Umgebung e.G., die heute noch aktiv ist.[4] Sie wurde mit über 62 ha der größte Grundstücksbesitzer in der späteren Gemeinde und bestimmte entscheidend die ganze Ortsentwicklung. Laut Satzung war bis nach dem Zweiten Weltkrieg der Bezirksamtmann im Bezirksamt Fürstenfeldbruck Vorstand der Baugenossenschaft. Nach dem Tod von Josef Nibler 1921 rückte der Architekt und Bezirksbaumeister Georg Popp auch in den Vorstand der Baugenossenschaft auf und beeinflusste sie bis 1933.

Lorenbahn Eichenau

Die Spannungen mit der Muttergemeinde Alling erreichten ihren Höhepunkt 1925, als die mehrheitlich Eichenauer Gemeinderäte die Verlegung der Gemeindeverwaltung nach Eichenau beschlossen.

Nach Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1921 wurde 1925 das erste Feuerwehrhaus gebaut, 1926 wurde die neubarocke Schutzengelkirche durch Kardinal Michael von Faulhaber eingeweiht. Im Oktober 1937 wurde die heutige Friesen-Halle als Turnhalle in Betrieb genommen. Sie wurde nach Friedrich Friesen benannt.

Nach 1945 erhöhte sich die Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen. Am 1. April 1957 wurde Eichenau durch Ausgliederung aus Alling eine selbständige Gemeinde.[5] 1967 zog die Gemeindeverwaltung in das neu gebaute Rathaus. 1969 wurde das dritte Schulgebäude eingeweiht. Die Evangelische Friedenskirche entstand 1970, der zweite Schulkomplex an der Parkstraße 1972. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre entstand das Sport- und Freizeitzentrum mit der Budrio-Halle. Es wurde 2007 um zwei weitere Fußballplätze erweitert. Die „Gartenstadt“ Eichenau[6] ist wegen des großzügigen Grüncharakters und der guten Infrastruktur ein Ort von hoher Wohnqualität und entspricht heute weitgehend den ab 1915 entworfenen Vorstellungen.

Nachbarstädte und Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entfernungsangaben beschreiben die Luftlinie zum Ortsmittelpunkt des Nachbarorts und sind auf ganze Kilometer kaufmännisch gerundet.

Emmering
4 km
Olching
4 km
Gröbenzell
4 km
Fürstenfeldbruck
 5km
Nachbargemeinden Puchheim Bahnhof
 3km
Alling
 3km
Geisenbrunn
 7km
Germering
6 km

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1918 bis 1958 hatte der Anbau von Pfefferminze große wirtschaftliche Bedeutung. Davon zeugt heute noch das einzige Pfefferminzmuseum Deutschlands. Seit 1972 ist Eichenau Standort des ersten großen Verteilungslagers und Sitz der Stiftungen von ALDI Süd (Siepmann Familienstiftung, Oertl-Stiftung, vormals Maria-Albrecht-Stiftung und Elisen-Stiftung). Die Elisen-Stiftung hat in den Jahren 1997 und 2000 zweimal das Stadtmuseum Fürstenfeldbruck mit kleineren Beträgen für eine Barock-Ausstellung und eine Ausstellung über Kaiser Ludwig den Bayern bedacht. Der größte Steuerzahler ALDI SÜD kündigte 2010 an, innerhalb von 5 Jahren das Verteillager nach Gilching an die Autobahn zu verlegen. Nach einem ablehnenden Bürgerentscheid in Gilching ist beabsichtigt, das Lager im April 2017 aufzulösen und auf drei Standorte im Großraum München zu verteilen. In den drei Ausbaustufen des Gewerbegebietes im Süden der Gemeinde sind über 100 Unternehmen unterschiedlichster Branchen vom Steinmetz über Orgelbauer Christoph Kaps und metallverarbeitende Betriebe sowie zahlreiche Dienstleister bis hin zu international bekannten Tonstudios[7] vertreten.

Pendlergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichenau ist eine Pendlergemeinde mit relativ wenig sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen. Seit 1999 nahm ihre Zahl bis 2009 von 1114 auf 1535 langsam aber stetig zu. Nur 350 Beschäftigte arbeiten am Wohnort. Den 1185 Einpendlern (2009) standen 3391 Auspendler gegenüber, davon 1891 nach München. Von den 11.893 Einwohnern (2009) sind nur 3741 (2009) sozialversicherungspflichtig beschäftigt, d.h. ein großer Teil der Einwohner sind Selbständige und Beamte.[8]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energieversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netzbetreiber ist seit dem 1. April 2008 die KommEnergie GmbH.[9] Sie hat rund 28.200 Kunden und übernimmt die Planung, den Ausbau und den Betrieb der Versorgungsanlagen einschließlich der Straßenbeleuchtung der drei beteiligten Kommunen Eichenau, Puchheim und Gröbenzell. Neben der Bayernwerk AG (früher E.ON Bayern AG) besitzen die Kommunen zusammen 33 % des Stammkapitals.

