Eike Christian Hirsch

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Eike Christian Hirsch Anfang 2015 im Theatermuseum Hannover

Eike Christian Hirsch (* 6. April 1937 in Bilthoven, Niederlande) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eike Christian Hirsch studierte Theologie und Philosophie in Göttingen, Heidelberg und Basel, in Basel insbesondere bei Karl Barth, der ihn sehr prägte. Er promovierte in Heidelberg über Kants Äußerungen zur christlichen Religion. Bis 1996 war er Leiter der Redaktion Religion und Gesellschaft im Hörfunk des NDR.

Als Hörfunk-Autor galt sein besonderes Interesse der Auseinandersetzung des christlichen Glaubens mit den Naturwissenschaften und dem Atheismus. Populär wurde Eike Christian Hirsch 1975, als der Stern begann, seine Sprachglossen Deutsch für Besserwisser zu veröffentlichen. Sie verbinden Sprachbeobachtung mit Witz und Satire und prägten so einen neuen Stil des Infotainments. In den 1980ern war Hirsch Moderator der Fernseh-Talkshow III nach 9 von Radio Bremen. Als freier Autor hat er Bücher zu Glaubensfragen und zur deutschen Sprache verfasst. 1971 interviewte Hirsch Werner Heisenberg zur religiösen Frage, welches sich in seinem Buch Expedition in die Glaubenswelt (S. 47 ff)[1] wiederfindet, und 2000 veröffentlichte er eine Biographie über Gottfried Wilhelm Leibniz (Der berühmte Herr Leibniz)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stellungnahme von Dr. Eike Christian Hirsch zum angeblichen Heisenberg-Ausspruch: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
  2. Eike Christian Hirsch - Preisträger 1986, Stiftung Brückner-Kühner
  3. Der Niedersächsische Staatspreis