Eicke Weber

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Eicke Weber 2015

Eicke Richard Weber (* 28. Oktober 1949 in Münnerstadt)[1] ist ein deutscher Physiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftliche Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er promovierte 1976 an der Universität zu Köln in Physik mit dem Thema Point Defects in Deformed Silicon. Seine Habilitation folgte 1983 mit dem Thema Transition Metals in Silicon. Weber war 23 Jahre Professor an der University of California, Berkeley, bis er einem Ruf der Fraunhofer-Gesellschaft folgte. Von Juli 2006 bis Dezember 2016 war er Leiter des Fraunhofer-Institutes für Solare Energiesysteme (ISE).[2] Neben seiner Position als Direktor des ISE war er Inhaber des Lehrstuhls für Physik/Solarenergie der Universität Freiburg. Sein h-Index liegt mit Stand September 2021 bei 80.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 kandidierte er erfolglos für die FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg im Wahlkreis Freiburg II.[4][5] Er ist Ko-Präsident des European Solar Manufacturing Council (ESMC), eines Interessenverbandes von Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Produktion von Photovoltaik-Systemen in der Europäischen Union. Als solcher hält er die vollständige Versorgung Deutschlands durch Ökostrom bis 2030 für plausibel, sofern entsprechende Maßnahmen getroffen werden.[6]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2003: Präsident der German Scholars Organization.[11]
  • seit 2008: Direktor des SEMI International Board of Directors
  • seit 2010: Mitglied der acatech
  • seit 2011: Mitglied des Q-Cells-Aufsichtsrats
  • 2013–2015: Präsident des Bundesverbandes Energiespeicher (BVES), seither Ehrenpräsident[12]
  • 2013–2016: Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg[13]
  • Seit 2019: Ko-Präsident des European Solar Manufacturing Council (ESMC)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Eicke Weber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf Prof. Dr. Eicke R. Weber ise.fraunhofer.de. Abgerufen am 15. August 2020.
  2. Sunbeam GmbH: Fraunhofer ISE verabschiedet Eicke Weber. In: pv magazine. (pv-magazine.de [abgerufen am 16. Januar 2017]).
  3. Eicke R. Weber. Profil bei Google Scholar. Abgerufen am 6. Mai 2019.
  4. Sven Clausen: Eicke Weber will in Stuttgarter Landtag. FDP wirbt den Grünen führenden deutschen Solarwissenschaftler ab. In: manager magazin. 16. Juni 2015, abgerufen am 30. August 2020.
  5. Benno Stieber: Solarexperte in der FDP. Allein unter Liberalen. In: taz. Die Tageszeitung. 10. Februar 2016, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 30. August 2020]).
  6. Joachim Wille, Eicke Weber: "100 Prozent Ökostrom bis 2030 sind möglich". In: Klimareporter. 12. Januar 2022, abgerufen am 14. Januar 2022 (deutsch).
  7. Eicke Weber. In: Die Welt
  8. Eicke R. Weber mit Einstein Award 2013 ausgezeichnet beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de); abgerufen am 22. Juni 2013
  9. Ehrung mit der Fraunhofer-Medaille für seine herausragenden Verdienste um die Fraunhofer-Gesellschaft
  10. Karin Schneider: Prof. Eicke Weber erhält Walter-Scheel-Preis 2015. Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Pressemitteilung vom 9. September 2015 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 9. September 2015.
  11. gsonet.org
  12. bves.de
  13. zee-uni-freiburg.de