Wohngebäude und Wohnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird durch Einzelhäuser (2799), Doppelhäuser (680) und Reihenhäuser dominiert. Die Anzahl der Wohngebäude nahm von 1999 bis 2009 von 3060 auf 3382 zu. Darin befanden sich (2009) 5316 Haushalte. Die Wohnungsbelegung beträgt 2,3 E/W mit leicht fallender Tendenz.[8]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahnunterführung Eichenau
Empfangsgebäude des Haltepunkt Eichenau

Eichenau liegt an der Bahnstrecke München–Lindau und ist mit einem eigenen Haltepunkt an die Linie S4 (ehemals S8) des S-Bahn-Netzes des Münchner Verkehrsverbunds angeschlossen. Die Staatsstraße St 2069 durchzieht den Ort im großen Bogen von der Gemeindegrenze mit Olching im Norden bis zur Bundesstraße 2 im Süden. Durch den Pendlerverkehr und den Lieferverkehr zwischen den vielen Gewerbegebieten in der Umgebung ist sie stark belastet.[10] Über den Anschluss Germering besteht der schnellste Kontakt zur Autobahn mit der A 99. Bis auf die Staatsstraße gilt im ganzen Ort Tempo 30. Der beschrankte Bahnübergang an der Kreuzung zwischen St 2069 und der Bahnlinie wurde 2001 durch eine Unterführung ersetzt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die 1927 vom Münchner Architekt Franz Xaver Huf im Ortszentrum errichtete katholische Pfarrkirche Zu den Heiligen Schutzengeln. Das im neubarocken Stil gehaltene Gebäude zeigt die typische dörfliche-oberbayerische Bauart mit einem Zwiebelturm. Der Sakralbau wurde 1966/67 und zum 50 jährigen Bestehen 1976 renoviert.[11]
    Ensemble in der Ortsmitte
  • Die Evangelisch-Lutherische Friedenskirche für die Gemeinden Eichenau und Alling wurde 1970 erbaut.[12] Beachtenswert ist die Orgel des Eichenauer Orgelbaumeisters Christof Kaps.[13]
Kapelle Roggenstein
  • Die am Ortsrand auf einem bewaldeten Hügel versteckt liegende St. Georgskapelle. Sie befindet sich zwar auf dem Gemeindegebiet der Nachbargemeinde Emmering gehört aber zum Eichenauer Kirchensprengel. Eine erste urkundliche Erwähnung des Sakralbaus ist auf das Jahr 1524 datiert. Er enthält einen 1911 freigelegten Zyklus gotischer Wandgemälde, der zu den bedeutendsten in Oberbayern zählen. Die Kapelle wurde auf dem Burgstall Roggenstein errichtet.[14]
  • Gut Roggenstein: Der alte Meierhof unterhalb der St. Georgkapelle blieb bis 1803 im Besitz des Klosters Fürstenfeld. Aufgrund der Säkularisation ging der Klosterbesitz dann auf den bayerischen Staat über, der die gesamten Liegenschaften, einschließlich des Meierhofs Roggenstein an den nordböhmischen Fabrikanten Ignaz Leitenberger verkaufte, von dem man sich erhoffte, dass er durch den Aufbau einer Kattunmanufaktur den strukturschwachen Raum beleben würde. 1817 verkaufte Leitenberger den Besitz wieder an den bayerischen Staat zurück. Die Meierei Roggenstein wurde ein Militärfohlenhof, der dem Remontedepot unterstellt war. Im 19. Jahrhundert entstanden sodann die schlichten, heute unter Denkmalschutz stehenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude jenseits der Bahn in Unterroggenstein. Nach dem Ersten Weltkrieg trat der Wittelsbacher Ausgleichsfonds in die Besitzrechte ein. Seit 1943 ist das Gut wieder in Staatsbesitz und dem Institut für Acker- und Pflanzenbau der TU München in Weihenstephan angegliedert. Nach der Jahrtausendwende kam das staatliche Versuchsgut mehrmals in die Schlagzeilen, als einige Anschläge auf Felder mit genmanipulierten Aussaaten verübt wurden.
  • Das Pfefferminzmuseum in der ehemaligen Gemeindebibliothek, neben der Grund- und Mittelschule Starzelbachschule erinnert an die Zeit bis in die 1950er Jahre in der Eichenau ein Anbaugebiet für diese Heilpflanze war.
    Pfefferminzmuseum
    Heute wird nur noch Pfefferminze für den Museumsbedarf in der Gemeinde angebaut. Daneben finden wechselnde Sonderausstellungen zur Ortsgeschichte statt.[15]
    Wandbild von Michael Lutz in der Starzelbachschule
    Hauptplatz Eichenau mit Blick auf die Alte Schule von 1926
  • Abguss der Bronzefigur "Schildkröte mit Kind" von Ignatius Taschner vor dem Pflegeheim in der Nähe des S-Bahnhofs. Das Erbe des Künstlers wird vom Enkel in Eichenau verwaltet.[16][17]

Liste der Baudenkmäler in Eichenau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kath. Pfarrkirche zu den Hl. Schutzengeln, neubarock, 1926 von Franz Huf (München); mit älteren Ausstattungsstücken des 18. und 19. Jahrhunderts.
  • Hauptstraße 2. Kath. Pfarrhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach und stehenden Gauben, 1926 von Franz Huf (München).
  • Roggensteiner Allee 64. Villa Scholl, zweigeschossig, Zierfachwerk am Obergeschoss, Krüppelwalmdach, um 1920/30.
  • Auf Olchinger Flur im Norden von Eichenau liegt die Mustersiedlung, Roggensteiner Straße 185–195, für Arbeiter von Gut Roggenstein, bestehend aus drei Doppelwohnhäusern, erdgeschossiger Satteldachbau mit, Klinkermauerwerk, sowie drei erdgeschossigen Doppelholzlegen, um 1919.
  • Auf Gut Roggenstein befindet sich die ehemalige Burgkapelle St. Georg, die von Eichenau aus betreut wird, aber auf Emmeringer Flur liegt, gotisch, 14./15. Jahrhundert.[18]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef-Dering-Grundschule[19], Schulstraße, Schulhort im alten Schulgebäude, dort auch Mittagsbetreuung durch die AWO Eichenau; seit 2011 mit eigenem Förderverein[20]
  • Starzelbachschule Grundschule Eichenau[21], Gemeindlicher Hort Schmetterlingshöhle Süd in der Schule integriert, AWO-Schüler-Mittagsbetreuung in der Schule integriert, mit eigenem Förderverein Starzelbachschule[22] Eichenau e.V.,

Mittelschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Starzelbachschule Mittelschule Eichenau, mit eigenem Förderverein Starzelbachschule Eichenau e.V., im Mittelschulverbund mit Gröbenzell, Puchheim und Olching.

Kunstwerk von Brigitte Storch vor der Starzelbachschule

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder: 24 + 1. Bürgermeister Hubert Jung (CSU)

Legislaturperiode: 2008 bis 2014

Die Sitzeverteilung im Gemeinderat
Jahr CSU SPD Grüne FW FDP ausgetreten gesamt Wahlbeteiligung in %
2014[23] 8 5 4 5 1 1[24] 24 52,7
2008 10 5 3 4 1 1 24 59,0
2002 12 8 n.a. 3 1 0 24 60,1
1996 9 6 2 4 1 2[25] 24 62,6
1990 8 7 1[26] 3 1 n.a. 20 69,3

ein fraktionsloses Mitglied ab 2010.

Friedenskirche Eichenau Sommerfest 2008, 1 Bgm Hubert Jung (li) und 2. Bgm Gabi Riehl (re)

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eichenau ist mit sechs Personen im Kreistag des Landkreises Fürstenfeldbruck vertreten (Stand 2015)[27]: Ulrich Bode (FDP), Gabi Riehl (SPD), Landrat Thomas Karmasin (CSU), Herbert Kränzlein (SPD), Hubert Jung (CSU) und Rike Schiele (Bündnis 90/Die Grünen).

Liste der Bürgermeister seit der Unabhängigkeit 1957[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Kraus (1898–1957), 9. Oktober 1955 bis 13. Februar 1965
  • Alois Handelshauser (1913–1968), 14. Mai 1965 bis 22. Mai 1968
  • Alfred Rehm (1922–2006), 1. September 1968 bis 31. August 1980
  • Sebastian Niedermeier (* 1944), 1. September 1980 bis 22. Juni 1998
  • Hubert Jung, (* 1953), seit 1. September 1998
  • Peter Münster (FDP), ab 1. September 2016

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaftsvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FrankreichFrankreich Deutsch-Französischer Freundeskreises Eichenau e.V.DFFE e.V
  • ItalienItalien Amici d`Italia, Deutsch-Italienischer Freundeskreis e.V.Amici d’Italia
  • UkraineUkraine Freundeskreis Wischgorod e.V.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Eichenau besteht ein großes Angebot von Freizeitaktivitäten. Es gibt ein Badegelände mit Liegewiese, Beachvolleyballplatz, Wasserwacht und einem Skatepark, welcher aus einer Halfpipe, Quarterpipe, Trickbox und Rail besteht.

Ein weiteres Freizeitgelände befindet sich an der Budrioallee, hier gibt es neben 2 weiteren Beachvolleyballplätzen einen Streetbasketballplatz, einen kleinen Bolzplatz, eine große Tennisanlage des TC Eichenau mit 3 Hallenplätzen und 10 Freiplätzen, eine Mehrfachturnhalle und mehrere große Fußballplätze. Der Eichenauer Sportverein e.V. wurde 1926 gegründet und hat (Stand 2011) 1.400 Mitglieder in 9 Abteilungen.[29] Die Fußballer sind mit eigenem Vereinsheim im FC Eichenau organisiert.[30] Dort befindet sich auch der Tennisclub Eichenau e.V.

In der Schule-Süd befindet sich ein Schützenverein mit dem Namen „Immergrün Eichenau“, der erste Verein in Eichenau.[31] Der Eichenauer See ist ca. 1 ha groß. Dort sind Sportflächen und eine Sommerstockbahn des FC Eichenau.

Sportgelände Eichenau

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Eichenau verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hejo Busley, Angelika Schuster-Fox, Michael Gumtau (Hrsg.): Geschichte im Schatten einer Großstadt. Eichenau 1907–2007. Herbert Utz Verlag, München 2007, ISBN 3-8316-0717-6 bzw. ISBN 978-3-8316-0717-4
  • Landratsamt Fürstenfeldbruck: Der Landkreis Fürstenfeldbruck – Natur, Geschichte, Kultur. Fürstenfeldbruck 1992

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://roggenstein.wzw.tum.de/index.php?id=5 aufgerufen am 4. März 2014
  3. http://www.myheimat.de/eichenau/kultur/eichenau-vor-100-jahren-eine-kolonie-mit-zukunft-archivdokument-aufgetaucht-d2571034.html
  4. http://www.baugenossenschaft-eichenau.de/intern/home.html aufgerufen am 4. März 2014
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 466.
  6. http://www.myheimat.de/eichenau/kultur/eichenau-vor-100-jahren-eine-kolonie-mit-zukunft-archivdokument-aufgetaucht-d2571034.html
  7. http://www.musicsupportgroup.com/ueber-uns/msg-auf-einen-blick.html
  8. a b Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, Gemeindedaten Eichenau 2010 [1]
  9. http://www.kommenergie.de/unternehmen/ueber-uns.html
  10. Lärmbelastungskarte: http://www.bis.bayern.de/bis/initParams.do
  11. Webpräsenz der katholischen Kirche in Eichenau
  12. Webpräsenz der Evangelischen Friedenskirche in Eichenau
  13. Webpräsenz der Orgeldisposition in Eichenau
  14. Homepage des Vereins zur Erhaltung der St. Georg Kapelle
  15. Webpräsenz des Pfefferminzmuseums Eichenau
  16. Eine Taschner-Skultptur für Eichenau: Einweihung am 06. Mai 2015, Pressemitteilung der Gemeinde Eichenau vom 27. April 2015 (pdf)
  17. Eine Taschner-Skulptur für Eichenau in: Amper-Kurier online, 20. Mai 2015
  18. http://www.roggenstein.eu/
  19. http://www.josef-dering-schule.de/Schulprofil/schulprofil.html
  20. http://www.foerderverein-eichenau.de/index.htm
  21. http://www.starzelbachschule.de/
  22. http://starzelbachschule.com/Foerderverein.html
  23. Gemeinderatswahl 2014 in Eichenau - Ergebnis der Wahl des Eichenauer Gemeinderats am 16.03.2014 Abgerufen am 27. Januar 2016
  24. Nicht mehr seine Partei - Verärgert über Seehofer Artikel in der Süddeutschen Zeitung über den Austritt von Claus Guttenthaler aus der CSU vom 27. Januar 2016. Abgerufen am 27. Januar 2016
  25. Gruppe "Lebendiges Eichenau"
  26. Frauen und Grüne "Fuge"
  27. Landrat Karmasin verabschiedete die ehemaligen Kreisräte/innen. Abgerufen am 20. September 2015.
  28. Wischgorod
  29. Webpräsenz des Eichenauer Sportvereins ESV, vormals Eisenbahner Sportverein
  30. Webpräsenz des FC Eichenau
  31. Webpräsenz des Eichenauer Schützenvereins
  32. http://www.konzertagentur.de/kuenstler-karte/rudiger-lotter-violine

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eichenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien