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Eike

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Dieser Artikel erläutert den Eigennamen. Für den Verein siehe EIKE.
Eike von Repgow aus dem Oldenburger Sachsenspiegel

Eike (Audio-Datei / Hörbeispiel Eike?/i, auch: Aike, Eicke, Eycke, Eyke, Ayke; männlich auch Eik und Eiko (mit alternativen Schreibweisen); weiblich auch Eika (mit alternativen Schreibweisen)) ist ein Vorname, der sowohl männlich als auch (seltener) weiblich genutzt wird und überwiegend im Norden Deutschlands zu finden ist. Es handelt sich um die Kose- oder Kurzform von Namen, die mit „Ecke-“ wie bei Eckehard oder „Eg-“, „Edel-“ und „Adel-“ beginnen[1] und leitet sich vom althochdeutschen „Ekka“ (für „Spitze“, „Klinge“) oder „Schwert“, bzw. dem germanischen „agjō-“ („Schwert“)[1] ab. Überdies ist Eike eine Kurzform speziell von Eilhard.[1]

Nach einer Entscheidung des OLG Karlsruhe ist der Name Eike geschlechtsneutral und darf daher in Deutschland nur noch in Verbindung mit einem anderen, das Geschlecht des Kindes eindeutig kennzeichnenden Namen vergeben werden (OLG Karlsruhe, 24. April 1989 - 11 W 31/89, NJW-RR 1989, 1030).

Eine Namensverwandtschaft mit Heike und Heiko sowie dem arabischen Vornamen A'ischa und dem türkischen Vornamen Ayşe besteht nicht.

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Eike – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c
     Wiktionary: Eike – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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