Eimen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Eimen; zum gleichnamigen gemeindefreien Gebiet siehe Eimen (gemeindefreies Gebiet).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eimen
Eimen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eimen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 53′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Eschershausen-Stadtoldendorf
Höhe: 205 m ü. NHN
Fläche: 16,32 km2
Einwohner: 889 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37632
Vorwahlen: 05534, 05565
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 4
37627 Stadtoldendorf
Webpräsenz: www.eschershausen-stadtoldendorf.de
Bürgermeister: Werner Allerkamp (SPD)
Lage der Gemeinde Eimen im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefreies Gebiet) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefreies Gebiet) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefreies Gebiet) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild

Eimen ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland) und gehört zur Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf. Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Mainzholzen und Vorwohle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Zeit Heinrichs II. wurde um 1564 die Kapelle St. Georg aus Fachwerkholz erbaut.[2] Auf dem Elfas in Mainzholzen befand sich von 1832 bis 1849 eine Station des preußischen optischen Telegrafen. Im Jahre 1872 gründete Godhard Prüssing in Vorwohle die Portland-Cement-Fabrik Prüssing, Planck & Co.

Während der Zeit des Nationalsozialismus bestand in Vorwohle ein Arbeitslager für Juden. Dort verstarb unter anderem der Metallurge und Physiker Benno Strauß (1873–1944).

Im Jahre 1996 lebten 1144 Einwohner in der Gemeinde. Im Jahre 2015 waren es nur noch 889.

Siehe auch

BW

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Mainzholzen und Vorwohle eingegliedert.[3]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1183 Einem, um 1200 Eynin, 1224 Henrico de Eynem, 1228 in Einem, um 1267 Eynem und um 1290 Eynem. Der Name leitet sich aus dem Niederdeutschen und dem Grundwort -hem für „Heim, Siedlung“ ab.[4]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 65,78 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,17 %
11,72 %
8,78 %
6,33 %

Der Gemeinderat setzt sich nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 zusammen aus:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Hans Luxner: Fachwerk-Häuser. 2005, S. 175
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 211.
  4. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eimen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien